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"Einnahmen sind rückläufig": Kinderheim-Supporterin Matter, "Refugio"-Kinder

Regula Matter: Ein halbes Lebenswerk für Strassenkinder in Honduras

Die Sissacherin ermöglicht seit über 20 Jahren die Finanzierung des Kinderheims "El Refugio"


Von Peter Knechtli


Dank des hartnäckigen Engagements der Sissacherin Regula Matter entstand im Armen-Staat Honduras das Kinderheim "El Refugio", das bis 80 Strassenkindern ein Obdach, Bildung und eine berufliche Zukunft ermöglicht. Die Spuren des bemerkenswerten Projekts wiederum führen ins Baselbiet. Doch nun gehen die Spenden zurück.


Es war der Bubendörfer Christof Wittwer, der Anfang der neunziger Jahre auf einer Weltreise in Honduras hängen geblieben war. Betroffen über das schreiende Elend im zentralamerikanischen Staat, in dem zwei Drittel der Bevölkerung in Armut leben, begann er in der Wirtschafts-Metropole San Pedro Sula zusammen mit Einheimischen und minimalsten Mitteln, Strassenkinder zu betreuen.

Um sie kümmerte sich keine staatliche Stelle, keine Sozialhilfe, keine Kirche – Pech gehabt in einem Land, das zu den kriminellsten der Welt gehört, korrupt ist, und in dem sich die Reichen weigern, Armen mit Geld beizustehen.

Aufs Schlimmste missbraucht

In der Zeitschrift "Baselbiet aktuell" berichteten Familienangehörige und Freunde über das Projekt. Der Artikel, der auch auf die Geldknappheit des Projekts hinwies, liess der ehemaligen BZ-Redaktorin Regula Matter (72) keine Ruhe: Sie nahm – entschlossen, den Helfern zu helfen – Kontakt mit Wittwer auf und reiste kurzerhand zu einem Augenschein ins lateinamerikanische Armenhaus.

Dort begegnete sie dem Helfer und seinen Schützlingen in den Slums, im Hinterhof eines mit einer Mauer abgetrennten Hauses. "Viele der Strassenkinder waren sexuell missbraucht worden und hatten furchtbare Gewalt erlebt", erzählt Regula Matter aus dem Leben der verwahrlosten jungen Menschen. Was sie dort vorfand, führte sie sofort zum Entscheid: "Ich gehe heim und sammle Geld." Allerdings musste ihr Christof Wittwer das Versprechen abgeben, zu bleiben und am nachhaltigen Aufbau eines Horts mitzuwirken.

Ein Refugium für 80 Kinder

Zurück in der Schweiz hatte Regula Matter in nur gerade drei Wochen 200'000 Franken bei Freunden akquiriert. Mit diesem Budget in der Tasche reiste sie erneut über den Atlantik mit dem Auftrag an Christof Wittmer, ausserhalb der Stadt ein geeignetes Stück Land zu suchen. Auf einem Flecken eine Viertelstunde Autofahrt von der Stadt entfernt, im Dorf Ticamaya, wurde er fündig. Darauf entstanden zwei Kinderhäuser mit je 20 Betten, Bad, Küche einem Aufenthaltsraum.

Später kamen nochmals zwei Häuser und eine Primarschule, eine Werkstatt, eine Bäckerei und eine Bibliothek hinzu. Auf dem 14'000 Quadratmeter grossen Areal führen heute 17 Angestellte – ausser Wittmer, inzwischen mit einer Honduranerin verheiratet, alles Einheimische – das Zepter. Unter ihnen Pädagogen, Köchinnen, Computer-, und Primar- und Englischlehrer.

Damit ist im "Refugio" auch Bildung gewährleistet in einem Land, in dem die Lehrkräfte immer wieder in den Streik treten. Unterstützung aus der Schweiz bieten immer wieder auch Volontäre, die spanisch reden. Freiwillig tätige Ärzte aus den USA schauen jährlich vorbei, um den Allgemeinzustand der Kinder zu prüfen.

Ein Baby vor der Haustüre

Derzeit leben 69 Kinder – 34 Mädchen und 35 Buben zwischen vier und 20 Jahren – in der Obhut des Heims. Durchs Jahr seien es einige Pensionärinnen und Pensionäre mehr, sagt Regula Matter. Ende Jahr ziehen immer einige von ihnen weg, weil sie die Schule oder Ausbildung abgeschlossen haben, in einen Beruf einsteigen oder sich gar an einer Universität immatrikulieren. Eine 2009 in San Pedro Sula eröffnete Aussenstation für Absolventen höherer Schulen musste zum Bedauern der Heimleitung wieder aufgelöst werden, weil sie von Kriminellen überfallen wurde, die alles mitnahmen, was nicht niet- und nagelfest war.

