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"Absolut glückliche Grundstimmung": Langstrecken-Wanderer Vosseler

"Wir könnten einen Drittel oder die Hälfte der Spitäler schliessen"

Langstrecken-Geher und Arzt Martin Vosseler hat ein einfaches und kostengünstiges Gesundheits-Rezept: Gehen


Von Peter Knechtli


Der Basler Arzt Martin Vosseler ist der wohl erfahrenste Langstrecken-Wanderer der Schweiz. Er sagt im OnlineReports-Interview: Gehen sei die wirkungsvollste und kostenschonendste Gesundheits-Prävention, es könne sogar gesundheitliche Probleme lösen. Allerdings müsse das Gehen auf breiter gesellschaftlicher Front gefördert werden.


OnlineReports: Martin Vosseler, es ist 10.30 Uhr, wie viele Schritte sind Sie heute schon gegangen?

Martin Vosseler: Noch nicht viele (schaut auf den Schrittzähler) – 1'376.

OnlineReports: Haben Sie sich für heute ein Ziel vorgenommen?

Vosseler: Ich schaue, dass ich täglich auf über 10'000 Schritte komme. Das hat sich relativ gut eingespielt. Aber die Zahl ist nicht so wichtig. Täglich mindestens zwei Stunden zügig zu Fuss gehen, das ist, was für mich stimmt.

OnlineReports: Wieviele Schritte gehen Sie durchschnittlich pro Tag?

Vosseler: Etwa 15'000 Schritte.

OnlineReports: Es hat wohl kaum ein lebender Schweizer längere Märsche unternommen als Sie. Was trieb Sie zu solchen Gewaltsleistungen an?

Vosseler: Es ist die Begeisterung für den Lebensstil, den das Gehen verkörpert. Meine Urgrossmutter hat dank ihrer schnellen Beine den Bergsturz von Elm am 11. September 1881 überlebt und dabei auch ihre beiden Kinder gerettet. Meine Mutter war Gemeinde-Krankenschwester in Elm und war eine sehr gute Läuferin, weil sie dauernd Leute in abgelegenen Höfen versorgen musste. Mein Vater war Geograf. Er war mit seinen Studenten laufend zu Fuss unterwegs. Er sagte, es reiche nicht aus, eine Landschaft zu er-fahren, sondern man muss sich die Landschaft er-gehen lassen. Er hat sehr früh ins Gehen bei uns zwei Buben investiert. So erhielten wir immer 25 Rappen, wenn wir vom Bruderholz zu Fuss zum Münsterplatz gingen.


"Als mir die Kamera gestohlen wurde,
machte ich verzweifeltes Theater."



OnlineReports:
Sie haben in den letzten zwanzig Jahren sechs riesige Wanderungen unternommen. Vor Jahren durchquerten Sie zu Fuss die USA, gegen 6’000 Kilometer von Los Angeles nach Boston. Später brachen Sie zu einer 2'500 Kilometer langen Tour von Basel nach St. Petersburg auf. Welche Grosswanderung hat Ihnen am meisten Respekt abgenötigt?

Vosseler: Schon jene nach Jerusalem. Ich wusste nicht, was mich beim Wandern durch die Länder des Nahen Ostens erwartet. Ich lief ziemlich unvorbereitet los. Dank einer gewissen Unbeschwertheit ging es gut. Als mir zum Beispiel in Bulgarien die Kamera gestohlen wurde, machte ich so viel verzweifeltes Theater, dass mir die Kamera wieder zurückgegeben wurde.

OnlineReports: Welche Wanderung empfanden Sie als Höhepunkt?

Vosseler: Jene durch die USA. Sie bestand aus einer breiten Mischung von überwältigenden Landschaftseindrücken und tiefer Gastfreundschaft. Es war schon zum Staunen, wie diese beiden Füsse (zeigt nach unten) einen ganzen Kontinent durchqueren können, ohne dass ich je ein Fahrzeug verwendet hätte; einfach mit genügend Zeit.

OnlineReports: Welches war die längste Tages-Distanz, die Sie im Verlaufe Ihrer Reisen schafften?

Vosseler: In der Türkei machte ich einmal 72 Kilometer.

OnlineReports: Welches war Ihr zentrales Empfinden auf Ihren langen Fuss-Reisen?

