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"Alle Möglichkeiten studieren": Möglicher Kraftwerk-Standort "Birsköpfli"

Kraftwerk auf der "Birsköpfli"-Badewiese

In Birsfelden bahnt sich ein brisanter Konflikt zwischen Stromversorgung und Anwohnerinteressen an


Von Marc Gusewski


Zu Tausenden geniessen Erholungssuchende an sonnigen Sommertagen das Verweilen auf der lauschigen "Birsköpfli"-Matte an der Mündung der Birs in den Rhein. Doch Birsfeldens einzige Ruhe-Oase ist im Fokus von Stromversorgern: Der Standort gilt als ideal für ein Schweizer Pilotprojekt für ein CO2-freies Kohlekraftwerk. Bis Ende Jahr sollen Machbarkeitsstudien vorliegen.


Fertig mit Spassgesellschaft, Sonnenhungrigen, Sportlern und Schrebergärtnern - diese Freizeit-Idylle, der Birskopf und das Land bis hinauf zum Hafen, ist wie geschaffen für ein neues Kraftwerk. Es könnte mithelfen, eine ab 2020 bevorgesagte Stromversorgungslücke in der Schweiz zu decken. So zumindest sieht es eine Kraftwerks-Planungsgruppe, die Anfang Jahr von den regionalen Stromversorgern Industrielle Werke Basel (IWB), Elektra Birseck Münchenstein (EBM), Elektra Baselland (EBL) und der Kraftwerk Birsfelden AG ins Leben gerufen wurde. Auftrag: Sie soll "alle Möglichkeiten für ein neues Kraftwerk in unserer Region" vertieft studieren.

Strategische Landreserven in Birsfelden

EBM-Energiechef Thomas Wälchli, Mitglied der Planungsgruppe, bestätigte gegenüber OnlineReports derartige Studien: "Wir rechnen bis Ende Jahr mit ersten Ergebnissen." Bereits im Februar hatte EBL-Geschäftsführer Urs Steiner die Schaffung der Arbeitsgruppe bekannt gegeben. Jetzt wird auch deutlich, was die Strategen im Visier haben: Die riesigen Landreserven des Rheinkraftwerks Birsfelden. Denn, so Wälchli: "Wir müssen uns ernsthaft darüber Gedanken machen, wie wir unseren Wohlstand erhalten wollen. Wollen wir grösstmöglichen Freizeitnutzen, oder tun wir etwas, um den wirtschaftlichen Wohlstand zu gewährleisten?"

Fakt ist: Der Standort Birsfelden lässt das Herz jedes Energiewirtschafters höher schlagen, der sich Sorgen darüber macht, wie der steigende Stromhunger der Bevölkerung künftig gestillt werden könnte. Denn der Grossteil des Grüngürtels entlang des Rheins vom "Birsköpfli" bis zum östlichen Schleusen-Ende - Kraftwerkinsel inbegriffen - ist bereits "Kraftwerkszone". Ein eigentliches "Filetstück" davon ist die 40‘000 Quadratmeter grosse Parzelle "1550" südlich der Schleuse, auf der ein - von der Gemeindeversammlung abgelehntes - Hochhaus hätte errichtet werden sollen: Das Grundstück, derzeit als Schrebergartenareal, Tennisplatz und Biotop genutzt, ist voll erschlossen und zonenrechtlich frei zur Nutzung durch ein weiteres Elektrizitätswerk. Schon morgen könnte sie überbaut werden. Bereits hat die Kraftwerk-Firma der Gemeinde den Pachtvertrag gekündigt.

Bestechende Nähe zu dichtem Wohngebiet

Darüber hinaus wird spätestens im Jahr 2034 der gesamte Grünstreifen vom "Birsköpfli" bis hinauf zur Schleuse wegen des so genannten Heimfalls des Kraftwerks frei von geltenden Abmachungen mit der Gemeinde.

