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"Verbündete auf gleicher Ebene": Antennenstandort-Vermieter Hans Buess*

Mobilfunk-Antenne: Wortbruch "für eine Handvoll Dollar"

Gelterkinden: Sohn des Hausbesitzers zog Kündigung des Mobilfunkantenne-Standorts heimlich zurück


Von Peter Knechtli


Kaum eine Mobilfunkantenne im Baselbiet löste derartigen Widerstand aus wie jene auf einem Gelterkinder Wohnblock. Der reumütige Hausbesitzer Hans Buess kündigte darauf hin 2012 den Mietvertrag mit Sunrise auf Ende April 2019. Nun hat sein Sohn Jürg Buess die Kündigung heimlich rückgängig gemacht und den Mietvertrag verlängert.


Gelterkinder Passanten staunten am Morgen des 6. Februar 2010: Erstmals seit Menschengedenken zogen rund 80 Personen in einem Demonstrationszug durch das Dorf. Ausgerüstet mit Transparenten, Tröten und Trillerpfeifen protestierten sie gegen das "Strahlen-Meer im Wohnquartier" – ausgelöst durch eine geplante UMTS-Mobilfunkantenne auf dem Mehrfamilienhaus an der Rickenbacherstrasse 11.

Endstation der dörflichen Manifestation war das unweit davon gelegene Wohnhaus von Hans Buess, einem gestandenen Malermeister, Gründer eines renommierten Renovationsbetriebs und Lokalchronist, im Volksmund "Johnson" genannt. Ihm gehört die Liegenschaft "Riba 11", wie er sie nennt, und er war es zusammen mit seiner Frau, der Sunrise vertraglich die Bewilligung erteilte, auf dem Haus die Antenne zu errichten. Vereinbart wurde eine jährliche Entschädigung von 9’000 Franken.

Blumenstrauss statt Schmährufe

Die Antennenkritiker klingelten – und "Johnson" öffnete. Ihn erwarteten statt Schmährufe eine freundliche Begrüssung, eine kurze Erklärung über den Grund der Demonstration und ein bunter Blumenstrauss. Auf die Schnelle war für die Demonstranten nichts zu erreichen: Der auf die Dauer von zehn Jahren abgeschlossene Vertrag mit Beginn des Mietverhältnisses am 1. Mai 2009 war unterzeichnet. Einsprachen gegen die Baubewilligung waren abgelehnt worden.

Im Bewusstsein, dass langer Atem gefragt sein dürfte, blieben die im losen Komitee "Nein zum Strahlen-Meer im Wohnquartier" verbündeten Gegner aktiv. Sie sammelten Petitions-Unterschriften für einen "sofortigen Baustopp" und montierten individuelle Protestplakätchen an den Wegen im Quartier.

Der Widerstand richtete sich nicht gegen die Handynutzung, sondern gegen ungeklärte gesundheitliche Folgen und die Errichtung einer Mobilfunk-Antenne ohne jeglichen Einbezug der Quartierbevölkerung, die teilweise auch eine Wertverminderung ihrer Liegenschaften befürchtete.

Patron kündigte Antennen-Vertrag

Beim geistig rüstigen, damals 86-jährigen "Johnson" Buess hatte die anhaltende Aktivität einen Umdenkprozess ausgelöst. Schon im Frühjahr zog der Familienpatron seine Vermietungs-Bereitschaft beziehungsweise seinen "leider in zu guter Treue" (wie er schrieb) mit Sunrise abgeschlossenen Vertrag zurück. Grund: Die "grosse Resonanz aus gut Hunderten berechtigten Einsprachen" sei die Lage "wirklich unzumutbar".

In einem Brief an das kantonale Bauinspektorat ersuchte das Ehepaar Buess gar um "Nichterteilung der Baubewilligung". Ein Brief belegt, dass Buess gegenüber Sunrise seinen "Rücktritt vom Vertrag BL-402-2" schon wenige Tage vor der Dorf-Demo eingeleitet hatte: "Uns wird vorgeworfen, wir seien geldgierig und die Mieterträge seien uns wichtiger als das gute nachbarschaftliche Verhältnis."

