© Foto by BGV / Peter Knechtli, OnlineReports.ch
"Naturereignisse mit steigenden Schadensummen": "Burglind"-Schaden bei Arisdorf

BL-Gebäudeversicherung: Kapitalanlagen bescheren rote Zahlen

13 Millionen Franken Verlust in einem Jahr mit einer überdurchschnittlich hohen Schadenssumme


Von Peter Knechtli


Mit roten Zahlen verliess die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung (BGV) das Geschäftsjahr 2018: Der Verlust von 13,1 Millionen Franken ist die Folge von Negativrenditen in Kapitalanlagen. Zu Buche schlugen aber auch der Sturm "Burglind" und ein Grossbrand in Füllinsdorf.


Gleich zu Jahresbeginn ging es los: Am 3. Januar fegte das Sturmtief "Burglind" über das Land und verursachte an Gebäuden, Wald und Grundstücken Schäden von über sechs Millionen Franken. Am Morgen des 22. April zerstörte ein Brand eine Industriehalle an der Wölferstrasse in Füllinsdorf. Die Folge war ein Sachschaden von rund drei Millionen Franken. Der Grund des Feuers ist noch immer nicht klar, wie BGV-Direktor Sven Cattelan heute Mittwochmorgen an einer Medienkonferenz erklärte: "Die Forensik läuft noch."

Baumstürze auf der Kantonsgrenze

Kumuliert auf das ganze Jahr war ein Schaden in Höhe von 32,4 Millionen Franken zu decken (Vorjahr: 25,2 Millionen Franken). Mehr als die Hälfte davon – 18,4 Millionen Franken – fallen in den Bereich der Feuer- und Elementarschaden-Versicherung, 11,3 Millionen Franken auf Wasserschäden und 2,7 Millionen Franken auf die Grundstückversicherung.

Zur Leistung der Grundstückversicherung ("ein Unikat") führte Cattelan das Beispiel einer zwei auf der Kantonsgrenze wohnenden Nachbarn gehörenden Baumgruppe an, die "Burglind" fällte: Der Baselbieter Eigentümer erhielt von der BGV eine Entschädigung an die Aufräumarbeiten, sein Nachbar auf baselstädtischem Boden nicht, weil es dieses Versicherungs-Produkt dort nicht gibt. 

Die Grundstückversicherung führte indes zu einer Kontroverse, weil die BGV deren Prämien letztes Jahr um gleich 60 Prozent erhöhte. Das drückt sich darin aus, dass sich die Prämien-Einnahmen mit 3,2 Millionen Franken verdoppelten. Trotzdem schloss diese Sparte mit Verlust ab.

Prämienerhöhung: Einigung in Sicht

Die Prämien-Erhöhung führte zu einiger Unruhe unter den 66'000 kantonalen Hauseigentümern, so dass der Preisüberwacher eingeschaltet wurde. "Wir sind auf dem Weg zu einer Einigung", sagte Cattelan auf die Frage von OnlineReports. Er sei zu diesem Schritt gezwungen gewesen, "weil wir den gesetzlichen Auftrag nicht mehr erfüllen konnten".

Zum gesamten Prämienertrag von 51,2 Millionen Franken trägt die Grundstückversicherung allerdings wenig bei. Wesentlich bedeutender sind die Feuer- und Elementarschaden-Versicherung (31,2 Millionen Franken) und die Wasserschadenversicherung (16,8 Millionen Franken), die im Verlgeich zum Vorjahr recht stabil blieben.

Absturz bei Kapitalanlagen

Das Betriebsergebnis schliesst bei Erträgen von 60,7 Millionen Franken mit einem vagen Überschuss von 600'000 Franken. Hier fällt die Erhöhung des Verwaltungsaufwands um drei Millionen auf 22,2 Millionen Franken auf. Cattelan begründete diesen Sprung mit Investitionen in die Strategie-Umsetzung, Infrastruktur und IT-Projekte.

Dass die Gebäudeversicherung nicht nur mit Risiken aus Naturereignissen zu tun hat, sondern selbst auch Risiken ausgesetzt ist, zeigt der Gesamtverlust in Höhe von 13,1 Millionen Franken, der auf einen regelrechten Absturz im Bereich der Kapitalanlagen zurückzuführen ist. So schnell geht das: Die Differenz gegenüber dem Erfolg des Vorjahres liegt bei über 50 Millionen Franken. Die Immobilien warfen eine Rendite von knapp zwei Millionen Franken ab. Die Reserven sanken von 682 auf 669 Millionen Franken.

