News

© Foto by Universität Bayreuth

Handgruss-Verweigerung an der Sekundarschule Therwil

Therwil, 3. April 2016

Die Missachtung helvetischer Sitten durch fundamentalistische Moslems ist im Baselbiet ein Thema: An der Sekundarschule "Känelmatt" in Therwil weigerten sich zwei muslimische Schüler, der Lehrerin zum Gruss die Hand zu geben.

Der Fall war in der "Arena" des Schweizer Fernsehens angesprochen worden, ohne dass Moderator Jonas Projer nach der betreffenden Gemeinde nachgefragt hätte. Dies tat aber die heutige "Schweiz am Sonntag", die die Unterbaselbieter Gemeinde Therwil als Ort des Geschehens enthüllte. Die Therwiler Schulleitung habe darauf hin eine "Vereinbarung" getroffen, wonach die Schüler "der Lehrerin die Hand nicht schütteln müssen".

Öffentlichkeit bisher nicht informiert

Der Fall wurde bisher der Öffentlichkeit vorenthalten. Laut dem Zeitungsbericht habe die Schulleitung die Baselbieter Bildungsdirektion eingeschaltet, deren Vorsteherin Monica Gschwind (FDP) in einem Gutachten abklären will, ob die Hand-Verweigerung rechtens ist oder den schweizerischen Rechten und Sitten widerspricht.

Im SaS-Bericht wird Isabella Oser, Geschäftsleitungsmitglied des Lehrervereins Baselland, mit den kritischen Worten zitiert: "Die von der Schulleitung beschlossene Order liegt nicht auf unserer Linie." Es handle sich um den Bruch einer Tradition und um eine Diskriminierung der Frauen: "Wir wollen nicht ins Mittelalter zurück."

CVP und SVP kündigen Vorstösse an

Als erste politische Partei hat die Baselbieter CVP mit einer "entschiedenen Distanzierung von Sonderregelungen" reagiert, die es Schülern erlaubt, Lehrerinnen aus religiösen Gründen nicht die Hand zu schütteln. Solche Vereinbarungen seien "frauenverachtend und verstossen gegen grundlegende Anstandsregeln und Werte unserer Kultur". Die CVP fordert "klare und verbindliche Regeln zur Integration von muslimischen Schülerinnen und Schülern sowie im Umgang mit Händedruck-Verweigerern".

Die CVP/BDR-Fraktion des Landrates will an der nächsten Sitzung einen Vorstoss einreichen. Auch die SVP, die "eine krasse Verletzung von Gleichheitsgeboten" moniert, kündigt ebenfalls einen Vorstoss an. Mit einer Motion verlangt sie eine Anpassung des Bildungsgesetztes, "um diesen und künftige Fälle zu verhindern".



 Ihre Meinung zu dieser News
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Alle wursteln, wie es ihnen passt"

Solche Dinge passieren halt, wenn den Schulleitungen keine diesbezüglichen "Leitplanken" zur Verfügung stehen und alle wursteln können, wie es ihnen passt. Jene Politiker, die das verpasst haben, sollten jetzt nicht so bestürzt reagieren. Es lebe der Kantönligeist.


Bruno Heuberger, Oberwil




"Schulleitung trägt Mitschuld"

Diese Familie gehört ohne Wenn und Aber ausgewiesen in eines der schönen muslimischen Länder, wo sie den Frauen die Hand nicht geben müssen. Die Leitung der Sekundarschule Therwil trägt eine Mitschuld, wenn diese Knaben keine Lehrstelle finden werden. Ich hätte niemanden eingestellt, der sich weigert, einer Mitarbeiterin die Hand zu geben. Ich frage mich, ob die Schulleitung völlig den gesunden Menschenverstand verloren hat.


Rudolf Schneebeli, Seuzach




"Zugezogene müssen sich anpassen"

Was gibt es da abzuklären, Frau Gschwind? Zugezogene haben sich unseren Sitten und Gebräuchen anzupassen und nicht umgekehrt! Ich werde den Verdacht nicht los, dass sie schlicht und einfach mit der Situation überfordert sind und auf Tauchstation gehen. Dies in der Hoffnung, es wachse Gras über die ganze Geschichte.


Nicolas W. Müller, Basel



www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Zeichen deuten auf grosse Kualition"

BZ Basel online
Titel vom
25. November 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Kühe aller Fraktionen vereinigt euch!

"Und übrigens ..."

Weihnachts-Geschichte aus Israel
RückSpiegel


In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Promeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.