Energiewirtschaftlich bestechend ist das gesamte Areal, weil es in unmittelbarer Nähe zur Stadt und dicht besiedelten Wohngebieten liegt und somit Strom-, Fernwärme- und Gasanschlüsse in genügender Dimension bereits bestehen. Insgesamt wären die Voraussetzungen für ein Gaskraftwerk hier sogar deutlich besser als jene, welche die welsche Energie Ouest Suisse Holding im Unterwallis (Chavalon) für ihr Projekt vorfindet.

Vor einem "Comeback der Kohle"?

Aber die Ziele der Energieversorger beider Basel sind weit ehrgeiziger, denn mittlerweile gilt Erdgas als problematischer Energieträger. Aus der Sicht der Kraftwerker bietet Birsfelden einen idealen Standort für die in Entwicklung befindliche neue Generation "CO2-freie Kohlekraftwerke": Steinkohle ist billig, erst recht, wenn sie per Schiff täglich direkt vor das Kraftwerkportal transportiert werden könnte - etwa unterhalb der Birsfelder Schleuse. Forschungsprojekte der EU und der USA mit Kosten in Milliardenhöhe sollen helfen, das Problem der Treibhausgase durch die Rückführung von Kohlendioxid in die Erde zu entschärfen. Dabei wird das Schadgas ausgefiltert, verdichtet und in Erdhohlräume verpresst. Erste Projekte befinden sich in den USA und Deutschland im Stadium der Ausschreibung. Global wird bereits von einem absehbaren "Comeback der Kohle" gesprochen. EBM-Chef Hans Büttiker zu OnlineReports: "Wenn in Zukunft sicher und preisgünstig Strom erzeugt werden soll, wäre die Vernachlässigung von Kohle sträflich."

Noch in den achtziger Jahren waren Pläne für ein Kohlekraftwerk in Pratteln - damals von Regierungsrat Paul Nyffeler vorgeschlagen - gescheitert, weil die Emissionsproblematik zu grosse Befürchtungen hervorrief. Aber die meisten haben vergessen, dass erst Anfang der 70er Jahre die ein Jahrhundert währende Basler Stadtgas-Produktion aus Ruhrkohle eingestellt wurde. Heute werden die Karten wieder neu gemischt. Eduard Schumacher, Geschäftsleitungsvorsitzender der Industriellen Werke Basel (IWB): "Wir haben zwei Alternativen: Entweder wir denken heute über unsere künftige Energieversorgung nach, oder wir stecken den Kopf in den Sand."

Widerstand aus Birsfelden

Einfach ist die Umsetzung neuer Energieanlagen in Birsfelden aber nicht. Zündstoff bietet vor allem der sensitive Standort am Rhein. Der Birsfelder Gemeindeverwalter Walter Ziltener: "Für die Gemeinde geht es hier um übergeordnete Interessen der Bevölkerung. Wir sind schon heute die am dichtesten besiedelte Gemeinde im Baselbiet." Birsfelden möchte darum einer Überbauung des Grüngürtels vom "Birsköpfli bis zum Hafengelände - Kraftwerkinsel inbegriffen - mit einem historischen Umzonungsprojekt vorbeugen: Der unverbaute Gürtel am Rhein soll definitiv mit einer Umwandlung von Kraftwerks- in eine Grün- und Erholungszone gesichert werden. Dass es Birsfelden mit der Umzonung ernst ist, belegen die kürzlich abgeschlossenen Anhörungen. Noch dieses Jahr soll das Zonenprojekt vors Volk gebracht werden.