Bei den Löhnen erhöhte sich das Verhältnis des höchsten zum tiefsten Einkommen von 1 zu 4 auf 1 zu 5. Es handle sich dabei bloss um eine "Rundungsdifferenz", sagte Cattelan, auch wenn alle 78 Mitarbeitenden "ein bisschen mehr Lohn erhalten haben".

Mit Drohne gegen Überschwemmungsrisiken

Der Geschäftsbericht weist darauf hin, dass der Prävention durch die "zunehmenden Naturereignisse mit steigenden Schadensummen" ein wachsender Stellenwert zukommt. Die BGV ist gewappnet. Erstens verfügt das Baselbiet als erster Kanton der Schweiz über ein Brand- und Naturgefahren-Präventionsgesetz, das Anfang letzten Jahres in Kraft trat. Seit Juli liegt ausserdem eine neue schweizerische Gefährdungskarte vor, die Cattelan als eine "Super-Sache" bezeichnete.

Diese Grundlagen ermöglichen es Hauseigentümern mit Unterstützung der Gebäudeversicherung, bisher nicht erkannte Gefahrenherde zu lokalisieren. Im Vordergrund steht die Identifizierung der grössten Überschwemmungsrisiken. Dabei wird, wo notwendig, eine Fotodrohne eingesetzt, deren Daten die Erstellung eines 3-D-Modells des Geländes ermöglichen.

Profi-Feuerwehrleute in Prüfung

Wie immer an der Präsentation der Jahresergebnisse gab Cattelan auch Einblicke in verschiedene Aspekte des Feuerwehrwesens. Eine der grössten Herausforderungen der Miliz-Organisation besteht in der raschen Tagesverfügbarkeit.

Nachdem bei einer Einsatzübung ein Drittel der Feuerwehren das gesetzliche Schutzziel verfehlte, innert zehn Minuten seit Alarmierung mit dem Ersteinsatzfahrzeug und einem Ersteinsatztrupp am Brandort zu sein, prüft jetzt eine interdepartementale Arbeitsgruppe im Auftrag der Regierung den Einsatz von zweckmässig über das Kantonsgebiet verteilten, festangestellten Feuerwehrleuten.

Über die personelle Stärke, Stützpunkte und den Zeitraum der Umsetzung konnte der BGV-Chef keine näheren Angaben machen.

"Elektroautos sind Starkstromfahrzeuge"

Hingegen verwies Cattelan auf die Herausforderungen eines Gefahrenaspekts, den die e-Mobilität im Strassenverkehr heraufbeschwört. "Elektroautos sind Starkstromfahrzeuge", gab er zu bedenken. Im Ereignisfall müsse der Feuerwehrmann auch wissen, wie er sich selbst gegen Stromstösse schützt.

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15. Mai 2019

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"Eigene Risiken schlecht erfasst"

Im 2018 wurde die Prämienstruktur der Grundstückversicherung wesentlich und zuungunsten einer signifikanten Versichertengruppe geändert. Das Verhalten der BGV grenzt an Abzockerei von etwa 15'000 Versicherten, die übermässig und völlig risikofremd massiv erhöhte Grundbeiträge leisten müssen. Es ist deshalb gut, dass der Preisüberwacher sich das Ganze mal anschaut!

Leider ist das entsprechende basellandschaftliche Gesetz derart unspezifisch abgefasst, dass fast jede, noch so irrsinnige, Prämienstruktur möglich ist! Es ist zum Beispiel nirgends erwähnt, dass zur Festsetzung der Prämien das Versicherungsrisiko eine Rolle spielen muss.

Die Verwaltungskommission, deren Zusammensetzung fraglich ist, hat sich die Sache bei der neuen Prämienstruktur sehr einfach gemacht, da hilft auch die wortreiche und zweifelhafte Begründung von Herrn Cattelan nichts. Das Risikomanagement scheint dabei eine untergeordnete Rolle zu spielen. So wurden die Besitzer landwirtschaftlicher Grundstücke scheinbar stark bevorteilt!

Dass nun die Grundstückversicherung negativ abgeschlossen hat, muss erst noch bewiesen werden und es ist zu berücksichtigen, dass Versicherungen stehts die Entwicklung über mehrere Jahre beachten müssen, um die Prämiengerechtigkeit beziehungsweise die Deckungsrate beurteilen zu können.

