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© Fotos by Peter Knechtli, OnlineReports.ch

Die kleine, gemeine Preiserhöhung meiner Amaretti

Basel, 1. Oktober 2018

Der tägliche Gang durch die Einkaufs-Passage des Basler Bahnhofs SBB mit seiner schrecklichen Fussgänger-Führung ist bekanntlich alles andere als ein Vergnügen. Doch da gibt  es einen kleinen Laden, der schon vor einiger Zeit meine Neugier weckte und mich seither für die teils aggressive Kollisions-Stimmung entschädigte. "Il Baretto" heisst die kleine Auslage, die allerhand italienische Köstlichkeiten feil bietet.

In Versuchung führten mich die Amaretti, die es in zwei Geschmacksrichtungen gibt. Jenen mit der Kirsch-Note kann ich wöchentlich mindestens einmal nicht widerstehen. Die perfekte kleine Belohnung auf der Heimreise des Pendlers. Auch die Preispolitik gefiel mir. Diese 1.90 Franken gaben mir die Illusion, der Genuss dieses bitter-süssen Mandelgebäcks, bedeckt von einer feinen und crèmigen Masse mit Schokoladehäubchen sei eine kalorienfreie Verführung, gegen die am Ende eines Arbeitstages sicherlich nichts einzuwenden sei.

Der Endorphin-Stoss blieb aus

Dieser Tage überreichte ich der Verkäuferin wie gewohnt die 190 Rappen in Münz, als sie mich fragend ansah, "Stimmt der Betrag nicht?", fragte ich. Sie: "Doch doch, aber sie kosten jetzt zwei Franken vierzig." 50 Rappen teurer auf einen Schlag, ein Preisaufschlag von über 26 Prozent! Die Mandeln, so die Dame hinter dem Desk, seien eben teurer geworden.

Das war ein kleiner Schock. Der übliche Endorphin-Stoss jedenfalls blieb aus. Ich steckte meine Münzen wieder ein und zog konsumfrei von dannen. Erst fragte ich mich, ob der Kaufverzicht nun kleinlich gewesen sei. Nach einigem Nachdenken nahm ich mir vor, um 26 Prozent weniger häufig bei den "Baretto"-Amaretti vorbeizuschauen. Daduch spare ich zwar kein Geld, aber beträchtlich Kalorien. Und das ist immerhin etwas, was mir die bittere Preiserhöhung etwas versüsst.



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"Amaretti-Spende"

Gerne überweise ich OnlineReports CHF 260.00. Aufzuteilen in 260 Arbeitstage pro Jahr x 50 Rappen Amaretti-Differenz + 100 % Supplement für die wirklich immer guten Geschichten auf dem Portal.


Daniel Thiriet, Riehen




"Gern zahle ich einen jährlichen Beitrag"

Gerne überweise ich jedes Jahr einen Betrag, damit pkn. uns seine OnlineReports – jeden Tag – zum Lesen durchs www schweben lassen kann. Zum Lesen, Nachdenken, leer Schlucken … und manchmal zum Lachen oder auch empört sein. Und zum informiert sein natürlich, vor allem!
 
Vielleicht schicken andere OnlineReports-Begeisterte auch einen Beitrag, damit uns pkn. und seine Leute
noch lange erhalten bleiben.


Rosemarie Mächler, Aesch




"Abzockerei auf Bahnhofs-Grundstücken"

Ausser dem Rohstoffpreis (meist aber eine elend faule Ausrede) steht bei mir ein Abzocker der besonderen Kategorie im Fokus: Die "Blattvergolder AG", sprich SBB-Immobilien AG. Ihre Qudratmetermieten treibt diese Institution hoch bis jenseits der Schmerzgrenze. Kein Wunder, dass deshalb immer wieder kleine Betreiber das Handtuch schmeissen (müssen).

Kleiner Trost für den gebeutelten pkn: Mit dem unter lautem Zähneknirschen erstandenen Amaretto unterstützt er doch eine Firma, die zu einem Staubkörnchen winzigen Teil ihm gehört: die "SBB AG" – vorläufig immer noch in Bundesbesitz.

Alternative (beim Gleis 1 in Liestal): Einen Zug überspringen und im "Angolo Dolce" vorbeischauen. Wunderbare Produkte – alle selbstgemacht. Und allein beim Zuschauen, wie der Patron oder sein Sohn an einem glühend-heissen Sommertag mir einen "Caffè gelato" zubereitet, vergesse ich die finsteren Gedanken über all die Abzockerei auf Bahnhofs-Grundstücken. So funktioniert das!


Ueli Pfister, Gelterkinden




"Hoffentlich immer kostenfrei"

Fein und kalorienfrei sind die OnlineReports-Reportagen, hoffentlich immer kostenfrei.


Michael Przewrocki, Basel




"Senkt ein Restaurant den Kaffeepreis?"

Ach du Armer! Ich begreife deinen Frust. 50 Rappen finde ich arg viel, zu viel notabene. In einem Bericht vom Januar 2018 lese ich "Ursache ist die Unzufriedenheit der Marktteilnehmer...." Unzufrieden sind aber vor allem die Kunden, welche am Ende der Preisschlange stehen! Und übrigens... jetzt, wo der Kaffeepreis in den Keller sinkt: hast du irgendwo in der Stadt ein Café oder ein Restaurant gefunden, welches den Kaffeepreis senkt? Ich bis dato nicht. Wenn Mandeln also wieder günstiger sind, kann auf einen Preisabschlag wohl auch nicht gehofft werden.


Beatrice Isler, Basel



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Wer kann einem solchen Top-Angebot schon widerstehen!

Frisch pubertiert

Nicht nur "fräch und härzig"
RückSpiegel


Die Basler Zeitung äusserte sich in einer Gerichtsberichterstattung über einen "Sexverbrecher" (so die BaZ) kritisch über OnlineReports.

Telebasel und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über das Bordell in der Schillerstrasse auf einen OnlineReports-Bericht.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, 20 Minuten, die Nachrichtenagentur SDA, das SRF-Regionaljournal und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Unfall an der Parking-Baustelle beim Kunstmuseum auf.

Die OnlineReports-Recherche über die Zukunft des Basler "Viertel-Kreis" wurde von der Gundeldinger Zeitung aufgenommen.

Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.

• Die Basler Regierung spricht sich im Rahmen der Konsultation zum Entwurf des institutionellen Abkommens Schweiz-EU für eine Unterstützung des vorliegenden Abkommens aus.

• Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben mit fast 128 Millionen Fahrgästen letztes Jahr 2,2 Prozent weniger Fahrgäste befördert – dies vor allem wegen Gleiserneuerungs-Arbeiten.

• Das von SVP- und FDP-Kreisen getragene Komitee gegen das vom Grossen Rat beschlossene Neubauprojekt "Naturhistorisches Museum / Staatsarchiv" hat fristgerecht das Referendum mit über 2'700 Unterschriften eingereicht.

• Das Basler Tiefbauamt erteilt Gabriel Pellicanò und Alfredo Ogi den Zuschlag für den Betrieb des Gastro-Kiosks "Hamburgeria Pellicano" an der Feldbergstrasse, der ab Frühjahr in Betrieb gehen soll.

• Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.