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"Basis war zu schmal": Abtretender Schmerzklinik-Chef Gallacchi

Das Aushängeschild der Schmerzklinik Basel geht von Bord

Der langjährige Chefarzt Guido Gallacchi verabschiedet sich Ende Januar von seinem Lebenswerk


Von Markus Sutter


Die Schmerzklinik Basel – ein Unikum in der Schweizer Spitallandschaft – steht vor den grössten Veränderungen ihrer Geschichte: Kurz nach ihrem Verkauf verlässt Ende Monat auch der langjährige Mitbesitzer und Chefarzt Guido Gallacchi (69) sein Lebenswerk. Wie sich die neuen Besitzverhältnisse genau auswirken werden, ist offen. Es gibt aber eine Reihe von Ärzten, die dem Unternehmen bereits den Rücken gekehrt haben, weil sie nicht in einem Konzern arbeiten wollen.


Im Büro von Guido Gallacchi am Sitz der Schmerzklinik am Hirschgässlein beginnen sich die Kisten mit Archivmaterial aus alten Zeiten zu türmen. Aufräumen ist angesagt. An der Wand hängen noch ein paar Kalender mit dem auffallend gleichen Sujet, einem Leuchtturm. "Ja, ich sehe mich als Leuchtturm", räumt der langjährige Chefarzt und Initiator der heutigen Schmerzklinik mit Blick auf die Kalender ein. Ein Leuchtturm ist ein Orientierungspunkt, auch ein Symbol für Sicherheit und Ordnung.

Mehrere Mitglieder der Grossfamilie Gallacchi – Guido Gallacchi wuchs mit vier Brüdern und drei Schwestern auf – sind im öffentlichen Leben am Rheinknie wohlbekannt. Auch in der Politik: Remo Gallacchi, der Sohn von Ex-Grossrat Enrico Gallacchi, hat gar den Fraktionsvorsitz seiner Partei inne. Ebenso gehört die Apothekerin Pasqualine Gallacchi dem baselstädtischen Parlament an.

Alle in der CVP vereinigt

Im Gegensatz zu anderen Polit-Familien sind alle Gallacchis unisono in der gleichen Partei, der CVP, vertreten. Dass mit dem ehemaligen Basler Regierungsrat Carlo Conti auch der neue Verwaltungsratspräsident der Schmerzklinik aus den Reihen der CVP stammt, habe mit irgendwelcher Klüngelei oder mit ihm aber rein gar nichts zu tun, beteuert Guido Gallacchi.

Contis Berufung, die mit dessen fundierten Kenntnissen des Gesundheitswesens und dem grossen Netzwerk durchaus plausibel begründet werden könne, sei von den neuen Besitzern in die Wege geleitet worden. Deren VR-Präsident heisst übrigens Raymond Loretan, einst SRG-Präsident und ehemaliger Generalsekretär der – CVP.

Von der "Schmerzklinik Basel" – sie ist die Nachfolgefirma der 1978 vom Rheumatologen Girsas Kaganas gegründeten "Schmerzklinik Kirschgarten" – nabelt sich Guido Gallacchi in den nächsten Tagen ganz ab. Ein natürlicher Prozess, respektive eine logische Folge der neuen Verhältnisse. Verkauft habe er die Schmerzklinik, um sein Lebenswerk abzusichern und die Arbeitsplätze zu erhalten. "Die bisherige Basis mit bloss drei Ärzten als Besitzer war einfach zu schmal", rechtfertigt er sein Vorgehen. Einen Preis hat er dafür aber auch bezahlt. "Mir wurde schnell klar, dass ich sowohl auf der operativen als auch der strategischen Ebene keinen nennenswerten Einfluss mehr nehmen konnte."

Ein Konzern wird neuer Besitzer

Das Verwaltungsrats-Mandat gab Gallacchi bereits im November ab. Das Sagen haben jetzt einfach andere: der seit 2013 neue Schmerzklinik-Besitzer "Genolier Swiss Medical Network SA" (GSMN), vor wenigen Tagen umbenannt in Swiss Medical Network (SMN).

Die SMN ist nach der Hirslanden-Klinik das zweitgrösste Privatspital-Netzwerk der Schweiz mit 14 Spitälern, über 1'000 Belegärzten und etwa 2'700 Angestellten. Vor einigen Monaten kam SMN negativ in die Schlagzeilen. Die expandierende Spitalkette soll den Einkauf von Medizinalgeräten mit Sponsor-Verpflichungen verknüpft haben. Die SMN wiederum gehört zur AEVIS Holding, die neben dem Privatkliniksektor auch noch in der Luxushotellerie und der Lifestylebranche tätig ist. Es zeigt sich einmal mehr: Die Grenzen zwischen Lifestyle und Medizin sind heute teilweise fliessend.

19. Januar 2016 – ein spezieller Tag

Der kommende 19. Januar wird für Guido Gallacchi noch ein ganz spezieller Tag werden – einer, an dem vielleicht auch Tränen fliessen werden. "An diesem Tag findet meine letzte Sprechstunde statt", sagt er. Bei allem Abschieds-Schmerz: Es ist durchaus auch eine gewisse Erleichterung aus ihm herauszuhören und eine Vorfreude auf mehr Freizeit.

