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Teilerfolg für Wiedemann – Universitäts-Deal unter Dach

Mit dem Entscheid des Baselbieter Stimmvolks vom Wochenende ist der 80 Millionen-Deal mit Basel-Stadt besiegelt. Die Einführung von Sammelfächern im Kanton hingegen wurde abgelehnt.
Liestal, 5. Juni 2016

Das Baselbieter Stimmvolk will – so die Basis kurz der Auszählung aller 86 Gemeinden – von Sammelfächern nichts wissen: Es stimmte einer Parlamentarischen Initiative gegen "kostentreibende Sammelfächer", die eine Änderung des Bildungsgesetzes erfodert hätte, mit rund 60 Prozent klar zu. Auslöser der Initiative war Birsfelder Landrat Jürg Wiedemann von den "Grünen-Unabhängigen".

Wiedemann scheiterte hingegen mit seinem Plan, den Landrat über die Einführung des "Lehrplans 21" entscheiden zu lassen – statt, wie es heute vorgesehen ist, der Bildungsrat. Die Änderung des Bildungsgesetzes, die ebenfalls auf eine Parlamentarische Initiative Wiedemanns zurückgeht, scheiterte an der Urne mit 53 Prozent Nein-Stimmen relativ knapp.

Der 80 Millionen-Deal ist perfekt

Erwartungsgemäss erfolglos blieb die SVP mit ihrem Plan, den 80 Millionen-Deal, den die beiden Kantone Basel-Stadt und Baselland ausgehandelt hatten, doch noch zum Platzen zu bringen. Es war ein "Scheitern mit Ansage", wie OnlineReports schon letzten Dezember kommentierte. Gegen die Beteiligung des Baselbiets an der Pensionskassen-Reform der Universität Basel – eine der Bedingungen, dass Basel-Stadt innerhalb von vier Jahren einen Betrag von 20 Millionen Franken an die Baselbieter Staatskasse überweist – hatte die SVP das Referendum ergriffen. Doch 63 Prozent der Stimmenden bestätigten die Umsetzung der Pensionskassen-Reform.

Eine Schlappe fuhr mit über 75 Prozent Nein-Stimmen die FDP-Initiative "Bedarfs- und familienergerechte Kinderbetreuung" ein. Nach Ablehnung der Gesetzesinitiative "Für eine unbürokratische bezahlbare familienergänzende Kinderbetreuung im Frühbereich" am 8. November letzten Jahres und der heutigen deutlichen Ablehnung der Verfassungsinitiative tritt der vom Baselbieter Stimmvolk ebenfalls am 8. November angenommene Gegenvorschlag in Kraft. Damit verfügt das Baselbiet nun über eine Gesetzesgrundlage zur familienergänzenden Kinderbetreuung.

Völlig unbestritten waren hingegen die Änderung des Gerichtsorganisations-Gesetzes (Ja-Anteil 82 Prozent) und die Vorlage zur Änderung des Bildungsgesetzes, die "Bildungsqualität auch für schulisch Schwächere" vorsieht (Ja-Anteil gegen 85 Prozent).



Uni-Deal perfekt: Meinungen


SP Baselland:
"Das deutliche Ja zur Sanierung der Pensionskasse der gemeinsamen Universität ist ein wichtiges Signal aus Baselland an Basel-Stadt, dass es die Bevölkerung ernst meint mit dem Willen zu einer guten Partnerschaft. Die SVP hat sich mit ihrem verantwortungslosen Referendum blamiert."

Handelskammer beider Basel: "Baselland gewinnt per Saldo 65 Millionen Franken – ein sehr willkommener Betrag in Anbetracht der schwierigen finanziellen Situation des Kantons. (...) Der Kanton Baselland trägt als Miteigentümer Verantwortung für die Universität Basel und hat nun bestätigt, dass er ein solider und vertrauenswürdiger Partner ist."

Universität Basel: "Die Universität Basel dankt der Baselbieter Stimmbevölkerung für das Vertrauen und die Unterstützung, die ihr mit der Zustimmung zur Sanierung der Pensionskasse ausgesprochen wurden. Mit diesem positiven Votum ist die Voraussetzung gegeben, den Leistungsauftrag 2014 bis 2017 wie vereinbart zu erfüllen."

Vereinigung "Starke Region": Das Ja zu dieser Vorlage bildet die Voraussetzung für die Überweisung von 80 Millionen Franken von Basel-Stadt an Basel-Landschaft im Rahmen der weiteren Zusammenarbeit zwischen den beiden Kantonen."


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"Wo bleibt da der Spareffekt?"

Die SVP gaukelt den Bürgern bei jeder passender und unpassender Gelegenheit vor, für das Volk sparen zu wollen. Dabei verbrennt sie Jahr für Jahr Steuermillionen für Initiativen und Referenden, bei der sie immer wieder als Verlierer ab schiffen. Neustes Beispiel von heute: Kantonal die Sanierung der Pensionskasse in Baselland, oder bundesweit die Asylgesetzrevision. Wo um Himmelswillen bleibt da der Spareffekt? Das Volk wir immer wieder für dumm verkauft. Nun haben es aber auch die Bürger gemerkt, das Populismus kein grosses Parteiprogramm mehr ist.


Bruno Heuberger, Oberwil



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"Zeichen deuten auf grosse Kualition"

BZ Basel online
Titel vom
25. November 2017
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Kühe aller Fraktionen vereinigt euch!

"Und übrigens ..."

Weihnachts-Geschichte aus Israel
RückSpiegel


In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Promeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.