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"Dieser seltene Fall": Nachgelieferte Telefonbuchseite

Weshalb Sybille Zürcher im Basler Telefonbuch nicht zu finden ist

Pannen-Premiere: Beim Druck des Swisscom-Nachschlagewerks ging die letzte Seite verloren


Von Peter Knechtli


Das nervt: Rund 200 Telefonabonnenten sind im neuen Basler Telefonbuch nicht verzeichnet. Grund: Irrtümlich wurde die letzte Seite im offiziellen Telefonbuch der Swisscom nicht gedruckt. Jetzt musste die fehlende Seite 635 einzeln nachgeliefert werden.


Wer im neuen Telefonbuch von Basel-Stadt, Band 10/2006, nach der Telefonnummer von "Zürcher Sybille", "Zviadadce Vaja", "Zwicker Josef, Staatsarchivar" oder "Zysset Noemi" sucht, hat Pech: Die Namen und Nummern können partout nicht aufgestöbert werden. Da nützt alles Blättern vorwärts und zurück nichts. Grund: Die Einträge der Stadt Basel hören bei Seite 634 oder bei "Zürcher Simone (-Buillard)" auf. Die nachfolgende tatsächlich letzte Seite 635 fehlt schlicht und so fielen rund 200 Telefon-Abonnentinnen und Abonnenten aus Abschied und Traktanden.

Bei Kunden persönlich entschuldigt

Es hat offenbar einige Zeit gedauert, doch jetzt haben die Swisscom Directories AG - für Druck und Verteilung der Telefonbücher zuständig - reagiert. Die fehlende Seite 635 wurde in diesen Tagen jeder Basler Haushaltung eigens nachgeliefert und im "Baslerstab" als Anzeige nachgedruckt. "In der 125-jährigen Geschichte des Telefonbuchs ist kein Fall bekannt, bei dem eine ganze Telefonbuchseite beim Druck vergessen ging", heisst es auf der Rückseite der fehlenden letzten Seite. Leider sei nun "dieser seltene Fall" beim neuen Basler Telefonbuch eingetroffen. Die Swisscom Directories habe sich bei all den betroffenen Firmen mit einem Brief "persönlich dafür entschuldigt". Die fehlende Seite kann auch unter www.directories.ch eingesehen werden.

Wie es bei Swisscom so weit kommen konnte, ist auch für Mediensprecher Thomas Krüttli unerklärlich: "Es ist schwierig zu rekonstruieren. Es war ein Informatik-Problem." Allerdings, fuhr er fort, "haben wir es gemerkt, bevor die externen Reklamationen kamen". Laut Krüttli erhalten die privaten Kunden, die kostenlos eingetragen sind, keine Entschädigung. Hingegen hätten Firmen mit kostenpflichtigem Zusatzeintrag eine Vergütung erhalten. Gemäss dem Swisscom-sprecher falle gelegentlich ein Eintrag durch die Latten. Dass gerade eine ganze Seite fehlte, sei noch nie vorgekommen. Die Aufarbeitung der Seiten-Panne hatte einen stolzen Preis: Rund 30'000 Franken.

Telefonbuch immer noch beliebt

Dass sich die Swisscom-Tochterfirma die Nachlieferung diesen Korrektur-Aufwand leistete, hat einen einfachen Grund: 70 Prozent der Schweizer Bevölkerung nutzen nach wie vor das klassische Telefonbuch. Jedenfalls ist jetzt "Zürcher Sybille" dank der Nachlieferung problemlos ausfindig zu machen.

21. Juni 2006


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"Werden nun alle SAC-Hütten geschossen?"

Basler Zeitung
Schlagzeile
vom 18. März 2020
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Es hat zuviele Böcke.

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Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

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Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

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