© Fotos by Ruedi Suter, OnlineReports / Fankhauser
"Enormer Hunger nach Kultur": Delegation aus Kosova mit Gastgebern gestern im Basler Rathaus*

Basler Musikinstrumente lindern seelische Kriegswunden kosovarischer Kinder

Musik verbindet: Die Bande zwischen der Region Basel und der Stadt Gjakova werden zusehends enger


Von Ruedi Suter


Wie wirkungsvoll private Wiederaufbauhilfe sein kann, zeigt ein von der Baslerin Dorothea Fankhauser initiiertes Projekt in Kosova. Mit der Unterstützung einer Musikschule und der Lieferung von Musikinstrumenten wird Kindern geholfen, über ihre traumatischen Kriegserlebnisse hinwegzukommen – mit verblüffenden Folgen.


Den Krieg und seine Greuel hatte er schon erlebt, aber sein kleines Binnenland auf dem Balkan hatte er noch nie verlassen. Erst jetzt, mit 29 Jahren, hatte Musikschulddirektor Astritt Pallaska einen Pass erhalten, um zusammen mit seiner Freundin Yllka Qusi, dem befreundeten Anwalt Burim Zherka und dessen Frau Shukrie von Kosova in die Schweiz zu fliegen. Gestern ist die kleine, sichtlich aufgeräumte Delegation in Basel angekommen – eingeladen von einem Basler Ehepaar, das seit einigen Jahren im kriegsversehrten Kosova eine bemerkenswerte private Wiederaufbauhilfe leistet.

Am Anfang stand ein Gelübde: Sollte sich je einmal genügend Bares in der Familienschatulle häufen, würde dieses nicht in Papieren angelegt. Zu unpersönlich, zu passiv. Es sollte, so schworen sich die damals noch mitnichten auf Rosen gebetteten Ehepartner Georg (58) und Dorothea Fankhauser (58), in ein eigenes Vorhaben investiert werden. In ein idealistisches Projekt, das kontrollierbar bleibt und von der persönlichen Verantwortung getragen wird.

Ein Wink des Himmels

Jahre später ist dank dem Geschick und dem Glück des auf Sonnenenergie spezialisierten Investmentberaters Fankhauser ein schöner Batzen zusammengekommen. Im Sinne der partnerschaftlichen Aufgabenteilung obliegt es nun Gattin Dorothea, ein sinnvolles Projekt zu finden. Die Künstlerin verlässt sich auf die Schutzengel, "meinem Lebensthema", das sie in ihren Wachsskulpturen thematisiert. Zufällig liest sie in einem Artikel der Caritas-Mitarbeiterin Beatrice Rutishauser, zuständig für den Kindergartenaufbau in Kosova, über Gewalt, Armut und die Hoffnungen der Menschen im weitgehend zerstörten Balkanland. Der Bericht schliesst mit dem Satz: "Mögen alle Schutzengel sie beschützen." Ein Wink des Himmels.

2005 steigt Dorothea Fankhauser (Bild) erstmals in Pristina aus dem Flugzeug. Von der Hauptstadt Kosovas führt die Fahrt auf zerbombten Strassen nach Gjakova. Die Stadt im Südwesten schreckt durch Ruinen und Einschusslöcher, durch traumatisierte Kinder und zahlreiche Frauen, denen der Krieg ihre Männer getötet hat. Mit Hilfe von Beatrice Rutishauser lernt Fankhauser den kosovarischen Rechtsanwalt und späteren Freund und Berater Burim Zherka kennen. Das Elend, aber auch die Herzlichkeit der Menschen und das überwältigende Gefühl, hier etwas bewirken zu können, führen zu einem Entschluss mit verblüffenden Folgen: Direkte Privathilfe mit Motivationseffekt, die mehr und mehr Menschen der Region um Gjakova mit Menschen in der Regio Basiliensis verbindet.

