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Bruno Manser Fonds siegt gegen kanadische "Sakto"

Basel, 11. Februar 2019

Der in Basel domizilierte Bruno Manser Fonds (BMF) hat im Streit um die kanadische Immobilienfirma "Sakto Corporation" einen Sieg errungen: Das Basler Zivilgericht wies mit Entscheid vom 8. Februar 2019 ein Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen der malaysisch-kanadischen Unternehmerin Jamilah Taib Murray, ihres Ehemanns Sean Murray sowie von zwei durch das Ehepaar kontrollierten Unternehmen der kanadischen Sakto-Gruppe ab.

Wie der BMF heute Montagmorgen mitteilt, hätten die Klagenden die vorsorgliche Löschung von 255 Publikationen wegen angeblicher Persönlichkeitsverletzung verlangt. Der Bruno Manser Fonds erhält eineParteientschädigung von 166'000 Franken zugesprochen, während die Kläger Gerichtskosten von 20'000 Franken übernehmen müssen.

Auch "Raubzug"-Buch im Fokus

Neben verschiedenen im Internet publizierten Forschungsberichten hätte das vorsorgliche Verbot insbesondere das Buch "Raubzug auf den Regenwald" von BMF-Geschsäftsführer Lukas Straumann betroffen.

Die Kläger – vertreten durch Anwalt Thomas Weibel von der Basler Anwaltskanzlei Vischer – wollte mit der Klage dem Bruno Manser Fonds verbieten, dem Unternehmen und dessen Eigentümern unter anderem Korruption, Geldwäscherei und die Zugehörigkeit zum malaysischen Taib-Clan vorzuwerfen.

Jamilah Taib Murray ist die Tochter von Abdul Taib Mahmud, dem Gouverneur und früheren langjährigen Regierungschef des malaysischen Bundesstaats Sarawak. Während Taibs Amtszeit wurde der grösste Teil des Regenwalds von Sarawak abgeholzt. Der BMF war vor Zivilgericht Anfang Dezember von Anwalt Christoph Born vertreten worden.

Erst ein Etappensieg

Der Gerichts-Enscheid bedeutet aber erst einen Etappensieg für die Basler Regenwaldschützer, weil das Gericht die vorsorgliche Klage nicht für dringlich erklärte. "Sakto" will nun eine ordentliche Klage einreichen, so dass der Fonds wohl noch einige Zeit in das Gerichtsverfahren verwickelt sein wird.




Weiterführende Links:
- Bruno Manser Fonds verklagt malaysischen Potentaten
- Taib-Imperium klagt in Basel gegen Bruno Manser Fonds
- Bruno Manser Fonds greift Anwaltskanzlei Vischer an
- Bruno Manser Fonds klagt gegen Genfer PR-Agentur
- "Sakto" vs. Bruno Manser Fonds: Schlagabtausch zum Auftakt
- 23 Regenwald-Karten, die viel politischen Zündstoff enthalten
- "Ohne Korruptions-Bekämpfung können wir den Regenwald nicht retten"
- "Die Politik braucht Menschen wie Bruno Manser"
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Weitere RückSpiegel

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"Verkehrssicherheitsplan droht zum Papiertiger"

CVP Basel-Stadt
Zwischentitel in der
Medienmitteilung
vom 29. Januar 2019
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Schreibsicherheitsplan revisionsbedürftig.

In einem Satz


Mit 18'000 Besuchenden, davon 14'000 Kindern und Jugendlichen und über 300 Schulklassen verzeichnet die "tunBasel" einen Besucherrekord, der sogar das Spitzenjahr 2017 übertraf.

• Die Juso Basel-Stadt haben ihre Nationalrats-Bewerbenden nominiert: Seyran Dilekci (20), Nicolas Eichenberger (28), Livia Kläui (21), Nino Russano (18) und Lucas Wirz (29).

Jochen Kirsch wird neuer Direktor der "Mission 21" und somit Nachfolger von Claudia Bandixen, die Ende August in Pension geht.

• Die Grünliberalen Frauen Schweiz haben die bisherige Vizepräsidentin, die Oberwilerin Tanja Haller, zu ihrer neuen Präsidentin gewählt.

Titus Hell ist als Nachfolger von David Pavlu zum neuen Präsidenten der Jungfreisinnigen Basel-Stadt (JFBS) gewählt worden.

Anna Ott gibt das Amt als Vizepräsidentin der Grünen Baselland aufgrund ihres Masterstudiums in Nordeuropa ab; eine Nachfolge steht noch nicht fest.

• Das von der Fondation Franz Weber massgeblich unterstützte Referendum gegen ein Ozeanium auf der Basler "Heuwaage" ist mit 4'649 Unterschriften zustande gekommen.

• Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, ab Februar 2019 mit einem neuen TV-Sendeformat zu starten, das wöchentliche Fernsehsendungen mit Inhalten aus Gemeinde und Vereinen bietet.

• Der Basler "Basta"-Grossrat Daniel Spirgi tritt per 12. Februar 2019 nach nur zweieinhalb Jahren aus dem Kantonsparlament zurück, der Grüne Jérôme Thiriet rückt nach.

Henriette Götz wird am 1. Mai 2019 die Nachfolge von Danièle Gross als Kaufmännische Direktorin am Theater Basel antreten.

• Mit 12'673 Studierenden und Doktorierenden, die sich im Herbstsemester 2018 für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben haben, ist die Gesamtzahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen.

• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.

• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.