Vosseler: Ich verspürte eine absolut glückliche Grundstimmung auf allen Reisen, weil ich das für mich Richtige am richtigen Ort zum richtigen Zeitpunkt unternehmen konnte. Das Gehen löste eine wohltuende Euphorie aus. Der Körper reagiert auf eine so starke Belastung, indem er ganz viele Glückshormone produziert, die einem helfen, starke körperliche Belastungen zu überstehen. Auf allen meinen Wanderungen hatte ich zudem zahlreiche beglückende Begegnungen. Zum Teil führten sie auch zu Freundschaften, die bis auf den heutigen Tag bestehen. Ich könnte tagelang davon erzählen. Ich zehre von diesen Erlebnissen, bis ich sterbe.


"Das koordinierte Zusammenspiel von Knochen,
Muskeln und Gelenken ist ein Wunder."



OnlineReports:
Was macht für Sie die Fortbewegung zu Fuss besonders wertvoll?

Vosseler: Ein Wunder, wie das koordinierte Zusammenspiel von Knochen, Muskeln und Gelenken uns ermöglicht, ganz verschiedene Terrains zu überwinden. Dann: Je mehr wir den Körper brauchen, umso besser geht es ihm, vorausgesetzt, man beansprucht ihn massvoll.

OnlineReports: Gab es auf Ihren langen Fussreisen Momente, da Sie – aus welchen Gründen auch immer – abbrechen wollten?

Vosseler: Ja, einmal, auf der Wanderung nach St. Petersburg, als ich in Bamberg eine schwere Bronchitis einfing. Ich bin dann aber weiter gelaufen, und bald war ich wieder gesund. Anders im Jahr 2012: Da haben ein Freund und ich eine Wanderung in Norwegen wegen Unmengen von Mücken und später in Deutschland wegen Verdachts auf eine Zeckeninfektion frühzeitig beendet.

OnlineReports: Welche Auswirkungen hatten die langen Märsche auf Ihre Gesundheit?

Vosseler: Jahrelange Probleme mit meinem rechten Knie sind seit der Wanderung nach Jerusalem verschwunden. Die lange, kontinuierliche Beanspruchung hat das Knie geheilt. Auch hatte ich - ausser der erwähnten Bronchitis - auf all diesen Wanderungen trotz Kälte, Nässe, Hunger und oft schlechtem Schlaf nie einen Schnupfen.

OnlineReports: Weshalb plädieren Sie so überzeugt fürs Gehen?

Vosseler: Das Gehen ist die einfachste, billigste und wirksamste Art von Gesundheits-Prävention und Krankheits-Behandlung. Es wirkt sich auf alles positiv aus: auf Herz/Kreislauf, auf den venösen Rückfluss, auf den Stoffwechsel. Man kann zum Beispiel "vor der Zuckerkrankheit davonlaufen". Es kann gegen Übergewicht und hohen Blutdruck wirken. Es beeinflusst die Psyche gut und fördert zudem die Kreativität.


"Auf der USA-Wanderung sank mein Gewicht
von 68 auf 60 Kilogramm."



OnlineReports:
Haben Sie im Verlaufe Ihrer Wanderungen auch unerwartete Beschwerden erlebt?

Vosseler: Ja, wie schon erwähnt im Sommer 2012. Sonst nicht. Ich habe beim Wandern ziemlich Gewicht verloren, bin aber jeweils sehr gesund heimgekehrt. Auf der USA-Wanderung sank mein Gewicht von 68 auf 60 Kilogramm.

OnlineReports: Über Ihren Wanderungen stand immer ein politisches Motiv: die Energiewende.

Vosseler: In dem Zusammenhang stellt sich die existenzielle Frage: Wie können wir als Spezies erdverträglich werden? Ich sehe im Gehen eine Schlüsselaktivität hin zu einem erdverträglichen Leben.

OnlineReports: Sie sind Arzt und kompetent, sich über den gesundheitlichen Effekt des zu Fuss Gehens zu äussern. Wie wichtig ist es für die Volksgesundheit?

Vosseler: Ich bin überzeugt: Wenn alle Menschen täglich mindestens anderthalb Stunden zu Fuss gingen, nicht rauchen, nicht übermässig  trinken und sich einigermassen ausgewogen  ernähren, dann könnten wir wohl das Gesundheitssystem auf einen Drittel bis auf die Hälfte reduzieren – sowohl in den Spitälern als auch ambulant. Man könnte einen Teil der Spitäler schliessen – und – ausser den Schuhsohlen – kostet es nichts. Darum sollten Politik, Steuerbehörden, Krankenkassen, Firmen, Vereine und  Familien die Förderung des Gehens unterstützen.

