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Hochwasserschutz: Birsig bei der Heuwaage ist freigelegt

Die Arbeiten zum Hochwasserschutz an der Birsig-Einmündung bei der Basler Heuwaage sind abgeschlossen, aber die Renaturierung muss sich in Grenzen halten. Heuwaage und Birsig bleiben ein städtebauliches Spielfeld, das bald einmal Thema einer Volksabstimmung sein wird.
Basel, 2. Januar 2019

Die Neugestaltung der Parklandschaft beim Basler Nachtigallenwäldchen ist seit bald zwei Jahren abgeschlossen. Einiges länger dauerten die Arbeiten für die Freilegung des Birsig vor der Einmündung in den innerstädtischen Kanal. Hier befand sich früher eine triste Parkfläche.

Das seit kurzem sichtbare Resultat entspricht der gegebenen Situation. Der Blick in Richtung Stadt wird durch drei übereinander liegende Brücken dominiert. Ein breiter Fussweg (Lohweg) führt via kurzen Tunnel zur Steinenvorstadt. (Der Fussweg ist allerdings so breit geraten, dass er bereits wieder zum Abstellen von Autos einlädt.) Die Böschung wurde für eine Begrünung angepflanzt. Die Renaturierung muss sich aus hydrologischen Gründen in Grenzen halten.

Hochwasser wäre "Super-Gau"

Denn es stellte sich heraus, dass dieser Bereich des Birsig bei einem Hochwasser einer der gefährlichsten Orte der Stadt wäre. Emanuel Trueb, der Chef der Basler Stadtgärtnerei, sagte vor fünf Jahren gegenüber OnlineReports zum Nadelör des Flusses, das unter dem Viadukt liegt: "Wenn Hochwasser in die 'Steinen' flösse, wäre dies der Super-Gau."

Deshalb wurden vor der neu erstellten Brücke zwischen Heuwaage und Birsigstrasse Geschiebesammler in den Fluss gestellt. Ein solches Hochwasser kann man sich nach dem trockenen Jahr 2018 kaum vorstellen. Doch der Birsig und seine Zuflüsse im oberen Leimental sammeln bei starkem Regen enorm viel Wasser, das die Einmündung in die Stadt auf die Probe stellen würde.

Druck auf den Birsigparkplatz

Diese Unwägbarkeiten sind auch ein Grund, weshalb die Planer bis auf weiteres auf eine Freilegung des parallel zur Steinenvorstadt führenden Birsig-Parkplatzes verzichten. Eine Volksinitiative, die genau diese Forderung stellte, wurde zurückgezogen. Doch in Vorstössen im grossen Rat wird der Druck für die Aufhebung dieser nicht gerade attraktiven, aber bei den Autofahrern beliebten Parkplatzzone aufrecht erhalten. Für eine Belebung sorgt immerhin bereits ein Restaurant, das man als "Basels zur Zeit beste Pizzeria" bezeichnen darf.

Die Planung für das Areal vor und hinter dem Heuwaage-Viadukt ist ein kompliziertes Knäuel. In Arbeit ist ein Bebauungsplan für den Neubau des Heuwaage-Hochhauses. Das Projekt des Architekturbüros Miller & Maranta sieht vor, den neuen Baukörper freizustellen und die etwas verschachtelten Anbauten zu beseitigen. Das Problem Birsigparkplatz ist damit aber noch nicht gelöst.

Ozeanium oder Heuwaage frei halten?

Der jetzt teilbefreite Birsig wird auch bei der Abstimmung über den Bebauungsplan für ein Ozeanium eine Rolle spielen. Seit vielen Jahren träumt die offizielle Planung von einem baulichen Akzent auf der Verkehrsfläche Heuwaage. Doch diese Auffüllung eines freien Raumes hat auch ihre Gegner. Über die Verkehrsführung würde erst in einem zweiten Schritt beschlossen. Die Wendeschlaufe des BLT-Trams kann wegen der Ablehnung des Projektes Margarethenstich nicht aufgehoben, sondern nur verlegt werden, was die Attraktivität des zukünftigen Stadtraumes Heuwaage wieder beeinträchtigt.




Weiterführende Links:
- Kriminal-Park "Nachtigallenwäldeli" soll grüne Wohlfühl-Oase werden


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"Ozeanium kostet Steuerzahler Millionen"

Etwas gibt es noch zu ergänzen: Weil wegen des Ozeaniums die Tramschlaufe an der Heuwaage verlegt werden müsste, stimmt die Aussage des Zolli, dass das Ozeanium die Steuerzahlenden keinen Rappen kosten werde, schlicht nicht! Im Jahr 2003 stand auf der Heuwaage ein Multiplexkino zur Diskussion, welches in einer Volksabstimmung beerdigt wurde. Wenn ich mich recht erinnere, hätte vor 16 Jahren die Verlegung der Tramschlaufe rund 13,5 Mio Franken gekostet. Heute wären es wohl etwa 16 Millionen Franken Steuergelder, welche wegen des Ozeaniums hingeblättert werden müssten.


Dieter Stumpf, Basel



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"Als er durch die Wiese ging, um zum Frack zu gelangen, rutsche er aus."

BZ Basel
vom 14. Juni 2019
über ein Auto-Wrack
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Der Frack war zu lange, darum rutsche-rutsche.

RückSpiegel


Die Basler Zeitung bezog sich in ihren Artikel über den Baselbieter Fremdsprachen-Streit auf OnlineReports.

In ihrem Bericht über die BVB-Tramblockade an der "Bankverein"-Kreuzung nahm die BZ Basel auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung und das SRF-Regionaljournal bezogen sich in ihren Berichten über das Urteil gegen den Rheinufer-Todesschläger auf OnlineReports. 

Die Basler Zeitung äusserte sich in einer Gerichtsberichterstattung über einen "Sexverbrecher" (so die BaZ) kritisch über OnlineReports.

Telebasel und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über das Bordell in der Schillerstrasse auf einen OnlineReports-Bericht.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, 20 Minuten, die Nachrichtenagentur SDA, das SRF-Regionaljournal und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Unfall an der Parking-Baustelle beim Kunstmuseum auf.

Die OnlineReports-Recherche über die Zukunft des Basler "Viertel-Kreis" wurde von der Gundeldinger Zeitung aufgenommen.

Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.

• Die Basler Regierung spricht sich im Rahmen der Konsultation zum Entwurf des institutionellen Abkommens Schweiz-EU für eine Unterstützung des vorliegenden Abkommens aus.

• Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben mit fast 128 Millionen Fahrgästen letztes Jahr 2,2 Prozent weniger Fahrgäste befördert – dies vor allem wegen Gleiserneuerungs-Arbeiten.

• Das von SVP- und FDP-Kreisen getragene Komitee gegen das vom Grossen Rat beschlossene Neubauprojekt "Naturhistorisches Museum / Staatsarchiv" hat fristgerecht das Referendum mit über 2'700 Unterschriften eingereicht.

• Das Basler Tiefbauamt erteilt Gabriel Pellicanò und Alfredo Ogi den Zuschlag für den Betrieb des Gastro-Kiosks "Hamburgeria Pellicano" an der Feldbergstrasse, der ab Frühjahr in Betrieb gehen soll.

• Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.