Am meisten vermissen werde er seine Patientinnen und Patienten, die jahrelang, wenn nicht jahrzehntelang von ihm betreut wurden. Von ihnen hat er sich in diesen Tagen noch schriftlich verabschiedet. Anderem trauert er weniger nach, vor allem den manchmal enervierenden Diskussionen mit Krankenkassen-Funktionären und Vertrauensärzten, wie er unumwunden zugibt. Eine gewisse Ungeduld scheint sich beim Schmerz-Spezialisten Gallacchi immer dann breit gemacht zu haben, wenn er auf Unverständnis oder, noch schlimmer, auf fachliche Inkompetenz stiess.

Er schreckte nicht davor zurück, auch einmal zur Feder zu greifen, in einem Editorial Klartext zu reden und Kollegen gar zu rügen. Etwa wenn er sie darauf hinweisen musste, dass individuelles Schmerzempfinden nichts mit Einbildung von Patienten zu tun habe. Schmerz sei ein vielschichtiges Problem, zum Teil schwer fassbar, manchmal kaum nachfühlbar und mithilfe von Röntgenaufnahmen oder Computertomografen auch nicht immer belegbar. "Wenn aber ein Patient über empfundene Schmerzen berichtete, dann habe ich diese Äusserung immer erst genommen und nach möglichst optimalen Lösungen gesucht."

Schaller sprach von "Gemischtwarenladen"

Fast 30 Jahre sind es nun her, seit sich Guido Gallacchi selbstständig machte. Aus einer kleinen Gemeinschaftspraxis wurde unter seiner Ägide eine Institution, die in der Schweiz einmaligen Charakter hat. Die Schmerzklinik ist kein Disziplinen-Spital traditioneller Prägung. "Sie kümmert sich explizit und mit klarem Profil ausschliesslich um Schmerz-Patienten", macht Gallacchi klar.

Als es um die zentrale und überlebenswichtige Frage ging, ob die Schmerzklinik auf der Basler Spitalliste Platz finden soll, musste Gallacchi bei der damaligen SP-Sanitätsdirektorin Veronica Schaller zuerst Aufklärungsarbeit leisten, wie sich der Chefarzt erinnert. Denn die Schmerzklinik passte in kein herkömmliches Raster. "Veronica Schaller sprach anfangs von einem Gemischtwarenladen."

Ein ansehnliches KMU

Dieser "Gemischtwarenladen" mutierte inzwischen zu einem ansehnlichen KMU. Fast 160 Mitarbeitende, wovon mehr als zwei Dutzend Ärztinnen und Ärzte, stehen heute auf seiner Lohnliste. Guido Gallacchi verhehlt nicht, dass ein Teil der Belegschaft Mühe mit dem Besitzerwechsel bekundete. "Einige meiner Kolleginnen und Kollegen aus der Pionierzeit der Schmerzklinik wollten einfach nicht als Teil eines Konzerns arbeiten", sagt er. Über den Daumen gepeilt habe etwa ein Drittel der Ärzteschaft eine neue Stelle gesucht – und auch problemlos gefunden.

Bis Ende Januar stehe er nun noch für Notfälle zur Verfügung. Anfang Februar geht Guido Gallacchi zusammen mit seiner Frau ein halbes Jahr auf Reisen und lässt alles Berufliche definitiv hinter sich. Loslassen können ist auch eine Kunst.

3. Januar 2016


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"Trotzdem erliess nun die Bundesanwaltschaft Straffbefehl."

Impressum
Schweizer Journalisten-Organisation in einem Communiqué vom 4. Dezember 2016 über die Verurteilung eines Journalisten
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Seine Berichterstattung hatte zuviele Rümpfe.

RückSpiegel


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SRF online bezog sich in ihrem Bericht über den ASE-Prozess auf OnlineReports.

Für ihre Sendungen "10vor10" und "Schweiz aktuell" holte das Schweizer Fernsehen Statements bei OnlineReports ein.

Die BZ Basel und 20 Minuten online bezogen sich in ihren Artikel über die Basler CVP-Präsidentin Adrea Strahm auf ihre Kolumnen in OnlineReports.

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Die Basler Zeitung, die BZ Basel, das SRF-Regionaljournal, 20 Minuten online und die SDA nahmen den OnlineReports-Bericht über die Verurteilung des Rappers Ensy auf.

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Die NZZ zitierte aus dem OnlineReports-Kommentar zu den Basler Regierungsrats-Wahlen.

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Die Basler Zeitung verwies in ihren Zusatz-Recherchen über den inhaftierten Basler Dschihadisten A.J. auf die Erstmeldung in OnlineReports.

Die NZZ am Sonntag zitierte OnlineReports in ihrem Artikel über den Tod des Basler Buchhändlers und Verlegers Dieter Hagenbach.

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Das Radio-Regionaljournal von SRF befragte OnlineReports in seiner Analyse zu den politischen Mehrheits-Verhältnissen in Basel im Vorfeld der Gesamterneuerungs-Wahlen.

