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"Da liegen Welten dazwischen": Öko-Landbau-Promoter Otto Stich

Der politische Arm der Gentech-Lobby

Landwirtschafts-Forschung: Otto Stich kritisiert Wahl des neuen Reckenholz-Direktors


Von Peter Knechtli


Die Wahl des Beamten Paul Steffen zum neuen Direktor der Landwirtschaftlichen Forschungsanstalt Zürich-Reckenholz hat eine Kontroverse ausgelöst: Anhänger des biologischen Landbaus befürchten, dass der Bundesrat dadurch die Weichen Richtung Gentechnolgie und Pharma-Interessen gestellt habe. Steffen wurde Urs Niggli, einem international anerkannten Experten für Bio-Landbau vorgezogen.


Otto Stich, früherer Bundesrat und heutiger Stiftungspräsident des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FIBL) in Frick AG, kann seine amtierenden Regierungskollegen nicht begreifen: Zum neuen Direktor der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Agrarökologie und Landbau in Zürich-Reckenholz wählte der Bundesrat diese Woche den Stabsbeamten Paul Steffen. Als Leiter des Forschungsstabs im Bundesamt für Landwirtschaft (BAL) und als federführender Koordinator der Reorganisation kennt er zwar die sechs staatlichen Forschungsanstalten bis ins Detail. Doch über eine konkrete Felderfahrung verfügt Steffen nicht.

Dabei stand der Landesregierung mit FIBL-Direktor Urs Niggli ein Kandidat zur Verfügung, der erst in Oberwil BL und später in Frick ein Forschungszentrum mit heute 80 Mitarbeitern aufbaute, das mit seiner biologisch-nachhaltigen Ausrichtung internationales Ansehen geniesst.

"Bund hat eine Chance verpasst"

Dass der Bundesrat Steffens Fähigkeit als Projektmanager und intimer Kenner der landwirtschaftlichen Forschungsstruktur über den tiefen Know-how-Hintergrund stellte (Stich: "Bezüglich Leistungsnachweis liegen Welten dazwischen"), hat für die Biolandbau-Szene einen klaren Hintergrund: In einer "Richtungswahl" (so die Bio-Aktivistin Florianne Koechlin) habe der Bundesrat die Weichen auf Gentechnologie, Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen und Hochertragssorten gesetzt. Otto Stich zu OnlineReports: "Wenn es dem Bund mit der biologischen Forschung ernst gewesen wäre, hätte Niggli gewählt werden müssen."

Tatsächlich wird das staatliche Forschungsinstitut in Zürich-Reckenholz mit seinen 250 Mitarbeitern in gesellschaftlich brisanten Entscheiden künftig eine Schlüsselstellung einnehmen: Ausgerichtet auf umweltschonenden Ackerbau und Grünland-Entwicklung wird das Institut auch Anträge auf die heftig umstrittene Freisetzung gentechnisch veränderter Nutzpflanzen prüfen. Laut einem Insider wird Reckenholz sogar "die entscheidende Stimme in der Frage haben, in welche Richtung sich die Schweizer Landwirtschaft im europäischen Umfeld entwickeln soll".

Hatte der Pharma-Connection die hand im Spiel?

Unter diesen Vorzeichen, so die breite Vermutung im Oeko-Lager, sei ein bekennender Kritiker der Gentechnologie an der Reckenholz-Spitze nicht opportun gewesen. Und so wie Stich für seinen Kandidaten weibelte, habe auch die Gentech-Lobby habe bei Wirtschaftsminister Pascal Couchepin für die "graue Maus" Steffen (so Christof Dietler, Geschäftsführer von Bio Suisse, der Vereinigung Schweizer Biolandbau-Organisationen) Stimmung gemacht.

Als Mitglied der Berufungskommission habe der Biologe Jost Harr (58) im Wahlgeschäft eine zentrale Rolle gespielt: Der Präsident des vom Bundesrat eingesetzten Schweizerischen Landwirtschaftlichen Forschungsrates war bis zu seiner Frühpensionierung Projektleiter bei Bau des Novartis-Biozentrums in Stein AG und früherer Chef der Agroforschung von Sandoz Europa. Als Berater übt er heute noch ein Teilmandat für Novartis aus.

Novartis "Null Einfluss"

Gegenüber OnlineReports widersprach Jost Harr allerdings entschieden der Auffassung, bloss der politische Arm der Pharma-Interessen zu sein: "Novartis hat Null Einfluss genommen." Für Kandidat Steffen habe gesprochen, dass er "vorne hinstehen und führen" könne. Als unzutreffend bezeichnete Harr auch, dass er einseitig auf Gentechnik setze: "Mein Herz schlägt nicht für den konventionellen Anbau, ich bin sehr für Integrierte Produktion. Es gibt aber auch attraktive Seiten des biologischen Landbaus." Sinnvoll seien "viele verschiedene Anbauformen", selbst radikalen Bio-Forderungen kann Harr Gutes abgewinnen: "Es braucht auch immer das Extreme, um gewisse Fehler einzusehen und zu korrigieren."

So soll kommenden Mai eine international zusammengesetzte Expertengruppe alle sechs staatlichen Forschungsanstalten sowie das FIBL darauf prüfen, "ob bezüglich Bio-Landbau genügend oder zu wenig geforscht wird".

"Freilandversuche sind nötig"

Harr ist jedoch auch "fest davon überzeugt, dass wir kontrollierte Freilandversuche brauchen, und dass Reckenholz ermächtigt wird, sie durchzuführen". Nur so könne "die Wissenskurve hinsichtlich eines grossflächigen Einsatzes gentechnisch veränderter Pflanzen erweitert werden". Allerdings schränkt er ein: "So gut ich Steffen kenne, ist er nicht einer, der mit fliegenden Fahnen Freisetzungen bewilligt."

22. Oktober 2000


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"Medienmietteilung"

Kantonspolizei Basel-Stadt
Betreff einer Mitteilung
vom 12. März 2020
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Bei einer Miete-Teilung sind wir sofort dabei.

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In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

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Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

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20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

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In einem Satz


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Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

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Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

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Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

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Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

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