"Je jünger die Kinder zu uns kommen, desto grösser sind die Chancen, dass sie sich gut entwickeln", sagt Regula Matter. Doch nicht immer gelingt eine geregelte Sozialisierung: "Einzelne laufen auch immer wieder mal weg." Zweimal lag sogar – Baby-Klappe auf honduranische Art – ein Neugeborenes vor der Haustüre. Um so grösser ist die Freude, wenn ein "Refugio"-Spross den Sprung an eine Universität schafft und später als Ingenieur oder Lehrer ein ordentliches ziviles Leben führt. Die öffentliche Hand ist es, welche die Kinder in das längst staatlich anerkannte und mehrfach ausgezeichnete Heim einweist.

Kein Rappen für Administration

Getragen wird das "Refugio" – bis dahin als Verein konstituiert – seit 2001 durch eine gleichnamige, in Sissach domizilierte Stiftung, die über ein Anfangskapital von einer Million Franken verfügt. Das jährliche Budget von 200'000 bis 300'000 Franken wird unter anderem durch gegenwärtig 85 Sponsoren aufgebracht, die jährlich mindestens tausend Franken spenden, sowie durch 200 Gönner Patenschaften, die jährliche Beträge zwischen 20 (Gönner) und 240 Franken (Patenschaften) zahlen. "Kein einziger Rappen fliesst davon in die Administration", betont Regula Matter nicht ohne Stolz, "auch jeden Flug haben wir selbst bezahlt".

Doch Zeiten werden härter. "Die Einnahmen sind rückläufig und es wird schwierig, damit die laufenden Ausgaben zu decken", sagte die langjährige Stiftungs-Präsidentin, die an der Jahresversammlung vom kommenden März nach 22 Jahren aus dem Stiftungsrat zurücktreten wird.

Videobotschaft zum Siebzigsten

Neue Präsidentin ist seit drei Jahren Regula Matters Schwiegertochter Marion, die Ehefrau des Zürcher SVP-Nationalrats Thomas Matter. "Aktionen wie 'Jeder Rappen zählt' schaden uns sehr", bedauert die Mittelbeschafferin, die sich nicht zu schade war, auch am Sissacher Weihnachtsmarkt Geld zu sammeln.

Die Kinder im "Refugio" dankten es ihr alle mit einer Videobotschaft zum siebzigsten Geburtstag. Darin kam zum Ausdruck, was sie jeweils auch bei ihren Besuchen im "Refugio" erfuhr: "Alle umarmten mich."


Spenden, Gönner, Patenschaften:
IBAN: CH98 8077 3000 0058 3890 8
PC-Konto: 40-31200-6 Raiffeisenbank Liestal, 4410 Liestal, zugunsten Stiftung El Refugio, Für Kinder in Not, Röthenweg 1, 4450 Sissach
www.refugio.ch

19. Januar 2016


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"Helft Herrn Widmer!"

Den Bericht vom "Refugio" in Honduras habe ich mit grossem Interesse gelesen. Herrn Widmer gratuliere ich zu seinem Werk. Sein Engagement ist gross. Die Wirkung seines Werkes ebenfalls. Ich hatte das Glück, ihn vor vielen Jahren kennen zu lernen.

Im Jahre 1999 reiste ich nach Honduras, um Sozialdienst in einem der ärmsten Länder zu leisten. Nach vielen Umwegen und Erfahrungen mit der Bevölkerung gründete ich ein Hilfswerk für talentierte arme Kinder in Honduras. Kinder, die gute Noten nach dem sechsten Schuljahr vorweisen konnten, durften die Sekundarschule besuchen. Die Mehrzahl hat nun Arbeit und hilft der ganzen Sippschaft. Mein Budget war nicht gross aber mit guter Wirkung. Nach zehn Jahren musste ich es leider aus gesundheitlichen Gründen aufgeben.

Ich kann nur bitten: Helft Herrn Widmer, damit sein Werk weiterhin bestehen kann. Die Not in Honduras ist sehr gross.


Isabella Desax, Horgen


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"Das Amt für Umweltschutz und Energie der Bau- und Umweltschutzdirektion möchte Sie als zuständige Aufsichtsbehörde darüber informieren."

Bau- und Umweltschutzdirektion
des Kantons Baselland
in einer Medieneinladung
vom 16. August 2016
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Jetzt sind die Medien nicht nur "Vierte Gewalt" im Staat, sondern auch noch Ausichtsbehörde über Deponie-Sanierungen.

RückSpiegel


Das Radio-Regionaljournal von SRF befragte OnlineReports in seiner Analyse zu den politischen Mehrheits-Verhältnissen in Basel im Vorfeld der Gesamterneuerungs-Wahlen.

