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© Fotos by Peter Knechtli, OnlineReports.ch


Das BZ-Karussell dreht sich weiter: Marcolli für Sieber

Basel, 21. September 2018

Peter Wanner, Verleger der AZ Medien-Gruppe, kommt mit den Chefredaktoren seiner "BZ Basel" nicht klar: Vor drei Jahren musste Matthias Zehnder gehen, heute muss David Sieber (Bild rechts) das Pult räumen. Nach offizieller Darstellung hätten "unterschiedliche Vorstellungen zur Positionierung" der BZ Basel zum Wechsel in der Chefredaktion geführt, teilte der Verlag heute Freitag mit.

Gefragt: Eine "spritzigere Zeitung"

Im Interview mit OnlineReports hatte Verleger Wanner an Sieber den Anspruch gestellt, er müsse eine "spritzigere Zeitung" machen und "mehr Primeurs" liefern – selbstredend in der Absicht, die Auflage zu steigern und jener der "Basler Zeitung" anzunähern, aber sicher nicht zu verlieren.

In der sibyllinischen Verabschiedung Siebers (Medienverlage kommunizieren Personalien genauso intransparent wie Warenhäuser) heisst es nur, er habe das Profil der "BZ Basel" sowohl in der Stadt als auch in der Agglomeration Basel "weiter geschärft und insbesondere den Online-Auftritt gestärkt, was sich in steigenden Nutzerzahlen niederschlägt". Von einer Auflage-Steigerung der Printausgabe ist nicht die Rede. Das lässt darauf schliessen, dass diese nicht eingetreten ist.

Offene Zukunft

OnlineReports hat Sieber als offenen und sympathischen Kollegen erlebt. Auf die OnlineReports-Frage, was er beruflich machen wird, antwortete der 55-Jährige vielsagend kurz: "Das ist einfach: keine Ahnung."

Sein Nachfolger ist ab 5. November Patrick Marcolli (48, Bild links). Der frühere Stadt-Chef und Berlin-Korrespondent der "Basler Zeitung" war später während vier Jahren Kommunikations-Chef der Architekten Herzog & de Meuron. Seit vergangenem März arbeitete er unter anderem als Historiker für die Universität Basel. Wir wünschen dem neuen "BZ Basel"-Chef festen Halt auf dem Karussell der BZ-Chefredaktoren.

KOMMENTAR: "Das Problem heisst BZ, nicht Chefredaktor"




Weiterführende Links:
- "Spritzigere Zeitung, mehr Primeurs, verstärkte Themenführerschaft"
- BZ-Chefredaktor Thomas Dähler nimmt den Hut
- BZ-Chefredaktor Dähler wechselt zur "Basler Zeitung"
- BZ-Chefredaktor Matthias Zehnder wird abgelöst


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"Eine sehr gute Wahl"

BZ holt sich Patrick Marcolli an Bord als Rettungsanker. Patrick Marcolli hat in seiner früheren Tätigkeit bei der BaZ bewiesen, dass er die Stadt Basel mit seinen Bewohnern etc. bis weit über die Grenzen kennt. Seine Artikel waren stets bis ins letzte Detail tip top recherchiert. Sein Rucksack ist gut gepackt denn auch in Sachen Architektur ist er auf dem heutigen Standpunkt, denn diese Branche gehört zu seinem Metier von der "Picke" auf. Patrick Marcolli ist aus meinen Blickwinkel eine sehr gute Wahl für die BZ.


Yvonne Rueff-Bloch, Basel




"Verstimmtes Stirnrunzeln"

Schon die Kündigung von Matthias Zehnder war geeignet, bei LeserInnen der BZ Basel ein verstimmtes Stirnrunzeln hervorzurufen. Dass nun nach gerade mal drei Jahren schon der nächste Wechsel erfolgt, wirft auf das Geschäftsgehabe von Peter Wanner kein sehr günstiges Licht – im Gegenteil. Von seinen Chefredaktoren eine "spritzige Zeitung" zu fordern, sei ihm unbenommen – allerdings liefert er damit und mit dem wiederholten Wechsel dieser Chefredaktoren den klaren Beweis, dass er in die von Matthias Zehnder brillant in seinem gleichnamigen Buch beschriebene "Aufmerksamkeitsfalle" tappt. Oder orientiert sich Peter Wanner an Auftritt und Verhalten des FC Sion-Besitzers, der allerdings den Trainer seines Clubs sogar noch häufiger auswechselt …?


