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"Einmalig in der Schweiz": Präsident Vischer, Rektorin Schenker-Wicki

"Wir müssten tief ins Fleisch der Universität schneiden"

Der Basler Uni-Präsident Ueli Vischer und Rektorin Andrea Schenker-Wicki zu dramatischen Spar-Optionen


Von Peter Knechtli


Obschon sich die Basler Universität seit längerem in einer finanziellen Unsicherheit befindet, hat Rektorin Andrea Schenker-Wicki "nie daran gedacht, den Bettel hinzuschmeissen". Sie und Universitäts-Präsident Ueli Vischer nehmen im OnlineReports-Interview erstmals seit Publikation der Baselbieter FDP-Spar-Vorstösse Stellung.


OnlineReports: Anfang Januar stellte die FDP Baselland sieben Postulate zu einer "Strategie für eine finanziell nachhaltige Universität" Basel vor. Wurde die Universität Basel von den Vorschlägen der FDP Baselland überrumpelt?

Ueli Vischer: Es ist ein Vorstoss einer politischen Partei, in dem sie Fragen stellt.

OnlineReports: Weshalb wenden Sie sich jetzt an die Öffentlichkeit?

Vischer: Uns geht es darum, einige Fakten, zum Beispiel zur Finanzierung der Universität, objektiv zu erklären. Denn 45 Prozent leisten zwar die beiden Trägerkantone, aber 55 Prozent stammen aus weiteren Finanzquellen, die alle miteinander verwoben und voneinander abhängig sind. Es ist somit nicht möglich, dass eine dieser Quellen weniger zahlt in der Meinung, die Lücke werde durch andere Quellen kompensiert.

OnlineReports: Ziel der FDP-Postulate ist es, die Universitäts-Beiträge des Baselbiets im Umfang von jährlich 40 bis 60 Millionen zu reduzieren. Die Universität Basel schwieg während eines ganzen Monats. Warum?

Vischer: Weil wir unsere ausführlich begründeten Anträge den beiden Regierungen unterbreitet haben und es in dieser Phase deren Aufgabe ist, zu politischen Vorstössen Stellung zu nehmen.

OnlineReports: Die Baselbieter Finanzen sind völlig aus dem Lot geraten. Können Sie nachvollziehen, dass daraus das Bedürfnis entsteht, die grossen Ausgaben-Posten wie eben jene für die Universität zu hinterfragen?

Vischer: Wir hatten Kenntnis von der Baselbieter Finanzlage, als wir Antrag für das Globalbudget der Universität für die nächsten vier Jahre stellten. Und wir sehen ein, dass auch die Universität Basel den Gürtel enger schnallen muss. Deshalb haben wir den beiden Regierungen auch Vorschläge für die Entwicklung des Globalbudgets gemacht.


"Die Universität wäre sicher
nicht mehr das, was sie heute ist."



OnlineReports:
Hat die Baselbieter Bildungsdirektorin Monica Gschwind im Universitätsrat rechtzeitig angekündigt, dass aus ihrem Kanton massive Forderungen von Kostenreduktionen zu erwarten sind?

Vischer: Als dies öffentlich wurde, wurden wir zeitlich so informiert wie alle andern auch. Frau Schenker und ich waren letzten Herbst auch bei der Baselbieter Regierung, wo wir ihr unsere Vorstellungen unterbreiten konnten. Jetzt sind anspruchsvolle Verhandlungen unter den Regierungen im Gang, aber wir sind zuversichtlich, dass es zu einer fairen Lösung kommt.

OnlineReports: Ist die Baselbieter Regierung für die Universität noch ein verlässlicher Partner?

Vischer: Selbstverständlich.

Andrea Schenker: Das Einvernehmen der Regierungen beider Basel mit der Universitätsleitung ist sehr gut. Sie stehen der Universität wohlwollend gegenüber.

OnlineReports: Haben Sie nie den Eindruck, dass sich das Baselbiet auf die Rolle des Trittbrettfahrers zurückziehen will, was ausdrücklich nicht im Sinn der gemeinsamen Trägerschaft wäre?

Vischer: Nein. Die Last, die der Kanton Baselland durch die Fifty-fifty-Finanzierung der Universität übernommen hat, ist offensichtlich zu einem Problem geworden. Wir haben aber nicht den Eindruck, dass die gemeinsame Trägerschaft generell in Frage gestellt wird.

