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© Bruno Heuberger, Oberwil


Stadtcasino-Umbau fördert das Mittelalter zu Tage

Dort, wo im Musiksaal des Basler Stradtcasinos letztes Jahr noch die Konzertbesucher sassen, graben zurzeit die Archäologen bis sieben Meter in den Untergrund: Zum Vorschein kam der Kreuzgang des mittelalterlichen Barfüsserklosters.
Basel, 11. November 2016

Vom Um- und Erweiterungsbau des Stadtcasinos sieht man zurzeit ausser Absperrgittern am Steinenberg praktisch nichts. Im Innern aber wird eifrig gegraben. Parallel zur ersten Etappe der Bauarbeiten ist die Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt am Werk. Im Zeitplan ist das durchaus vorgesehen, wie Kantonsarchäologe Guido Lassau gegenüber OnlineReports bestätigte.

Eine "geplante Rettungsgrabung"

Denn die Archäologen und Denkmalhistoriker wissen ziemlich genau, was sie im Untergrund unter dem Casino und seinem Musiksaal erwartet. Um sich davon ein Bild zu machen, ist ein Blick auf die Stadtansicht von Matthäus Merian von 1615 hilfreich. Hier befand sich die innere Stadtmauer mit nicht weniger als drei Türmen und innerhalb der Mauern das Barfüsserkloster mit seinem Kreuzgang. Von diesen mittelalterlichen Herrlichkeiten sind heute nur noch die Fundamente vorhanden.


Bei ihrer "geplanten Rettungsgrabung" werden die Archäologen bis auf sieben Meter Tiefe unter die Oberfläche vorstossen. Von einer "Rettungsgrabung" spricht man, wenn die ausgegrabenen Relikte oder Fundamente später wieder zugedeckt oder zerstört werden.

Das ist hier – abgesehen von aufbewahrenswerten und transportablen Bauteilen – der Fall, denn unter dem Musiksaal wird ein Keller für die Lagerung von Instrumenten erstellt. Ein Plastikdach – ungefähr dort angebracht, wo das Publikum sass – bewahrt den denkmalgeschützten Musiksaal vor den Imissionen der Arbeiten, bei denen auch ein Trax zum Einsatz kommt. 



Ein Kloster und ein Kaufhaus

Freigelegt wurden bis jetzt drei Meter unter dem Boden die Mauern des mittelalterlichen Klosters und Fragmente des Kreuzgangs mit seinem "Kreuzgarten", der bis Mitte des 18. Jahrhunderts als Friedhof diente. Sichtbar wurden eine verputzte Rückwand und das Mörtelbett eines Bodens, der ursprünglich mit Tonplatten bedeckt war. Diese wurden 1843 beim Abbruch des Klosters entfernt und verkauft.

Zum Vorschein kamen auch die Fundamente jenes Kaufhauses, das danach zwischen Barfüsserkirche und innerer Stadtmauer gebaut wurde und dessen Abbruch zugunsten des Stadtcasinos wahrlich kein Verlust war.

Die Grabungsarbeiten, die bis zum Herbst des nächsten Jahres dauern, können auf der Facebook-Seite der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt sogar in bewegten Bildern verfolgt werden. Die archäologischen Arbeiten beeinträchtigen den Zeitpan des Umbau-Projekts nicht. Der Erweiterungsbau des Stadtcasinos soll bis 2019 abgeschlossen sein.



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"Sichtbar erhalten!"

Ich denke, man sollte das erhalten und, wenn möglich mit Glasplatten, wie an anderen Orten sichtbar lassen. Bei "Rettungsgrabung" bitte Fundament nicht zerstören, wäre doch schade.
 


Valerie Lanz, Basel



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"Als FCB-Goalie mischte Christian Reinwald das Nachtleben auf – heute verdient er sein Geld mit Tauchen und Vögeln"

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Untertitel
vom 14. November 2018
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Eindeutig zweideutig.

RückSpiegel


Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineRepeorts-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

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Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Daniel Roth (61) wird im Baselbiet neuer Leiter des Rechtsdienstes von Regierung und Landrat, als Nachfolger von Hans Jakob Speich, der sich vorzeitig pensionieren lässt.

Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.