© Fotos by Ruben Hollinger und Monika Jäggi, OnlineReports.ch
"Wir packen zusammen an": Basler "Foodyblutt"-Betreibende

Plastic- und kartonfrei: "Foodyblutt" will Basel West erobern

Ökologisch, unverpackt und vielseitig: An der Kreuzung St. Johanns-Ring/Mittlere Strasse öffnet ein Nahrungsmittel-Laden der neuen Art


Von Monika Jäggi


Ein bunt zusammengewürfeltes Team lanciert an der schönsten Kreuzung Basels einen neuartigen Laden für Lebensmittel des täglichen Bedarfs. "Foodyblutt": Seine Name ist auch Programm. Die fair und ökologisch produzierten Produkte werden unverpackt verkauft. Idealismus und ein fairer Mietpreis machen den zukunftsgerichteten Einkaufs-Tipp möglich. Gleichzeitig soll der Laden auch Begegnungsort werden.


Es duftet nicht mehr nach Rosen, der Raum ist dunkel. Der Blumenladen "La Vie en Rose", der den hübschen Platz an der Kreuzung Mittlere Strasse / St. Johanns-Ring zusammen mit dem Coiffeur-Salon "Hairy Coo", der Café Bar Rosenkranz und der Vinothek mitgeprägt hat, ist weggezogen, das Lokal steht leer. Was nun?

Bewusster Hausbesitzer

"Uns war klar, dass wir das Lokal wieder an ein Kleingewerbe vermieten wollen", erklärt Hauseigentümer Erich Frösch. Das habe in seiner Familie Tradition. Entsprechend sei sie auf der Suche nach einem Angebot gewesen, "das unseren Werten entspricht und nach Menschen, die zum Platz passen und ihn beleben".

"Foodyblutt" machte das Rennen um den begehrten Geschäfts-Standort an Basels attraktivster Kreuzung. Es handelt sich um einen in den neunziger Jahren verkehrsberuhigten Platz – der sich seither zu einer lebendigen Piazza entwickelt hat: Bäume wurden gepflanzt, Baumscheiben bepflanzt und Trottoirs verbereitert. Nach und nach entstand um die Kreuzung ein charmantes kleines Dienstleistungszentrum mit dem Brunnen als Sommer-Badeattraktionen (OnlineReports berichtete).

Neu dazu kommt jetzt also der Laden mit dem Namen "Foodyblutt". Der Schriftzug am Schaufenster mit dem ausgefallenen Namen des zukünftigen Lokals fällt auf. Ein Zweimal-Hingucker.

Die Kunden bringen Gebinde mit

Der Name suggeriert aber keineswegs Rotlicht-Millieu: Ein Lebensmittel-Verkauf wird es sein, im Stil und Konzept ähnlich wie das "Unverpackt" am Erasmusplatz (Bild links). Dieses Geschäft verkauft seit zwei Jahren Produkte ohne Plastic- und Kartonhüllen: Reis, Pasta und Hülsenfrüchte, Nüsse und Olivenöl, Salz, Zucker und weitere Grundnahrungsmittel, die Kunden aus grossen Glasgefässen, Kanistern oder Tonnen in selbst mitgebrachte Behälter füllen.

Aeneas Hürlimann (30), Mit-Initiant von "Foodyblutt" hat über das "Unverpackt" vom leerstehenden Raum mit Vorplatz an der Mittleren Strasse 82 erfahren. Nach der Besichtigung sei klar gewesen, dass der Standort für ein ähnlich gelagertes Konzept ideal sei, erkärt er gegenüber OnlineReports.

"Foodyblutt", so Hürlimann weiter, wolle damit einen Begegnungsort für die Quartierbevölkerung schaffen. Das Team arbeitet unabhängig von "Unverpackt", will aber auch lokal produzierte Produkte des täglichen Bedarfs anbieten.

Aufbau einer alternativen Ökonomie

Das neunköpfige Team von "Foodyblutt" – drei Frauen und sechs Männer im Alter zwischen 25 und 60 Jahren – haben unterschiedliche Biographien: von der Designerin, Innenarchitektin und Mutter über Sportlehrer, Zimmermann und Apotheker bis zur Sozialarbeiterin und zum Physiotherapeuten.

Sie wollen mit ihrer Gründung einen Beitrag zum Aufbau einer alternativen Ökonomie leisten, so den Nahrungsmittel-Kreislauf mitgestalten und Verantwortung übernehmen. "Allerdings wollen wir nicht, dass sich die Leute in unserem Lokal ein reines Gewissen erkaufen", mahnt Hürlimann. Dazu wäre weit mehr Engagement von der Gesellschaft erforderlich.

Der Name, ein Wortspiel, entstand in Teamarbeit: "Wir wollen einerseits Transparenz schaffen, erklärten, woher die Produkte kommen und wie sie produziert wurden". Deshalb das Wort "blutt", erklärt der Mitinitiant. Gleichzeitig handle es sich um ein Wort aus dem Basler Dialekt, womit auch der Bezug zu den lokal produzierten Produkten und der Lokalbevölkerung, die damit angesprochen werden soll, hergestellt sei. Das englische Wort "Food" steht für Essen oder Lebensmittel.

