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Theaterdirektor Beck verabschiedet sich – nach München?

Unerwarteter Paukenschlag: Der Basler Theaterdirektor Andreas Beck (52) wird seinen bis 2019/2020 laufenden Vertrag nicht verlängern. Dies teilte er am Dienstag während einer Medienkonferenz in Basel mit. Zieht er mit seinem Ensemble ins Residenztheater nach München?
Basel, 5. Dezember 2017

Wer in der Theaterwelt eins und eins zusammenzählt, kommt zum Schluss, dass Beck sich nach München verabschieden wird: ins Residenztheater, derzeit wohl die einzige grosse Bühne im deutschsprachigen Raum, die eine Vakanz aufweist. Nach dem vorzeitigen Wechsel von Martin Kusej an die Wiener Burg versucht das Haus verzweifelt seine Nachfolge zu klären.

Seinen Abgang hat Andreas Beck, vor seinem Basler Engagement Direktor des Schauspielhauses Wien, bereits jetzt kommuniziert, weil der Planungsvorlauf im Musiktheater mindestens zwei Jahre beträgt. "Wenn ich eines nicht möchte", sagte Beck vor den Medien, "dann durch ein Zögern dem Theater Basel zu schaden".

"Abwechslung ist das eigentliche Wesen"

Das Haus sei künstlerisch gut aufgestellt, aber die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger solle jetzt beginnen können, um das Haus sorgfältig zu übergeben. Und schliesslich beschwichtigte Beck: "So schön die Kontinuität im Theater auch scheint, ist doch die Abwechslung das eigentliche Wesen unserer Zunft."

Er dankte der Belegschaft für die "hervorragende Zusammenarbeit" und ihr Vertrauen in den zurück liegenden Spielzeiten. Seine Arbeit möchte er in den verbleibenden zweieinhalb Jahren fortsetzen.

Becks bessere Zahlen

Der Verwaltungsrat des Theaters Basel bedauerte Becks Entscheidung. Präsident Samuel Holzach sagte: "Es ist Beck gelungen, ein starkes Ensemble zu bilden, Talente für Basel zu gewinnen, hohe spielerische Qualität über alle Sparten zu bieten und unserem Theater grosse Beachtung mit zahlreichen Würdigungen – weit über unsere Landesgrenze hinweg – zu verschaffen."

Tatsächlich konnte die Besucherzahl unter Beck gesteigert werden: Allein im Schauspiel waren es 11'400 Zuschauer mehr als in der vergangenen Saison. Die Auslastung hat sich insgesamt von gut 65 auf 68 Prozent verbessert.

Anfang 2018 wird der Verwaltungsrat eine Findungskommission einsetzen. Holzach selber wird noch bis Mitte 2019 das Amt des Präsidenten ausüben und es dann, nach sechs Jahren, ebenfalls an eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger übergeben. Diesen Entscheid habe er schon vergangenen Sommer mit der Basler Regierung besprochen. Er stehe in keinem Zusammenhang mit Becks Ankündigung.




Weiterführende Links:
- Andreas Beck wird neuer Basler Theater-Direktor
- Sinfonieorchester Basel: Zu neuen Ufern aufgebrochen
- Andreas Beck mit neuem Schauspiel-Leitungsteam
- Co-Schauspielleiter Schweigen wechselt nach Wien
- Erik Nielsen wird Musikdirektor am Theater Basel


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"Und übrigens ..."

Zeit für Stau und Lottogewinn
RückSpiegel


Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

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Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

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"Das zweite politische Vorhaben jenseits der ausgelutschten Parkplatz-Debatte, die als eine Art Kitt fungiert, ..."

Tageswoche online
vom 3. April 2018
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War nicht eher der fungierte Kitt ausgelutscht?

In einem Satz


• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".

• Der frühere Basler Grossrat und FDP-Nationalrat Urs Schweizer tritt per 15. Mai 2018 nach 15 Jahren als Präsident des ACS beider Basel zurück.

• Nach den Kontrollen an der vergangenen Basler Fasnacht bleiben Pferde von Chaisen und Vorreitern weiterhin erlaubt.

• Die 43-jährige Elisabeth Heer Dietrich wurde mit 82 von 84 Stimmen glanzvoll zur neuen Baselbieter Landschreiberin gewählt.

• Die Revitalisierung der unteren Wiese hat sich aufgrund der vielen Hochwasser um den Jahreswechsel so stark verzögert, dass das Basler Tiefbaumt sie nicht rechtzeitig vor der Fischschonzeit abschliessen konnte und bis Ende Mai pausieren muss.

• Die Rechnung 2017 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 251 Millionen Franken ab und liegt damit 108 Millionen Franken über dem Budget.

Matthias Hubeli, Leiter des Polizeistützpunkts Liestal und stellvertretender Leiter der Sicherheitsabteilung Ost, wird Geschäftsführer des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2022 in Pratteln.

• Der von der Wirtschaftskammer Baselland eingereichten Gesetzesinitiative "Für eine faire steuerliche Behandlung der Wohnkosten" (Wohnkosten-Initiative) stellt die Regierung einen Gegenvorschlag gegenüber.

Naomi Reichlin und Florian Sennhauser gehören neu dem Vorstand der FDP-Sektion Liestal an.

Melchior Buchs (FDP) ist neuer Gemeindepräsident von Reinach, indem er mit 2'544 Stimmen die CVP-Kandidatin Béatrix von Sury (CVP) mit 2'452 Stimmen knapp schlug.

• Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2022 findet laut Beschluss des Eidgenössischen Schwingerverbands definitiv in Pratteln statt.

• Die Universität Basel erhält fünf von 39 neuen Förderungsprofessuren, die der Schweizerische Nationalfonds (SNF) dieses Jahr vergeben hat.

• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

• Nach Vandalenakten und einer Einbruchserie fordert die Riehener CVP von den Behörden "endlich die wirksame Umsetzung längst bekannter Forderungen" zur Erhöhung der Sicherheit.