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"Nach Wochen der Unsicherheit": Teilfusions-Titel Tages-Anzeiger, BaZ

Jetzt ist es offiziell: Der "Tagi" übernimmt die "Basler Zeitung"

Im Gegenzug expandiert Christoph Blochers "Medienhaus AG" im Markt der Regionalanzeiger


Von Peter Knechtli


Nach Wochen der Unsicherheit – und zwei Tage nach dem "Sechseläuten" – ist seit heute Mittwochmorgen klar: Die Zürcher Tamedia AG ("Tages-Anzeiger") kauft von Christoph Blocher die "Basler Zeitung". Im Gegenzug verkauft der Zürcher Verlag dem SVP-Politiker sein Lokalanzeiger-Geschäft.


Es ist ein Deal zwischen Christoph Blochers "Zeitungshaus AG", die neben der "Basler Zeitung" ein ganzes Konglomerat von Lokal- und Regionalanzeigern umfasst, und der "Tamedia AG" ("Tages-Anzeiger") des Zürcher Verlegers Pietro Supino. Kommuniziert wurde der Abschluss des Geschäfts durch die "Zeitungshaus AG", die sich "verstärkt auf die Herausgabe von Lokalanzeigern" konzentrieren will.

Danach verkauft Blochers Medienunternehmen die von ihm vor acht Jahren übernommene "Basler Zeitung AG" an die "Tamedia", die im regionalen und nationalen Tageszeitungsmarkt wachsen will. Im Gegenzug kauft die "Medienhaus AG" von "Tamedia" ihre 50 Prozent-Anteile an den beiden grössten Lokalanzeigern der Westschweiz, "Lausanne Cités" und den Genfer "GHI", sowie den "Furttaler/Rümlanger" im Kanton Zürich und einerseits die Beteiligung von 65 Prozent am "Tagblatt der Stadt Zürich" sowie von der Züricher "Lokalinfo AG" deren 35 Prozent-Anteil am "Tagblatt".

"Angesichts der Umstände"

Nachdem die BaZ "saniert" sei und "ihre führende Stellung in der Nordwestschweiz behauptet und ausgebaut", sei sie "zu einer hoch qualifizierten, führenden Tageszeitung" geworden, lobt die bisherige Besitzerin ihr Produkt, das sie jetzt los werden will. Allerdings trenne sie sich "ungern" von dieser Zeitung. Dennoch sei "dieser Schritt angesichts der Umstände erforderlich", heisst es in der Medienmitteilung, wobei die "Umstände" nicht näher beschrieben werden. "Tamedia" hat die BaZ gekauft "mit dem Zweck, sie im Raum Basel als unverkennbare, lokal verankerte und hochqualitative Tageszeitung weiterzuführen".
 
Der endgültige Abschluss der Transaktion wird "im Lauf des Jahres" erfolgen. Vorbehalten seien die Bewilligung durch die Wettbewerbsbehörden und die allfällige Ausübung von Vorkaufsrechten. Über die Kaufpreise haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Kommt es am Aeschenplatz zu Entlassungen?

Über konzeptionelle Änderungen schweigt sich die offizielle Verlautbarung aus. So bleibt es eine in der Branche am stärksten diskutierte Option, dass "Tages-Anzeiger" und "Basler Zeitung" Synergien nutzen und so die Kosten senken werden, indem nicht lokal gebundene Inhalte gemeinsam genutzt werden nach dem Prinzip einer Mantelzeitung: Die BaZ übernimmt aus der Zürcher Produktion, die schon den Verbund mit der "Berner Zeitung" und dem "Bund" alimentiert, Bereiche wie Inland, Ausland, Wirtschaft und Sport, während der Lokalteil weiterhin vollumfänglich in Basel hergestellt würde.

Völlig unklar wären auch die Auswirkungen eines solchen Modells auf die Journalisten insbesondere jener Ressorts, die durch das Mantelkonstrukt ganz oder teilweise überflüssig würden. Unter den Medienschaffenden der BaZ ist seit Wochen Verunsicherung zu spüren und schon die Frage nach einem Sozialplan zu vernehmen: Ein Personalabbau in Basel dürfte jedenfalls in einem beschränkten Umfang wahrscheinlich sein, Entlassungen nicht ausgeschlossen werden.

Nicht zuletzt stellt sich die Frage, ob Markus Somm unter den neuen Besitzverhältnissen BaZ-Chefredaktor bleiben will – oder bleiben kann: Seine national-antieuropäische Strategie ist im liberalen weltoffenen Basel gescheitert. Im "Tagi"-Communiqué heisst es, Somm werde die BaZ "nach der Übernahme durch Tamedia noch während sechs Monaten als Chefredaktor führen". Anschliessend werde er nach einem Sabbatical als Autor für Tamedia tätig sein.

