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SBB-Interregio: Vorerst schlechte Nachrichten fürs Ergolztal

Die Verschlechterung der Bedienung der Region Gelterkinden durch die SBB hält an: Erst ab 2025 kann mit einem zweiten stündlichen Schnellzugs-Halt gerechnet werden.
Liestal, 25. September 2019

Sissach hat gegenüber Gelterkinden – was die Bahnverbindungen anbelangt – die Nase vorn: Neben der S3 stündlich zwei Schnellzugs-Halte ("Interregio 27" und "Interregio 37"). In Gelterkinden (Bild) hält nur der "Interregio 27", einmal stündlich.

Wochen-Abendzüge gestrichen

Kommt dazu, dass die SBB Ende 2017 das sogenannte "Randstundenkonzept" einführten, das im Ergolztal und insbesondere für Gelterkinden eine weitere Verschlechterung mit brachte: Die "Interregio 27" wurden ab 22 Uhr gestrichen (Ausnahme: Freitag und Samstag), es bleiben einzig die Lokalzüge der S3, die stündlich zweimal verkehren.

Der Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) kann deswegen kein Vorwurf gemacht werden. Immer wieder setzte sie sich bei den SBB für einen zweiten Schnellzugshalt in Gelterkinden ein – beispielsweise, indem der "Interregio 37" (Basel-Sissach-Aarau-Zürich) einen Halt einschiebt. Die SBB lehnten aber immer ab, hauptsächlich mit dem Argument von Bauarbeiten im Ergolztal. Wie ein BUD-Sprecher gegenüber OnlineReports ergänzte, geht es dabei vor allem um die Entflechtung in Muttenz und Pratteln sowie den Vierspur-Ausbau in Liestal.

Hoffnungsschimmer ab 2025

Wie aus dem Bericht der Regierung auf ein Postulat der grünen Landrätin Florence Brenzikofer hervorgeht, soll sich die Situation in Gelterkinden immerhin laut Angebotskonzept ab 2025 verbessern. Der "Interregio 37" soll dann zusätzlich halten und so – abwechselnd mit dem "Interregio 27" – zwei stündliche Verbindungen sicherstellen.

Ab 2035 wird der "Interregio 27" entfalllen, was aber an der Bedienung der Haltestellen im Ergolztal nichts ändert, weil der nachfragestärkere "Interregio 37" stündlich zweimal zirkulieren wird. Am verschlechterten Nachtangebot ab 22 Uhr scheint sich aber nichts zu ändern.



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"Zweifel am engeren Takt"

Dass Schnellzüge nicht in Liestal, Sissach und Gelterkinden halten, ist verständlich, sonst wäre es ja kein Schnellzug mehr. Wenn man mal hinsitzt und eine zeitlang die Züge zählt (!), sieht man, dass etwa alle 3 Minuten ein Zug durchfährt, die Strecke also ausgereizt ist. Zu den Stosszeiten sind die ellenlangen Züge gut besetzt, aber ab 9.00 Uhr gähnend leer.

Ob da diese immer engeren Takte über den ganzen Tag ökonomisch und ökologisch sinnvoll sind, muss bezweifelt werden. Was nun aber die vier Spuren bis Liestal sollen, ist schleierhaft. Mehr Züge gehen nicht durch unser Nadelöhr. Dass nie "Nachtheuel" nun zu kurz kommen, kann ich nicht beurteilen, aber die S3 könnte man sicher auch nachts "laufen lassen".


Jakob Speiser, Gelterkinden



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vom 1. Oktober 2019
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Solche Feuerchen hat man gern.

RückSpiegel


nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

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In einem Satz


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