Diesen Plan fassen die Energie-Bosse von EBM, IWB und EBL allerdings als Schlag ins Gesicht auf. Thomas Wälchli: "Das ist kalte Enteignung. Wir werden uns mit allen Mitteln wehren." Mit ihren Machbarkeitsstudien für ein Kraftwerk am Rheinufer wollen sie den hohen Wert des Areals als Standort für die künftige Energieproduktion nachweisen. Denn nach Meinung der Elektrizitäts-Versorger wird die Strom-Lücke ab 2020 mit Händen zu greifen sein. Deshalb erinnert Thomas Wälchli Birsfelden an seine grosse öffentliche Verantwortung: "Wenn die Gemeinde mit ihrem Umzonungs-Anliegen durchkommt, verstehe ich die Welt nicht mehr." Nach heutigem Stand scheint bereits wahrscheinlich, dass der Zonen-Streit vom Bundesgericht entschieden wird.

Regierungsrätin trägt zwei Hüte

Brisant ist aber auch die Interessenskollision, die sich für die Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektorin Elsbeth Schneider anbahnt. Sie hatte im Mai letzten Jahres als Erste Überlegungen für ein regionales Gaskraftwerk in die Debatte geworfen, nachdem der Elektro-Konzern Axpo seine neuen Strompläne ("Perspektiven 2020") vorgestellt hatte. Jetzt stellt sie überrascht fest: "Ich habe immer nur davon gesprochen, dass ich mir ein solches Kraftwerk als Puffer zwischen der Industrie in Schweizerhalle und der geplanten Siedlung Salina Raurica vorstellen kann." Über die Pläne für ein allfälliges Kraftwerk am "Birsköpfli" weiss die Regierungsrätin nichts: "Da muss ich mich erst erkundigen."

Etwas erstaunlich, denn Elsbeth Schneider ist zugleich die amtierende Verwaltungsratspräsidentin der Kraftwerk Birsfelden AG, einer Aktiengesellschaft der Kantone Basel-Stadt, Baselland, der EBM und der EBL. Damit nimmt die Regierungsrätin eine fragwürdige Doppelfunktion wahr: Einerseits als Vertreterin der Kraftwerkswirtschaft und andererseits als oberste Chefin über die Baselbieter Umweltbehörde. Schneider dazu diplomatisch: "Ich werde das handhaben wie schon beim Streit um das Hochhausprojekt, und versuchen, dem öffentlichen Wohl gerecht zu werden."

Diplomatie wird in dieser Auseinandersetzung womöglich reichlich nötig werden. Denn die Lunte für einen klassischen Zielkonflikt zwischen öffentlichem Interesse nach einer gesicherten Stromversorgung und den Anwohner-Interessen nach einer nahen und überaus idyllisch gelegenen Grün- und Erholungszone ist bereits gelegt.

17. Mai 2006


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"Der 1. April?"

Heute ist aber nicht der 1. April?


Heinrich Heusser, Basel



"Erstaunlich, dass Birsfelden wieder nicht informiert wurde"

Erstaunlich, was in Birsfelden wieder alles gebaut werden soll. Erstaunlich, dass man wieder nicht in Birsfelden selbst informiert wird, wo man wohnt und seine Steuern bezahlt, sondern von OnlineReports. Was mich aber ärgert, ist die Überheblichkeit, wie sich die Chefs der Energieversorgungsunternehmen über uns Birsfelderinnen und Birsfelder äussern. Sind wir die einzigen in der Region, welche Strom verbrauchen? Wenn schon der Strom bei den Benutzern direkt produziert werden soll, dann aber nicht nur in Birsfelden, sondern auch in den Villenvierteln in Münchenstein, Laufen, Basel. Denn auch dort wird Strom verbraucht - und es hätte sicher auch Platz. Oder existieren da auch schon teure Studien?

 

Weniger lustig finde ich allerdings, dass sich Personen in leitenden Positionen von renommierten Energiedienstleistungsunternehmen derart über uns Birsfelder äussern, ohne mit uns zu reden. Oder dient das alles nur dem Zwecke, bei einer allfälligen Umzonung des genannten Areals möglichst viel Geld aus den Taschen der Birsfelder Steuerzahlenden zu holen?

