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© Historisches Museum Basel, P. Portner


Goldene Altartafel aus dem Münsterschatz kommt nach Basel

Das Prunkstück des Basler Münsterschatzes, die goldene Altartafel, wird im Rahmen der Münsterausstellung 2019 erstmals seit langem wieder in Basel zu sehen sein.
Basel/Paris, 9. Oktober 2018

Unter Kennern und Kunstfreunden rätselte man: Kommt sie zur Ausstellung zum tausendjährigen Bestehen des Münsters nach Basel? Das Historische Museum kommuniziert es nun auf diskrete Art: Sie kommt.

Gemeint ist die goldene Altartafel aus dem Münsterschatz, in der Fachsprache "Basler Antependium" genannt. Die von Kaiser Heinrich II. gestiftete Altarbekleidung in dünnem Goldblech mit den beträchtlichen Ausmassen von 1,2 mal 1,75 Meter gehört zu den ältesten und kostbarsten Stücken ihrer Art. Das romanische Kunstwerk zeigt Christus umgeben von Heiligen.

Von Baselland verkauft

Wer sie sehen will, muss normalerweise nach Paris reisen, wo sie seit 1852 im Musée de Cluny ausgestellt ist. Dies als Folge der Basler Kantonstrennung 1833, bei welcher der neue Kanton Basel-Landschaft zwei Drittel des Münsterschatzes zugesprochen erhielt und diesen aus Geldmangel an private Sammler weiterverkaufte. Die Altartafel wurde in der Folge vom französischen Staat erworben. 

Erstmals seit 1956

Für die grosse Ausstellung zum Münsterschatz 2001 im Historischen Museum gab die französische Verwaltung die Altartafel nicht frei. Zum Münsterjubiläum vom kommenden Jahr hat sich Frankreich nun grosszügiger gezeigt. Das Original war zuletzt 1956 anlässlich einer Münsterschatz-Ausstellung in Basel ausgestellt. Dies war vom Historischen Museum zu erfahren. Die Museumsbesucher müssen sich ausserhalb solcher Grossanlässe mit einer Kopie begnügen. 

Die Ausstellung "Gold & Ruhm. Geschenke für die Ewigkeit" findet ab Oktober 2019 nicht im Historischen Museum, sondern aus Sicherheits- und Platzgründen im Kunstmuseum statt.



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Weitere RückSpiegel

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"Er nimmts mit einem Lächeln"

BZ Basel
vom 23. Januar 2019
über die Verurteilung von
Cristiano Ronaldo zu
18,8 Millionen Euro
wegen Steuerbetrugs
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Das sind die Götter der heutigen Zeit.

In einem Satz


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• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

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Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

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