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"Rufen Sie an, wenn er gestorben ist": Beistand Hungerbühler im OnlineReports-Gespräch

"Dann kümmert sich niemand mehr persönlich um den Toten"

Beistand kritisiert "Vollzugs-Lücke" der Kesb im Umgang mit Verstorbenen ohne Angehörige


Von Peter Knechtli


Wenn der Tod kommt, kümmern sich in den allermeisten Fällen Angehörige um die noch unerledigten Pflichten des Verstorbenen. Doch wenn keine Verwandte oder Bekannte vorhanden sind, sieht ein Baselbieter Beistand eine "klare Vollzugslücke". Er hat OnlineReports seinen Fall geschildert.


Friedrich Hungerbühler* ist mit seinen 70 Jahren ein Mann, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht: "Ich bin immer positiv für alles." Pfadfinder seit seinen Jugendjahren entschied sich der promovierte Chemiker nach seiner Pensionierung, sich weiterhin gemeinnützig einzusetzen. Seine Ehefrau bemerkte ein Inserat der Sozialbehörde Aesch, und so wurde er Anfang August 2014 Beistand bei der Kinder- und Erwachsenenschutz-Behörde (Kesb) Birstal.

Er betreute zwei Damen und einen alleinstehenden Herrn. Dieser Mann lebte in Münchenstein, bis er stürzte, bewusstlos liegen blieb und 85-jährig ins Bruderholzspital eingewiesen wurde. Zwei Wochen später wurde er ins Oberwiler Altersheim "Drei Linden" eingewiesen. Beistand Hungerbühler organisierte die Wohnungsräumung in Münchenstein.

Zweieinhalb Jahre später stürzte der Rentner nochmals und brach sich die Hüfte. Einen Monat später fiel er im Altersheim ins Koma und starb fünf Tage darauf. Das war am 11. April 2017.

"Rufen Sie an, wenn er tot ist"

Friedrich Hungerbühler hatte erkannt, dass das Leben seines Verbeiständeten, von dem keine Angehörigen bekannt waren, langsam zu Ende ging. So rief er ein halbes Jahr vor dessen Tod die Gemeindeverwaltung Münchenstein an, um dort die Patientenverfügung seines Betreuten, in der auch der Wunsch nach einer Kremation aufgeführt war, zu deponieren. Zur Antwort erhielt er: "Wir unternehmen nichts, bevor er gestorben ist."

Am Tag vor dem absehbaren Tod rief der Beistand das Erbschaftsamt Münchenstein an. Zur Antwort erhielt er: "Ich soll anrufen, wenn er gestorben ist."

Als der Tod tatsächlich eintrat und Beistand Hungerbühler weiterhin helfend beiseite stehen wollte, mahnte ihn die Pflegechefin des "Drei Linden", "ich dürfe jetzt nichts mehr machen". So steht es tatsächlich in einem Kesb Birstal-"Merkblatt über das Vorgehen beim Tod einer verbeiständeten Person". Mit dem Tod eines Mündels "endet die Beistandschaft", heisst es darin und dann deutlicher: "Als Beistand kommt Ihnen keine Vertretungs-Befugnis mehr zu."

"Merkblatt" für Ausnahmefälle untauglich

Von OnlineReports auf das Merkblatt angesprochen, reagierte Friedrich Hungerbühler erstaunt: "An ein solches Merkblatt kann ich mich nicht erinnern." Sabine Hammel, die Leiterin der Kesb Birstal, bekräftigte gegenüber OnlineReports das sofortige Erlöschen der Beistandschaft mit dem letzten Herzschlag des Verbeiständeten – "egal, ob Erben vorhanden sind oder nicht". Falls der Beistand noch weitere Handlungen vornehmen wolle, müsse er sich "von den Erben oder vom Erbschaftsamt einen Auftrag dafür geben lassen". Andernfalls trage er "das Risiko einer Haftung".

Sabine Hammel sagte OnlineReports auch, dass die Beistände das "Merkblatt" zum Beleg der Kenntnisnahme unterschreiben müssen.

Hungerbühler war diese Praxis nicht bekannt. Hingegen hat er selbst erfahren, dass diese Wegleitung untauglich ist für Fälle, wie er ihn mit seinem anvertrauten Mann erlebte. Als der Altersheim-Pensionär tot auf seinem Bett lag und Hungerbühler die Pflegefachfrau fragte, was sie jetzt unternehme, antwortete sie hilflos: "Ich weiss es nicht." Das Zimmer müsse in zwei Tagen leer sein. Über einen Kühlraum verfügt das Altersheim nicht.