OnlineReports: Welchen Rat geben Sie den sitzenden Werktätigen, die täglich acht Stunden oder mehr am Computer oder am Bürotisch sitzen?

Vosseler: Die Menschen können das auf einfache Art in ihren Alltag einbauen und mit Aufgaben kombinieren. So kann man einen Teil des Arbeitsweges unter die Füsse nehmen. Da haben alle Menschen einen gewissen Spielraum, der oft nur nicht genutzt wird. Die Sitzzeiten können durch Bewegungsübungen unterbrochen werden. Zwischendurch sollte man sich auch eine Geh-Runde gönnen, weil der Körper gebraucht werden will.


"Man kann das Gehen auch für
das Training des Geistes nutzen."



OnlineReports:
Und der Geist?

Vosseler: Man kann das Gehen auch für das Training des Geistes nutzen. Unterwegs repetiere ich beispielsweise chinesische Zeichen, oder auch russische und spanische Wörter, oder ich lerne Gedichte auswendig. Auch empfehle ich jungen Leuten ein tägliches Turnprogramm, wenn ich ihnen in der Schule von meinen Wanderungen erzähle.

OnlineReports: Wir hören schon den Einwand: Nach einem Arbeitstag kann ich nicht noch eine Stunde gehen, vor allem nicht bei schlechten Wetterverhältnissen. Was sagen Sie dazu?

Vosseler: Gehen kann zu einem regelmässigen Bedürfnis werden. Dann hat jedes Wetter seinen Reiz, wie etwa auch ein Spaziergang im Schneetreiben.

OnlineReports: Vor allem ältere Leute, die Mühe mit Knie- oder Hüftgelenken haben, verzichten aufs Gehen mit der Erklärung, sie müssten diese Gelenke schonen. Was ist Ihre Antwort auf diese Überlegung?

Vosseler: Das Gehen ist für alle gut, wenn es nicht forciert wird, beispielsweise bei starken Schmerzen. Bei leichten Schmerzen kann eine massvolle Belastung sinnvoll sein.

OnlineReports: Gibt es Jahreszeiten, in denen Sie Gehen nicht empfehlen würden?

Vosseler: Ausser bei Eisregen sehe ich keinerlei Einschränkungen.

OnlineReports: Kann Gehen auch gefährlich sein?

Vosseler: (überlegt lange) Ich kann mir kein Krankheitsbild vorstellen, bei dem vom Gehen abzuraten wäre.

6. März 2018

Weiterführende Links:


Zu Fuss rund um die Welt


Gesprächspartner Martin Vosseler (69), gelernter Arzt, ist ein leidenschaftlicher Langstrecken-Wanderer:

• 1999 Konstanz-Santiago de Compostela: 2'800 Kilometer
• 2003 Basel-Jerusalem: 4'800 Kilometer
• 2008 Los Angeles-Boston: 5'600 Kilometer
• 2009 Umrundung der Schweiz und kreuz und quer: 1'500 Kilometer
• 2011 Basel-St. Petersburg: 2'500 Kilometer
• 2012 Nordkap-Narvik-Kassel (mit Unterbruch): 1'000 Kilometer

Zusammen mit seinen zahlreichen kleineren Märschen hat er nach eigener Berechnung den Erdumfang von 40'000 Kilometern zurückgelegt.



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"Gesundheitsfördernde Wirkung"

Ein spannendes und lehrreiches Interview. Aus ärztlicher Sicht möchte ich beifügen, dass Martin Vosseler im Hinblick auf die gesundheitsfördernde Wirkung körperlicher sportlicher Aktivitäten (Wandern, o.a. Joggen, Nordic Walking, Schneeschuhwandern, Skilanglauf, Skitouren, um nur ein paar weitere Beispiele ergänzend aufzuführen) absolut recht hat. Alles mit Mass, natürlich. Mit dem sportlichen Ausgleich wird nicht nur die körperliche Befindlichkeit positiv beeinflusst, sondern auch das seelische und geistige Wohlergehen. So können nicht nur körperliche Leiden vermieden werden, sondern auch Energiereserven bereitgestellt werden, um sich in Krisen auch ohne psychologische oder gar psychiatrischer Unterstützung beziehungsweise Hilfe zu behaupten und zu bewähren (Förderung der Resilienz).