Florian Suter, Basel




"Für fairen, faktensicheren Journalismus"

Da kann man ausnahmsweise AZ-Verleger Wanner loben, dass er mit Patrick Marcolli einen hervorragenden Journalisten an Bord von BZ Basel holt. PM hat seinerzeit bei der BaZ bewiesen, dass er den Überblick sowie den Durchblick hat. Er steht für fairen, faktensicheren Journalismus statt für populistisches Kampfgeschreibe. Wünsche ihm einen guten Start und einen langen Atem.


Edwin Tschopp, Basel



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Veranstaltungs-Hinweis


CIRCO FANTAZZTICO

Der Jugendzirkus Circo Fantazztico aus Costa Rica bietet sozial gefährdeten Kindern und Jugendlichen eine Gemeinschaft und neue Perspektiven.

Vorführungen:
BASEL: 31.8 & 1.9
BERN: 4.9 & 5.9
USTER: 7.9 & 8.9

Dauer: 90 Min., Eintritt kostenlos, Kollekte für das Zirkusprojekt
Mehr: www.ecosolidar.ch

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"Baslerin mit osmanischen Wurzeln"

Basler Zeitung
vom 22. August 2019
über eine Frau aus Oman
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Das müssen Wurzeln sein, die bis zur Erdmitte reichen.

RückSpiegel


Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Die Medienwoche empfiehlt ihren Leserinnen und Lesern die Lektüre des OnlineReports-Interviews mit "Prime News"-Gründer Christian Keller.

Telebasel und die Schweiz am Wochenende nahmen die OnlineReports-News über die Tresor-Knacker im Gartenbad St. Jakob auf.

In ihrem Artikel über die Solidarisierung von BVB-Mitarbeitenden mit einem BaZ-Redaktor nahm Prime News auf einen früheren OnlineReports-Beitrag Bezug.

Die Badische Zeitung nahm die OnlineReports-News über den Wechsel von Orthopäden vom Bruderholz-Spital in die Allianz von Universitätsspital Basel und Bethesda-Spital auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihren Artikel über den Baselbieter Fremdsprachen-Streit auf OnlineReports.

In ihrem Bericht über die BVB-Tramblockade an der "Bankverein"-Kreuzung nahm die BZ Basel auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung und das SRF-Regionaljournal bezogen sich in ihren Berichten über das Urteil gegen den Rheinufer-Todesschläger auf OnlineReports. 

Die Basler Zeitung äusserte sich in einer Gerichtsberichterstattung über einen "Sexverbrecher" (so die BaZ) kritisch über OnlineReports.

Telebasel und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über das Bordell in der Schillerstrasse auf einen OnlineReports-Bericht.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, 20 Minuten, die Nachrichtenagentur SDA, das SRF-Regionaljournal und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Unfall an der Parking-Baustelle beim Kunstmuseum auf.

Die OnlineReports-Recherche über die Zukunft des Basler "Viertel-Kreis" wurde von der Gundeldinger Zeitung aufgenommen.

Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Beat Tschudin (48), seit rund zwölf Jahren den Fachbereich Fahrzeugbewirtschaftung der Baselbieter Polizei, übernimmt ab Dezember die Leitung des Fahrzeugwesens der Bau- und Umweltschutzdirektion als Nachfolger von Christian Oberhausser, der Ende August in vorzeitige Pension geht.

• Das Basler Gesundheits-Departement hat den Umzug von der St. Alban-Vorstadt an seinen neuen Hauptstandort an der Malzgasse 30 in Basel abgeschlossen.

Tom Ryhiner und Balz Stückelberger wurden an einer ausserordentlichen Generalversammlung in den Verwaltungsrat der St. Clara AG und damit gleichzeitig in den Verwaltungsrat des Claraspitals gewählt.

• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.