Der unbekannte Halbbruder aus der Ostschweiz

Schliesslich rief die Pflegefrau den Transportdienst Käch an, der – auf Anweisung des Beistands – die Kremation organisierte und dafür sorgte, dass die Urne noch unberührt bleibe. Erst zweieinhalb Wochen nach dem Tod hatte das Erbschaftsamt einen Halbbruder ausfindig gemacht, mit dem der Verstorbene aber keinen Kontakt gepflegt hatte. Weitere zwei Wochen später fand auf dem Friedhof in Münchenstein die Beerdigung statt, die Beistand Hungerbühler in Absprache mit dem Halbbruder organisiert hatte.

Für Friedrich Hungerbühler besteht hier eine "klare Vollzugslücke", die Hammel nicht erkennen mag. Das ihm nicht bekannte "Merkblatt" geht denn auch hauptsächlich von der Voraussetzung aus, dass Erben vorhanden sind. Den Spezialfall, dass keine Personen vorhanden sind, die den Nachlass verwalten und für Fragen wie jene der Patientenverfügung zuständig sind, regelt das "Merkblatt" nicht detailliert.

Wer kümmert sich um den Toten?

Vielmehr enthält es sogar einen gewissen Widerspruch: Obschon darin das sofortige Erlöschen der Beistandschaft betont wird, "erachten wir es als wichtig und im Interesse des Verbeiständeten liegend, dass "Sie dessen Angehörige und nahe stehende Personen über das Versterben informieren, wenn diese Aufgabe nicht von jemand anderem übernommen wird".

Beistand Hungerbühler möchte hier weiter gehen: "Solange nicht klar ist, ob Erben vorhanden sind, sollte der Beistand miteinbezogen bleiben." Denn: "Wenn keine Verwandten da sind, kümmert sich niemand mehr persönlich um den Toten." Sein Nachleben nähme dann seinen kühlen administrativen Gang. "Wenn ich nicht auf die Umsetzung der Patientenverfügung beharrt hätte – ich weiss nicht, was dann mit dem Verstorbenen geschehen wäre."

* richtiger Name der Redaktion bekannt

17. Juli 2019


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
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"Testament hinterlegen"

Man kann beim Erbschaftsamt ein Testament hinterlegen. Das ist besonders für Alleinstehende zweifellos die einfachste und sicheste Lösung.


Stefan Zingg, Basel



"Etwas Ähnliches erlebt"

Ich habe etwas Ähnliches mit meiner früheren, alleinstehenden Vermieterin erlebt, für die ich während 4,5 Jahren eine Art Beistandschaft auf privater Basis innehatte. Ich hatte zwar mit ihr das Formular des Friedhofs Hörnli über ihre Bestattungswünsche ausgefüllt.

Aber als sie dann vor zwei Jahren im Altersheim starb, war niemand zuständig. Ihre späteren Erben wussten noch nicht, dass sie geerbt hatten. Und das Friedhofamt hätte sie einfach im Gemeinschaftsgrab beigesetzt, wenn ich mich nicht um die Beerdigung mit dem gewünschten Wiesengrab gekümmert hätte – mit dem Risiko, auf den Kosten sitzen zu bleiben...

Das war dann nicht so. Aber es zeigt einfach, dass da eine grosse Lücke besteht, für die es Angebote braucht.


Christine Valentin, Basel



"Korrekt gehandelt"

Der Beistand hat aus meiner Sicht korrekt gehandelt. Er hat Würde, Menschlichkeit und Vertrauen vor Recht gestellt und die Interessen des Verstorbenen im vorliegenden Fall umfassend und verhältnismässig gewahrt. Schliesslich ist dadurch niemand zu Schaden gekommen.


Ruedi Graf, e.Amtsvormund Kreis Liestal, Sissach


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"Peter Knechtli bleib Zuhause!"

Florence Brenzikofer
Grüne Baselbieter Nationalrätin
im Betreff eines Newsletters
vom 24. März 2020
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Huhuuuh. Dabei wollte ich eben grün handeln und mir im Wald eine Portion frischen Bärlauch holen. Jetzt wird auch daraus nix. :-(((

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Z7 Pratteln:
Dead Shaman und Tyrannosaurus Globi am 8. April.

Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Baselland, Stand 3. April, 14 Uhr: 625 bestätigte Fälle (+15 gegenüber Vortag); 14 verstorbene Personen (+2), 266 Personen sind genesen.

Die Geschäftsleitung des Baselbieter Landrats hat beschlossen, dass am ursprünglich vorgesehenen Termin vom 30. April keine Landratssitzung stattfinden wird.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 3. April, 10 Uhr: 748 positive Fälle (+30 gegenüber Vortag); 21 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 397 Personen sind genesen; 115 Personen (davon 93 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1), 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1). Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.