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© Fotos by Peter Knechtli, OnlineReports.ch


Feuer im Dach: Frehner klagt gegen Ex-Partner Thüring

Bei der Basler SVP knistert's gewaltig im Gebälk: Zweieinhalb Wochen vor der Generalversammlung hat Nationalrat Sebastian Frehner gegen ex-Grossratspräsident und Partei-Geschäftsführer Joël Thüring Strafanzeige eingereicht.
Basel, 7. Mai 2018

Wie die "BZ Basel" heute Montagabend berichtete, wird Joël Thüring (34, Bild rechts) der "Verdacht auf unbefugtes Eindringen in ein Datenverarbeitungssystem" vorgeworfen. Thüring bestätigte gegenüber OnlineReports, dass gegen ihn ein "polizeiliches Ermittlungsverfahren aufgrund eines Antragsdelikts" im Gange sei. Für ihn gelte die Unschuldsvermutung. Mehr wollte er nicht sagen.

Es geht um Frehners Parlaments-Account

Laut BZ, die den Namen des Klägers nicht nannte, geht es um Artikel 143bis des Schweizerischen Strafgesetzbuches (siehe Box unten). Der "Hacker-Artikel" umreisst das Strafmass für das unbefugte Verwenden von Passwörtern und das Eindringen in fremde Computer oder Accounts.

Gemäss Recherchen von OnlineReports.ch handelt es sich beim Anzeigesteller um SVP-Nationalrat Sebastian Frehner (44, Bild links). Die beiden Kontrahenten waren früher Geschäftspartner innerhalb der Firma "Aspero AG", bis sie sich verkrachten und trennten.

Im aktuellen Fall – die Anzeige wurde Ende letzter Woche eingereicht – wird Thüring vorgeworfen, er habe sich ohne Berechtigung Zugang zu Frehners Parlaments-Mailaccount verschafft. Der Vorfall soll schon einige Monate zurückliegen. Thüring wollte dazu keine Stellung nehmen. Frehner reagierte auf die Anfrage von OnlineReports nicht.

Hintergrund ist mögliche Amtszeit-Beschränkung

Hintergrund der Strafanzeige ist der Versuch von Lorenz Nägelin, Frehners direkter Nachfolger als Kantonalpräsident, eine Amtszeit-Beschränkung einzuführen. Dagegen wehrt sich Frehner vehement, weil er sich dann nur noch einmal für das Nationalrats-Mandat bewerben könnte. Nägelin und Thüring arbeiten eng zusammen. In zweieinhalb Wochen soll die Generalversammlung über die Amtszeit-Beschränkung per Statutenänderung entscheiden.

Es darf angenommen werden, dass die Strafanzeige (die noch nichts über Schuld oder Unschuld aussagt) gezielt als Störmanöver kurz vor dem für Frehner in einem gewissen Sinn schicksalshaften Parteientscheid eingereicht wurde. Schon Anfang April machte ein "Kassen-Zoff" innerhalb der Basler SVP Schlagzeilen, weil sich Thüring sein offizielles Fest zur Wahl als Grossratspräsident durch die Partei 15'000 Franken zahlen liess. Der Betrag war im Budget nicht vorgesehen.

Nach seinem Jahr als Grossratspräsident galt Thüring als möglicher Name für eine Basler SVP-Regierungsrats-Kandidatur.




Weiterführende Links:
- Lorenz Nägelin will SVP-Nationalrat Frehner loswerden
- Wieder einmal Kassen-Zoff bei der Basler SVP
- Ex-Präsident der Jungen SVP Basel-Stadt griff in die Kasse
- Nach Vorwürfen: SVP-Frehner trennt sich von SVP-Thüring


Art. 143bis


Unbefugtes Eindringen in ein Datenverarbeitungssystem

1     Wer auf dem Wege von Datenübertragungs-Einrichtungen unbefugterweise in ein fremdes, gegen seinen Zugriff besonders gesichertes Datenverarbeitungs-System eindringt, wird, auf Antrag, mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.
2     Wer Passwörter, Programme oder andere Daten, von denen er weiss oder annehmen muss, dass sie zur Begehung einer strafbaren Handlung gemäss Absatz 1 verwendet werden sollen, in Verkehr bringt oder zugänglich macht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.


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"Charakterschwache Führungspersonen"

Ich hatte vor vielen Jahren das Vergnügen, bei einem Geschichts- und Politlehrer in der Klasse zu sitzen, der sehr pragmatisch war. Und der hat gesagt: "Die Weltgeschichte hat gezeigt, dass sich die führenden Organisationen und Parteien immer wieder selber demontiert haben. Bei den einen gings schneller, bei den andern dauert es länger. Und meistens begannen diese Zerfleischungen mit charakterschwachen Führungspersonen." Ich bin in diesem Zusammenhang gespannt, wie die obige Geschichte weitergeht.


Daniel Thiriet, Riehen



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"Er geht noch in die Mittelschule, ins Kollegium."

Radio SRF1
vom 18. Oktober 2018
über den Poetry Slammer
und OnlineReports-
Kolumnisten Max Kaufmann
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Aha, Kollegium Oberwil. Wir ahnen, was gemeint ist.

RückSpiegel


Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

persoenlich.com erwähnte OnlineReports und seine frühere Praktikantin Valerie Zaslawsky im Zusammenhang mit ihrem Weggang bei der NZZ und ihrem Umzug nach Berlin, wo sie als Freie Journalistin arbeitet.

In seinem Artikel über medienpolitische Entscheide der Wettbewerbskommission erwähnt Rainer Stadler in der NZZ auch OnlineReports.

Roland Stark, Kolumnist der Basler Zeitung, nahm in seinem Text über Meinungsvielfalt auf OnlineReports Bezug.

In der Meldung über das neue Basler Nachrichten-Portal "Prime News" bezogen sich die BZ Basel, Nachrichtenagentur SDA und das Branchenmagazin Persönlich auf OnlineReports.

Das SRF-Regionaljournal bezog sich in seiner Meldung über die Selbst-Vergiftung des Basler Museumsdirektors Michael Kessler auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Streit der Basler SVP mit ihrem Grossrat Patrick Hafner über Ausstände bei den Mandatabgaben auf.

Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Daniel Roth (61) wird im Baselbiet neuer Leiter des Rechtsdienstes von Regierung und Landrat, als Nachfolger von Hans Jakob Speich, der sich vorzeitig pensionieren lässt.

Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.

Liestal hat den Bruttokredit in der Höhe von 4,96 Millionen Franken für den Bau der städtischen Velostation und den Bau der erhöhten Velospur in der Unterführung der Oristalstrasse mit 2'386 Ja-Stimmen gegen 732 Nein-Stimmen sehr deutlich angenommen.

• Der 33-jährige FCB-Mittelfeldspieler Geoffroy Serey Die hat den bis zum 30. Juni 2019 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Der 41-jährige Betriebsökonom Daniel Arni, derzeit noch Leiter der Fachstelle Messen und Märkte im Präsidialdepartement, wird ab Dezember neuer Leiter der Basler Allmendverwaltung und Nachfolger von Niklaus Hofmann.

• Die Elektra Baselland (EBL) senkt auch im Jahr 2019 wieder ihre Strompreise, diesmal um 3,1 Prozent.