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"Saisonziele verfehlt": Abtretender Basler Trainer Christian Gross

Der FC Basel entlässt seine einstige Lichtgestalt Christian Gross

Schon in zwei Tagen betreut der Chef-Trainer seine Mannschaft zum allerletzten Mal


Von Peter Knechtli


Der FC Basel trennt sich in Kürze von Chef-Trainer Christian Gross (54). Dies wurde heute Mittag bekannt. Schon kommenden Freitag ist Schluss.


Auf Initiative der Clubleitung wird der bestehende Arbeitsvertrag nach zehnjähriger Zusammenarbeit vorzeitig aufgelöst, wie die Vereinsleitung heute Mittwochnachmittag an einer kurzfristig einberufenen Medienkonferenz bekanntgab. Der Vertrag mit Gross hatte ursprünglich eine Laufzeit bis Juni 2011. Das Ende kommt brutal schnell: Christian Gross wird die Mannschaft übermorgen Freitag im abschliessenden Meisterschafts-Heimspiel gegen die Young Boys zum letzten Mal betreuen.

"Entscheid von grosser Tragweite"

Der Verwaltungsrat des FC Basel sei sich bewusst, "in einer äusserst schwierigen Situationsbeurteilung einen Entscheid von grosser Tragweite gefällt zu haben". In der nach der entscheidenden Niederlage vom vergangenen Sonntag angekündigten Analyse der zu Ende gehenden Meisterschaft habe der Verwaltungsrat "zwischen den grossartigen Erfolgen, die Christian Gross mit dem FCB im vergangenen Jahrzehnt der Zusammenarbeit errungen hat, und der Entwicklung der letzten Monate, die geprägt vom Verfehlen der zwei nationalen Saisonziele war", abwägen müssen.

Ebenso habe das Aufsichtsgremum "die Perspektiven einer weiteren Zusammenarbeit" mit Gross beurteilen müssen. Dieser Teil der Analysen sei aufgrund der Leistungen und Resultate der Mannschaft im zweiten Halbjahr der Saison 2008/09 "entscheidend ungünstiger" ausgefallen als im vergangenen Dezember, als sich der Verein und Gross noch über eine weitere Zusammenarbeit bis 2011 geeinigt hatten.

Trennung war ein Blitz-Entscheid

"Die Summe aller Erkenntnisse" habe schliesslich den FCB-Verwaltungsrat zur vorzeitigen Auflösung des Arbeitsvertrages bewogen. Dieser Entscheid sei im Bewusstsein gefallen, "sich zugunsten der näheren und weiteren Perspektiven des Vereins und der Mannschaft von einem sehr erfolgreichen und kompetenten Fachmann zu trennen". Verein, Partner und Anhänger seien Gross für die geleisteten Dienste und die errungenen Erfolge mit acht Titeln, zwei Champions-League-Qualifikationen mit entsprechenden internationalem Renommee zu grossem Respekt verpflichtet. Erwähnt werden auch die verschiedenen jungen Spieler, denen Gross zu einer Auslandskarriere verholfen hat.

Die Clubleitung dankt Christian Gross "für sein Engagement und seine Erfolge" uneingeschränkt und entbietet dem Entlassenen "die besten Wünsche für seine weitere sportliche und private Zukunft".

FCB vor Führungs-Vakuum

Wer Gross-Nachfolger wird, steht derzeit noch in den Sternen. Den neuen Chef-Trainer werde der FC Basel "in nächster Zeit, rechtzeitig vor Beginn der kommenden Saison, ernennen". Bis zur Ernennung des Nachfolger sei der Verwaltungsrat "in dieser Personalfrage zu keinen weiteren Erläuterungen bereit". Die Tatsache, dass es im FCB ab kommender Woche zu einem Führungs-Vakuum kommt, zeigt auf, dass der Entscheid, Gross zu entlassen, sehr kurzfristig gefällt worden sein muss. Offenbar schien dem Verwaltungsrat das Risiko zu gross zu sein, den FC Basel unter der bisherigen Führung auf eine Talfahrt zu schicken, die den Schweizer Spitzenclub in Richtung Mittelmass führen könnte – mit allen finanziellen Konsequenzen.

Der Verwaltungsrat, heisst es in einer Medienmitteilung, sei sich "seiner Verantwortung in der Nachfolgeregelung und den damit verbundenen Erwartungen und Hoffnungen der Fans, Vereinsmitglieder, Sponsoren und Partner bewusst. Er werde sich deshalb "dieser Evaluation unter Berücksichtigung sämtlicher relevanter Kriterien mit grösster Sorgfalt annehmen".

Kommentar zur Gross-Entlassung

27. Mai 2009

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"Gratulation an Herrn Gross"

Schade, aber man sah es kommen. Es ist das Schicksal eines jeden Trainers, eines Tages vor die Türe gesetzt zu werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob er gut oder schlecht war. Nach fast zehn Jahren ist ein Wechsel einfach unbedingt nötig – dabei zweifle ich keinen Moment an Herrn Gross. Er war in jeder Hinsicht ein Top-Trainer und Mensch.

 

Für den FCB ist nur zu hoffen, dass die Verantwortlichen wiederum eine gute Hand haben bei ihrer Wahl. Herrn Gross möchte ich gratulieren für das Geleistete und alles Gute wünschen für die Zukunft.


