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"Arena/Reporter" am Ende: Aus für die Kleinkredit-Dame

Bern, 4. Februar 2019

Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) streicht die Sendung "Arena/Reporter" aus dem Programm: Wie heute bekannt wurde wird das von "Arena"-Mann Jonas Projer und der 35-jährigen Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi moderierte Format dieses Jahr eingestellt.

Dieser Entscheid löst bei mir keine Tränen aus. In diesem ohnehin merkwürdigen Format der "Arena" war Rigozzi erst recht ein Fremdkörper. Nichts gegen sie als Person, aber was hat eine (durchaus intelligente) ehemalige Schönheitskönigin in einem als ernsthaft deklarierten Polit-Talk zu suchen.

Promi- und Hingucker-Effekt

Der Gedanke dürfte nahe liegen, dass es den Sendungs-Verantwortlichen vor allem um einen Promi- und Hingucker-Effekt ging. Denn als profunde Kennerin des politischen Betriebs war sie zuvor nie aufgefallen. Ihre Art der Publikums-Befragung hatte denn auch eher etwas ebenso Erheiterndes wie Befremdliches.

Noch stossender war die Verpflichtung einer Person, die sich kurz zuvor nicht zu schade war, für die Plakatwerbung einer Kreditfirma zu posieren (Bild). Dies als in anderer Funktion von einem öffentlich-rechtlich konzessionierten Sender beauftragte Protagonistin eines TV-Formats mit politischem Anspruch. Allein dies ist nicht in Einklang zu bringen mit dem Anspruch der Unabhängigkeit, den SRG-Journalisten so gern für sich reklamieren.

Nichts gegen einen Versuch, am Format der "Arena", das ich als insiderisch-geschwätzige Selbstdarstellungs-Schau mit Erkenntniswert gegen Null schon lange kritisiere, zu ändern. Mir hätte da eine ganz gewöhnliche Frau ohne Schönheits-Titel, die sachkundig-pfiffige Fragen zu stellen weiss, durchaus genügt.




Weiterführende Links:
- "Arena"-Projer macht Rünenberg zum Basler Stadtquartier
- Jonas Projer: Der Verkehrspolizist, der das Chaos anrichtet


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"Diese Zumutung"

Endlich verschwindet diese Zumutung – ich zahle nämlich meine Gebühren nicht fürs Abschalten!


Bruno Heuberger, Oberwil




"Schon lange störte ich mich daran"

Mit Ihrem Artikel "Arena/Reporter" am Ende: Aus für die Kreditkarten-Dame sprechen Sie mir aus dem Herzen. Ich habe mich schon lange gestört darüber. Speziell auch über das Kreditkarten-Engagement vom Christa Rigozzi. Insbesondere, dass Sie als frische Mutter von Zwillingen, Werbung macht für Kreditkarten oder Klein- und Konsumkredite. Ich hätte ihr und dem Schweizer Fernsehen eine Portion mehr Sensibilität und Intelligenz zugetraut.

Wenn man weiss, dass viele Familien unter der Zinslast aus den Klein- und Konsumkrediten leiden. Für mich hat ihr Image mehr gelitten. Auch ihre Glaubwürdigkeit stelle ich in Frage. Zum Prominentenstatus gehört ein entsprechendes Verhalten. Hier hat Frau Christa Rigozzi kläglich versagt. Auch das Schweizer Fernsehen hätte sie vor diesem Hintergrund nie engagieren dürfen und die Zusammenarbeit beenden müssen.


Rolf Wehrli, Pratteln



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BZ Basel
vom 17. April 2019
über Regula Rytz
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Sie regularisiert einfach zuviel.

RückSpiegel


Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.

• Die Basler Regierung spricht sich im Rahmen der Konsultation zum Entwurf des institutionellen Abkommens Schweiz-EU für eine Unterstützung des vorliegenden Abkommens aus.

• Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben mit fast 128 Millionen Fahrgästen letztes Jahr 2,2 Prozent weniger Fahrgäste befördert – dies vor allem wegen Gleiserneuerungs-Arbeiten.

• Das von SVP- und FDP-Kreisen getragene Komitee gegen das vom Grossen Rat beschlossene Neubauprojekt "Naturhistorisches Museum / Staatsarchiv" hat fristgerecht das Referendum mit über 2'700 Unterschriften eingereicht.

• Das Basler Tiefbauamt erteilt Gabriel Pellicanò und Alfredo Ogi den Zuschlag für den Betrieb des Gastro-Kiosks "Hamburgeria Pellicano" an der Feldbergstrasse, der ab Frühjahr in Betrieb gehen soll.

• Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.