 

Und gar unsere Regierungspräsidentin als Verwaltungsrats-Präsidentin der Kraftwerk Birsfelden AG soll von nichts gewusst haben.


Peter Meschberger, Birsfelden



"Reset-Taste drücken und bei Null anfangen"

Behirnen können realitätsferne Planer viel, auch Gaga-Ideen und Kopfschüttel-Zeugs wie ein Kohlekraftwerk in einer Grünzone wenige Meter von vielen hundert Wohnungen und der teilvitalisierten Birs entfernt. Das mit der Realisiation ist zum Glück für Birsfelden und Basel eine völlig andere Sache. Als ehemaliger Birsfelder wage ich mal eine Prognose bezüglich Zustimmungsrate in der Bevölkerung: Hoch gegriffene 0,001 Prozent. Und bezüglich Realisationschance: 0,00000001 Prozent. Herr Heusser hat es richtig gesagt: Tönt nach verspätetem 1. April. Ärgerlich, dass für solchen Karsumpel der digitale Raum strapaziert wird. Reset-Taste drücken und bei Null anfangen!


Edwin Tschopp, Basel



"Den Birsfelder Grüngürtel am Rhein überbauen zu wollen, ist ein Hirngespinst"

Die Energiewirtschaft hat die Lektion immer noch nicht begriffen: Kohlekraftwerk Pratteln, AKW Kaiseraugst, Wellenberg. In regelmässigen Abständen versichern uns besorgte, selbst ernannte Energieexperten, wir stünden unmittelbar vor dem Versorgungsnotstand. Und dann ziehen sie Projektideen aus der Tasche nach der Devise "Je abwegiger desto schöner". Den Birsfelder Grüngürtel am Rhein überbauen zu wollen, gehört zu diesen Hirngespinsten. Aber man weiss ja nie! Vorsorglich sollte ich mich wohl nochmals auf eine Geländebesetzung vorbereiten, - auch wenn ich angesichts des Zeithorizontes vielleicht an den Stöcken zum Birsköpfli humpeln muss.


René Broder, Birsfelden


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"Medienmietteilung"

Kantonspolizei Basel-Stadt
Betreff einer Mitteilung
vom 12. März 2020
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Bei einer Miete-Teilung sind wir sofort dabei.

RückSpiegel


Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Pro Natura Basel: Generversammliung vom 30. März

Bruno Manser Fonds:
Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

3. Trinationaler Bahn-Kongress:
vom 1. April abgesagt

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

Birsfelden: Gemeindeversammlung vom 30. März

In einem Satz


Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.

Die über Funk gesteuerten Sirenen in Basel-Stadt und Baselland haben die Bewährungsprobe bestanden: Das System funktionierte während des Probealarms vom 5. Februar ordnungsgemäss.

Der BVB-Verwaltungsrat hat am 3. Februar den 48-jährigen Bauingenieur und Leiter "Infrastruktur" Ramon Oppikofer zum Vize-Direktor gewählt.

Der 19-jährige FCB-Spieler Noah Okafor wechselt per sofort vom FC Basel 1893 zum FC Red Bull Salzburg in die österreichische Fussball-Bundesliga.

Melanie Nussbaumer, Tochter des Baselbieter SP-Nationalrats Eric Nussbaumer, wird als Nachfolgerin von Kerstin Wenk neue Vizepräsidentin der SP Basel-Stadt.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, das Gesetz "über den unverzüglichen Bau der H2 zwischen Pratteln und Liestal" formell aufzuheben, da es "seinen Zweck erfüllt" habe.

Kilian Winkler wird als Nachfolger von Marco Natoli neuer Präsident der JCVP Basel-Stadt.

Wegen des Baus eines neuen Kreisverkehrs im Schweizer Sektor der Basler Flughafenstrasse wurde eine temporäre Verkehrsumleitung auf der rechten Strassenseite auf der Höhe von dem Parkplatz S4 eingerichtet worden.