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Forscher-Schock: Klimawandel trifft Ozeane dramatisch

Der Klimawandel wirkt sich entgegen den bisherigen Hoffnungen ebenso dramatisch auf die Ozeane und seine Lebewesen wie auf das Land und dessen Geschöpfe aus. Dies das Fazit einer neuen Wissenschaftsstudie.
Santa Barbara, USA, 13. August 2013

Den Weltmeeren geht es offensichlich weit weniger gut als bislang angenommen wurde. Zum bald vollständigen Leerfischen der Fischbestände und zur unablässigen Verdreckung gesellt sich nun die nachgewiesene Unterschätzung der Folgen des Klimawandels. Mit Bestürzung haben Meeresforschende der kalifornischen Universität von Santa Barbara in einer drei Jahre dauernden und weltumspannenden Studie herausgefunden, dass die Erwärmung der Ozeane zu viel besorgniserregenderen Veränderungen führten als bisher geglaubt wurde.

Die Meere milderten die Folgen der Klimaerwärmung nicht ab, im Gegenteil, sie reagierten mindestens ebenso empfindlich wie die Lebewesen auf dem Land, fasst die Biologin, Mit-Verfasserin und Co-Nobelpreisträgerin Camille Parmesan zusammen. Die Resultate, ergänzte ein weiterer Mitautor, John Pandolfi, gegenüber dem Magazin "Nature Climate Change", seien für die Forschenden ein "ziemlicher Schock" gewesen.

Auswirkungen auf Weltwirtschaft

So würden Meereslebewesen ihre Brutzeiten ändern und ihre Lebensräume noch weit schneller als vermutet in Richtung der kühleren Polargebiete verlegen als die auf dem Land lebenden Arten, kamen die Forschenden des Santa Barbara's National Center for Ecological Analysis and Synthesis in ihrer Studie zuhanden des Internationale UN-Klimarats zum Schluss. Diesem wird erstmals eine Untersuchung vorgelegt, welche die zahlreichen verschiedenen Auswirkungen des Klimawandels auf die Meere untersuchte. Weltweit beobachtet wurde unter anderem das Verhalten von Meeressäugern, Fischen, Plankton, Krustentieren, Quallen, Seevögeln, Schildkröten, Seegras und Algen.

Veränderungen in der Natur mit derartig grossen Ausmassen, präzisierte Paläoökologie-Professor Pandolfi, führten bei den betroffenen Lebewesen zu drei Reaktionen: Abwanderung, Anpassung oder Aussterben. Würden die Meeresorganismen abwandern oder aussterben, werde dies negative Auswirkungen auf die von den Ozeanen abhängigen Wirtschaftszweige wie die Fischerei- und Tourismusindustrie haben. Damit dürften bereits spürbare Notstände verschärft werden: Das ersatzlose Leerfischen der Meere (Bild, Thailand) treibt heute bereits ganze Küstenbevölkerungen in Erwerbslosigkeit und Armut.

Massnahmen zwingend notwendig

John Pandolfi weist aber auch wissenschaftlich korrekt darauf hin, dass sich das Meeresleben eventuell den klimatischen Veränderungen anpassen und sich so möglicherweise neue Chancen für die Menschheit ergeben könnten. Welche, das müsse erst abgewartet werden. Jedenfalls aber beweise die neue Studie die doch sehr raschen Veränderungen der Lebewesen in den Ozeanen. Und deshalb wären Regierungen, Marinefachleute, Fischende und andere Menschen, die vom Meer lebten oder sich mit ihm befassen, gut beraten, dies ernsthaft in ihre Zukunftspläne einzubeziehen.

"Beispielsweise", so Pandolfi, "müssen wir alles dransetzen, die Belastungen der Meere so zu reduzieren, dass die abwandernden Lebewesen in den Ozeanen die besten Bedingungen finden, um sich in ihren neuen Lebensräumen ansiedeln zu können." Womit der Ball wieder bei den Verantwortungsträgern der Regierungen und der Wirtschaft wäre. Und natürlich bei uns allen, die konsumieren und konsumieren – und dabei massenweise Abfall jeder Art mit Endstation Ozean produzieren.




