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Neuer Eklat: Doppel-Rücktritt im Gemeinderat

Aesch, 17. August 2012

Nach dem erbitterten Hecken-Krieg und dem Polit-Hickhack um Gemeindepräsidentin Marianne Hollinger kommt die Gemeinde Aesch nicht zur Ruhe: Soeben haben die beiden Gemeinderäte Silvia Büeler (SP) und Ivo Eberle (CVP) ihren Rücktritt auf Ende dieses Jahres eingereicht, wie OnlineReports erfuhr.

In der Begründung ihrer Demission nimmt Silvia Büeler deutlich Bezug auf die scheinbar immer noch schwierige Stimmung im Gemeinderat: Das "fehlende Vertrauen zwischen Präsidium und mir" sei "keine Grundlage für eine konstruktive Zusammenarbeit, die es braucht, um kommende Aufgaben auf eine gute und positive Art anzugehen". Ivo Eberle deutet anhaltende Spannungen im Gemeinderat zumindest an: Er hoffe – schreibt er in seiner Rücktrittserklärung –, dass die Aescher Einwohner den Gemeinderat künftig wieder "als Einheit" wahrnehmen.

Eberle betont aber, dass sein Rücktritt "hat nichts mit Wahlen oder Unstimmigkeiten im Gemeinderat Aesch zu tun" habe. Er trete "aus privaten und gesundheitlichen gründen zurück". Die zeitliche Belastung durch Arbeit und Gemeinderatsmandat sei "zu gross geworden, so dass ich die Notbremse ziehen musste". Immerhin war Eberle erst noch vergangenen März zur Wiederwahl angetreten.

Pikant: In Aesch wird bei den Gemeinderatswahlen das Proporzverfahren angewendet. Es finden also keine Ersatzwahlen statt. Vielmehr rückt der oder die Erstnachrückende in die Dorfbehörde nach. Im Falle von Ivo Eberle ist der erste Nachrückende der vergangenen März abgewählte Gemeinderat Markus Lenherr. Er gilt als Erzgegner von Gemeindepräsidentin Hollinger.




Weiterführende Links:
- Hecken-Krieg führt zu Störfall im Aescher Mikrokosmos
- In den Hecken-Schützengräben tobt der Polit-Krieg
- Büeler gegen Holinger: Kampf um Gemeindepräsidium
- Im Aescher Hecken-Krieg kündigt sich Tauwetter an


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