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Internes Frauen-Duo am Dirigentenpult der Basler Kultur

Sonja Kuhn und Katrin Grögel: Zwei Frauen treten im Jobsharing die Nachfolge von Philippe Bischoff als Leiterinnen der Abteilung Kultur im Basler Präsidialdepartement an. Damit setzt die Regierungspräsidentin wiederum auf eine interne Lösung.
Basel, 22. November 2017

Die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann stellte die beiden Frauen heute Mittwochmorgen den Medien vor. Es sind ihr bekannte Persönlichkeiten: Ab Januar 2018 leiten Sonja Kuhn (Bild links) und Katrin Grögel (rechts) gemeinsam die Abteilung Kultur. Kuhn amtete bisher als stellvertretende Abteilungsleiterin, Grögel als Beauftragte für Kulturprojekte in derselben Abteilung. Ihr Topsharing-Konzept – die Teilung einer Spitzenposition – mit je 70 Stellenprozent wird in der Basler Verwaltung erstmalig umgesetzt.

Viel Vorschuss-Lob

Kuhn und Grögel decken das Profil für die Leitung der Abteilung Kultur aufgrund ihres beruflichen Hintergrunds und ihrer breiten Erfahrungen "bestens ab". Neben den "herausragenden fachlichen Qualifikationen, hoher Kommunikationskompetenz und ausgewiesener Führungs- und Leitungserfahrung" brächten Kuhn und Grögel "beste Kenntnisse der Abteilung und deren Aufgabenbereiche sowohl im inhaltlichen, wie auch strategischen Bereich mit", schreibt das Präsidialdepartement. Sie verfügten auch über ein "grosses Netzwerk in der regionalen, nationalen und internationalen Kulturszene".

Sich gegenseitig ergänzende Profile, potenziertes Fachwissen und ein erweitertes Netzwerk wirkten sich im Topsharing bei dieser anspruchsvollen Tätigkeit positiv aus. Der Austausch und die regelmässige Reflektion im Tandem förderten ausgewogene Entscheidungen und erhöhen das Innovationspotenzial. Zudem seien strategische Entwicklungen breit abgestützt.

53 Bewerbungen

Das Präsidialdepartement beschreitet als Arbeitgeber mit dieser "innovativen Form des Jobsharings" in einer Leitungsfunktion bewusst neue Wege. Das Departement reagiert damit laut Communiqué auf "gesellschaftspolitische Veränderungen und auf die Ansprüche von hochqualifizierten Arbeitnehmenden, die Verantwortung in Leitungsfunktionen im Rahmen einer Teilzeitanstellung wahrzunehmen". Für alle Leitungsentscheide und Geschäfte der Abteilung Kultur zeichnen sie gemeinsam verantwortlich.

Die seit Oktober 2017 neu zu besetzende Leitungsstelle wurde regulär ausgeschrieben. Beworben haben sich insgesamt 53 Personen (19 Frauen, 34 Männer). Drei Bewerberinnen (wovon zwei als Co-Leiterinnen im Top-Sharing) und ein Bewerber wurden in die engste Auswahl einbezogen. Der Bewerbungsprozess wurde von zwei externen Fachpersonen aus dem Kulturbereich begleitet. Mit beiden Kandidatinnen wurde ein externes Assessment unter anderem mit Fokus auf das vorgesehene Top-Sharing durchgeführt

Die Biografien

Sonja Kuhn (*1968), studierte Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Zürich und verfügt über ein Sekundarlehrerinnen-Diplom. Seit August 2016 ist Sonja Kuhn als stellvertretende Abteilungsleiterin und Leiterin Förderstrategien & Projekt-Konzeptplanung in der Abteilung Kultur angestellt und Geschäftsleitungsmitglied in der Abteilung Kultur. Seit Oktober 2017 leitet Frau Kuhn die Abteilung Kultur interimistisch. Zuvor war sie als Geschäftsführerin der Schweizerischen Management Gesellschaft in Zürich, als Consultant in Projekten und in der Führungskräfte-Entwicklung, als Geschäftsführerin visarte.schweiz (Berufsverband für visuelle Kunst) in Zürich sowie als Redaktionsleiterin am Schweizer Fernsehen in Zürich tätig.

Katrin Grögel (*1970) studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Basel und der Humboldt Universität Berlin, promovierte in Kunstwissenschaft an der Universität Basel und bildete sich unter anderem in den Bereichen Museumsrecht und Kulturförderung weiter. Sie schliesst aktuell einen CAS HSG in den Bereichen Leadership, Strategisches Management und Finanzmanagement ab. Frau Grögel ist seit August 2013 als Beauftragte für Kulturprojekte (Bildende Kunst, Film, Digitale Kultur) in der Abteilung Kultur angestellt und seit April 2016 Mitglied der Geschäftsleitung.




Weiterführende Links:
- Naturhistorisches: Alder und Thüring Interims-Direktoren


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"Keine grosse Einarbeitungszeit"

Eine mutige Wahl - und ein schneller Übergang ohne grosse Einarbeitungszeit.


Paul Müller, Stein am Rhein



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Theater Basel

"Die Dreigroschenoper"
RückSpiegel


In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die gerichtliche Niederage von Polizei-Offizier Bernhard Frey Jäggi nach.

Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

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"In der Elsässerstrasse kam es zu einem Unfall mit Salzsäufer."

BaZ online
vom 20. Februar 2018
über einen Salzsäure-Unfall
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Vielleicht hat auch der Redaktor Salz gesoffen.

In einem Satz


• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

• Nach Vandalenakten und einer Einbruchserie fordert die Riehener CVP von den Behörden "endlich die wirksame Umsetzung längst bekannter Forderungen" zur Erhöhung der Sicherheit.

• Der Münchensteiner Gemeinderat hat die Durchführung des "Tension Festivals" vom 31. Juli im Gartenbad St. Jakob sowie auf den angrenzenden Volleyball-Feldern unter Lärmauflagen bewilligt, nachdem letztes Jahr zahlreiche Beschwerden eingegangen waren.

Hans-Peter Ulmann, seit 1996 CEO von Psychiatrie Baselland, tritt auf 30. Juni 2019 in den Ruhestand.

• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.