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"Sehr interessanter Markt": Leeres Gewächshaus auf Lokdepot

Cannabis statt Tomaten: Aus für "Urban Farmers" in Basel

Christoph Merian Stiftung kündigte die Nutzung des Lokdepot-Dachs auf dem Dreispitz wegen umstrittener Zweckänderung


Von Monika Jäggi


Was 2012 innovativ begann, hat ein abruptes Ende gefunden: Die Christoph Merian Stiftung (CMS) hat den "Urban Farmers", die im Dreispitz europaweit den ersten kommerziell betriebenen Gemüse-Dachgarten testeten, den Mietvertrag vorzeitig gekündigt. Hauptgrund: Die Farmer begannen, statt Gemüse das lukrativere Medizinal-Cannabis anzubauen.


Gross waren Aufregung und Interesse, als 2011 in den Medien die Ankündigung die Runde machte, dass die CMS und der Kanton Basel-Stadt ein Pilotprojekt der "Urban Farmers" auf dem Dreispitz-Areal mit einem Förderbeitrag von 250'000 Franken unterstützten. 2012 folgte der Aufbau eines mit ausgeklügelter Technik betriebenen Treibhauses – auf dem Dach des Lokdepots, das der CMS gehört. Der Produktionsstart erfolgte im Januar 2013.

Das damals noch unbekannte Start up-Unternehmen, ein Spin-off der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), folgte mit diesem Pilotprojekt dem weltweiten Trend, Lebensmittel dort zu produzieren, wo sie die Bevölkerung benötigt – in der Stadt. Motto: lokal, saisonal und urban.

Euphorie ist verflogen

Und jetzt? Verflogen ist die Euphorie. Ein Augenschein auf dem  Dreispitz zeigt, dass im Treibhaus nichts mehr wächst. Nur ein paar Kisten vertrockneter Kräuter sind am Dachrand sichtbar. Noch steht die orange Boxe, das Markenzeichen der "Urban Farmers", auf dem Dach. Ansonsten herrscht Leere. Niemand ist zu sehen. "Urban Farmers"-CEO Roman Gaus bestätigt gegenüber OnlineReports das Ende der Pilotanlage: "Wir räumen derzeit den Innenausbau." Was ist geschehen?

Rückblende: Die CMS wollte "in diesem Bereich neuen Ideen zum Durchbruch verhelfen". Nicht nur "die Revolution vom Dach", wie sie von den "Urban Farmers" angekündet wurde, war neu, sondern auch der bodenlose Anbau von Gemüse mit der "Aquaponic"-Methode.

Dafür werden Fische und Gemüse in einem kombinierten Kreislauf aufgezogen. Die bei der Fisch-Aufzucht anfallenden Nähstoffe aus Fäkalien werden als natürliche Düngemittel für den Gemüseanbau verwendet. Vom Konzept versprachen sich die Urban Farmers eine vielversprechende Zukunft, besonders für schnell wachsende Städte in Asien.  

Getüftel vor dem Profit

Am Anfang stand Getüftel, wie die Dachfarm auf der 250 Quadrameter grossen Fläche gewinnbringend betrieben werden könne.

Mit 2,1 Millionen Franken beteiligte sich auch die Kommission für Technologie und Innovation (KIT) des Bundes an den Investitionen. Weitere Geldgeber wie die Ernst Göhner Stiftung machten Mittel für das Projekt frei. Fast euphorisch waren die Erfolgs-Erwartungen: Fünf Tonnen Gemüse, 800 Kilogramm Fisch waren das Ziel der "Urban Farmers". Besonders in Basel orteten die Stadtbauern Potential, da hier rund zwei Millionen Quadratmeter Dachfläche brachlägen.

Gross war auch die Hoffnung, in Basel weitere Dachfarmen kommerziell betreiben zu können: Ab 100'000 Quadratmeter bewirtschafteter Fläche könnte rund ein Viertel der Basler Bevölkerung ernährt werden, ab 1'000 Quadratmeter eine Farm rentieren.

