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Neues Messe-Parking: Regierung legt Bebauungsplan vor

Basel, 13. März 2018

Die Messe Schweiz möchte das bestehende Parking am Messeplatz durch einen Neubau ersetzen. Die nach heute bestehendem Bebauungsplan möglichen 1'448 Parkplätze sollen unterirdisch angeordnet werden. Oberirdisch ist ein Hochhaus mit Wohnungen, Hotel und Dienstleistungsflächen sowie mit quartierdienlichen Flächen im Erdgeschoss vorgesehen. Der Bau soll durch einen privaten Investor realisiert werden. Die Regierung hat den dafür nötigen neuen Bebauungsplan heute Dienstag dem Grossen Rat unterbreitet.

Die Verlagerung des Parkhauses unter den Boden schafft laut Regierung "Möglichkeiten, diesen bedeutsamen Raum auch aus städtischer Sicht weit besser zu nutzen, als dies heute der Fall ist". Mit den vorgesehenen "quartierdienlichen Erdgeschoss-Nutzungen" sollen Messeplatz und Rosentalanlage "eine intensive Belebung" erfahren: Ein möglicher Kinderhort, Quartierladen, Bibliothek und ein Café – nebst anderen möglichen Angeboten – sollen unabhängig von jeweiligen Messeterminen dafür sorgen, dass die Umgebung des Rosentalturms ganzjährig genutzt werden kann.

Zudem leiste der Neubau mit den Wohnungen und Dienstleistungsflächen einen wertvollen Beitrag zur inneren Verdichtung an einer optimal mit öffentlichem Verkehr erschlossenen Lage.

Mit dem neuen Bebauungsplan sollen die Bestimmungen für das Baufeld des Messe-Parkhauses geändert und die Bestimmungen für den Bau des Rosental-Turms festgesetzt werden. Insbesondere geht es dabei um die maximal zulässige Gebäudehöhe von höchstens 110 Metern.

Vorgesehen sind ein Hotel mit 140 bis 200 Zimmern, 90 bis 140 Wohnungen sowie Büroflächen für 500 bis 600 Arbeitsplätze. Für quartierbezogene Nutzungen sind mindestens 1'000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche vorgesehen.

Das Verkehrsaufkommen wurde als wesentlicher Bestandteil des Bebauungsplanes auf jährlich 580'500 Fahrten beschränkt. Damit würden "die Vorschriften der eidgenössischen und kantonalen Umweltschutzgesetzgebung vollumfänglich erfüllt", schreibt die Regierung.




Weiterführende Links:
- Ein grosser oder vier kleine Türme am Messeplatz


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"Die Idee einer minimalen Mindeststeuer für alle sei (...) diskutiert, aber wieder verworfen worden."

BZ Basel
vom 27. November 2018
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Ist mit "minimaler Mindeststeuer" die Rückerstattung gemeint?

RückSpiegel


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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


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• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

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• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

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Daniel Roth (61) wird im Baselbiet neuer Leiter des Rechtsdienstes von Regierung und Landrat, als Nachfolger von Hans Jakob Speich, der sich vorzeitig pensionieren lässt.

Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.