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Grossrat Tobit Schäfer: Rücktritt eines Hoffnungsträgers

Die Basler SP verliert im Parlament einen jungen ambitionierten Politiker: Grossrat Tobit Schäfer hat heute Dienstag seinen Rücktritt erklärt.
Basel, 14. November 2017

Der erst 37-jährige Politiker hat sein Demissionsschreiben heute Dienstagmorgen bei Grossratspräsident Joël Thüring eingereicht. Danach soll der Rücktritt auf Ende Januar 2018 und aus "beruflichen Gründen" erfolgen. Tobit Schäfer gehört dem Grossen Rat seit 13 Jahren an. Er freue sich, "bis auf Weiteres wieder mehr Zeit zu haben für meine Familie, meine Firma und meine ehrenamtlichen Engagements", schreibt Schäfer, beruflich Geschäftsführer seiner eigenen Kultur-Organisation.

Als GPK-Präsident unabhängig und klar

Besonderes Profil gewann er in seiner bald fünfjährigen Funktion als Präsident der Geschäftsprüfungs-Kommission (GPK), die er ebenso unabhängig wie in unmissverständlicher Sprache führte. Wiederholt sah er sich – wie in den Affären um die Basler Verkehrsbetriebe (BVB) – veranlasst, auch Departement-Chefs seiner eigenen Partei wie etwa Hans-Peter Wessels scharf zu kritisieren. Letztmals vergangenen Sommer.

"Bereits vor meiner Wiederwahl habe ich gegenüber meiner Partei und der Öffentlichkeit deklariert, dass ich meine vierte Legislatur nicht beenden, sondern meinen Platz frühzeitig freigeben werde für jemand Jüngeren", heisst es im Rücktrittsschreiben. Für Schäfer wird der frühere Basler Juso-Präsident Beda Baumgartner (26), Soziologie und Vizepräsident des SP Basel-Stadt, in den Grossen Rat nachrücken.

Regierungs-Ambitionen?

Der gemässigte Sozialdemokrat Tobit Schäfer zählt im Basler Kantonsparlament zu den Spitzenpolitikern. Ihm wurden in den vergangenen Jahren immer wieder Regierungs-Ambitionen nachgesagt. Seine Formulierung, sich "bis auf Weiteres" auf Beruf und Familie zu konzentrieren, lässt interpretieren, dass er bei sich bietender Gelegenheit für eine Regierungs-Kandidatur erwärmen könnte.



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"Nicht nur Bewunderer"

Schäfer dürfte in der SP nicht nur Bewunderer haben. Der Grad seiner massiven Kritik an Wessels, unter anderem bei der Präsentation des BVB-GPK-Berichts, konnte den Eindruck erwecken, er folge der BaZ mit ihrem permanenten Wessels-Bashing im Kielwasser. Die gute Presse bei der BaZ und der Applaus von deren grosser Wutgemeinde war ihm so sicher. Kein Wunder, dass er von der BaZ bereits vorsorglich als SP-Regierungsratskandidat "nominiert" worden ist.


Urs Engler, Bettingen




"Sehr guter, korrekter Politiker"

Schade, war ein sehr guter, korrekter Politiker. Hoffen wir, dass sein Nachfolger die Basler Kultur auch so unterstützt. Grossen Dank an Tobit und viel guten Blues!


Louis van der Haegen, Aesch



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"Steuervoralge 17"

CVP
Communiqué vom
11. Dezember 2018
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Kein gutes Omen, wenn die Vorlage schon zur Alge mutiert ist.

RückSpiegel


Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Daniel Roth (61) wird im Baselbiet neuer Leiter des Rechtsdienstes von Regierung und Landrat, als Nachfolger von Hans Jakob Speich, der sich vorzeitig pensionieren lässt.

Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.