Abruptes Ende wegen Cannabis-Anbau

Damit ist nun nichts. Obschon die Testanlage auf zwanzig Jahre angelegt war, ist nach sechs Betriebsjahren Schluss, wie die CMS gegenüber OnlineReports bestätigte. "Das Projekt wurde beendet, weil der ursprüngliche Zweck der Dachnutzung nicht mehr gegeben war", begründerte CMS-Pressesprecher Carlo Clivio.

Grund: Statt weiter mit Gemüseanbau und Fischzucht zu experimentieren, führten die Stadtbauern 2017 während einigen Monaten einen Versuch mit Cannabis-Pflanzen zu medizinischen Zwecken durch.

Die gewählte Form des Anbaus sei legal gewesen, attestiert Clivio, betont aber auch den Grund für die vorzeitige Kündigung: Der Anbau von Cannabis habe aber nicht mehr dem von CMS und Bund geförderten Projektziel – innovative Nahrungsmittelproduktion auf urbanen Dächern und verkürzte Wege zwischen Produzent und Konsument – entsprochen. Auf wann der Vertrag gekündet wurde, dazu wollte sich die CMS nicht äussern.

Testanlage für Hanf

Auf den Cannabis-Anbau angesprochen, bestätigt CEO Gaus: "Wir haben 2017 während drei Monaten einen Versuch mit 260 Pflanzen auf rund einem Drittel der Fläche durchgeführt." Der Versuch sei mit Meldungen an die Kantonspolizei betrieblich einwandfrei und rechtlich bedenkenlos verlaufen und sei abgeschlossen. Kontrollen durch die Polizei seien keine erfolgt.

Mit Hanf statt mit Gemüse zu tüfteln begannen die Stadtfarmer, "um herauszufinden, wie der Anbau im Aquaponic-Kreislauf funktioniert", da Hanf andere Dünger-Konzentrationen als Gemüse und auch Kunstlicht benötigten. "Diese beiden Themen haben uns als Test sehr interessiert", so der Unternehmer. Zudem sei der Boom in CBD-Cannabis und die weltweiten Legalisierung von Hanf eine wichtige, kommerzielle Stossrichtung, die auch das Interesse der "Urban Farmers" weckte.  

CMS wurde informiert

Die CMS sei – wie alle weiteren Partner – vorab informiert worden, dass der Versuch im Rahmen von Bewilligungen und Labor-Untersuchungen durchgeführt und wissenschaftlich begleitet werde, sagte Gaus. Das Test-Protokoll liegt OnlineReports vor.

Leider sei das Feedback der Stiftung und Landesitzerin negativ gewesen. Der Test sei trotzdem weitergeführt worden, um ihn zu Ende zu bringen, da die Pflanzen über einen Züchter bereits geliefert und anschliessend gepflanzt worden seien, rechtfertigt der CEO etwas verklausuliert das Vorgehen, sich über die Ablehnung der CMS hinwegzusetzen.

"Wir sind so vorgegangen, wie wir das in den letzten sechs Jahren mit anderen Versuchen auch gemacht haben", verteidigt Gaus die Testanlage. "Wir betrieben eine Pilotanlage, die kommerzielle und wissenschaftliche Erkenntnisse bringen sollte." Die Gründe für die Kündigung sind für Gaus "nicht nachvollziehbar und unverhältnismässig".

Treibhaus nicht kostendeckend

Ein weiterer Punkt schien der CMS nicht zu behagen. Das Treibhaus sei seit 2016 leergestanden, so Clivio. Um eine Weiterführung des Betriebs zu gewährleisten, wären bedeutende Investitionen angestanden. Die Pilotanlage habe seit dem Start 2012 ihren Beitrag geleistet. Seit dem Abschluss des KTI-Projekts 2014 und dem Testverkauf in der Migros Dreispitz "wurde die Anlage nicht mehr weiterentwickelt, sondern für die Ausbildung neuer Mitarbeiter und Praktikanten sowie für Führungen genutzt".

Der Unterhalt der Anlage, so Gaus, sei für das private Start-Up nicht kostendeckend gewesen. Die "Urban Farmers" stellten Ende 2017 auch die Fischproduktion ein, weil sie nicht mehr auf dem neusten Stand war und bedeutende Investitionen angestanden wären. Aber: "Wir haben unsere ursprünglichen Forschungsziele, was Ertrag und Qualität betrifft, erreicht", schreibt Gaus.