Am Morgen des 18. April 2012 lud er schliesslich zu einer Medienkonferenz. Bei Gutzi und Getränken erklärte Buess vor Vertretern der Medien und des Komitees "Kein Strahlen-Meer im Wohnquartier", er sei von der Antennenbetreiberin "über den Tisch gezogen worden". (O-Ton hier) Die Antennengegner hätten ihm mit ihrem Widerstand "aus dem Herz gesprochen" und seien "Verbündete auf gleicher Ebene". Mehr noch: Buess trat später sogar dem "ABtennenverein Gelterkinden" bei, der Ende 2012 gegründet wurde und das Komitee "Kein Strahlen-Meer im Wohnquartier" ablöste.

Huawei bestätigt Kündigung

Beinahe serienweise gab der reuige Hauseigentümer in Briefen an Sunrise seiner "Verweigerung des Antennenbaus" Ausdruck. Am 13. Juni 2013 schliesslich bestätigte die inzwischen zuständige chinesische Firma "Huawei Schweiz AG" den "Erhalt Ihrer Kündigung vom 28. Mai 2013 für den oben erwähnten Mobilfunk-Standort auf den 30. April 2019".

In einem Brief an Sunrise hatte Hans Buess noch Ende 2012 festgehalten, dass die Kündigung "automatisch auf unsere Erben" übergehe. Angesichts dieser zahlreichen Belege der Standort-Kündigung wurde es im "ABtennenverein" ruhiger. Doch passiv blieb er nicht: Auf einer Protesttafel an der Rickenbacherstrasse wies er in mehreren Sujets (zuletzt: "Der Countdown läuft") auf den umstrittenen Strahlen-Mast hin, der seit Jahren in Betrieb ist.

Sohn macht Vater-Versprechen rückgängig

Die Kritiker vertrauten darauf, dass das reumütige Wort des betagten Malermeisters gilt wie der Handschlag unter Handwerkern. Selbst vor der staatliche Mieterschlichtungsstelle bekräftigte Hans "Johnson" Buess seine Bereitschaft, seine Liegenschaft "Riba 11" als Antennen-Standort nicht mehr zur Verfügung zu stellen..

Doch ohne dass der Verein informiert wurde, geschah Grundlegendes, das alles bisher Versprochene zur Makulatur macht. Denn seit 2014 vertritt "Johnsons" Sohn Jürg Buess die Interessen seines Vaters. Was der knapp 70-jährige ehemalige Zivilrichter Buess junior dem Verein vorenthalten hatte, vertraute er dieser Tage der "Basler Zeitung" an: "Ich habe das nochmals angeschaut und abgewogen, und ich bin zum Schluss gekommen, dass die Antenne stehen bleibt. Ich stelle mich auf den Standpunkt, dass die Angelegenheit zu 100 Prozent rechtskonform verlaufen ist."

Die Antenne bleibt somit weiterhin Jahre in Betrieb. Ob sie auf die G5-Technologie hochgerüstet wird, ist nicht bekannt.

Damit lenkte der Generalbevollmächtigte Buess nicht nur vom abgegebenen Versprechen seines Vater ab, sondern auch vom Hauptthema ab: Der "ABtennenverein" hatte die Rechtskonformität gar nie in Zweifel gezogen. Ihm ging es um Treu und Glauben.

"Keine Rechenschaft schuldig"

Als Vereinspräsident Adrian Hasler vergangenen August Jürg Buess in einem Brief anfragte, ob das Versprechen seines Vaters gegenüber der Quartier-Öffentlichkeit immer noch gelte, und unter Hinweis auf den Frieden im Quartier um ein Gespräch bat, blockte der Standort-Vermieter schroff ab. Er sehe "keinen Anlass, mit ihnen zusammen zu sitzen. Wir sind ihnen keine Rechenschaft schuldig über unsere zukünftigen Entscheide betreffs der Antenne".

Diese Position muss nach Auffassung der Standortkritiker als Wortbruch gegenüber ihnen, aber auch gegenüber der Quartierbevölkerung gewertet werden.

Für Jürg Buess scheinbar kein Problem, der strahlende Mast rentiert: Die jährlich 9’000 Franken fliessen weiter in die Familienkasse.


* an der Medienkonferenz vom 18. April 2012.