Das "Zittern" von Markus Somm

Offen ist aber auch, wie weit die in Basel führende, aber in breiten Teilen der Bevölkerung unbeliebte "Basler Zeitung" eine neue inhaltliche Ausrichtung erfahren wird. Die Annahme dürfte nicht völlig falsch sein, dass die – teilweise hingebungsvoll befolgte – Somm-Devise, die BaZ-Journalisten müssten "die Behörden zum Zittern bringen" und "die Politik aus den Angeln heben", ihre Gültigkeit verlieren wird. Nicht wenige hohe Staatsdiener dürften darüber lebhafte Erleichterung verspüren.

"Verschwinden dann auch die Hetznudeln?", übte sich in den Sozialen Medien schon vor Wochen ein BaZ-Kritiker, der umgangsstilistisch selbst nicht über alle Zweifel erhaben ist. Anderseits bekundeten die nicht für besondere BaZ-Sympathie bekannten Basler Jungsozialisten heute Morgen flugs "Solidarität" mit den Mitarbeitenden der BaZ.

Medienvielfalt nimmt weiter ab

Die bisherige Besitzerin "Zeitungshaus AG" bietet ihrerseits eine Logik, die nicht frei von Widersprüchen ist: Sie sei gegründet worden "mit dem Ziel, die Medienvielfalt zu fördern", "Monopolräume aufzubrechen" und "die Verlagskonkurrenz zu gewährleisten". Diesem Ziel diene diese Transaktion. In der Region Basel, in der Ostschweiz, der Zentralschweiz und im Mittelland drohe insbesondere "seit dem Zusammenschluss der AZ Medien mit den Regionalzeitungen der NZZ–Gruppe eine starke Dominanz eines einzigen Anbieters". Mit dem Kauf der BaZ durch "Tamedia" bleibe "in der Region Nordwestschweiz die Medienvielfalt sichergestellt".

In Tat und Wahrheit wird durch sie die Medienkonzentration – durch den strukturellen Wandel mit der Erstarkung der Onlinemedien getrieben – fraglos verstärkt. "Tamedia" befindet sich als künftiger Platzhirsch des Werbemarkts im Goldenen Dreieck Zürich-Bern-Basel in einer unbestrittenen Vormachtstellung.

Blocher wird König der Gratisanzeiger

Auch Blochers "Zeitungshaus" baut seine Stellung im Gratisanzeiger-Markt weiter aus, während er sich aus dem Tageszeitungs-Geschäft zurückzieht. Bereits heute betreibt die "Swiss Regiomedia AG", eine Tochter der "Zeitungshaus AG", 24  Lokalanzeiger vorab in der Ost– und Zentralschweiz. Zusammen mit den neu zu erwerbenden Titeln wird die "Zeitungshaus" über 1,3 Millionen Exemplare pro Woche herausgeben.

Der Kommentar von Peter Knechtli dazu.

18. April 2018

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"Somm könnte Tamedia-Guru werden"

Bruno Heuberger meint, Blocher mache aus seinem Statthalter den neuen Chef seines Gratis-Blättchen-Imperiums. Eher unwahrscheinlich. Man kann Blocher viel vorwerfen, aber dumm ist er nicht. Eine solche personelle Besetzung wäre zu durchsichtig und würde wohl mehr schaden als nützen. Ich habe eine ziemlich ungute Vor-Ahnung: Somm könnte neuer publizistischer Guru der Tamedia-Grupe werden. Das wäre dann so was wie ein zweiter Frank A. Meyer, nur eben nicht bei Ringier, sondern an der Zürcher Werdstrasse – nicht links, sondern stramm rechts. Er wird ja auch ungefähr so angekündigt.

Zur Haltung des Verlegers des Tages-Anzeigers (und ehemaligen Investment-Bankers) würde das jedenfalls gut passen. Seine Redaktionen hält er an der sehr kurzen Leine und hat sie sinngemäss auch schon als Heulsusen bezeichnet. Seine Haltung gegenüber Staat, Rolle der Medien in der Demokratie, Allgemeinheit, insbesondere auch zum Thema Billag ist für mich allzu durchsichtig.

Er hat im Tagi auch schon seine Haltung zum Thema "Admeira" dargelegt. Da auf der linken Seite kein Geld zu holen ist, biedert er sich bei den Clique der Milliarden schweren konservativen Revolutionäre an, welche das Rad der Zeit am liebsten wieder in die autoritären, freiheitsfeindlichen frühen fünfziger Jahre zurückdrehen würden wie im wilden Osten etwa Viktor Orban und Jarosław Kaczyński. Supino muss ja schliesslich dem Coninx-Familienclan Geld (am liebsten jedes Jahr mehr) für den teuren Lebensstil liefen.