In ihrer Meldung über den Brand des denkmalgeschützten Hauses an der Gundeldingerstrsasse in Basel bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über das bedrohte Eglin-Werk im Basler Sandgruben-Schulhaus nach.

20 Minuten
und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-Recherche über den Basler Dschihadisten im Ausschaffungs-Gefängnis aufgenommen.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung zogen die OnlineReports-News über Dieter Leutwyler als neuer Schlosswart von Wildenstein nach.

Die OnlineReports-News über das Konkursverfahren gegen die Oliver Kreuzer GmbH in Muttenz des ehemaligen FC Basel-Verteidigers wurde von der Basellandschaftlichen Zeitung aufgenommen.

Die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, die Basellandschaftliche Zeitung, marcbachmann.ch und barfi.ch nahmen den OnlineReports-Bericht über den massiven Publikums-Verlust von Telebasel auf.

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Auf einen OnlineReports-Bericht über Probleme mit Musliminnen im basler Frauenbad Eglisee nahm die TagesWoche Bezug.

Die TagesWoche verwies auf die Analyse der neusten Leserzahlen der Printmedien aus der Region Basel.

Die TagesWoche ging auf kontroverse Standpunkte zur Handschlag-Verweigerung in OnlineReports ein.

Roland Stark ging in der Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Kolumne von Joël Thüring über die Möglichkeit einer Sommer-Olympiade in Basel ein.

Auf die OnlineReports-News über die Zahlungsunfähigkeit der "Baugesellschaft BL AG" ging die Basler Zeitung ein.

In ihrem Bericht über die GPK-Kritik an der Seltisberger Gemeinderätin Vanessa Duss Jacobi berief sich die Basler Zeitung auf eine Recherche von OnlineReports.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Bericht über das Kriech-Tram auf der Klybeckstrasse aud OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Liestaler Stadtpräsidenten Jürg Wüthrich nahm die Basler Zeitung auf.

Das SRF-Regionaljournal, die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Spray-Attacke auf den Sitz der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt auf.

Das SRF-Regionaljournal, die TagesWoche und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über den Abgang von Oliver Jacobi als Baselbieter Kantonsingenieur auf Recherchen von OnlineReports.

Telebasel, die Basler Zeitung, 20 Minuten und die Basellandschaftliche Zeitung stützten sich in ihren Berichten über Sibel Arslans Rücktritt auf OnlineReports.

Die TagesWoche, Telebasel, die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung nahmen die OnlineReports-Meldung über den Weggang von Sibel Arslan bei der Baselbieter Sicherheitsdirketion auf.

Den OnlineReports-Bericht über den krankgeschriebenen Baselbieter Kantonsingenieur Oliver Jacobi zog die Basler Zeitung nach.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung nahmen die OnlineReports-Recherche über rechtliche Probleme beim Eigenheim-Bau des Baselbieter Kantonsingenieurs in Seltisberg auf.

Die Basellandschaftliche Zeitung zog die OnlineReports-Recherche über Tricksereien beim Eigenheim-Bau des Baselbieter Kantonsingeieurs nach.

Roland Stark, Kolumnist der Basler Zeitung, zitierte in seiner Kolumne einen OnlineReports-Kommentar aus dem Jahr 2010 zur "Bespielung" von Basler Plätzen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Mit über 34'000 Eintritten erreichte das Open Air-Cinéma auf dem Münsterplatz diesen Sommer fast gleich viele Filmbegeisterte wie letztes Jahr.

• Zum Projekts des trimodalen Containerterminals Gateway Basel Nord haben die Schweizerischen Rheinhäfen beim Bundesamt für Verkehr ein Fördergesuch für das Hafenbecken 3 eingereicht.

• Die Leerwohnungsquote im Kanton Basel-Stadt liegt nach 0,3 Prozent im Vorjahr jetzt bei 0,4 Prozent, was immer noch Wohnungsnot bedeutet.

• Mit einer Anpassung des Bau- und Planungsgesetzes zur besseren Nutzbarkeit der Dachgeschosse sollen in Basel die baurechtlichen Vorschriften liberalisiert werden.

Anwohner wehren sich mit einer Petition gegen einen zwei Millionen teuren Umbau des Steinbühlmättelis, der "ein ganzes Jahr dauern soll und mehr Nach- als Vorteile bringen wird".

Raffaela Hanauer amte per sofort als Co-Präsidentin des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest (jgb), dies zusammen mit dem Baselbieter Bálint Csontos.

• Die Gemeinde Riehen bietet ab dem 12. August im Naturbad kostenlosen WLAN-Empfang, genauso wie in den nächsten Wochen auf der Grendelmatte sowie im Dorfzentrum.

Adrian Gaugler, News-Moderator und Sport-Chef von Telebasel, hat gekündigt und wird Mediensprecher von Swissgrid.