OnlineReports: Frau Schenker, Sie sind Ökonomin und als solche in der Lage, die FDP-Vorstösse zu beurteilen. Zu welchem Schluss kommen Sie?

Schenker: Im Moment möchte ich mich dazu nicht äussern.

OnlineReports: Bei der staatsvertraglich vereinbarten Finanzierung der Universität käme es bei einem jährlichen Aufwand von rund 745 Millionen Franken zu einem Ausfall von 80 bis 120 Millionen Franken. Was bedeutete dies für die Universität?

Schenker: Das würde bedeuten, dass wir einen anderen Leistungsauftrag benötigten. Den Auftrag, den wir bisher von Regierungen und Parlamenten erhielten, könnten wir nicht mehr aufrechterhalten.

OnlineReports: Was würde dies bedeuten?

Schenker: Wir müssten eine Verzichtsplanung ins Auge fassen – einen Verzicht auf Fächer und Fakultäten. Die Universität wäre sicher nicht mehr das, was sie heute ist.

Vischer: Wenn wir – als Beispiel – eine Fakultät streichen, die 15 Millionen Franken kostet, dann bedeutet dies für die Trägerkantone in diesem Fall eine Ersparnis von lediglich etwa vier Millionen Franken. Dies, weil eben auch die zusätzlichen Finanzierungsquellen wegfallen. Studierende dieser Fakultät aus den beiden Basel müssten dann an eine andere Universität, auf Kosten der Kantone Baselland beziehungsweise Basel-Stadt. Dadurch entstünde ein volkswirtschaftlicher Schaden.


"Wir werden eine generelle Erhöhung
der Studiengebühren prüfen."



OnlineReports:
Welches sind die teuersten Fakultäten?

Vischer: Die wirklich teuren Fakultäten sind die naturwissenschaftliche und die medizinische, nicht die geisteswissenschaftlichen. Gerade diese teuren Fakultäten sind aber für den Life Sciences-Standort unbestritten wichtig und sollten nicht abgebaut werden.

OnlineReports: Wie hoch schätzen Sie gesamthaft das Potenzial an Einsparungen und Mehreinnahmen der Universität ein?

Schenker: Unsere Überlegungen dazu haben wir im Bericht an die Regierungen dargelegt. Wenn aber die Einsparungen in der geforderten Grössenordnung realisiert werden sollen, dann müssten wir tief ins Fleisch der Universität schneiden. Das bedeutet: In die Life Sciences und die Medizin müsste eingegriffen werden.

OnlineReports: Wären generell ein linearer Numerus clausus und die Erhöhung der Studiengebühren für ausländische Studierende effektive Sparmassnahmen?

Vischer: Die Universität Basel hat weniger ausländische Studenten als andere vergleichbare Schweizer Universitäten. Ausländische Dozenten und Studierende sorgen für eine internationale Ausrichtung, die sich von einer Provinz-Universität unterscheidet. Wir sind aus volkswirtschaftlichen und wissenschaftlichen Gründen ausserordentlich an Doktorierenden aus dem Ausland interessiert, weil sie mit einem bestimmten Professor oder einer Professorin zusammenarbeiten möchten. So entsteht in der Region wichtiges Knowhow, und wir hoffen, dass diese qualifizierten Kräfte dann auch in der Region bleiben.

OnlineReports: Wäre eine Erhöhung der Studiengebühren für Ausländer prüfenswert?

Vischer: Sicher ist das eine Option. Zwar liegen unsere Ansätze im schweizerischen Vergleich schon am oberen Rand. Aber wir werden eine generelle Erhöhung der Studiengebühren wie auch eine Erhöhung für Studierende aus dem Ausland prüfen. Allerdings darf man nicht erwarten, dass damit riesige Summen generiert werden können.


"Eine Bevorzugung der Studenten
aus beiden Basel ist nicht möglich."



OnlineReports:
Und ein Numerus clausus?

Schenker: Der brächte uns so gut wie nichts, weil wir in letzter Zeit kein grosses Wachstum an Studierenden hatten. Wir nähern uns der angepeilten Zahl von 13'000 an. Darauf sind die Gebäude und die Anzahl der Professoren ausgelegt. Ein Numerus clausus führte dazu, dass weniger Studenten in den Hörsälen sässen, während die Gebäude und die Professoren in nahezu unveränderter Zahl vorhanden blieben.

