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Keine Buvette am Schaffhauserrheinweg: Verkaufsstand

Basel, 7. Juni 2018

Das Basler Baudepartement verzichtet auf Pläne, ab kommendem Jahr am Schaffhauserrheinweg eine Buvette zu platzieren. Statt dessen soll nur ein Verkaufsstand Flaneure verpflegen. Ein Verkaufsstand sei deutlich kleiner als eine Buvette und mobil, weshalb er "eine höhere Akzeptanz bei der Anwohnerschaft" geniesse, schreibt das Baudepartement.

Das Tiefbauamt habe entschieden, die 2016 lancierte Buvetten-Ausschreibung "wegen der veränderten Ausgangslage abzubrechen". Aufgrund der vorgesehenen Sanierung der Uferböschung beim Schaffhauserrheinweg und sich abzeichnenden "langwierigen Rechtsmittelverfahren" mache es "zurzeit wenig Sinn, einen Betreiber oder einen Betreiberin zu bestimmen".

Auf die Ausschreibung des Buvetten-Betriebs auf der bestehenden Aussichtplattform in der Nähe des Fischerwegs gingen beim Tiefbauamt zwanzig Einsprachen ein. Einige Einsprechende zogen das weitere Verfahren bis vor Bundesgericht.

Es entschied am 28. März zwar, auf die Beschwerde nicht einzutreten, da die Ausschreibung für den Betrieb der Buvette korrekt verlaufen sei. Seit der Ausschreibung hat sich die Situation am Schaffhauserrheinweg laut Baudepartement aber verändert: Ab etwa 2022 muss die Böschung unterhalb des Schaffhauserrheinwegs saniert werden.

Nach den Einsprachen gegen die Ausschreibung nahm das Departement an, dass auch gegen das Betriebskonzept wiederum der Rechtsweg beschritten würde. Auch bei einer Abweisung der Beschwerden könnte die Buvette den Betrieb nur mit Verzögerung aufnehmen. Wegen der anstehenden Sanierung gelten dann ausserdem "deutlich veränderte Rahmenbedingungen", was zum Abbruch der Ausschreibung führte.



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"Wäre wunderbar"

Ich wusste gar nicht, dass die von Herrn Di Grazio zu betreibende Buvette am Schaffhauserrheinweg ist. Für mich als unmittelbar betroffene Nachbarin wäre das wunderbar.


Friederika Meyer Ueltschi, Basel




"Wer bezahlt den Wirt?"

Und wer bezahlt nun dem Wirt, Francesco Di Grazio, der erhebliche Aufwendungen mit seiner Bewerbung und auch den Zuschlag erhalten hatte, seine Kosten?! Diese Buvette mit geplantem mediterranem Flair wäre super gewesen und hätte alle andern Buvetten ideal ergänzt. Dass da das Rheinbord saniert werden soll, ist ja kaum erst seit gestern bekannt. Jetzt nun einfach die Auschreibung abzubrechen, und den Wirt mit abgesägten Hosenbeinen stehen und auf seinen Kosten sitzen zu lassen, geht gar nicht.


Andrea Strahm, Basel



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