Leicht wie die Liebe – und der Tod

Der Basler Autor Daniel Zahno lässt in seinem neuen Roman eine Dreiecksbeziehung scheitern


Von Anna Wegelin


Basel ist ein Biotop für zeitgenössische Schweizer Literatur. Der hiesige Schriftsteller Daniel Zahno (46) mischt sie mit luftiger Melancholie auf. Sein neuer Roman "Rot wie die Nacht" ist eine kurzweilige Love-Story mit dichten Passagen – und einer Katastrophe in Rot.


Daniel Zahno lebt beim Basler Kannenfeldplatz und ist oft zu Fuss unterwegs. Manchmal allein, manchmal in Begleitung seines Schriftstellerfreunds Martin R. Dean, der in der Nähe wohnt. In solchen Momenten müssen die Geschichten, Szenen und Sätze für seine Bücher heranreifen. Sie sind vielleicht Gesprächsstoff unter Berufskollegen.

Daniel Zahno, gebürtiger Basler, hat an der hiesigen Uni Germanistik und Anglistik studiert und seine Liz-Arbeit bei Karl Pestalozzi geschrieben. Er bezeichnet sich als "Autor, Moderator und Kritiker", hat bisher drei Einzelwerke veröffentlicht, wurde 2002 zum Ingeborg-Bachmann-Literaturwettbewerb in Klagenfurt eingeladen und sass von 2006 bis 2008 in der Programmkommission der Solothurner Literaturtage.

Und nun also "Rot wie die Nacht": Der Roman ist seine vierte Veröffentlichung und kommt nur ein Jahr nach seinem beachteten Romandebüt "Die Geliebte des Gelatiere". Beide Bücher erscheinen bei "weissbooks.w". Der Jung-Verlag aus Frankfurt, der in der Bücherszene aufmerksam verfolgt wird, ist von zwei ehemaligen Mitarbeitenden der Suhrkamp-Gruppe gegründet worden.

Am Anfang die fatale Begegnung

Ben Beretta ist ein mehr oder weniger erfolgreicher Filmregisseur, kinderlos und momentan single. Auf der Heimfahrt von der Biennale in Venedig trifft er im Zug die Fernseh-Journalistin Adele, die gerade zu Totenritualen in verschiedenen Kulturen recherchiert und "etwas Frisches und Freies" hat. Ben und Adele beginnen eine Liebesbeziehung. Adele hat zuhause Mann und drei Kinder (von drei verschiedenen Männern) und will ihre Familie nicht verlassen will. Dann kommt es zur fatalen Begegnung zwischen den beiden Männern beziehungsweise zur Katastrophe in Rot.

"Rot wie die Nacht" handelt von der Sehnsucht nach erfüllter und verbindlicher Liebe. Daniel Zahno erzählt seine Love-Story grösstenteils aus der Perspektive von Ben, ein etwas umständlicher Romantiker, dem man gönnen würde, er könnte mehr aus sich heraus kommen. Dazwischen gibt es längere szenische Passagen, die dem Buch gut tun, da sie einen Kontrapunkt zu Bens Hang zur Selbstaufgabe vis-à-vis der Frau seines Lebens setzen: Humorvoll umgesetzt in dem Kapitel, als Ben die drei Kinder seiner Geliebten notfallmässig babysitten muss.

Auch Daniel Zahnos neustes Buch kommt mit jener Leichtigkeit der Erzählweise daher, welche die Literaturkritik dem Basler Autor gerne zuschreibt. Ohne sie wäre die Liebes- und Leidens-Geschichte, in der übrigens keine einzige erotische Liebesszene vorkommt, am Ende nur schwarz wie der Tod.

Heute Donnerstagabend ist die Buchpremiere im Literaturhaus Basel

4. Februar 2010

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Andrea Strahm

Alles mit scharf

Von Homos und von Heteros






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"Urteile des Bundesstrafgerichts sollen nicht ans Bundesgericht weitergezogen werden können. Bei anderen Differenzen schliesst sich der Ständerat dem Parlament an."

Und:

"Der Ständerat und Claude Janiak halten an der einen Differenz zum Parlament fest."

BaZ online
vom 10. März 2010
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Achtung, Revolution: Der Ständerat löste sich aus dem Parlament heraus. Bundesrat, sofort handeln!


Ausgeh-Tipps der Woche


(ausgewählt durch die Redaktion der ProgrammZeitung)

15. bis 21. März 2010

• THEATER
Wüstenbuch. Musiktheater von Beat Furrer nach Texten von Händl Klaus, Ingeborg Bachmann u.a. sowie dem Papyrus 3024. Regie Christoph Marthaler (UA). Premiere
Musical Theater Basel, Messeplatz 1  
20.00
Mo 15.3.2010

• KLASSIK | JAZZ
Basel Sinfonietta: Neues aus Amerika. Laurie Anderson, E-Violine & Vocals. Streichquartett: DoelenKwartet. Leitung Kaspar de Roo. Werke von John Zorn, Julia Wolfe, Laurie Anderson, Arvo Pärt, Dennis Russell Davies, Michael Gordon (Konzerteinführung 18.45)
Stadtcasino Basel, Steinenberg 14  
19.30
Fr 19.3.2010

• LITERATUR
Literarisches Forum: Furchtlos. Lesereihe: Auf den Leib geschrieben. Lesende Lea Schmocker & Thomas Douglas
Fechtclub Basel, Theaterstrasse 12
17.00
So 21.3.2010

RückSpiegel


Im Bericht über die Strafanzeigen gegen einen Treuhänder und früheren Sissacher Gemeindeverwalter und Gemeinderat bezog sich TeleBasel auf OnlineReports.