Transparenz: Der Autor ist Basismitglied des "ABtennenvereins"

6. Mai 2019

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"Erschreckender Einfluss der Strahlung"

Beim Altersheim und Park stand lange unmittelbar neben einer Swisscom-Zentrale (Bützenen) ein Kindergarten, der scheint in einem Neubau rechts vom Park einquartiert zu sein. Auf dem frei werdenden Gelände/Parkplatz stehen Alterswohnungen.

Es ist erschreckend welchen Einfluss die Strahlung aufs Wohlbefinden hat. Wohne seit mehr als zwei Jahrzehnten unfreiwillig am Wasgenring-äusserer Ring in Basel. Auf dem Dach in 20m Entfernung hats jede Menge Antennen aller Art. Ich hielt mich mal vier Tage in 260 Metern Entfernung zu der Bützenen-Antenne auf. Es war wie 14 Tage Erholung. Nur die Glocken am Morgen um sechs und am Nachmittag stören enorm.


Michael Przewrocki, Basel



"Nicht überzeugend"

Als Richter bereits nicht überzeugend; privat offenbar auch nicht!


Dieter Troxler, Rünenberg



"Es geht nur um die Kohle!"

Welch ein Volltreffer, den Jakob Speiser hier gelandet hat – ein grosses Kompliment an einen streitbaren Schreiber, der immer gewohnt ist, Klartext zu reden. Wir haben schon manchmal unsere "Bleistift-Klingen" gekreuzt.

Seiner fundierten Auslegeordnung betreffend drohendem Insekten-/Vogelsterben ist nichts mehr beizufügen. Fragt sich, ob das die beiden Bundesämter BAKOM und BUFU ebenso realisieren – sie haben soeben die Westschweizer Kantone, welche die 5G-Technologie einem Moratorium unterwerfen wollten, in aller Schärfe zurückgepfiffen.

Es liegt auf der Hand: Da gibt es auffällige Parallelen zwischen der Haltung dieser Bundesämter zugunsten der Mobilfunk-Anbieter und dem äzend-unappetitlichen Verhalten von Immobilienverwalter Jürg Buess (Sohn von Hans "Johnson" Buess): Es geht nur um die Kohle!

Aber vergesst nicht: Geld kann man nie und nimmer essen.


Ueli Pfister, Gelterkinden



"Diktatorisch ausgespannter Elektrosmog"

Für 5G braucht es derart vielmehr Antennen (je höher die Frequenz, desto geringer die Reichweite), dass jede bestehende bestimmt aufgerüstet werden wird. Man muss sich fragen, welchen echten Mehrwert der Wettlauf der Handy- und Wireless-Industrie für die Gesellschaft bringt. Welchem aktiven, arbeitenden Menschen hilft es, wenn das Handy ein "Sauglattismus"-Video immer noch schneller streamen kann, oder Autos "selbstfahrend" werden (bei gleich knappem Raum, ergo noch mehr Stau!). Alles in Richtung noch mehr Mangel- und Krankheitszuständen: Immer weniger manuelle Bewegung, eigenes Denken wird überflüssig, alles wird einem elektronisch "abgenommen", einige werden dadurch noch einsamer und psychisch krank.

Die neue 5G-Euphorie ist nicht so banal wie geflötet wird. Die neuen Frequenzen sind vorerst ins K-Band hinauf gelegt (3,8 GHz), was im Bereich "SHF" (Super High Frequency) ist, worin Radar, Richtfunk und so weiter arbeiten. Wird am Boden ein Flugzeugradar getestet, muss ein grosser Umraum abgesperrt werden, dass ja niemand zu nahe kommt.

5G steht erst am Anfang, und es werden eventuell bald noch höhere Frequenz zum Durchbruch kommen (in USA wird 5G bereits mit 28 GHz) getestet. Die Sende/Abstrahlleistung der Antennen ist relativ gering (halt in den heute gültigen Grenzwerten), aber was diese in der Natur, nicht nur beim Menschen anstellen werden, weiss noch niemand!.