Musik gegen seelischen Kriegsverletzungen

Zuerst werden in zwei Bergdörfern um Gjakova kinderreiche Witwen unterstützt. Die Hilfe aus Basel ermöglicht ihnen wieder die Bestellung ihrer Felder, ihrer Gärten; sie können unter Anleitung von Burim Zherka nun Kühe kaufen, Milch verarbeiten, Bienen züchten – und die Kinder zur Schule schicken. Doch ihr Anliegen, Musizierende zu fördern, lässt die Baslerin nicht los. Dann begegnet sie bei einer ihrer nächsten Reisen Astritt Pallaska. Dieser leitet die Musikschule in Gjakova, muss aber seine 140 Schülerinnen und Schüler unter primitiven Bedingungen unterrichten. Die Räume sind dunkel, ungesund feucht auch, und die Kinder können nicht richtig musizieren, weil die Instrumente schlecht sind oder schlicht fehlen.

Dafür ist Astritt Pallaska ein "wunderbarer Lehrer und Leiter der Schule", wie die Angereiste erfährt. Sein Unterricht mit den von Tod, Verlust und Beschuss traumatisierten Kindern helfe diesen, langsam ihre schrecklichen Erlebnisse zu verarbeiten. Der Musikdirektor und sein Team singen zunächst ein paar fröhliche Lieder. Dann folgen Gesänge mit Texten, die von Tod, Verlust und Kriegsleid handeln, dann Lieder über die Natur, die Liebe, den Frieden. "Uns kommen jedesmal die Tränen", sagt Fankhauser etwas verlegen über die Wirkung der Hingabe, mit der die Jugendlichen dabei sind. "Die Sehnsucht der Kinder, über die Musik Erleichterung und vielleicht gar Heilung zu finden, ist immer wieder spürbar."

Ein Kosova der Warmherzigkeit

Schliesslich reist auch Georg Fankhauser, Mitinhaber der Basler Treuhandgesellschaft Itag und Gründer der Stiftung Pirolo für Musikerunterstützung, in die kosovarische Stadt. Die vielen warmherzigen Begegnungen im bitterarmen Kosova, das auf serbisch Kosovo heisst, beelendet das Ehepaar aus der Rheinstadt auch. Denn das ist nicht das Land, das sie aus den Medien kennen – voller Misstrauen, Gewalt und Elend. Das ist ein Kosova, in dem die Menschen wieder normal und friedlich leben wollen, voller Hoffnung und Dankbarkeit jenen gegenüber, die ihnen beim Wiederaufbau unter die Arme greifen. Ansporn genug, von nun an daheim in der Region Basel Freunde, Bekannte, Geschäfte und Organisationen zur Mithilfe zu motivieren.

Mit Erfolg. An einer vom gemeinnützigen Basler Acacia-Verein für Entwicklungszusammenarbeit und seinem Leiter Jules Ackermann mitgetragenen Sammlung beteiligen sich zahlreiche Privatpersonen, aber auch Geschäfte wie die Musikhäuser Stoffler und Oesch in Basel oder Rothen in Muttenz.

Im Winter 2007 startet in Basel ein erster Sattelschlepper mit 100 neuen Instrumenten in Richtung Gjakova. Nach abenteuerlicher Fahrt durch Serbien erreicht der Lastwagen die Musikschule (Bild): Die Ankunft wird zu einem grossen  Medien- und Publikumsereignis, das Dorothea Fankhauser so interpretiert: "Der Hunger nach Kultur und die Qualität an Kreativität sind enorm in Kosova."

Motivier- und Vorbildfunktion für Andere

Auch die Weltbank reagiert. Sie gibt der Stadt Gjakova 500'000 Euro für den Neubau der Musikschule. Letzten November stockt der Staat Kosova die Summe auf 850'000 Euro auf – genug, um das ganze Projekt zu finanzieren. Klappt alles nach Plan, werden diesen Herbst 380 Kinder eine neue Musikschule beziehen können. Sie wird von den regelmässigen Stromausfällen im Land verschont bleiben – dank einer ersten Solaranlage dieser Art in Kosova.