Vielleicht ist das auch der Eintrittspreis in den "Club der Milliardäre" vom Rennweg? Supino stellte sich übrigens an der Medienkonferenz so hinter den Noch-Cef der BaZ: "Markus Somm geniesst einen guten Ruf im Schweizer Journalismus."

Denkbar ist für mich auch eine Art "publizistische Doppelstrategie": Blocher mit dem "Tagblatt" und Auto-Frey mit seinen Quartier-Blättchen im Verbund mit Somms Tagi-Tiraden gegen Rot-Grün und gegen den Staat und alles, was einen Mückenschiss links neben der SVP steht.


Max Mantel, Kilchberg ZH



"Dätschmeister bei den Gratisblättli?"

Wird jetzt dieser Herr Soom grosser Dätschmeister bei den Gratisblättli? Was für ein Karrieresprung!


Bruno Heuberger, Oberwil



"Basel hätte etwas Besseres verdient"

Ich habe Angst, dass ich in Zukunft den gleichen faden Einheitsbrei serviert bekommen werde, wie er uns schon in Form der SoZ und des "Tagesanzeiger-Magazins" als Beilage serviert wurde, gerade gut genug für den Papierkorb. Dann werde ich wohl die BaZ nur noch wegen der Todesanzeigen abonnieren, wie das bei der Vorgänger-BaZ der Fall war. Schade! Basel hätte etwas Besseres verdient als einen Tamedia-Abklatsch.


Alexandra Nogawa, Basel



"Blochers Umgang mit der Wahrheit"

Es ist noch zu früh, das allfällig neue Produkt zu werten. Man kann aber bereits jetzt erkennen, wie Blocher (und seine Partei?) mit der Wahrheit umgehen. Noch vor wenigen Tagen bestritt er am TV heftig allfällige Verkaufsgelüste; nun ist alles bereits Schnee von gestern.

Auch Politiker müssen nicht alle Karten auf den Tisch legen, auch sie haben das Recht, nur die halbe Wahrheit zu sagen. Aber vor Zeugen dermassen plump zu lügen, geht schon darum nicht, weil die Wahrheit innert Kürze auf den Tisch kommt. Ob er sich schämt wie ein ertappter kleiner Junge?


Peter Bächle, Basel



"Arbeitsplätze werden wegfallen"

Ich bin mir sicher, dass das am Aeschenplatz Arbeitsplätze kostet. Tamedia hat durch seine unzähligen Übernahmen der letzten Jahre einen eingespielten Apparat für so was. Zuerst wird der BaZ der "Mantelteil" (Ausland, Inland, Wirtschaft, Sport) übergestülpt. Der wird bekanntlich für sämtliche Zeitungen aus dem Tamedia-Verbund zentral, also in Zürich, produziert. Dazu gehört auch die Vorstufe. Das dürfte schon mal eine ganz nette Anzahl von Arbeitsplätzen sein. Übrig wird wohl bestenfalls die Lokalredaktion bleiben und auch diese dürfte bestenfall s auf Sparflamme weiter dahinvegetieren.Weil es genügend Kapazität "auf dem freien Markt" gibt.

Das einzige Positive dieser Übernahme ist der  Umstand, dass die unsäglichen Suadas gegen alles, was ein Muggenseggeli links neben der absoluten, alleinseligmachenden Wahrheit der SVP liegt, definitiv wegfallen. Und ich bin gottenfroh, dass die BaZ-Standpunkte an der Glotze (hoffentlich??) wieder geniessbar werden. Dann muss ich nicht jedes Mal dann wegzappen, wenn der Chef mit dabei ist und dreinschwatzt und alle das brav mit dem Kopf abnicken wie früher das "Negerli" in der Sonntagsschule.


Max Mantel, Kilchberg ZH


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"Der Traum von Fahrgemeinschaften wird an der menschlichen Naturscheitern"

Basler Zeitung
vom 21. November 2018
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Das Naturscheitern hat eben seine Auswirkungen auf das menschliche Wesen.

RückSpiegel


Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Die NZZ nimmt in ihren Hintergrund-Artikel über "Basel in der Abseitsfalle" auf einen OnlineReports-Leitartikel Bezug.

Eine Kolumne in der Basler Zeitung erinnert daran, dass OnlineReports über die Verlegung der Tram-Haltestelle vom Spalentor in die Spalenvorstadt berichtet hat.

Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

Prime News führte aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Interview mit Chefredaktor Peter Knechtli.

In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

Die Nachrichtenagentur SDA erwähnt OnlineReports und seine schwarzen Zahlen seit zwanzig Jahren im Zusammenhang mit der Einstellung der "Tageswoche".

Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.

• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Daniel Roth (61) wird im Baselbiet neuer Leiter des Rechtsdienstes von Regierung und Landrat, als Nachfolger von Hans Jakob Speich, der sich vorzeitig pensionieren lässt.

Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.