Weiterführende Links:
- Sterbende Meereswelten oder die fehlende Unschuld der Schweizer
- Gegen die Folgen der Klimaerwärmung ist auch ein Franz Weber chancenlos
- Rasende Verwüstung: Keine Gnade für die Traum-Insel Ko Chang
- Meeresschildkröten: Weltweit bedroht
- Ein Waldvolk zeigt, was Klimaschutz wirklich heisst


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"Sandra Sollberger (SVP) in Basler Festtagstracht"

Blick
Bildlegende vom
7. Juni 2017
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Uuuhhh, das tut der Baselbieter SVP-Nationalrätin und Kantonsfusions-Gegnerin aber weh!

RückSpiegel


Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

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Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, die formulierte Gesetzesinitiative "zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes" für rechtsgültig zu erklären.

Massimo Di Nucci übernimmt am 1. Juni die Leitung des Basler Zivilstandsamtes und folgt damit auf Mirjam Cattin, die Ende Mai in den Ruhestand tritt.

Ruedi Illes wird ab 1. Juli neuer Leiter der Sozialhilfe Basel-Stadt und damit Nachfolger von Nicole Wagner.

• Für die Ende Jahr zurücktretende Beatrice Inglin-Buomberger sollen sich die Juristin Elisabeth Burger Bell und der Ökonom Thomas Riedtmann in derkommenden sechsjährigen Amtsdauer in der Funktion der Ombudsstelle teilen.

• Das dreitägige Hafenfest zum 75-jährigen Bestehen der Hafenanlagen in Birsfelden lockte mit seinen vielseitigen Attraktionen rund 40'000 Besuchende an.

Peter F. Rapp (71) tritt als Verwaltungsrats-Präsident der Rapp-Gruppe zurück und übergibt die Funktion Daniel Kramer (58), der dem Verwaltungsrat seit vergangenem Jahr angehört.

• Nach Auswertung der Erfahrungen aus dem ersten Jahr hat der Allschwiler Gemeinderat entschieden, die separate Kunststoffsammlung per 2018 definitiv einzuführen.

• Nach zwei Tarifsenkungen in den Jahren 2015 und 2016 erhöhen die IWB die Erdgastarife diesen Monat: Biogas-Erdgas um 0,8 Rappen pro Kilowattstunde für die Kunden im Kleinbezugstarif (Gas zum Kochen und für Durchlauferhitzer) und um 1 Rappen pro Kilowattstunde im Allgemeinen Tarif (Gas zum Heizen).

• Der Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland hat die Volksinitiativen "Bildungsressourcen gerecht verteilen und für das Wesentliche einsetzen!" und "Stopp dem Abbau an den öffentlichen Schulen!" eingereicht.

• Dank eines Jahresgewinns von 107 Millionen Franken können die Industriellen Werke Basel (IWB) dem Kanton Basel-Stadt eine Gewinnausschüttung von 37 Millionen Franken (Vorjahr: 20 Millionen Franken) abliefern.

• Der 24-jährige Kleinbasler Marco Natoli ist als Nachfolger von Patrick Huber neuer Präsident der Jungen CVP Basel-Stadt.

• Die LDP Riehen/Bettingen nominiert Daniel Hettich als Kandidat für die kommenden Wahlen in den Riehemer  Gemeinderat.

• Per 1. Januar 2019 stellen die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) neu auch das Fahrpersonal der Buslinie 50 ("Flughafen-Bus"), die bisher durch das PostAuto-Fahrpersonal betrieben wurde.

• Das Beschaffungsvolumen der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion fiel letztes Jahr mit rund 117 Millionen Franken gegenüber den Vorjahren "eher bescheiden" aus, wobei 60 Prozent auf Bau- und 30 Prozent auf Dienstleistungsaufträge entfielen.