Man redet viel von Biodiversität und von den vielen aussterbenden Insekten (und deshalb auch von Vogelarten). Nebst den Pestiziden spielen meiner Meinung nach auch gewisse Frequenzen im über uns alle diktatorisch ausgespannten Elektrosmog eine Rolle. Man weiss von den Bienen ja bereits, dass sie sich selbst mit gewissen Frequenzen orientieren und kommunizieren.

Inwiefern all die in den letzten Jahren neuen Bestrahlungen mit immer höheren Frequenzen auf die Insektenwelt wirkt, hat noch niemand schlüssig erforscht. Auch die Handys selbst oder die WLAN Router im Haus strahlen ähnlich, aber jeder hat (noch) die Freiheit, diese auszuschalten.


Jakob Speiser, Gelterkinden



"Wenn nur die Kasse stimmt"

Es ist immer das Gleiche: Der oder die Hausbesitzer kassieren, die Anwohner zahlen dafür mit ihrer Gesundheit. Dazu gibt es wissenschaftliche Arbeiten (z.B. Naila in D, Belo Horizonte in Brasilien). Diese beweisen, dass im Umkreis von Antennen das Krebsrisiko deutlich steigt. Egal, je schneller die Leute sterben, desto geringer die Chance, dass sie einmal Klage erheben.

Es gibt noch ungezählte Arbeiten mehr, die einfach von der Mobilfunklobby nicht zur Kenntnis genommen und als nicht existent bezeichnet werden. Für sie zählt nur das Geld, wie für Roger Federer auch, der für Sunrise Reklame macht. Swisscom ist keinen Deut besser und hat in der Schweiz ein Quasi-Monopol und ist genau so skrupellos wie Sunrise/Huawei.

Aber ohne Mitspieler ginge nichts, in diesem Fall der Sohn des Malermeisters, dem die Gesundheit seiner Nachbarn und die gebrochenen Versprechen egal sind, wenn nur die Kasse stimmt.


Alexandra Nogawa, Basel


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Coop
Aushang an der Filiale
Güterstrasse in Basel
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Kaum tagt der Baselbieter Landrat in Basel, werden sie schon übermütig, die Baselbieter.

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Z7 Pratteln:
Dead Shaman und Tyrannosaurus Globi am 8. April.

Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Baselland
, Stand 7. April, 14 Uhr: 690 bestätigte Fälle (+12 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-), 452 Personen sind genesen.

Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, aufgrund der aktuellen Coronakrise keine Verzugszinsen bei den Gemeindesteuern bis zum 31. Dezember 2020 zu erheben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 7. April, 9.30 Uhr: 813 positive Fälle (+10 gegenüber Vortag); 28 Todesfälle (+2); 508 Personen sind genesen (über 60 Prozent); 101 Personen (davon 83 aus BS) hospitalisiert, 13 Personen (unverändert) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 6. April, 14 Uhr: 682 bestätigte Fälle (+12 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-), 412 Personen sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 6. April, 9.45 Uhr: 803 positive Fälle (+9 gegenüber Vortag); 26 Todesfälle (unverändert gegenüber Vortag); 481 Personen sind genesen (60 Prozent); 99 Personen (davon 78 aus BS) hospitalisiert, 13 Personen (-2) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 5. April, 14 Uhr: 670 bestätigte Fälle (+14 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-), 369 Personen sind genesen (erstmals über 50 Prozent aller Fälle).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 5. April, 10.15 Uhr: 794 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 26 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 460 Personen sind genesen (60 Prozent); 106 Personen (davon 84 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen (-1) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 4. April, 14 Uhr: 656 bestätigte Fälle (+31 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (+5), 298 Personen sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 4. April, 10 Uhr: 771 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 24 Todesfälle (+3 gegenüber Vortag); 434 Personen sind genesen; 112 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 3. April, 14 Uhr: 625 bestätigte Fälle (+15 gegenüber Vortag); 14 verstorbene Personen (+2), 266 Personen sind genesen.

Die Geschäftsleitung des Baselbieter Landrats hat beschlossen, dass am ursprünglich vorgesehenen Termin vom 30. April keine Landratssitzung stattfinden wird.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 3. April, 10 Uhr: 748 positive Fälle (+30 gegenüber Vortag); 21 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 397 Personen sind genesen; 115 Personen (davon 93 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1), 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1). Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.