• 90'000 Personen verfolgen in Basel die Bundesfeier am Rhein mit dem Feuerwerk als Höhepunkt, das um 23 Uhr gezündet wurde.

• Weil der Kanton Basel-Stadt gemäss Eidgenössischer Lärmschutzverordnung verpflichtet ist, bei Grenzwert-Überschreitung bis März 2018 Strassenlärm-Sanierungen vorzunehmen, und weil die Anwohner befürchten, dass die Lärmbelastung im Rahmen der Ausbaupläne der Roche noch zunimmt, soll die Lärmbelastung an der Grenzacherstrasse "mit geeigneten Massnahmen gesenkt werden".

• Der 25-jährige FCB-Mittelfeldspieler Taulant Xhaka hat seinen bis zum 30. Juni 2018 laufenden Vertrag vorzeitig um weitere drei Jahre verlängert.

• Die Basellandschaftliche Kantonalbank erzielte im ersten Halbjahr 2016 einen Geschäftserfolg von 93,9 Millionen Franken, was einer Steigerung um 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, während der Gewinn um 2,3% auf 52,9 Millionen Franken stieg.

• Das Komitee "Liaison directe" und das Komitee "SBB Pro Juralinie" haben bei SBB und Bundesamt für Verkehr (BAV) eine Resolution eingereicht, mit der eine Verbesserung des Bahnangebotes von Basel via Laufen, Delémont, Moutier, Grenchen-Nord zum Genferseebecken hin verlangt wird.

• Die Baselbieter Juso und das Junge Grüne Bündnis Nordwest reichten am 5. Juli ihre beiden Schwester-Initiativen, die ein Stimmrecht für niedergelassene Ausländerinnen und Ausländer und ein Stimmrecht ab 16 Jahren fordern, ein.

Jens van der Meer tritt am 1. Juli seine Funktion als Verwaltungsleiter von Riehen an – als Nachfolger des langjährigen Gemeindeverwalters Andreas Schuppli, der nach 16 Jahren in Pension geht.

• Die Sanität Basel-Stadt und das Kantonsspital Baselland prüfen, die Sanitätsnotruf-Zentralen für ihre jeweiligen Einsatzgebiete zusammenzulegen.

Stephan Naef (54) wird per 1. Oktober neuer Finanzchef der EBM als Nachfolger von Cédric Christmann, der intern als Geschäftsführer die EBM Energie AG übernimmt.

• Der Verwaltungsrat der BVB hat per 1. September den 50-jährigen Bruno Stehrenberger, Leiter Betriebsführung und Mitglied der Geschäftsleitung der SBB-Division Infrastruktur, zum neuen Leiter Infrastruktur und Mitglied der Geschäftsleitung gewählt.

• Die Fraktion der Grünen Baselland wird für die Wahl zum Landratspräsidenten den Pratttler Parlamentarier Philipp Schoch vorschlagen.

• Der Zoo Basel erhöht die Eintrittspreise ab 1. Juli 2016: Ein Erwachsenenticket kostet neu 20 Franken (bisher 18 Franken) und ein Kinderticket neu 9 Fanken (bisher 7 Franken); die Preise für die Jahres-Abonnemente werden ab 1. Januar 2017 erhöht.

• Das Umwelt-Abo im Tarifverbund Nordwestschweiz kann ab sofort mit einem frei wählbaren Gültigkeitsbeginn bezogen werden – egal ob Monats- oder Jahresabonnement.

• Der Landrat hat dem neuen Baselbieter Energiegesetz, das eine Energieabgabe und ein Fracking-Verbot enthält, zugestimmt.

• Der Basler Wirtschaftsminister Christoph Brutschin (SP) wurde neuer Präsident der Konferenz der kantonalen Volkswirtschaftsdirektoren.

• Das Jugendkultur-Festival (JKF) will "mit Überzeugung" an seinem Nachhaltigkeitskonzept inklusive Mehrweggeschirr festhalten.

Fritz Jenny, Vizepräsident "Rehab Basel AG und Direktor des Bürgerspitals Basel, übernimmt das Rehab-Präsidium von Heinrich Koller, der altersbedingt zurücktritt.

• Der Basler FDP-Grossrat Helmut Hersberger ist neuer Präsident des Hauseigentümerverbands Basel-Stadt.

• Der Allschwiler Gemeindeverwalter Dieter Pfister verlässt seinen Posten auf 31. Dezember 2016.

Schweizer Grenzwächter erwischten Anfang Juni am Autobahnzoll Basel-Weil einen 36-jährigen Albaner, der versuchte, 3,2 Kilogramm Kokain in einem Versteck in seinem Auto von Deutschland in die Schweiz zu schmuggeln.