Rolf Thaler-Hodel, Basel


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"Schmierenkampagne" (durch Trump-Anwalt Giuliani angezettelt)

Basler Zeitung
vom 16. November 2019
über die Anhörung von
Marie Yvanovitch,
der früheren US-Boschafterin
in der Ukraine
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Falschübersetzung des englischen Begriffs "smear campaign", was nicht "Schmierenkampagne", sondern "Verleumdungskampagne" heisst.

RückSpiegel


Telebasel und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

In der Besprechung des Films "Bruno Manser – Stimme des Regenwalds" nahm die BZ auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

Die BZ nahm den OnlineReports-Primeur über eine Rückzahlung der wegen Veruntreuung angeklagten ex-Kassierin der katholischen Kirchgemeinde Grellingen auf.

Die Basler Zeitung greift in ihrem Bericht über die E-Trottinett-Anarchie auf ein OnlineReports-Interview zurück.

In ihrem Bericht über die Hühnerhaltung auf einem Basler Mehrfamiienhaus nimmt die BZ Bezug auf eine frühere Recherche von OnlineReports.

Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Der Basler Bürgerrat hat eine spürbare Senkung der Einbürgerungsgebühren beschlossen, von der sowohl ausländische als auch Schweizer Bewerbende profitieren.

Die Verlängerung der BVB-Tramlinie 3 nach Saint-Louis kostete rund 84 statt 93,7 Millionen Franken und ist somit um fast zehn Millionen Franken günstiger als geplant.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal per 1. Januar 2020 einen Teuerungsausgleich von 0,5 Prozent auszurichten.

Die Forscherin Michaela Kneissel nimmt anstelle des Ende Jahr ausscheidenden Ulrich Vischer Einsitz im Universitätsrat der Universität Basel.

Nach dem Rücktritt der neuen Basler Regierungsrätin Tanja Soland aus dem Grossen Rat rückt die ehemalige Juso-Präsidentin Jessica Brandenburger ab 1. Dezember ins Parlament nach.

Die ausserordentliche Mitgliederversammlung des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest vom 3. November 2019 wählte als Nachfolger von Dominik Beeler Simon Fankhauser in das Co-Präsidium.

Zu sieben Fällen von Sachbeschädigungen an Autos kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag, 2. November, in der Umgebung der Tramhaltestelle "Vogesenstrasse" in Reinach.

Der Gemeinderat von Riehen erwartet für die Planperiode 2020 bis 2023 jährliche Defizite von 1,3 bis 2,5 Millionen Franken.

Susanne Wäfler-Müller (42) wird ab dem 1. Mai 2020 die Führung der Kantonsbibliothek Baselland übernehmen und auf Gerhard Matter folgen, der im Frühjahr in den Ruhestand gehen wird.

Zu Beginn des Schuljahrs 2021/22 wird Informatik als obligatorisches Fach in allen Baselbieter Gymnasien eingeführt.

Die SP Baselland empfahl an ihrer Delegiertenversammlung vom 22. Oktober, im zweiten Ständerats-Wahlgang die grüne Maya Graf zu wählen.

Die Grünen Liestal und Umgebung haben Marie-Theres Beeler an der Mitgliederversammlung vom 22. Oktober für die Legislatur 2020-2024 für den Stadtrat nominiert.

Am 9. August 2019 hat Eva Meuli dem Landrat ihren Rücktritt als Präsidentin der Abteilung Sozialversicherungs-Recht des Kantonsgerichts Basel-Landschaft per 31. März 2020 erklärt.

Am 14. Oktober, lediglich drei Wochen nach Ausschreibung der Publikumsöffnung der ADEV Ökowärme AG, waren alle 3000 neu ausgegebenen Namenaktien gezeichnet.

Die Universität Basel richtet am 1. Februar 2020 mit dem Biologen Carsten Gründemann eine Stiftungsprofessur für translationale Komplementärmedizin ein.

Wechsel in der Geschäftsführung der Suchthilfe Region Basel: Barbara Held übernimmt die Leitung per Januar 2020, nachdem Walter Meury – ein Pionier in der Suchtarbeit – Ende Jahr in den Ruhestand geht.

Der Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels, Riehens Gemeindepräsident Hansjörg Wilde und Gemeinderat Daniel Hettich haben die erneuerte Lörracherstrasse in Riehen feierlich eingeweiht.

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Designierte Verwaltungsratspräsidentin der Schweizerischen Rheinhäfen ist Martina Gmür, Petra Mösching wird Mitglied des Verwaltungsrats.

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Anlässlich der Feierlichkeiten zum 70-Jahr Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Israel organisiert die Schweizer Botschaft in Israel im September diverse Anlässe mit Bezug zu Basel.

Die Parteileitung des CVP-Wahlkreises Liestal hat einstimmig beschlossen, Elisabeth Augstburger für die Ständeratswahlen vom 20. Oktober zu unterstützen.

Schweizerische Rheinhäfen: Benedikt Weibel hat seinen Rücktritt als Verwaltungsrats-Präsident per 31. Dezember 2019 bekannt gegeben; Martin Dätwyler, Direktor der Handelskammer beider Basel, trat per 30. Juni zurück.