OnlineReports: Was wären die Folgen für Studierende aus dem Baselbiet?

Schenker: Sie immatrikulierten sich wahrscheinlich an der Universität in Zürich oder Bern, wo sie keinen Numerus Clausus und keine zusätzliche Prüfung bestehen müssen. In diesem Fall müsste der Heimatkanton bezahlen ...

Vischer: ... denn eine Bevorzugung der Studenten aus beiden Basel an der Universität Basel ist gemäss Konkordat nicht möglich.

OnlineReports: Ein Thema ist auch die Forderung, dass alle Fakultäten kostendeckend wirtschaften müssten.

Schenker: Aber wer, so frage ich, soll diese kostendeckende Uni zahlen? Kostendeckende Privat-Universitäten gibt es, aber die Studiengebühren gehen dort jährlich in die Zehntausende Franken.

OnlineReports: Interpretieren Sie die FDP-Postulate so, dass die Universität letztlich auf das Vollangebot verzichten und sich auf die Life Sciences und vielleicht auf die Wirtschaftswissenschaften konzentrieren soll – auf Kosten der Sozial- und Geisteswissenschaften?

Schenker: Nein, dafür habe ich keine Anhaltspunkte.

Vischer: Ich habe mit der Baselbieter FDP-Präsidentin Christine Frey Kontakt aufgenommen mit dem Ziel, der Fraktion unsere Meinung darlegen zu können. Das Gespräch findet nächstens statt.


"Wir haben es verpasst, im Baselbiet
das Bewusstsein zu verankern."



OnlineReports:
Bisher war offiziell von einer Einsparung von 25 Millionen Franken durch das Baselbiet die Rede. Jetzt geht es schon um einen Betrag in doppelter Höhe. Verfolgt die Baselbieter Regierung eine versteckte Agenda?

Schenker: Von der Baselbieter Regierung habe ich keine solche Forderungen gehört.

Vischer: Man muss sich aber im Klaren sein, dass die Reduktion bei einem Trägerkanton beim anderen Kanton die gleiche Sparsumme bedeutet. Nach der Faustregel, wonach die Universität die Grundfinanzierung der beiden Kantone jeweils mindestens verdoppeln kann, was entsprechend umgekehrt leider auch bei Kürzungen gilt, ergäbe das eine Vervierfachung des Spardiktats.

Schenker: Deshalb ist die Grundfinanzierung als wertvollste Kapitalgrundlage so wichtig. Sie ist wie das Eigenkapital in einer Unternehmung, ohne das nicht gewirtschaftet werden kann.

OnlineReports: Könnten die 25 Millionen durch Basel-Stadt auf dem Verhandlungsweg – beispielsweise durch den Verzicht auf eine Baselbieter Mietbeteiligung von 28 Millionen Franken oder durch Einbezug der Kulturpauschale übernommen werden, ohne dass der Staatsvertrag und damit die paritätische Finanzierung gekündigt werden müsste?

Vischer: Wir wissen noch nicht, wie viel von der angestrebten Einsparung wir als Universität bringen müssten, und worauf sich die beiden Regierungen in ihren Verhandlungen mit einer Umverteilung oder einer Änderung des Fifty-fifty-Modus einigen werden.

OnlineReports: Hat es Basel-Stadt verpasst, im Baselbiet das Bewusstsein zu verankern, dass die "Universität Basel" auch die Universität des Baselbiets ist?

Schenker: Das muss man so sagen, leider. Da liegt noch viel Arbeit vor uns. Ich möchte, dass die Baselbieter mindestens so stolz auf ihre Universität sind wie die Baselstädter.

OnlineReports: Wie möchten Sie das erreichen?

Schenker: Wir planen Events mit dem Baselbiet und verstärken dabei unsere Anstrengungen, den Sinn und Nutzen der Universität zu erklären. Wir werden also unsere Kommunikation über die Kantonsgrenzen hinaus intensivieren.

OnlineReports: Woran denken Sie konkret?

Schenker: Die Universität als wichtiger Treiber der Wissens-Ökonomie möchte ihre Aufgabe verstärkt wahrnehmen, das entwickelte Wissen in Innovationen umzusetzen, die der Region ganz konkret in Form von neuen Arbeitsplätzen im Technologie-affinen Bereich wieder zugute kommen. Das wollen wir der Bevölkerung in Form von Events, Einladungen und Medien-Aktivitäten vermitteln.


