Eine neue Orgel für den Stadtcasino-Musiksaal

Basel, 26. Juli 2017

Der durch die Architekten Herzog & De Meuron renovierte und umgebaute Musiksaal des Stadtcasinos Basel soll eine neue Konzert-Orgel bekommen. Die Orgel von Orgelbau Genf aus dem Jahre 1971 war für den grossen Saal zu schwach disponiert, und die Spielmechanik war veraltet. Es fehlten vor allem starke Grundfuss- und Zungen-Register. Deshalb hat sich die Casino Gesellschaft entschlossen, eine neue Orgel bauen zu lassen.

Sie tut dies allerdings nicht in eigener Regie sondern hat dazu den neu gegründeten Verein "Orgel Stadtcasino Basel" unter dem Präsidium des emeritierten Professors am Biochemischen Institut, Markus Grütter beauftragt, die Planung für den Neubau voranzutreiben. Parallel dazu hat sich ein "Fundraising-Komitee" gebildet, das für die Finanzierung verantwortlich zeichnet. Als einziger Orgel-Fachexperte hat darin der Basler Organist Thilo Muster Einsitz genommen.

Die neue Orgel soll in das bestehende, denkmalgeschützte Gehäuse eingebaut werden und auf dem Podium einen fahrbaren Spieltisch erhalten. Der Auftrag an eine vorwiegend schweizerische Orgelbaufirma wird ausgeschrieben. Es soll ein "auf die Akustik des Musiksaals optimal angestimmtes Instrument entstehen, das dem Anspruch an höchste musikalisch und technische Qualität des neu renovierten Musiksaals gerecht wird", wie der Flyer verspricht.

Die Baukosten werden auf "gegen drei Millionen Franken" veranschlagt. Die Exponenten des Vereins sind zuversichtlich, dass der Spendenaufruf "in Ergänzung an die bisher sehr erfolgreiche Sammelaktion zugunsten des Umbaus des Stadtcasinos" bei den Sponsoren auf ein ebenso lebhaftes Echo stossen wird.

Heute schon stellt der Stadtcasino-Orgelverein fest: "Der Musiksaal ist in der trinationalen Region Basel der einzige grosse Konzertsaal mit einer Konzertsaal-Orgel und hat grosse Bedeutung für die Ausstrahlung der Musikkultur unserer Stadt." Die neue Orgel soll ein Jahr nach Fertigstellung des Musiksaal-Umbaus im Herbst 2020 eingeweiht werden.



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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


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Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

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• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

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Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

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• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

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Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".