Tatsache ist, dass die eigenen Risiken scheinbar schlecht erfasst und abgehandelt wurden, sonst wäre nicht ein derartiger Verlust auf dem eigenen Vermögen entstanden! Grundsätzlich löst halt viel und schön Reden keine Probleme, sondern nur eine gutes Risikomanagement.


Dieter Widmer, Aesch



"Kurzfristige Finanzbolzerei?"

Besten Dank für die klaren Erläuterungen zum "Geschäftsgang" unserer kantonalen "Muss"-Versicherung! Schon wieder wird "gejammert" und offenbar liebäugelt man wieder, den kleinen "Verlust" mit Prämienerhöhungen hereinzufahren. Ist ja Gang und Gäbe bei solchen Einrichtungen, speziell, wenn die Gruppe der "Zahlenden" eher schlecht organisiert ist.

Bei 51 Millionen Einnahmen aus Prämien der "Zwangsschäflein", habe man Schäden von 32,4 Millionen zahlen müssen.  Bleiben noch 18,6 Millionen aus Prämien. Bei 78 Angestellten weist man zusätzlich noch 13,1 Millionen Verlust aus, also wurden nebst den Schäden ganze 31,7 Millionen gebucht (verbrannt?). Die Reserven seien um 2 Prozent gesunken, oh Schreck.

Dass diese kantonale Institution auch noch klagt, die Negativzinsen hätten auch zugeschlagen, scheint mir besonders suspekt, man gewinnt den Eindruck man habe es mit einem Hedgefonds zu tun. Dass in unserem Kanton jedes und alles schweizweit am teuersten ist (alle Steuerarten, etc.), weiss man, dass aber nebst der Motorfahrzeugsteuer der Preisüberwacher auch bei der Gebäudeversicherung aktiv werden muss, erstaunt mich nicht mehr.

Ich frage mich nicht nur bei der BGV schon lange, wo hört eigentlich die legale Verwendung des Titels "Versicherung" auf und beginnt die kurzfristige Finanzbolzerei?


Jakob Speiser, Gelterkinden


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Coop
Aushang an der Filiale
Güterstrasse in Basel
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Kaum tagt der Baselbieter Landrat in Basel, werden sie schon übermütig, die Baselbieter.

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Z7 Pratteln:
Dead Shaman und Tyrannosaurus Globi am 8. April.

Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Baselland
, Stand 7. April, 14 Uhr: 690 bestätigte Fälle (+12 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-), 452 Personen sind genesen.

Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, aufgrund der aktuellen Coronakrise keine Verzugszinsen bei den Gemeindesteuern bis zum 31. Dezember 2020 zu erheben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 7. April, 9.30 Uhr: 813 positive Fälle (+10 gegenüber Vortag); 28 Todesfälle (+2); 508 Personen sind genesen (über 60 Prozent); 101 Personen (davon 83 aus BS) hospitalisiert, 13 Personen (unverändert) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 6. April, 14 Uhr: 682 bestätigte Fälle (+12 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-), 412 Personen sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 6. April, 9.45 Uhr: 803 positive Fälle (+9 gegenüber Vortag); 26 Todesfälle (unverändert gegenüber Vortag); 481 Personen sind genesen (60 Prozent); 99 Personen (davon 78 aus BS) hospitalisiert, 13 Personen (-2) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 5. April, 14 Uhr: 670 bestätigte Fälle (+14 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-), 369 Personen sind genesen (erstmals über 50 Prozent aller Fälle).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 5. April, 10.15 Uhr: 794 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 26 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 460 Personen sind genesen (60 Prozent); 106 Personen (davon 84 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen (-1) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 4. April, 14 Uhr: 656 bestätigte Fälle (+31 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (+5), 298 Personen sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 4. April, 10 Uhr: 771 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 24 Todesfälle (+3 gegenüber Vortag); 434 Personen sind genesen; 112 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 3. April, 14 Uhr: 625 bestätigte Fälle (+15 gegenüber Vortag); 14 verstorbene Personen (+2), 266 Personen sind genesen.

Die Geschäftsleitung des Baselbieter Landrats hat beschlossen, dass am ursprünglich vorgesehenen Termin vom 30. April keine Landratssitzung stattfinden wird.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 3. April, 10 Uhr: 748 positive Fälle (+30 gegenüber Vortag); 21 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 397 Personen sind genesen; 115 Personen (davon 93 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1), 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1). Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.