© Fotos by Christof Wamister, OnlineReports.ch


Reinacherstrasse: Aus der Garage wurde ein Naturkiosk

Die unwirtliche Reinacherstrasse beim Basler "Dreispitz" ist im Umbau. Ausgerechnet die Betreiber eines Lebensmittel-Kiosks leisten bereits einen Beitrag zur Aufwertung.
Basel, 29. März 2016

Es braucht Mut, an dieser Strasse einen Lebensmittelladen zu eröffnen. Kurt Willi und seine Partnerin Kerstin Rüttimann haben es gewagt. Seit dem Dezember des vergangenen Jahres betreiben sie an der Reinacherstrasse, auf der "Dreispitz"-Seite, in einer ehemaligen Garage ihren Naturkiosk, in dem Bioprodukte und andere Lebensmittel von Bauernhöfen und Betrieben der engeren und weiteren Region angeboten werden.

Woher kommt das Produkt?

Zu kaufen gibt es Früchte, Gemüse, Milchprodukte, Konfitüren, Fleisch- und Wurstwaren und nicht zuletzt Wein aus Maisprach, wo die Kioskbetreiber auf einem Bauernhof wohnen. Das Bauernbrot stammt vorerst nicht vom Bauernhof, sondern aus einer Dorfbäckerei in Magden. "Die Bauern backen alle am Freitag, und ich möchte jeden Tag frisches Brot anbieten", sagt  Kurt Willi. Wichtig ist für ihn, dass die Kunden wissen, woher das Produkt stammt. Selbstverständlich gebe es Erdbeeren erst, wenn sie in der Region reif werden.

Die Lage an der Reinacherstrasse sei gar nicht so schlecht, sagt Willi. Denn der Kiosk falle auf und man könne rasch anhalten. Er befindet sich in einem schön renovierten Bau, welcher der Firma Otto Pfister Immobilien gehört. Die Firma Bebbi-Pfister Metallbau hatte hier auf dem "Dreispitz" ihre Werkstätten.

Pendlerpiste im Umbau

Die meisten erfahren die Reinacherstrasse nur als gesichtslose Ausfallstrasse oder Pendlerpiste. Sie verbindet die Vorortgemeinden Münchenstein und Reinach mit dem Gundeldinger- und dem Bahnhofquartier und bildet gleichzeitig die Grenze zwischen dem "Dreispitz" und dem Siedlungsgebiet Bruderholz/Jakobsberg. Auf der einen Seite finden sich Gewerbebetriebe, aber auch das immer wieder von der Schliessung bedrohte Sportmuseum als "Begehlager", auf der andern Seite Genossenschafts-Wohnungen.

Kurt Willi nimmt in Kauf, dass zur Zeit Leitungsarbeiten stattfinden. Es ist die erste Etappe zur Neugestaltung der Strasse, deren erste Version vom Grossen Rat zurückgewiesen wurde. Die Velofahrer erhalten ab 2017 auf beiden Seiten Velowege, die durch Randsteine von der Fahrbahn abgetrennt sind.

Kein Fussgängerparadies

Überhaupt nicht attraktiv ist zur Zeit die Situation für Fussgänger. Wegen der Bauarbeiten müssen sie den Weg durch das dortige Töffzentrum und die Coop-Tankstelle nehmen. Auf der "Dreispitz"-Seite der Strassen ragen die parkierten Autos oft weit in das Trottoir hinein, und einzelne Firmen benutzen den Velostreifen als Anlieferfläche, dies bei dichtem Verkehr. Auf den geplanten Velowegen wird dies nicht mehr möglich sein, oder es entstehen Konflikte.

Das versteckte Potential der Reinacherstrasse kommt hoffentlich zum Vorschein, wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind. Das Betreiberpaar des Naturkiosks leistet aus Privatinitiative einen vorgezogenen Beitrag zur Strassenaufwertung. Wir wünschen ihnen, dass sie durchhalten.



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"Viel Durchhaltewillen nötig"

Schön, wenn jemand den Mut hat, aus dem hässlichen Entlein an der Reinacherstrasse etwas zu machen. Doppelt schön, wenn ein Unternehmerpaar den Mut hat, mit einem guten Konzept einzusteigen. Leicht werden sie es an dieser Lage wohl nicht haben. Da wird nebst Herzblut auch viel Durchhaltewillen nötig sein. Äusserst sympathisch, dass OnlineReports über den Naturkiosk berichtet. Velofahrer können es auf der Reinacherstrasse schon mal etwas gemächlicher nehmen und vorsorglich ihr Körbchen montieren. Und dem Entchen Glück und gutes Gedeihen!


Pius Helfenberger, Münchenstein



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"Die Basler Stadtgärtnerei behauptet, dass es mit den Wegwerfgrills besser geworden sei."

BZ Basel
Newsletter vom
15. Mai 2018
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Eine höchst interessante Aussage. Sie braucht nur noch in den Verständlichkeits-Modus transferiert zu werden.

Veranstaltungs-Hinweis

 

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RückSpiegel


Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

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Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am Samstag, 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier (10 bis 16 Uhr) neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".

• Der frühere Basler Grossrat und FDP-Nationalrat Urs Schweizer tritt per 15. Mai 2018 nach 15 Jahren als Präsident des ACS beider Basel zurück.

• Nach den Kontrollen an der vergangenen Basler Fasnacht bleiben Pferde von Chaisen und Vorreitern weiterhin erlaubt.

• Die 43-jährige Elisabeth Heer Dietrich wurde mit 82 von 84 Stimmen glanzvoll zur neuen Baselbieter Landschreiberin gewählt.

• Die Revitalisierung der unteren Wiese hat sich aufgrund der vielen Hochwasser um den Jahreswechsel so stark verzögert, dass das Basler Tiefbaumt sie nicht rechtzeitig vor der Fischschonzeit abschliessen konnte und bis Ende Mai pausieren muss.

• Die Rechnung 2017 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 251 Millionen Franken ab und liegt damit 108 Millionen Franken über dem Budget.