Die Basellandschaftliche Zeitung berichtet unter Berufung auf OnlineReports über die Haltung des Vorstands zu den personellen Problemen bei der "Mission 21".

Das Regionaljournal von Schweizer Radio DRS zitierte aus dem Kommentar von OnlineReports zum Ausgang der Basler Landhof-Abstimmung.

Lukas Hausendorf von 20 Minuten bediente sich auf OnlineReports zum Thema SVP und Brandstiftung in Riehen, ohne die Quelle zu nennen.

Das Kommunikations-Portal persoenlich.com berichtete über die Boykott-Aktion der Riehener SVP gegen OnlineReports. "Nein, wir handhaben das nicht so", habe SVP Schweiz-Pressesprecherin Silvia Bär "leise Verwunderung über die Riehener Ortspartei durchschimmern" lassen. Das Portal berichtete auch über die Boykott-Aufhebung. Auch 20 Minuten berichtete über den Communiqué-Bann.

TeleBasel griff den OnlineReports-Kommentar über den Brandstifter-Aspekt im Wahlkampf der Riehener SVP auf.

Die Basellandschaftliche Zeitung liess sich durch den OnlineReports-Primeur zu einem ausführlichen Bericht über die gescheiterten Pläne eine Bioreaktors in Arlesheim inspirieren.

Das Medien-Portal persoenlich.com nahm die OnlineReports-Meldung über den Abgang von BaZ-Kommunikationschef Manuel Staub auf.

In ihrem Bericht über die Verleger-Dynastie Hagemann bediente sich die Weltwoche gleich abschnittweise an OnlineReports, ohne die Medien-Quelle zu nennen. Eine effiziente Jagd-Leistung, Kari! Korrekt zitierte die Wochenzeitung OnlineReports zum BaZ-Deal.

Den Recherchierfonds von OnlineReports hat, fast drei Jahre nach seiner Installation, nun auch der Klein-Report bemerkt. "Basler Online-Zeitung auf Betteltour", missversteht der Branchendienst aber im Titel seiner Meldung, dass dieser Fonds ein Versuch ist, die Leserinnen und Leser zu einem freiwilligen Abonnement-Beitrag zu motivieren, damit OnlineReports weiterhin kostenlos zugänglich ist.

Das Schweizer Fernsehen sendete ein Statement von Peter Knechtli zum Verkauf der "Basler Zeitung Medien". Die welsche Zeitung Le Temps zitierte in ihrem Bericht über den Verkauf ausführlich aus einem Gespräch mit OnlineReports-Editor Peter Knechtli. Auch die Tribune de Genève und 24 Heures zitierten OnlneReports.

NZZ online
zitierte in ihrem Bericht über Vasellas Rücktritt als Novartis-Konzernchef ein Vasella-Interview mit OnlineReports.

Die OnlineReports-News über den Wechsel an der Spitze der SP-Grossratsfraktion wurde von BaZ online, der Basler Zeitung und von der Basellandschaftlichen Zeitung aufgenommen.

Die SonntagsZeitung, der Sonntag, das Regionaljournal Basel von Schweizer Radio DRS, Radio Basel, TeleBasel, die Basler Zeitung und 20 Minuten zogen den OnlineReports-Primeur über die Arisdörfer Schächt-Affäre nach.

TeleBasel
berief sich in seiner Meldung über den bevorstehenden Wechsel an der Basler Denkmalpflege auf einen OnlineReports-Primeur.

Die Basler Zeitung nahm die politischen und beruflichen Pläne des künftigen Basler SP-Nationalrats Beat Jans auf, die OnlineReports öffentlich gemacht hatte.

Die Zeitung Le Temps bezog sich in ihrem Bericht über das geplante Roche-Hochhaus auf OnlineReports.

NZZ online
publizierte das Interview-Video, das OnlineReports am Tag nach dem Erdbeben von 8. Dezember 2006 mit Markus Häring führte.

TeleBasel
, die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung nahmen den OnlineReports-Primeur über den Abgang von IWB-Vizechef Beat Huber auf.

In der Satire-Sendung "Giacobbo Müller" von SF nahm Viktor Giacobbo auf die Aussage des Basler Regierungspräsidenten Guy Morin zur Berechtigung von Muezzinen in der Schweiz im OnlineReports-Interview Bezug.

Blick Online bezog sich in seinem Bericht über die Demo der Muslime in Bern auf ein OnlineReports-Porträt des Bieler Konvertiten und Kundgebungs-Organisators Nicolas Blancho.

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