Lukrativer Markt für Stadtbauern

Der Anbau und Verkauf von Hanf als Nutzpflanze und für medizinische Zwecke ist lukrativ. Hat sich der Test also gelohnt? "Fünf Kilogramm getrocknete Blüten wurden laborgeprüft", so der Betriebswirtschafter. Mit einem THC-Gehalt unter einem Prozent und dem CBD-Gehalt über 15 Prozent sei der Versuch sehr erfolgreich verlaufen. Liegen die Richtwerte für THC und CBD in diesen Bereichen, ist der Anbau legal.

In der Schweiz sei der Marktwert von CBD-Heilpflanze innert kurzer Zeit auf mehr als 60 Millionen Franken angewachsen, erklärt Gaus. "Der Verkehrswert von CBD-Cannabis liegt momentan bei rund 10'000 Franken pro Kilogramm Blüten, bei Tomaten bei rund 4.50 Franken." Es sei ein sehr interessanter Markt, der kleinen, spezialisierten Anbietern eine spannende Zukunft biete, sofern diese über das nötige Fachwissen verfügten und über Anbaumethoden Bescheid wüssten.

Zukünftige Nutzung?

Fast 2,5 Millionen Franken wurden in Forschung, Anlage und Betrieb investiert. Die Urban Farmers würden die Anlage als Pilot-Anlage für Hanf-Anbau weiter betreiben, lässt der CEO verlauten. Dies ist jedoch mehr frommer Wunsch als reale Zukunftsmusik. Denn die CMS schreibt: "Was künftig auf dem Dach des Lokdepots geschehen wird, ist noch Gegenstand von Abklärungen."

Obwohl das Urban Farmers Projekt auf dem Dach vorzeitig abgebrochen wurde, wäre es falsch, daraus den Schluss zu ziehen, dass in das Pilotprojekt nur Geld investiert wurde. Mittlerweile sind die Urban Farmers mit ihrem Konzept und dem in Basel erworbenen Knowhow nämlich weitergezogen, um damit grösse Gefilde zu testen, so in Wallisellen bei Zürich und im niederländischen Den Haag. Für Basel dürfte sich das Thema "Fisch und Gemüse vom Dach" vorläufig erledigt haben.

Dieser Beitrag wurde dank des OnlineReports-Recherchierfonds möglich.

15. März 2018

Weiterführende Links:


Legaler Hanf


In der Hanfpflanze findet sich unter anderem die Wirkstoffe Cannabidiol (CBD) und Tetrahydrocannabinol (THC). Im Gegensatz zum THC weist CBD keine psychoaktive Wirkung auf, sondern wirkt beruhigend. Es ist keine Droge, die Stimmung und Wahrnehmung beeinflusst. Legaler Cannabis muss einen CBD-Gehalt von 10 bis 20 Prozent aufweisen, der euphorisierende THC-Gehalt muss unter 1 Prozent liegen. Dann sind Verkauf und Anbau schweizweit seit 2016 legal.


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"Peter Knechtli bleib Zuhause!"

Florence Brenzikofer
Grüne Baselbieter Nationalrätin
im Betreff eines Newsletters
vom 24. März 2020
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Huhuuuh. Dabei wollte ich eben grün handeln und mir im Wald eine Portion frischen Bärlauch holen. Jetzt wird auch daraus nix. :-(((

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Z7 Pratteln:
Dead Shaman und Tyrannosaurus Globi am 8. April.

Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Basel-Stadt, Stand 4. April, 10 Uhr: 771 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 24 Todesfälle (+3 gegenüber Vortag); 434 Personen sind genesen; 112 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 3. April, 14 Uhr: 625 bestätigte Fälle (+15 gegenüber Vortag); 14 verstorbene Personen (+2), 266 Personen sind genesen.

Die Geschäftsleitung des Baselbieter Landrats hat beschlossen, dass am ursprünglich vorgesehenen Termin vom 30. April keine Landratssitzung stattfinden wird.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 3. April, 10 Uhr: 748 positive Fälle (+30 gegenüber Vortag); 21 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 397 Personen sind genesen; 115 Personen (davon 93 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1), 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1). Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.