"Die Bezeichnung 'Universität beider
Basel' wäre denkbar".



OnlineReports:
Wie könnte das Baselbiet auch physisch durch Standorte Universitätskanton werden nach dem Vorbild des Innovationsparks Allschwil?

Schenker: Die Regierungen evaluieren die möglichen Standorte. Die Universität ist da offen.

OnlineReports: Welche Fakultäten wären nach Ihrer Meinung für einen Baselbieter Standort geeignet?

Schenker: Wir denken hier an die Wirtschaftswissenschaftliche und die Juristische Fakultät.

OnlineReports: Wäre für Sie die Bezeichnung "Universität beider Basel" denkbar?

Schenker: Auf Deutsch ja, aber nicht auf Englisch.

Vischer: Wenn die Politiker in beiden Basel diese Bezeichnung wollen, dann ist das doch kein Problem.

OnlineReports: Die Universität, so hört man seit längerem, habe selbst bereits Vorschläge zur Verbesserung der Kostenstruktur erarbeitet. Von welchen Beträgen und welchen Massnahmen sprechen wir hier?

Schenker: Wir sind immer um Effizienz bemüht, vor allem, was die IT betrifft. Wir reden hier von einem tiefen Millionenbetrag. Unser Verwaltungsdirektor ist relativ streng, genau wie ich übrigens. Der Anteil des Verwaltungspersonals ist in den letzten Jahren gesunken.

Vischer: Die Universität ist seit rund zwanzig Jahren eine autonome Institution, die mit einem Globalbudget ausgestattet ist. Das ist allein schon ein Anreiz, die allgemeinen Mittel effizient einzusetzen.


"Die Unruhe nimmt zu,
die Angestellten sind verunsichert."



OnlineReports:
Die Zeit drängt, da die Beitrags-Kontroverse sich auf die Leistungsvereinbarung 2018 bis 2021 bezieht. Bis wann muss spätestens eine Einigung erzielt werden?

Vischer: Für uns wäre ideal, die Einigung wäre schon erzielt worden. Denn die Universität und ihre Angehörigen sind schon seit über einem Jahr in der Ungewissheit, wie viel gespart werden muss.

OnlineReports: Das heisst, bis spätestens vor den Sommerferien sollten sich die beiden Regierungen einigen.

Vischer: Parlaments-Entscheide wären schon vor den Sommerferien dringend nötig. Wenn sie erst nach den Sommerferien gefällt werden, könnte es mit Referenden und Volksabstimmungen eng werden. Wir haben ein Interesse daran, dass die unsichere Situation möglichst rasch beendet wird. Alle Fakten liegen auf dem Tisch.

OnlineReports: Spielt die Baselbieter Regierung auf Zeit, um den Lösungsdruck zu erhöhen?

Schenker: Nein, das glaube ich nicht. Die beiden Regierungen haben sich bisher einfach noch nicht gefunden.

OnlineReports: Hat die Baselbieter Regierung eine Universitäts-Strategie?

Vischer: Wir gehen selbstverständlich davon aus, dass es eine solche Strategie gibt.

OnlineReports: Wie reagieren Dozenten und Studierende auf die derzeitige Unsicherheit?

Schenker: Die Unruhe nimmt zu und die Angestellten sind verunsichert. Sie fragen sich, was mit ihnen geschehe, ob die Zukunft sicher sei und ob sie allenfalls nicht mehr erwünscht seien. Darum wäre ich froh, wenn es bald zu einem Entscheid kommt.

OnlineReports: Führt diese Unsicherheit zu einem Reputationsschaden für die Universität?

Schenker: Ich will den Teufel nicht an die Wand malen.

Vischer: Wenn wir eine Fakultät schliessen müssten, wäre das eine Katastrophe und einmalig in der Schweiz.


"Ich habe nie daran gedacht,
den Bettel hinzuwerfen."



OnlineReports:
Wäre aber denkbar, alle Fakultäten linear leicht zu verkleinern?

Schenker: Das würde bedeuten, dass alle den Gürtel enger schnallen müssten. Das wäre eine plausiblere Variante als ganze Gebiete zu schliessen.

OnlineReports: Frau Schenker, wie ist Ihr Befinden in diesem Schwebezustand?