Konkurrenz für Grossverteiler

Das Lokal soll die kleinen Lebensmittelläden im Quartier nicht konkurrenzieren. Frischkäse oder Milch werden nicht angeboten, eine Kooperation mit den Läden sei jedoch erwünscht. Klar ist hingegen, dass "Foodyblutt" eine Konkurrenz zu den Grossverteilern im Quartier sein will. Grund, so der Sportlehrer: "Wir teilen ihre Werte der Arbeitshierarchie und das Rendite-Denkens nicht."

Das Ziel von "Foodyblutt" seien faire Preise und erschwingliche Lebensmittel. In dem als Kollektiv organisierten Team gebe es keine Hierarchie zwischen den Mitgliedern, sagt Hürlimann, sondern Arbeitsgruppen. Der Einzelne sei in diesem Projekt unwichtig: "Hauptsache, wir packen zusammen etwas an."

Minimallohn nach Aufbauphase

Bei soviel Idealismus stellt sich die Frage, wie die Anfangsmiete im "Foodyblutt" beglichen wurde. Der Mietvertrag ist seit Mitte August 2019 unterzeichnet, Produkte werden aber noch keine verkauft, die Einnahmen gleich Null. "Die erste Miete bezahlten wir aus Einnahmen aus einem Quartier-Flohmarkt, den wir organisierten", sagt Hürlimann. Das Team habe Privatgegenstände verkauft, der Preis wurde jeweils vom Käufer festgelegt. Die nächste Miete werde über Crowdfunding organisiert.

Aeneas Hürlimann, wie auch alle anderen Team-Mitglieder, arbeiten teilzeitig: "Unsere Lohnarbeit gibt uns die Freiheit, nicht gewinnorientiert, sondern vorerst kostendeckend arbeiten zu können", erklärt er. "Wir wollen uns nicht bereichern – uns ist das Gemeinwohl wichtig." Es sei ein Privileg, ein solches Angebot aufbauen zu können.

Das Team hofft, sich nach der Aufbauphase einen Minimallohn auszahlen zu können. Drüben, beim "Unverpackt" am Erasmusplatz, habe das gut geklappt, bestätigt Nathalie Rheinau, die im Kleinbasler Lokal Vollzeit arbeitet: "Nach einem halben Jahr konnten wir uns einen Minimallohn auszahlen." Heute könne zumindest sie davon leben.

Fairer Mietzins

Ein Grund, weshalb sich Idealismus und privilegierte Geschäftslage vertragen, "ist die faire Miete, die es dem Kollektiv ermöglichen soll, von seinem Gewerbe zu leben", erklärt Hauseigentüer Frösch. Das Projekt müsse eine Chance erhalten. "Ich bin selber Kleingewerbler und weiss, was es bedeutet, vom Gewerbe leben zu müssen." Der Platz an der Kreuzung liegt der Familie am Herzen: "Er muss von Menschen belebt werden", bekräftigt er.

Das schwebt auch dem Kollektiv vor. Erreichen will es dies im Lokal und auf dem Platz mit Veranstaltungen, auch abends. Die erste Abendaktivität, eine Kleidertauschaktion, stiess kürzlich, auch ohne Werbung, bereits auf grosse Resonanz.  Auch so kann Quartier- und Stadtentwicklung funktionieren.

Positive Reaktionen

Nachdem im Quartier bekannt geworden sei, dass ein "Unverpackt"-Laden das Lokal übernehmen werde, sei der Zuspruch positiv gewesen, freut sich der Frösch: "Ein solches Angebot habe hier noch gefehlt", sei die Reaktion aus der Bevölkerung gewesen.

Wann die Eröffnung stattfinden wird, ist noch nicht klar, sicher aber noch dieses Jahr. Derzeit erarbeitet das Team das Lokal-Konzept und entscheidet, welche Produkte ins Angebot aufgenommen werden sollen. Die Lokalfläche ist mit 35 Quadratmetern eher klein, die Produktepalette somit beschränkt. Auch ein Hygienekonzept muss dem Lebensmittelinspektorat noch eingereicht werden. Besser so, denn die staatliche Kontrollstelle liegt nur einen Steinwurf vom Lokal entfernt.

9. Oktober 2019

Weiterführende Links:


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"Ideale Lage"

Der neue Laden liegt ideal in wenigen Minuten von allen Richtungen erreichbar vom Kannenfeld- oder Burgfelderplatz oder Bus 36 Metzerstrasse. Gegenüber ist das Augenspital.


Michael Przewrocki, Basel


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"Peter Knechtli bleib Zuhause!"

Florence Brenzikofer
Grüne Baselbieter Nationalrätin
im Betreff eines Newsletters
vom 24. März 2020
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Huhuuuh. Dabei wollte ich eben grün handeln und mir im Wald eine Portion frischen Bärlauch holen. Jetzt wird auch daraus nix. :-(((

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Z7 Pratteln:
Dead Shaman und Tyrannosaurus Globi am 8. April.

Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Baselland, Stand 3. April, 14 Uhr: 625 bestätigte Fälle (+15 gegenüber Vortag); 14 verstorbene Personen (+2), 266 Personen sind genesen.

Die Geschäftsleitung des Baselbieter Landrats hat beschlossen, dass am ursprünglich vorgesehenen Termin vom 30. April keine Landratssitzung stattfinden wird.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 3. April, 10 Uhr: 748 positive Fälle (+30 gegenüber Vortag); 21 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 397 Personen sind genesen; 115 Personen (davon 93 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1), 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1). Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.