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Schneider-Schneiter als Bundesrats-Kandidatin nominiert

Zwingen, 18. Oktober 2018

Der Parteitag der Baselbieter CVP hat heute Donnerstagabend an ihrem Parteitag in Zwingen Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter (Bild) als Bundesrats-Kandidatin und Nachfolgerin der zurücktretenden Aargauer Bundesrätin Doris Leuthard nominert. Die Bestätigung erfolgte mit einer langen standing ovation per Akklamation. "Ich wage es und steige in den Ring", sagte eine offensichtlich gerührte Bundesrats-Kandidatin Schneider-Schneiter.

"Vorbild für nationale CVP"

In ihrer rund zwölfminütigen Rede bedankte sich die 54-jährige Juristin aus Biel-Benken der "lieben CVP-Familie" für die Unterstützung ihrer Karriere: 1999 Landrat, 2010 Nachrücken in den Nationalrat und seither die erfolgreiche Verteidigung ihres Mandats. Die CVP Baselland sei mit ihren "guten Köpfen" zu einem "Vorbild für die nationale CVP" geworden.

Das Baselbiet, die Region Basel und die Nordwestschweiz – so fuhr die zweifache Mutter fort – habe in der Tat einen Anspruch auf einen Sitz im Bundesrat. Keine andere Region der Schweiz habe dazu mehr Berechtigung. Denn das Baselbiet – "eine der fortschrittlichsten und prosperierendsten Regionen der Schweiz" – sei seit über 120 Jahren nicht mehr in der Landesregierung vertreten.

Künftig sei "nicht nur die Innenpolitik bestimmend", fügte die Präsidentin der Handelskammer beider Basel an. Vielmehr beeinflusse die Aussenpolitik die Innenpolitik immer mehr. In Bern existiere "kein Departement mehr, das nicht wesentlich von der Aussenpolitik bestimmt wird", weshab sie "zweifellos einige Erfahrungen einzubringen" habe.

50 Sekunden Applaus

Sodann sprach sich Schneider-Schneiter als Präsidentin der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats gegen eine Abschottung der Schweiz aus, wobei sie als "Brückenbauerin" dienen könnte. Denn das Baselbiet sei immer "eine Spur weltoffener, innovativer und mutiger gewesen ist als die übrige Schweiz".

Ihr Respekt gegenüber der Herausforderung einer Kandidatur sei gross, zumal die CVP über eine "ganze Reihe guter Kandidatinnen und Kandidaten" verfüge, sagte die Politikerin und liess dann die Katze aus dem Sack, bevor ein Applaus von 50 Sekunden Dauer ausbrach: "Ich stelle mich mit grosser Freude für eine Bundesrats-Kandidatur zur Verfügung." Als mögliche Bundesrätin wolle sie "nichts aufgeben, was zu Recht als schweizerisch gilt".




Weiterführende Links:
- CVP Baselland verweigert Thomas de Courten die Unterstützung
- "SP und Grüne haben Platz in der Baselbieter Regierung"
- Baselbieter CVP: Die Zerrissenheit ist ihre einzige Chance


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Weitere RückSpiegel

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"Letzte Details zum Neujahrsempfang vom 8. January 2019"

Handelskammer beider Basel
Betreff einer E-Mail
vom 7. Januar 2019
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Thanks. Got ya.

In einem Satz


Anna Ott gibt das Amt als Vizepräsidentin der Grünen Baselland aufgrund ihres Masterstudiums in Nordeuropa ab; eine Nachfolge steht noch nicht fest.

• Das von der Fondation Franz Weber massgeblich unterstützte Referendum gegen ein Ozeanium auf der Basler "Heuwaage" ist mit 4'649 Unterschriften zustande gekommen.

• Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, ab Februar 2019 mit einem neuen TV-Sendeformat zu starten, das wöchentliche Fernsehsendungen mit Inhalten aus Gemeinde und Vereinen bietet.

• Der Basler "Basta"-Grossrat Daniel Spirgi tritt per 12. Februar 2019 nach nur zweieinhalb Jahren aus dem Kantonsparlament zurück, der Grüne Jérôme Thiriet rückt nach.

Henriette Götz wird am 1. Mai 2019 die Nachfolge von Danièle Gross als Kaufmännische Direktorin am Theater Basel antreten.

• Mit 12'673 Studierenden und Doktorierenden, die sich im Herbstsemester 2018 für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben haben, ist die Gesamtzahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen.

• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.

• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.