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"Schnell und ungefährlich": Basler Polizeiassistenin, Elektrobike

Zweirad-Einsätze: Die Polizei setzt auf schnelle Elektrovelos

Ihr Einsatz ist aber abhängig von der Art des Auftrags


Von Christof Wamister


Die Basler Polizei verfügt über eine Flotte von 24 E-Bikes, die nicht nur im Verkehrsdienst zum Einsatz kommen. Mittlerweile ist das schnelle Fahrzeug zum Politikum geworden.


Auch die Basler Polizei – im Bild Polizeiassistentin Angelika Peter – setzt auf Elektrovelos oder E-Bikes, die mittlerweile das Strassenbild und die verkehrpolitische Debatte stark prägen. Mit der Anschaffung wurde schon 2009 begonnen, erklärte Polizeisprecher Toprak Yerguz auf Anfrage von OnlineReports. Mittlerweile sind es bereits 24.Für Kenner: zuerst Fahrzeuge der Marke "Stromer", jetzt auch "Veo, made by jobfactory" (aus der Region).  Es sei aber nicht so, dass sämtliche konventionellen Velos durch E-Bikes ersetzt würden. "Sie werden nicht nur im Verkehrsdienst, sondern in mehreren Abteilungen der Kantonspolizei Basel-Stadt eingesetzt."


An Stelle von Motorrädern

Zu sehen waren sie zum Beispiel bei der 1. Mai-Kundgebung: "Mit den E-Bikes war es dem Verkehrsdienst möglich, mit wenigen Mitarbeitern den Verkehr zu regeln", erklärt Yerguz. "Wenn der Zug einer Kreuzung passiert hat, kann per E-Bike schnell und ungefährlich wieder an die Spitze des Zugs gefahren werden, um dort eine weitere Kreuzung zu sichern."

Die Frage, ob die Velo-Verkehrspatrouillen nun nur noch auf E-Bikes unterwegs seien, lässt man bei der Polizei bewusst offen. "Welches Fahrzeug für eine Dienstfahrt verwendet wird, hängt von den Anforderungen des Auftrags ab. Mit den E-Bikes hat die Kantonspolizei Basel-Stadt Fahrzeuge zur Verfügung, die leistungsstärker als Velos sind sowie handlicher und umweltfreundlicher als Motorräder", sagt Toprak. Velo-Verkehrssünder müssen sich jetzt aber darauf gefasst machen, dass die Polizei schneller oder gleich schnell ist wie sie.

Mehr Rechte für E-Bikes

Bis jetzt befasste sich die Basler Polizei mit den E-Bikes nur mit der Perspektive auf die Verkehrsteilnehmer und verwies auf die gestiegenen Unfallzahlen wegen zu hoher Geschwindigkeit oder zu wenig geübten Elektro-Velofahrern.

Dennoch hat die Regierung die Begegnungszone in der Innenstadt nun auch für die starken E-Bikes (mit gelben Nummernschildern) geöffnet. Das heisst, sie müssen ihren Motor nicht mehr abstellen, dürfen aber ebenfalls nicht schneller als zwanzig Stundenkilometer fahren. Für die Polizei, die über dieses starken E-Bikes verfügt, gelte dies natürlich auch, betont der Polizeisprecher.

E-Bikes: nicht nur beliebt

Die nun auch von der Polizei verwendeten schnellen E-Bikes bleiben in der aktuellen Verkehrsdebatte aber ein Thema. Sie sind bei den Fussgängern wegen ihres Tempos und der Geräuschlosigkeit nicht sehr beliebt und frustrieren manchmal jene "klassischen" Velofahrer, die von der Technisierung, Beschleunigung und Verteuerung des bescheidenen und bewährten Verkehrsmittels Velo nicht so viel halten.

Auf der anderen Seite werden gewisse Exzesse und rücksichtsloses Verhalten zum Anlass genommen, um im Propagandakampf um die Verkehrsflächen Stimmung gegen "die Velofahrer" zu machen. Das dürfte auch bei der Abstimmung vom 21. Mai über den Veloring eine Rolle spielen.

12. Mai 2017


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Weitere RückSpiegel

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"Das zweite politische Vorhaben jenseits der ausgelutschten Parkplatz-Debatte, die als eine Art Kitt fungiert, ..."

Tageswoche online
vom 3. April 2018
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War nicht eher der fungierte Kitt ausgelutscht?

In einem Satz


• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".

• Der frühere Basler Grossrat und FDP-Nationalrat Urs Schweizer tritt per 15. Mai 2018 nach 15 Jahren als Präsident des ACS beider Basel zurück.

• Nach den Kontrollen an der vergangenen Basler Fasnacht bleiben Pferde von Chaisen und Vorreitern weiterhin erlaubt.

• Die 43-jährige Elisabeth Heer Dietrich wurde mit 82 von 84 Stimmen glanzvoll zur neuen Baselbieter Landschreiberin gewählt.

• Die Revitalisierung der unteren Wiese hat sich aufgrund der vielen Hochwasser um den Jahreswechsel so stark verzögert, dass das Basler Tiefbaumt sie nicht rechtzeitig vor der Fischschonzeit abschliessen konnte und bis Ende Mai pausieren muss.

• Die Rechnung 2017 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 251 Millionen Franken ab und liegt damit 108 Millionen Franken über dem Budget.

Matthias Hubeli, Leiter des Polizeistützpunkts Liestal und stellvertretender Leiter der Sicherheitsabteilung Ost, wird Geschäftsführer des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2022 in Pratteln.

• Der von der Wirtschaftskammer Baselland eingereichten Gesetzesinitiative "Für eine faire steuerliche Behandlung der Wohnkosten" (Wohnkosten-Initiative) stellt die Regierung einen Gegenvorschlag gegenüber.

Naomi Reichlin und Florian Sennhauser gehören neu dem Vorstand der FDP-Sektion Liestal an.

Melchior Buchs (FDP) ist neuer Gemeindepräsident von Reinach, indem er mit 2'544 Stimmen die CVP-Kandidatin Béatrix von Sury (CVP) mit 2'452 Stimmen knapp schlug.

• Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2022 findet laut Beschluss des Eidgenössischen Schwingerverbands definitiv in Pratteln statt.

• Die Universität Basel erhält fünf von 39 neuen Förderungsprofessuren, die der Schweizerische Nationalfonds (SNF) dieses Jahr vergeben hat.

• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

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