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Baselbieter EVP drängt nach Bern: Alle für Augstburger

Die Baselbieter EVP riecht Lunte: Mit der Doppelkandidatur für den National- und den Ständerat ihrer Spitzenkandidatin Elisabeth Augstburger hofft sie auf den zweiten Berner Sitz einer Mitte-Partei.
Liestal, 6. August 2019

Die Baselbieter EVP ist Inbegriff der Stabilität: Seit 2007 ist sie im 90-köpfigen Landrat vier Sitze stark. Doch trotz ihrer Kleinheit ist sie selbstbewusst genug, auch in den nationalen Wahlen vom kommenden Oktober eine Rolle spielen zu wollen. Das liegt vor allem an ihrer bekannten Spitzenkandidatin Elisabeth Augstburger (Bild): Die frühere Landratspräsidentin ist in der Politik, aber auch in sozialen Gremien gut vernetzt. Für ihr Zugpferd geben die Mitglieder alles. Das liessen sie heute Dienstagmorgen an der Medien-Präsentation ihrer Wahlkampagne spüren.

Die 33 Prozent-Hoffnung

Die EVP hält den Gewinn eines von sieben Baselbieter Nationalratssitzen wenn nicht in Reichweite, so doch nicht für ausgeschlossen. Befragt von OnlineReports, schätzt Kantonalpräsident Martin Geiser die Wahrscheinlichkeit eines Sitzgewinns optimistisch auf 25 bis 33 Prozent. Dies dank einer Listenverbindung mit CVP, GLP und BDP. Vor acht Jahren gelang dies in einer gleichen Konstellation "nicht ganz" (Geiser).

Lange, ziemlich lange haben sich die Evangelischen überlegt, ob sie mit den Mitte-Parteien in die Wahlen ziehen wollen oder mit Grün-Rot. Die Mitte-Allianz schien ihr erfolgversprechender. Sozusagen im Windschatten von CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter, deren Wiederwahl-Chancen intakt sind, könnte Augstburger den Sprung nach Bern schaffen und damit dem 100 Jahr-Jubiläum der Mutterpartei die Krone aufsetzen.

Kein Support für Schneeberger

Um ihrer Nationalrats-Wahl Schub zu verleihen, bewirbt sich die Liestaler Mutter von zwei Kindern auch für den Ständerat – dies allerdings im Bewusstsein, dass es dort "schwieriger wird, den Sitz zu holen", wie Geiser realistisch einschätzt. Politische Beobachter halten eine Wahl der EVP-Bewerberin gegen Schwergewichte wie Maya Graf (Grüne), Daniela Schneeberger (FDP) und Eric Nussbaumer (SP) gar für unwahrscheinlich.

Dennoch würde Elisabeth Augstburger zum zweiten Wahlgang antreten, "wenn ich ein Spitzenresultat mache und nicht auf dem letzten Platz lande". Falls sie dennoch nur Platz vier erreichte, käme eine Unterstützung der FDP-Kandidatin Schneeberger durch die EVP im zweiten Wahlgang "nicht in Frage", wie zu erfahren war. Die EVP würde dann die noch auszuhandelnde Stich-Kandidatur von Nussbaumer oder Graf zur Wahl empfehlen.

Zwei Listen – bekannte Positionen

Die EVP zieht mit zwei Listen in den Wahlkampf. Spitzenkandidatinnen auf der "Hauptliste" 4 sind neben Augstburger zwei weitere Frauen: Die beiden Landrätinnen Sara Fritz und Andrea Heger. Die "Liste Zukunft" 44 ist mit weniger bekannten Persönlichkeiten bestückt, die laut dem Präsidenten "EVP-Sterne werden sollen".

Wenn es um die Positionen geht, kann die EVP nicht mit Neuigkeiten aufwarten. Vielmehr dominieren die klassischen Ansprüche wie "das brückenbauende Element bieten", "aus Leidenschaft für Mensch und Umwelt" oder "weitsichtige und lösungsorientierte Sachpolitik". Die EVP will "nicht auf den Mann schiessen", sondern "Menschen würdigen, nicht den Tod propagieren".

Unterstützung palliativer Lösungen

Elisabeth Augstburger sagte: "Das Wohl der Bevölkerung steht immer im Zentrum. Wir können Mehrheiten schmieden und unabhängig politisieren, weil wir keiner Lobby verpflichtet sind." Um eine thematische Konkretisierung gebeten, nannten die anwesenden Parteimitglieder die Stichworte: Ökologische Steuerreform, Abschaffung des Eigenmietwerts, Transparenz bei der Parteienfinanzierung und die Unterstützung palliativer Lösungen.

Traditionell sehr zurückhaltend will die EVP mit Plakaten umgehen. Weiter stehen Wanderungen, eine Führung durch das Bundeshaus, die Besichtigung der BLT und Gespräche über Gerechtigkeit, Filmabende zu Menschenwürde, Anlässe über Nachhaltigkeit auf der Agenda. Am Vorabend des Nationalfeiertages entfachte die EVP bereits ein "Wahlfeuer".



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"Wenn das Chirsi zuvorderst platziert ist, frisch, glänzend, mit grünem, saftigen Stil, ..."

Basler Zeitung
vom 15. August 2019
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Wenn der Dativ in den Stiel beisst, blutet es nicht grün, aber saftig.

RückSpiegel


Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Die Medienwoche empfiehlt ihren Leserinnen und Lesern die Lektüre des OnlineReports-Interviews mit "Prime News"-Gründer Christian Keller.

Telebasel und die Schweiz am Wochenende nahmen die OnlineReports-News über die Tresor-Knacker im Gartenbad St. Jakob auf.

In ihrem Artikel über die Solidarisierung von BVB-Mitarbeitenden mit einem BaZ-Redaktor nahm Prime News auf einen früheren OnlineReports-Beitrag Bezug.

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Die Basler Zeitung bezog sich in ihren Artikel über den Baselbieter Fremdsprachen-Streit auf OnlineReports.

In ihrem Bericht über die BVB-Tramblockade an der "Bankverein"-Kreuzung nahm die BZ Basel auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung und das SRF-Regionaljournal bezogen sich in ihren Berichten über das Urteil gegen den Rheinufer-Todesschläger auf OnlineReports. 

Die Basler Zeitung äusserte sich in einer Gerichtsberichterstattung über einen "Sexverbrecher" (so die BaZ) kritisch über OnlineReports.

Telebasel und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über das Bordell in der Schillerstrasse auf einen OnlineReports-Bericht.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, 20 Minuten, die Nachrichtenagentur SDA, das SRF-Regionaljournal und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Unfall an der Parking-Baustelle beim Kunstmuseum auf.

Die OnlineReports-Recherche über die Zukunft des Basler "Viertel-Kreis" wurde von der Gundeldinger Zeitung aufgenommen.

Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Tom Ryhiner und Balz Stückelberger wurden an einer ausserordentlichen Generalversammlung in den Verwaltungsrat der St. Clara AG und damit gleichzeitig in den Verwaltungsrat des Claraspitals gewählt.

• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.