@ Fotos by Jan Amsler, OnlineReports.ch


Apple Store und Ingeno: Der kleine Kultur-Vergleich

Zwei grosse Läden sind in Basel auf Apple-Produkte spezialisiert: Der neue Apple Store an der Freien Strasse und Ingenodata im Gundeldinger-Quartier. OnlineReports machte den Zäpfchen-Test.
Basel, 12. November 2014

Das Problem. Vier Gummi-Zäpfchen an der Unterseite meines MacBook Pro 17'' stabilisieren mein Arbeitsgerät auf dem Schreibtisch. Eines Tages war ein Zäpfchen weg, was das Schreib-Gefühl noch nicht beeinträchtigte. Doch eines weiteren Tages fehlten drei Zäpfchen, so dass mein Schreibgerät unweigerlich mit Linksdrall nach vorne abdriftete, wenn ich mal etwas härter in die Tasten griff. Beschluss: Neue Zäpfchen mussten her.

Firma 1. Besuch beim neuen Apple Store an der Freien Strasse. Zwei Personen in knallblauen T-Shirts flankieren den Eingang. Ein etwas mulmiges Gefühl: Securities oder Empfangs-Duo? Ich will ja nur drei Zäpfchen. Ein Angestellter in Blau steuert auf mich zu. Ich schildere ihm meinen Bedarf.

Es beginnt nun ein längerer und zuweilen bizarrer Dialog. Drei Zäpfchen? Das gehe hier so nicht. Ob ich eine Reservation gemacht habe. Da müsse zur Abklärung erst ein Service-Mann her. Der Service-Mann – auch in Blau – nun: Für Geräte, die älter als fünf Jahre sind, gebe es keine Ersatzteile mehr. Ich berichtige: Mein MacBook ist erst drei Jahre alt. Der Service-Mann in Blau zum Verkäufer in Blau: Er habe doch von einem 15''-Gerät Jahrgang 2007 gesprochen. Nein, ein 17''-Gerät. Aha, okay. Da müsse ich erst über die Apple Basel-Website (er drückt mir eine Visitenkarte mit URL in die Hand) eine Reservation buchen. Dann könne das Gerät vorbeigebracht werden. Weil die Zäpfchen mit einem Spezialleim befestigt werden müssten. Die Montage sei kostenlos, die Zäpfchen kostenpflichtig. Je acht Franken. Vielen Dank!

Firma 2. Besuch bei der traditionellen Apple-Vertretung Ingeno in der Güterstrasse im Gundeldinger-Quartier. Ein Verkäufer weist mich direkt zum Service Desk. 15 Minuten warten. Ich bräuchte drei Gummizäpfchen für meinen Laptop. Der Service-Mann (nicht in Blau) behändigt das Gerät. "Einen Moment bitte", geht in den Nebenraum, kommt nach gefühlten zwölf Minuten zurück und überreicht mir das Gerät mit vier solide verankerten Zäpfchen. Ich: "Wo kann ich bezahlen?" Er: "Einen schönen Abend!" und wendet sich einem neuen Kunden zu. Phuuu – Service wie in guten alten Zeiten!

Ich weiss jetzt, wo ich meinen nächsten Laptop kaufen werde.




Weiterführende Links:
- Erneut eine Goldene Kunden-Palme für "Ingenodata"


 Ihre Meinung zu dieser News
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Marken- statt Kundenpflege"

Was war zuerst? Der Apfel oder das Ei? Schliesslich zählt beim Kundenservice das Gelbe vom Ei. Leider trifft man öfter die "Applemania" auch bei Mitarbeitenden, die glauben, sie hätten diese Firma gegründet und erfolgreich gemacht. Selbstverständlich nur mit den problemlosen Sehen-Kaufen-Abflug-Kunden. Dies gilt auch für andere grosse Marken, nicht nur Apple, ist aber ein typischer Fall für Marken- statt Kundenpflege.

 

Ingeno ist ein Fachgeschäft, spezialisiert auf Apple-Produkte in Basel. Seit Jahrzehnten als kundenfreundlich bekannt und deshalb erfolgreich. Hoffentlich noch lange. Denn einen positiven Kontrapunkt zum "Big Apple not Big at All" stellt Ingeno nach wie vor dar. Denn Firmen wie diese wissen, wer die Kunden sind und wie sie diesen die Freude an Appleprodukten – auch älteren Modellen – erhalten.


Christian Wehrli, Basel




"Eine Art Publi-Reportage"

Eine Art Publi-Reportage. (Aber die volle Wahrheit!)


Urs Eberhardt, Antibes F




"Da lobe ich mir die Ingeno"

Der Laden von Apple macht keinen einladenden Eindruck und die Arroganz der Berater und Verkäufer ist auch nicht gerade das was man als Kunde erwartet. Da lobe ich mir die Ingeno und hoffe, dass es dort auch so bleibt.


Peter Isler, Basel



www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Der Traum von Fahrgemeinschaften wird an der menschlichen Naturscheitern"

Basler Zeitung
vom 21. November 2018
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Das Naturscheitern hat eben seine Auswirkungen auf das menschliche Wesen.

RückSpiegel


Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.

• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Daniel Roth (61) wird im Baselbiet neuer Leiter des Rechtsdienstes von Regierung und Landrat, als Nachfolger von Hans Jakob Speich, der sich vorzeitig pensionieren lässt.

Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.