Schenker: Kaum trat ich meine Stelle an, begannen diese Diskussionen um die Kostenbeteiligung – und dann kam die Pensionskassen-Sanierung mit der Volksabstimmung im Baselbiet.

OnlineReports: Haben Sie je daran gedacht, den Bettel hinzuwerfen?

Schenker: Nie, nie. Ich würde nie diese Universität einfach verlassen. Es gehört dazu, diese schwierige Situation jetzt durchzustehen. Und wir haben einige ganz gute Projekte im Köcher.

OnlineReports: Das Baselbiet hat letzten Juni der Sanierung der Universitäts-Pensionskasse mit 64 Prozent zugestimmt. Wie interpretieren Sie dieses Volks-Votum?

Schenker: Wie hatten sehr Freude und nahmen dieses Ergebnis als Ermunterung für unsere Arbeit dankbar entgegen. Es war auch ein Votum für diese Form und Grösse der Universität.

OnlineReports: Frau Schenker, Sie haben im Abschiedsfilm für den Basler Erziehungsdirektor Christoph Eymann in der Liestaler Rathausstrasse um Uni-Spenden gebettelt. Wieviel hat Urs Wüthrich gespendet?

Schenker: Er wollte mir erst ein Nötchen geben. Dann wollte der Regisseur, dass er Münzen einwirft ...

OnlineReports: ... damit es klingelt.

Schenker: Ja, damit es klingelt.

9. Februar 2017

Weiterführende Links:


Zu diesem Interview


Nach der Veröffentlichung von sieben Postulaten der Baselbieter Freisinnigen zur Senkung der Kosten der Universität Basel sah die Alma Mater einen Monat lang von einer Stellungnahme ab. In den letzten Tagen bot sie Journalisten Interviews unter der Bedingung an, sich nicht zu den Postulaten zu äussern, solange sie im Landrat nicht behandelt sind. Für die Publikation der Interviews setzte die Universität eine Sperrfrist bis Donnerstagabend, 9. Februar.

OnlineReports ist auf das Interview-Angebot mit seinen etwas ungewöhnlichen Auflagen eingegangen. Dies, weil einerseits die Universität mit der ungeklärten Finanzierung derzeit zwischen Hammer und Amboss steckt, und weil anderseits doch ein Informationswert zu erwarten war.


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"Nun nimmt Sie Stellung"

BZ Basel
Ingress zum Interview
mit Monica Gschwind
vom16. Juni 2017
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Wenn sich Frau Gschwind schon einmal öffentlich äussert, ist die Höflichkeitsform gebieterisch angebracht.

RückSpiegel


Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, die formulierte Gesetzesinitiative "zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes" für rechtsgültig zu erklären.

Massimo Di Nucci übernimmt am 1. Juni die Leitung des Basler Zivilstandsamtes und folgt damit auf Mirjam Cattin, die Ende Mai in den Ruhestand tritt.

Ruedi Illes wird ab 1. Juli neuer Leiter der Sozialhilfe Basel-Stadt und damit Nachfolger von Nicole Wagner.

• Das dreitägige Hafenfest zum 75-jährigen Bestehen der Hafenanlagen in Birsfelden lockte mit seinen vielseitigen Attraktionen rund 40'000 Besuchende an.

Peter F. Rapp (71) tritt als Verwaltungsrats-Präsident der Rapp-Gruppe zurück und übergibt die Funktion Daniel Kramer (58), der dem Verwaltungsrat seit vergangenem Jahr angehört.

• Nach Auswertung der Erfahrungen aus dem ersten Jahr hat der Allschwiler Gemeinderat entschieden, die separate Kunststoffsammlung per 2018 definitiv einzuführen.

• Nach zwei Tarifsenkungen in den Jahren 2015 und 2016 erhöhen die IWB die Erdgastarife diesen Monat: Biogas-Erdgas um 0,8 Rappen pro Kilowattstunde für die Kunden im Kleinbezugstarif (Gas zum Kochen und für Durchlauferhitzer) und um 1 Rappen pro Kilowattstunde im Allgemeinen Tarif (Gas zum Heizen).

• Der Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland hat die Volksinitiativen "Bildungsressourcen gerecht verteilen und für das Wesentliche einsetzen!" und "Stopp dem Abbau an den öffentlichen Schulen!" eingereicht.