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Die Irrtümer der Dentalhygiene – heute: die Zahnseide

Überall, 11. August 2016

Immer dann, wenn die Dentalhygienikerin bei meinen regelmässigen Besuchen die Feile zwischen Zahnhals und Zahnfleisch rammt, schmecke ich Blut im Mund. Tagelang sind die Wunden noch spürbar, an ein reguläres Zähneputzen ist nicht zu denken. Ich bin ja Laie und vertraue dem Fachpersonal, seine Arbeit so zu erledigen, dass daraus der Schutz meines intakten Beiss-Werkzeugs gewährleistet ist. Doch zuweilen beschleichen mich Zweifel: Ist diese Behandlung im Interesse des Zahnfleischs?

Als Kind lernten wir, unsere Milchzähne horizontal zu schrubben. Später – die Wissenschaft lernt ja nie aus – war kreisrundes Fegen angesagt nach dem Vorbild der elektrischen Zahnbürsten, die damals aufkamen. Ein Erkenntnis-Jahrzehnt später schaute mich der Zahnarzt mahnend an, nachdem ich mich als Kreis-Putzer geoutet hatte.

Falsch!, sagte er. Richtig sei: Bei der oberen Zahnreihe die Bürste oben ansetzen und nur nach unten ziehen, bei der unteren Zahreihe nur von unten nach oben. Durch dauerndes Anwenden dieser Technik werde das Zahnfleisch in die Zahnlücken getrieben und nicht in Richtung Zahnhälse.

"Verwenden Sie Zahnseide?"

Damit einher ging der Ratschlag, den Putz-Vorgang mit der Benützung von Zahnseide einzuleiten. Also wurden die Schnüre gekauft, umständlich um die Zeigefinger gewickelt und brav in die Zahn-Zwischenräume getrieben. Bei den nächsten Besuchen fragte mich die Hygienikerin dann regelmässig mit mahnendem Blick: "Verwenden Sie Zahnseide?" Natürlich verwende ich Zahnseide, sieht die Fachfrau das nicht?, dachte ich.

Und nun der Schock: Zahnseide kann gefährlich sein! Ein Risiko für das Zahnfleisch! Das berichten US-Medien. Das Gesundheitsministerium habe seine Zahnseide-Empfehlung gestrichen. "Blick" klärt mich auf, dass Studien "von den Zahnseide-Herstellern selbst bezahlt worden" seien. Zahnseide sei gegen Kariesbefall zwischen den Zähnen nützlich, nicht aber zur Stabilisierung von Zahnfleisch, sagen hiesige Experten. Die Dentalbürstchen seien viel effizienter.

Himmel! Jahrzehntelang habe ich Fachleuten vertraut, ihre wechselnden Empfehlungen brav befolgt – und jetzt das. Ich bin so verzweifelt und weiss nicht mehr weiter. Ich frage mal Mike Shiva.



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"Viel mehr stochern!"

Vielleicht sollte Herr Knechtli zurück zu den Wurzeln kehren und viel mehr zwischen den Zähnen herumstochern. Wie wär's mit Zahnstochern aus Bio- oder einem währschaften Eichenholz. Diese Methode ist schon Jahrtausende alt. Erste Funde von Holzspänen von Römern und Griechen belegen, dass die Stäbchen zur Reinigung der Zähne verwendet wurden. Sogar zu Zeiten der Neandertaler sollen die Zähne mit Holz- oder Grashalmen gereinigt worden sein. Im Mittelalter gehörte es schon zu guten Manieren, einen Zahnstocher nach dem Essen zu verwenden. Neben Instrumenten aus Holz wurden auch Zahnstocher aus Metallen geformt und kunstvoll mit Schmucksteinen verziert.

Bei uns gilt das Stochern als unelegant und gesellschaftlich verpönt. Ich bin aber davon überzeugt, dass Herr Knechtli das Handling elegant beherrscht, (denn früher hat man mit dem Zauberstäbchen sogar Schreibmaschinentypen gereinigt). Danach noch der Griff zum Kaugummi und schon sind, die lästigen Störefriede des Gulasches weg und der Atem erst noch frisch!


Sabina Droll, Seltisberg



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"... die Visana verschlammt die Kostengutsprache ..."

Basler Zeitung
vom 30. Dezember 2017
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Wenn Kostengutsprachen in Feuchtgebieten dümpeln.

Veranstaltungs-Hinweis


Galakonzert der Stadtmusik Basel

Nach 29 Jahren leitet der Dirigent Philipp Wagner zum letzten Mal die Stadtmusik Basel (SMB). Zum Abschied des langjährigen Dirigenten tritt die SMB mit der Ballett- und Bewegungsschule Liestal auf. Es erwartet Sie ein vielseitiges Programm mit Werken von Leonhard Bernstein, Duke Ellington, Johann Strauss, Andrew Lloyd Webber und anderen.

20. Januar 2018, 19.30 Uhr, Musical Theater Basel
www.stadtmusikbasel.ch

RückSpiegel


Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.

• Die Basler Regierung hat die Standesinitiative von FDP-Grossrat Christophe Haller betreffend "Abschaffung der Besteuerung des Eigenmietwerts" beim Generalsekretariat der Bundesversammlung eingereicht.

• Das Basler Hochbauamt rechnet beim Erweiterungsbau für das Kunstmuseum Basel mit einer Kostenüberschreitung von 3,5 Prozent.

Stagnierende Gesamtzahl der Studierenden an der Universität Basel: 12'873 Studierende und Doktorierende haben sich im Herbstsemester 2017 für ein Studium eingeschrieben.

• Die volle Freizügigkeit, die auf 1. Januar 2014 in beiden Basel eingeführt wurde, bleibt auch mit der ab 2018 geltenden Spitalliste weiterhin bestehen.

• An der Sitzung vom 18. Dezember hat das französische Parlament dem schweizerisch-französischen Abkommen zum Steuerregime am EuroAirport zugestimmt.

Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.