News

Noch ein Vorstoss zur Krankenkassen-Prämienverbilligung

Liestal, 29. November 2018

Auch in der Mitte-Partei CVP ist das Problem der hohen Kankenkassen-Prämien für die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft mit der Abstimmung vom letzten Wochenende nicht vom Tisch: Landrätin Béatrix von Sury (Bild) reichte heute Donnerstag ein Postulat zur Prämien-Entlastung ein. Die Bevölkerung erkenne, dass die hohen Prämien "für unsere Bevölkerung ein grosses Problem darstellen". Jetzt müsse eine Lösung gefunden werden, weil in den letzten Jahren die Prämienverbilligung nicht mit den stets steigenden Prämien hätten mithalten können.

Wichtig ist es der Parlamentarierin und ihrer Fraktion, dass Personen in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen "gezielter unterstützt und somit entlastet" werden können. Damit soll das Baselbiet die Rolle als Schlusslicht abgeben, wenn es um Prämienverbilligungen geht. Von Sury bittet die Regierung zu prüfen, welche finanziellen Mittel der Kanton aufwerfen kann, um von einer hohen Prämienbelastung ins Mittelfeld oder gar in den unteren Bereich zu gelangen.

Etwas vorsichtig unter der Annahme einer "positiven wirtschaftlichen Trendwende" im Kanton wird die Regierung "eingeladen", die Prämienverbilligung im Rahmen der Finanzplanung so festzulegen, dass die Prämienbelastung der Bewohner sich schweizweit im unteren Mittelfeld bewegt.

Zur Prämienverbilligung wurde heute Donnerstag gleichzeitig auch ein Postulat aus Kreisen der SP-Fraktion eingereicht.




Weiterführende Links:
- Neuer Vorstoss für Verbilligung von Krankenkassen-Prämien
- Baselland: Nein zu Prämien-Initiative – Ja zu Hornkuh


 Ihre Meinung zu dieser News
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Die üblichen Spielereien der Begüterten"

Eine Gesellschaft, welche sich nicht in Lage sieht, für die Schwachen zu sorgen, statt dessen aber sogar auf Kosten der Armen / Schwachen spart , ist eine bedauerliche Gesellschaft. Mit Solidarität hat das nichts mehr zu tun!

Es sind die üblichen Spielereien der Begüterten, in erster Linie dafür zu sorgen, ihren Besitzstand zu erhalten offenbar in der eher geschmacklosen politischen und moralischen Meinung, jene die (bereits) nichts haben, könnten auch nichts weiteres mehr verlieren! Solidarisch ist man also bloss noch unter sich, unter seines Gleichen, im Wissen darum, dass die "Anderen" ja keine Lobby haben!

Ausserdem – und auch das gehört ebenso zu den politischen Spielereien – werden in angeblichen Sparprogrammen Kosten einfach auf die untere föderale Eben verlagert, sprich auf die Gemeinden, welche schliesslich via Sozialhilfe für den erforderlichen Ausgleich zu sorgen haben.

Bravo, die Rechnung des Kantons ist saniert, jene der Gemeinden aber strapaziert; Steuererhöhungen auf kommunaler Ebene interessieren die Ochsen der "Ochsen-Scheune" nicht; es sind eben "Gemeinde- und nicht Kantonsangelegenheiten"!

Warum wird übrigens immer noch nicht zur Kenntnis genommen, dass die "Sparübungen" der EU gegenüber Griechenland die dortige Bevölkerung quasi in den Ruin getrieben hat; wirtschaftlich und ökonomisch sind in Griechenland mit diesen "Sparübungen" keinerlei Fortschritte erzielt worden; indessen ist die Selbstmordrate markant gestiegen, was man sarkastisch/pervers auch als "Regulierung" ansehen kann!

Warum lernen wir nicht aus solchen Beispielen, sondern halten an "Rezepten" fest, welche mittelfristig wie ein Bumerang gegen die "Apotheker unserer Ökonomie" zurücklagen werden? Wahrscheinlich deshalb, weil "politische Apotheker" bevorzugen, ihrem eigenen kurzfristigen (politischen) Erfolg (?) Priorität einzuräumen!

Noch klappen also diese Spielereien mit Moral und Geld; aber wie lange noch?


Dieter Troxler, Rünenberg




"Hat Herr Lauber Geld gefunden?"

Vor der Abstimmung über die SP Initiative Prämienverbilligung sagte Herr Lauber, dafür hätte es kein Geld. Ein paar Tage später befürwortet er die Strassensanierung in Grellingen. Hat er nun doch Geld gefunden?


Ruedi Basler, Liestal



www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Als FCB-Goalie mischte Christian Reinwald das Nachtleben auf – heute verdient er sein Geld mit Tauchen und Vögeln"

BZ Basel
Untertitel
vom 14. November 2018
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Eindeutig zweideutig.

RückSpiegel


Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineRepeorts-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Daniel Roth (61) wird im Baselbiet neuer Leiter des Rechtsdienstes von Regierung und Landrat, als Nachfolger von Hans Jakob Speich, der sich vorzeitig pensionieren lässt.

Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.