Markus Schneider, Prof. em. Dr. med., Basel



"In einer komfortablen Lage"

War ein gutes Interview mit guten Fragen und spannenden Antworten, selbst dann, wenn Martin Vosseler vermutlich übersieht, dass längst nicht alle in der komfortablen Lage sind, so tolle Erwanderungen sich leisten zu können.


Ruedi Mohler, Oberwil



"Werde mich noch mehr bemühen"

Wo er recht hat, hat er recht! Werde mich ab sofort NOCH mehr bemühen. Danke für das tolle interview.


Kathrin Cottier Hofer, Binningen



"Gerade in seiner Einfachheit üerzeugend"

Danke für das erfrischende Interview mit Herrn Vosseler. Sein Tipp, täglich etwa 10'000 Schritt zu gehen, um so viel Gutes für seine Gesundheit und die Senkung der Gesundheitskosten zu tun, ist gerade in seiner Einfachheit überzeugend.
 
Leider passt es nicht so ganz in die heutige Zeit, wo alles einfach und schnell konsumierbar sein muss. Wer hat schon täglich Zeit für ein bis zwei Stunden Gehen (nicht walken! Das macht man ja, indem man mit dem SUV an den Waldrand fährt und dort dann losläuft)?


Martin Huschke, Basel



"Da kann ich nur beipflichten"

Dem Beitrag von Herrn Knechtli über das Gesundheitsrezept des Langstrecken-Gehers Peter Vosseler kann ich nur beipflichten. Spontan fällt mir dazu ein: veni, vidi, vici!


Sabina Droll, Seltisberg


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"Ich stehe hinter der Einscheidung des IOC"

Aargauer Zeitung
vom 24. März 2020
die Olympia-Siegerin
Nicola Spirig zitierend
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Leider hat der Texter die Quali nicht geschafft.

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Z7 Pratteln:
Dead Shaman und Tyrannosaurus Globi am 8. April.

Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Baselland
, Stand 8. April, 14 Uhr: 694 bestätigte Fälle (+4 gegenüber Vortag); 21 verstorbene Personen (+2), 461 Personen (+9) sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 8. April, 10 Uhr: 834 positive Fälle (+21 gegenüber Vortag); 31 Todesfälle (+3); 535 Personen sind genesen; 99 Personen (davon 83 aus BS) hospitalisiert, 14 Personen (+1) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 7. April, 14 Uhr: 690 bestätigte Fälle (+12 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-), 452 Personen sind genesen.

Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, aufgrund der aktuellen Coronakrise keine Verzugszinsen bei den Gemeindesteuern bis zum 31. Dezember 2020 zu erheben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 7. April, 9.30 Uhr: 813 positive Fälle (+10 gegenüber Vortag); 28 Todesfälle (+2); 508 Personen sind genesen (über 60 Prozent); 101 Personen (davon 83 aus BS) hospitalisiert, 13 Personen (unverändert) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 6. April, 14 Uhr: 682 bestätigte Fälle (+12 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-), 412 Personen sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 6. April, 9.45 Uhr: 803 positive Fälle (+9 gegenüber Vortag); 26 Todesfälle (unverändert gegenüber Vortag); 481 Personen sind genesen (60 Prozent); 99 Personen (davon 78 aus BS) hospitalisiert, 13 Personen (-2) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 5. April, 14 Uhr: 670 bestätigte Fälle (+14 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-), 369 Personen sind genesen (erstmals über 50 Prozent aller Fälle).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 5. April, 10.15 Uhr: 794 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 26 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 460 Personen sind genesen (60 Prozent); 106 Personen (davon 84 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen (-1) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 4. April, 14 Uhr: 656 bestätigte Fälle (+31 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (+5), 298 Personen sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 4. April, 10 Uhr: 771 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 24 Todesfälle (+3 gegenüber Vortag); 434 Personen sind genesen; 112 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 3. April, 14 Uhr: 625 bestätigte Fälle (+15 gegenüber Vortag); 14 verstorbene Personen (+2), 266 Personen sind genesen.

Die Geschäftsleitung des Baselbieter Landrats hat beschlossen, dass am ursprünglich vorgesehenen Termin vom 30. April keine Landratssitzung stattfinden wird.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 3. April, 10 Uhr: 748 positive Fälle (+30 gegenüber Vortag); 21 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 397 Personen sind genesen; 115 Personen (davon 93 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1), 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1). Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.