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Bei der Messe Schweiz kündigt sich ein Personalabbau an

Beim Basler Messekonzern MCH Group droht Personalabbau: Die finanzielle Situation mit dreistelligen Millionen-Abschreibungen ist so dramatisch, dass es zu Restrukturierungen und personellen Straffungen kommt.
Basel, 4. September 2018

Der Niedergang der Uhren- und Schmuckmesse "Baselword" durch den Abgang wichtiger Grossaussteller wie der "Swatch" und weiterer starker Marken trifft die Messe Schweiz (MCH Group) brutal: Für dieses Jahr rechnet der Basler Messekonzern nochmals mit einem Verlust in dreistelliger Millionenhöhe.

Grund sind eine nochmalige Wertberichtigung auf die neuen, 2013 eröffneten Messehallen. Dies, nachdem letztes Jahr schon Abschreibungen von 102 Millionen getätigt werden mussten, was zu einem Jahresverlust 2017 von 110 Millionen Franken führte.

Organisation wird "gestrafft"

Zwar stieg der Betriebsertrag im ersten Halbjahr um fast 17 Prozent, doch um 20 Prozent stieg der Aufwand, so dass der Konzerngewinn von 26,5 auf 21,9 Millionen Franken sank. Dieser Abschluss, bilanziert die Messe heute Dienstag in einer Medienmitteilung, liege "im Rahmen der Erwartungen".

Die Erläuterungen zum Transformationsprozess und seinen Anpassungen auf die grossen Veränderungen im klassischen Messe- und Eventgeschäft lassen starke innerbetriebliche Umbrüche erkennen. Die Rede ist von einem "Massnahmenplan" und einer "Unternehmensstrategie der Erweiterung des Dienstleistungsangebots, der Verstärkung der internationalen Präsenz und der zunehmenden Digitalisierung", aber auch von einer "Straffung der Organisation" und der besseren Nutzung von "Synergien zwischen den Geschäftsbereichen".

Personalabbau denkbar

Messe-Sprecher Christian Jecker erklärte gegenüber OnlineReports, dass sich "in den guten Zeiten" viele Bereiche "autonom und kreativ entwickelt" haben. Doch nun in der Phase der Stabilisierung gehe es darum, geeignete Bereiche wie Supportleistungen und interne Services "näher zusammennehmen", zu zentralisieren und integrieren, was letztlich zu einem Personalabbau führen kann.

Jecker: "Genaues können wir aber nicht sagen." Sicher sei nur, dass der gesamte Konzern – also auch die Übersee-Destinationen – von der Restrukturierung betroffen sei. Am Standort Basel arbeiten rund 250 Angestellte.

Nach Kamm-Abgang: Interims-CEO

Mit Wirkung ab heute Dienstag hat der Verwaltungsrat Hans-Kristian Hoejsgaard (60) zum Interims-CEO gewählt. Er soll nach der Trennung vom langjährigen Konzernchef René Kamm diese Funktion bis zur definitiven Neubesetzung der operativen Leitung ausüben. Der Däne Hoejsgaard hat über 30 Jahre Erfahrung in leitenden Funktionen in der Luxus- und Konsumgüterindustrie sowie im Fachhandel. Von 2011 bis 2017 war er CEO der Oettinger Davidoff AG in Basel.

An der Börse verlor der Wert der Messe Schweiz im Verlaufe des heutigen Tages fast elf Prozent.




Weiterführende Links:
- "Baselworld"-Krise: Rücktritt von Messe-CEO René Kamm
- Messe-Krise: SVP verlangt GPK-Untersuchung
- "Baselworld" verliert grössten Aussteller: Swatch Group
- Finanzchef trennt sich vom Basler Messe-Unternehmen


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"Er geht noch in die Mittelschule, ins Kollegium."

Radio SRF1
vom 18. Oktober 2018
über den Poetry Slammer
und OnlineReports-
Kolumnisten Max Kaufmann
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Aha, Kollegium Oberwil. Wir ahnen, was gemeint ist.

RückSpiegel


Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

persoenlich.com erwähnte OnlineReports und seine frühere Praktikantin Valerie Zaslawsky im Zusammenhang mit ihrem Weggang bei der NZZ und ihrem Umzug nach Berlin, wo sie als Freie Journalistin arbeitet.

In seinem Artikel über medienpolitische Entscheide der Wettbewerbskommission erwähnt Rainer Stadler in der NZZ auch OnlineReports.

Roland Stark, Kolumnist der Basler Zeitung, nahm in seinem Text über Meinungsvielfalt auf OnlineReports Bezug.

In der Meldung über das neue Basler Nachrichten-Portal "Prime News" bezogen sich die BZ Basel, Nachrichtenagentur SDA und das Branchenmagazin Persönlich auf OnlineReports.

Das SRF-Regionaljournal bezog sich in seiner Meldung über die Selbst-Vergiftung des Basler Museumsdirektors Michael Kessler auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Streit der Basler SVP mit ihrem Grossrat Patrick Hafner über Ausstände bei den Mandatabgaben auf.

Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Daniel Roth (61) wird im Baselbiet neuer Leiter des Rechtsdienstes von Regierung und Landrat, als Nachfolger von Hans Jakob Speich, der sich vorzeitig pensionieren lässt.

Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.

Liestal hat den Bruttokredit in der Höhe von 4,96 Millionen Franken für den Bau der städtischen Velostation und den Bau der erhöhten Velospur in der Unterführung der Oristalstrasse mit 2'386 Ja-Stimmen gegen 732 Nein-Stimmen sehr deutlich angenommen.

• Der 33-jährige FCB-Mittelfeldspieler Geoffroy Serey Die hat den bis zum 30. Juni 2019 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Der 41-jährige Betriebsökonom Daniel Arni, derzeit noch Leiter der Fachstelle Messen und Märkte im Präsidialdepartement, wird ab Dezember neuer Leiter der Basler Allmendverwaltung und Nachfolger von Niklaus Hofmann.

• Die Elektra Baselland (EBL) senkt auch im Jahr 2019 wieder ihre Strompreise, diesmal um 3,1 Prozent.