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© Foto by Juso BL


Juso: Wahl-Unfug mit Tampons und Verhütungsmitteln

Liestal, 1. März 2019

Den Baselbieter Juso kann zu Recht attestiert werden, die aktivste und einflussreichste Nachwuchs-Organisation in der kantonalen Parteien-Landschaft zu sein. Zuweilen schlägt sie über die Stränge, was ihr nachgesehen werden kann. Die Aktion gestern Abend am Liestaler Bahnhof habe zwar "für Aufsehen gesorgt" – worum es im Kern wohl ging –, aber in ihren Forderungen ist sie ist reiner Unfug.

Ein übergrosser blutiger Tampon, in der Baumgruppe vor dem Gerichtsgebäude aufgehängt, sollte den Anspruch symbolisieren, Hygiene- und Verhütungsartikel in Apotheken und Drogerien künftig gratis beziehen zu dürfen.

"Verhütung oft Sache der Frau"

Verknüpft wird die Forderung mit der Feststellung, dass "die Schweiz in Sachen Gleichstellung noch nirgends ist". Das zeige sich auch "in der Besteuerung von Hygieneartikeln als Luxusprodukte". Laut einer nicht näher als Quelle deklarierten aktuellen Studie gäben Frauen "in ihrem Leben rund 2'000 Franken alleine für Hygieneartikel wie Tampons und Binden aus". Daneben bleibe "auch die Verhütung oftmals Sache der Frau".

Mit Verlaub: Diese Aktion ist nicht nur rein Effekt haschendes Wahlkampf-Theater, sondern auch inhaltlich absurd. Peinlich, wenn die Juso "gegen jede Form der Diskriminierung" kämpfen und gleichzeitig die Verantwortung für die Verhütung – schön für den Mann! – auf die Frauen abschieben.

Dasselbe gilt für die Idee der generell kostenlosen Abgabe von Verhütungsmitteln. Nein, diese Forderungen sind Mumpitz. Es gibt für sie nur einen Entsorgungs-Ort: den Hygienebeutel.



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"Diskriminiert sind die Männer"

Das ist absurd. Diskriminiert sind sowieso die Männer. Die Frauen benötigen irgendwann keine Tampons und Verhütungsmittel mehr, derweil sich die Männer bis zum Lebensende mit dem Bartwuchs eventuell auch mit der Zeugungsfähigkeit rumschlagen müssen. Es sind Juso; solche Fakten können sie offenbar nicht erfassen.


Esther Jundt, Reinach




"Nicht einmal in der Zürcher Langstrasse"

Nein, einen so provozierender und grauslicher Hygiene-Artikel, wie ihn die Juso im Baselbiet ausgedacht hat, würde man – so glaube ich wenigstens – nicht einmal hier in ZÜRICH zur Propaganda für Gleichberechtigungs-Vorschläge benützen, nicht einmal in der berühmt-berüchtigten Zürcher Langstrasse.


Christine Radanowicz, Heimweh-Baslerin, Zürich




"Und was mit Rasierschaum und Rasierklingen?"

Was soll ich als Mann sagen, denn für Rasierschaum und Rasierklingen bezahle ich in meinem Leben mindestens so viel Frauen für Ihre Monatshygiene ausgeben.


Dieter Isch, Bottmingen



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"In den meisten Gemeinden des Kantons Basel erhalten Sie die Basler Zeitung bis 6.30 Uhr per Frühzustellung durch einen Verträger."

Basler Zeitung
Abo-Dienst aus Zürich
in seinen "Antworten
auf häufig gestellte Fragen"
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Die BaZ scheint entweder 186 Jahre hinten drein oder einige Jahre voraus zu sein.

RückSpiegel


Die BZ nahm den OnlineReports-Primeur über eine Rückzahlung der wegen Veruntreuung angeklagten ex-Kassierin der katholischen Krichgemeinde Grellingen auf.

Die Basler Zeitung greift in ihrem Bericht über die E-Trottinett-Anarchie auf ein OnlineReports-Interview zurück.

In ihrem Bericht über die Hühnerhaltung auf einem Basler Mehrfamiienhaus nimmt die BZ Bezug auf eine frühere Recherche von OnlineReports.

Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

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Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Der Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels, Riehens Gemeindepräsident Hansjörg Wilde und Gemeinderat Daniel Hettich haben die erneuerte Lörracherstrasse in Riehen feierlich eingeweiht.

Veronica Schaller
, frühere Basler Sanitätsdirektorin und zuletzt Kulturbeauftragte der Stadt Bern, wurde zur neuen Präsidentin von "Curaviva Basel-Stadt", dem Verband der Basler Alterspflegeheime, gewählt.

Designierte Verwaltungsratspräsidentin der Schweizerischen Rheinhäfen ist Martina Gmür, Petra Mösching wird Mitglied des Verwaltungsrats.

Der Verein Region Oberbaselbiet wählte den aus dem Fricktal stammenden Gerry Thönen, der die Oberbaselbieter Gemeinden bis zur Gründung des Regionalvereins betreute, zum Geschäftsführer.

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 70-Jahr Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Israel organisiert die Schweizer Botschaft in Israel im September diverse Anlässe mit Bezug zu Basel.

Die Parteileitung des CVP-Wahlkreises Liestal hat einstimmig beschlossen, Elisabeth Augstburger für die Ständeratswahlen vom 20. Oktober zu unterstützen.

Schweizerische Rheinhäfen: Benedikt Weibel hat seinen Rücktritt als Verwaltungsrats-Präsident per 31. Dezember 2019 bekannt gegeben; Martin Dätwyler, Direktor der Handelskammer beider Basel, trat per 30. Juni zurück.

Beat Tschudin (48), seit rund zwölf Jahren den Fachbereich Fahrzeugbewirtschaftung der Baselbieter Polizei, übernimmt ab Dezember die Leitung des Fahrzeugwesens der Bau- und Umweltschutzdirektion als Nachfolger von Christian Oberhausser, der Ende August in vorzeitige Pension geht.

• Das Basler Gesundheits-Departement hat den Umzug von der St. Alban-Vorstadt an seinen neuen Hauptstandort an der Malzgasse 30 in Basel abgeschlossen.

Tom Ryhiner und Balz Stückelberger wurden an einer ausserordentlichen Generalversammlung in den Verwaltungsrat der St. Clara AG und damit gleichzeitig in den Verwaltungsrat des Claraspitals gewählt.

• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).