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© Foto by Christof Wamister, OnlineReports.ch


Der Gundeldinger "Broadway" gibt immer wieder zu reden

Der östliche Abschnitt der Basler Güterstrasse erhält eine weniger aufwendige Gestaltung, weil hier nicht mehr von einem Boulevard gesprochen werden könne. Dafür ist die Güterstrasse-Ost auch weniger umstritten.
Basel, 10. August 2018

Die Güterstrasse im Gundeldingerquartier zwischen Thiersteinerallee und Reinacherstrasse erhält nach Leitungssanierungen eine neue Oberfläche. Das ist aus zwei Gründen bemerkenswert. Der erste Grund liegt in der Vergangenheit: Durch diesen Strassenabschnitt hätte gemäss dem "Verkehrskonzept Gundeldingen" eine Buslinie geführt werden sollen. Proteste von Anwohnern verhinderten dies.

Unsicheres Fahrgefühl

Der zweite Grund hat mit dem Hauptabschnitt der Güterstrasse bis zur Margarethenstrasse zu tun. Dieser wurde vor ziemlich genau zehn Jahren zum Boulevard aufgewertet: mit breiten Trottoirs und schmalen Fahrstreifen zwischen Trottoirs und Tramgeleisen für die Velofahrer (Bild links). Die Begeisterung im Quartier war mässig. Mittlerweile werden die Trottoirs nicht mehr so flächendeckend von Autos belegt, wie dies zuerst der Fall war. Aber die schmalen Zwischenräume für die Velofahrer sind geblieben.

Die "Gundeldinger Zeitung" berichtet immer wieder von Unfällen, die sich auch ereignen können, wenn Velofahrende Tramgeleise im spitzen Winkel überqueren müssen. Ein Hauptproblem sind allerdings die Schalensteine, die das Trottoir gegen die Strasse begrenzen und für den Wasserablauf sorgen. Ihre Kanten und damit die Grenze zum Asphalt befinden sich genau dort, wo sich die Velopneus bewegen. Das führt vor allem bei nassem Wetter zu einem unsicheren Fahrgefühl: rutschig.

Konzeptänderung füpr die Güterstrasse?

Ein OnlineReports-Leser bemängelt auch, "dass sie nicht aus dem besten Material bestehen, gibt es doch zahleiche beschädigte Teile", vor allem dort, wo die Nebenstrassen einmünden. Dem Leser ist nun aufgefallen, dass diese Randsteine im einleitend erwähnten Abschnitt der Güterstrasse nicht zum Einsatz kommen. Er fragt er sich, ob dies eine Konzeptänderung für die Güterstrasse sei.

Nein, sagt Daniel Hofer, Pressesprecher des Tiefbauamtes beim Bau- und Verkehrsdepartement. "Es war nie vorgesehen, in der östlichen Güterstrasse die gleichen Randsteine mit Vertiefung wie beim Boulevard-Güterstrasse weiter vorne zu verbauen." Für die Einfassung der Strasse seien grösstenteils die selben Steine wie vorher verwendet worden. "Die Randsteine aus Granit wurden lediglich leicht geschnitten und sehen deshalb aus wie neu." Eingefasst werden sie von rötlichen Vögtlinshofer Steinen, die in der Innerstadt für neue Strassenbeläge nicht mehr verwendet werden. 

Engerer Kreuzungsbereich

Im besagten östlichen Abschnitt herrscht schon seit geraumer Zeit "Tempo 30", aber die Strassengestaltung stammte noch aus der "Tempo 50"-Ära. Deshalb wurden nun zwei Kreuzungen mit vorgezogenen respektive verbreiterten Trottoirs bewusst verengt. Den Fussgängern soll damit die Überquerung der Strasse erleichtert werden. Denn Fussgängerstreifen gib es schon lange nicht mehr. Jetzt müssen es nur noch die Autofahrer und die schnellen Velofahrer begreifen.
     
So sorgt der "Gundeli-Broadway" auch mit seiner Verlängerung immer wieder für Neuigkeiten. Fausi Marti, der Präsident des Neutralen Quartiervereins, hat kürzlich angeregt, die Güterstrasse in ihrem vom Tram befahrenen Abschnitt autofrei zu gestalten. Das dürfte allerdings Utopie bleiben. Es wäre schon viel erreicht, wenn der Durchgangsverkehr eliminiert würde.




Weiterführende Links:
- Wie das Gundeli-Verkehrskonzept an die Wand gefahren wurde


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"Der FCB startet am 20. Juni in Sion in die Meisterschaft."

Basler Zeitung
vom 21. Juni 2019
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Der Stehsatz hat so seine Tücken.

RückSpiegel


In ihrem Artikel über die Solidarisierung von BVB-Mitarbeitenden mit einem BaZ-Redaktor nahm Prime News auf einen früheren OnlineReports-Beitrag Bezug.

Die Badische Zeitung nahm die OnlineReports-News über den Wechsel von Orthopäden vom Bruderholz-Spital in die Allianz von Universitätsspital Basel und Bethesda-Spital auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihren Artikel über den Baselbieter Fremdsprachen-Streit auf OnlineReports.

In ihrem Bericht über die BVB-Tramblockade an der "Bankverein"-Kreuzung nahm die BZ Basel auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung und das SRF-Regionaljournal bezogen sich in ihren Berichten über das Urteil gegen den Rheinufer-Todesschläger auf OnlineReports. 

Die Basler Zeitung äusserte sich in einer Gerichtsberichterstattung über einen "Sexverbrecher" (so die BaZ) kritisch über OnlineReports.

Telebasel und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über das Bordell in der Schillerstrasse auf einen OnlineReports-Bericht.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, 20 Minuten, die Nachrichtenagentur SDA, das SRF-Regionaljournal und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Unfall an der Parking-Baustelle beim Kunstmuseum auf.

Die OnlineReports-Recherche über die Zukunft des Basler "Viertel-Kreis" wurde von der Gundeldinger Zeitung aufgenommen.

Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Tom Ryhiner und Balz Stückelberger wurden an einer ausserordentlichen Generalversammlung in den Verwaltungsrat der St. Clara AG und damit gleichzeitig in den Verwaltungsrat des Claraspitals gewählt.

• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.