In ihrer Meldung über den Brand des denkmalgeschützten Hauses an der Gundeldingerstrsasse in Basel bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

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20 Minuten
und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-Recherche über den Basler Dschihadisten im Ausschaffungs-Gefängnis aufgenommen.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung zogen die OnlineReports-News über Dieter Leutwyler als neuer Schlosswart von Wildenstein nach.

Die OnlineReports-News über das Konkursverfahren gegen die Oliver Kreuzer GmbH in Muttenz des ehemaligen FC Basel-Verteidigers wurde von der Basellandschaftlichen Zeitung aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Entgegen der ursprünglichen Absicht bleibt der Polizeiposten Waldenburg aus "regionalpolitischen Gründen" bis auf Weiteres bestehen, wie die Baselbieter Regierung schreibt.

• Die beiden Basler Parteien CVP und EVP führen ihre seit vier Jahren bestehende Fraktionsgemeinschaft im Grossen Rat weiter.

Leila Straumann, die Leiterin der baselstädtischen Abteilung Gleichstellung von Frauen und Männern, übernimmt ab 1. Dezember 2017 das Präsidium der Schweizerischen Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten (SKG).

• Die Stimmberechtigten von Sissach haben sich mit 1‘583 Ja- gegen 985 Nein-Stimmen für den Ausbau der Kunsteisbahn zur geschlossenen Eishalle ausgesprochen.

• Grossrätin Beatrice Isler übernimmt den Vorsitz der CVP-Frauen Basel-Stadt als Nachfolgerin der langjährigen Präsidentin Jenny Ch. Wüst.

• Das Budget 2017 von Riehen lässt bei Ausgaben von 112 Millionen Franken einen Überschuss von rund 0,7 Millionen Franken erwarten.

• Weiterhin gleich bleibende Konditionen für Baselbieter Steuerzahlende: Der Vergütungszins für das Jahr 2017 bleibt bei 0,2 Prozent, der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Das aus Vertretern von BDP, FDP, LDP und SVP bestehende überparteiliche Komitee "Nein zum überteuerten Kasernen-Umbau" hat mit knapp 2'900 Unterschriften das Referendum gegen das vom Grossen Rat beschlossene Projekt eingereicht.

Markus Balmer wird neues Mitglied der IWB-Geschäftsleitung und neuer Leiter des Geschäftsbereichs Vertrieb als Nachfolger des kürzlich verstorbenen Patrick Schünemann.

• Die Reinacher Gemeinderätin Bianca Maag-Streit wird ab 1. Januar 2017 Präsidentin des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG) und damit Nachfolgerin von Peter Vogt, Gemeindepräsident von Muttenz.

• Die Stadt Liestal budgetiert für das Jahr 2017 ein Defizit von 610'000 Franken.

• Die Starke Schule Baselland zieht die Initiative "Ausstieg aus dem überteuerten und gescheiterten Harmos-Konkordat" zurück und reicht im Gegenzug die Initiative "Ja zu Lehrplänen mit klar definierten Stoffinhalten und Themen" ein.

• Knapp zwölf Wochen nach Start der Arbeiten ist die Basler Klybeckstrasse ab 29. Oktober für den Tram- und Individualverkehr wieder geöffnet, nachdem die Gleise zwischen Klingentalgraben und Amerbachstrasse ersetzt und die Tramlinien 8 und 17 umgeleitet wurden.

• Der Physiker Martin Eschle (50) wird per 1. Dezember dieses Jahres Mitglied der IWB-Geschäftsleitung und neuer Leiter des Geschäftsbereichs Beschaffung gewählt – als Nachfolger von Bernhard Brodbeck, der die IWB Ende Oktober auf eigenen Wunsch verlässt.

• Der Basler Grosse Rat hat einem Staatsbeitrag von 4,4 Millionen Franken an eine neue Basler Stadtgeschichte mit 70 zu 11 Stimmen (8 Enthaltungen) zugestimmt.

Markus Sennhauser (51) leitet seit Anfang Oktober den Dienst für Prävention der Kantonspolizei Basel-Stadt als Nachfolger von Stefan Gasser, der seit Anfang Juli den Bezirk Kleinbasel der Sicherheitspolizei leitet.

• Die Basler SVP hat mit über 4'800 Unterschiften ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern (Einbürgerungsinitiative)" eingereicht, die unter anderem verlangt, dass keine Kriminellen und Sozialhilfeempfänger eingebürgert werden können und dass kein Rechtsanspruch auf eine Einbürgerung besteht.

• Die Basler Jungsozialisten (Juso) haben ihre kantonale Initiative "Topverdienersteuer – Für gerechte Einkommenssteuern in Basel" bei der Staatskanzlei eingereicht.

• Die "Bau- und Umweltzeitung" der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion erscheint aus Spargründen nur noch in elektronischer Form.

Novartis schenkt dem Kanton Basel-Stadt einen Hafenkran, der bis 2010 im ehemaligen Hafen St. Johann in Betrieb stand.