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Heiner Vischer wird neuer Basler Grossrats-Präsident

Basel, 9. Januar 2019

Der liberale Grossrat Heiner Vischer wird im kommenden Amtsjahr neuer Präsident des Basler Kantonsparlaments. Bei seiner Wahl heute Mittwoch erzielte er 79 von 94 Stimmen. Er löst per 1. Februar Remo Gallacchi (CVP) ab. Neue Statthalterin (Vizepräsidentin) wird die Sozialdemokratin Salome Hofer.

Der 62-jährige Vischer gehört dem Grossen Rat seit 2007 an. Aufgewachsen und heute wieder wohnhaft ist der LDP-Politiker in Riehen, wo er seit letztem Jahr auch dem Einwohnerrat angehört. Im Grossen Rat engagiert sich der promovierte Biologe stark in Umwelt- und Verkehrsfragen.

Selbst begeisterter E-Bike-Fahrer, setzt sich Vischer unter anderem für die Verkehrssicherheit und die Förderung der Elektromobilität ein. Weitere Schwerpunkte seiner parlamentarischen Arbeit sind die Kultur-, Bildungs- und die Regionalpolitik.

Kulturpolitisches Engagement

Der Kulturmäzen präsidiert ausserdem die Kommission für das Naturhistorische Museum, und er setzt sich mit seiner Stiftung "Trinum" für den trinationalen Umweltschutz ein. Im Kulturbereich engagiert sich Vischer unter anderem in  der Kommission der Öffentlichen Kunstsammlung, der Basel Sinfonietta und der Musik Akademie Basel.

Mit 83 von 94 Stimmen schaffte SP-Grossrätin Salome Hofer die Wahl. Die 32-Jährige wurde 2009 als jüngstes Mitglied in das Basler Parlament gewählt. Hofer ist stellvertretende Leiterin Wirtschaftspolitik bei Coop. Politisch engagiert sie sich unter anderem für ein lebendiges Basel und die Jugendkultur.

Pragmatisch bei Buschis im Ratssaal

Der neue Grossratspräsident hat sich laut der offiziellen Medienmitteilung vorgenommen, in seinem Präsidialjahr "wieder mehr Sachlichkeit und weniger Emotionen in die politische Debatte zu bringen".

Im Gespräch mit OnlineReports präzisierte Vischer am Aufsehen erregenden Beispiel einer grünen Grossrätin, die ihr Baby mit in den Ratssaal trug, wie er sich ein Vorgehen in einem ähnlichen Fall vorstellt. Reglementarisch sei die Anwesenheit von Kleinkindern mit ihren politisierenden Müttern im Ratssaal nicht vorgesehen. Falls es nicht anders ginge, sich der Säugling ruhig verhalte und er als Präsident insbesondere zuvor gefragt werde, würde er die Präsenz eines Buschis für eine begrenzte Zeit tolerieren.

Mutterfreuden für zwei weitere Grossrätinnen

Die Frage könnte bald wieder aktuell werden, weil mit Michelle Lachenmeier und Barbara Wegmann zwei weitere grüne Volksvertreterinnen Mutterfreuden entgegen sehen. Komme es in diesem oder anderem Zusammenhang mit aussergewöhnlichen Situationen im Hohen Haus, werde er die Sitzung unterbrechen und sich mit seiner engsten parlamentarischen Umgebung beratschlagen.




Weiterführende Links:
- Turbulenz um zweimonatiges Baby im Grossrats-Saal
- Remo Gallacchi: "Da begann es in meinem Kopf zu rattern"


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In einem Satz


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• Das Basler Gesundheits-Departement hat den Umzug von der St. Alban-Vorstadt an seinen neuen Hauptstandort an der Malzgasse 30 in Basel abgeschlossen.

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• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

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• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

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• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

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• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

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