Dafür liess Georg Fankhauser seine beruflichen Beziehungen zur Photovoltaikbranche in der Schweiz und in Deutschland spielen. Angetan von der Idee, machen die angefragten Unternehmen gerne mit. Das Solarprojekt soll internationale Organisationen anregen, in Kosova auf eine sichere, dezentrale und umweltverträgliche Energieversorgung zu setzen.

Dornacher Jugendorchester fährt nach Kosova

Ohne Zweifel: Die Beziehungen zwischen den Regionen Basel und Gjakova werden immer enger. Und bereits ist der nächste Streich in Vorbereitung: An Ostern startet am Rheinknie ein Autobus mit rund 50 Musizierenden des Jugendorchesters Dornach gen Kosova. Am Steuer dessen Leiter und Dirigent Lukas Greiner, der sich seit einem Jahr für das Projekt seines Musikerfreundes Georg einsetzt und dafür sogar die Busfahrprüfung ablegte. In Gjakova werden die Jugendlichen beider Länder erstmals miteinander musizieren. Das verbindende Element der Musik wie auch das Zusammenkommen der jungen Kriegsverschonten und Kriegsbetroffenen soll als Nebeneffekt auch die kulturellen Bande zwischen der Schweiz und Kosova festigen.

Der Bedarf an Musik-Instrumenten für die Musikschule sei aber noch nicht gedeckt, sagt Dorothea Fankhauser. Es wird weiter Geld gesammelt, auch für Gebrauchtinstrumente. Zur  Finanzierung des ersehnten Konzertflügels geben heute im Basler Casino die bulgarische Pianistin Irina Georgieva und der albanische Bratschist Altin Tafilaj, beide in Basel ausgebildet, sogar ein Gagen freies Benefizkonzert. Im Anschluss erhält die Basler Initiantin vom Ministerium in Gjakova eine Auszeichnung - überbracht von Astritt Pallaska.

Sicher ist, dass auch in Zukunft Lastagen mit Musikinstrumenten nach Kosova rollen werden. Projektleiterin Fankhauser: "Wir erhalten immer mehr Anfragen. Die neuste Bitte kommt aus Pristina – von der städtischen Feuerwehrmusik."

* Von links: Yllka Qusi, Astritt Pallaska, Dorothea und Georg Fankhauser, Shukrie und Burim Zherka

6. Februar 2009

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"Ich stehe hinter der Einscheidung des IOC"

Aargauer Zeitung
vom 24. März 2020
die Olympia-Siegerin
Nicola Spirig zitierend
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Leider hat der Texter die Quali nicht geschafft.

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

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In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

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Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

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20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

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In einem Satz


Coronavirus Baselland
, Stand 9. April, 14 Uhr: 711 bestätigte Fälle (+17 gegenüber Vortag); 21 verstorbene Personen (-); 485 Personen (+24) sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 9. April, 10 Uhr: 846 positive Fälle (+12 gegenüber Vortag); 33 Todesfälle (+2); 572 Personen sind genesen; 93 Personen (davon 74 aus BS) hospitalisiert, 13 Personen (-1) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 8. April, 14 Uhr: 694 bestätigte Fälle (+4 gegenüber Vortag); 21 verstorbene Personen (+2); 461 Personen (+9) sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 8. April, 10 Uhr: 834 positive Fälle (+21 gegenüber Vortag); 31 Todesfälle (+3); 535 Personen sind genesen; 99 Personen (davon 83 aus BS) hospitalisiert, 14 Personen (+1) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 7. April, 14 Uhr: 690 bestätigte Fälle (+12 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-); 452 Personen sind genesen.

Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, aufgrund der aktuellen Coronakrise keine Verzugszinsen bei den Gemeindesteuern bis zum 31. Dezember 2020 zu erheben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 7. April, 9.30 Uhr: 813 positive Fälle (+10 gegenüber Vortag); 28 Todesfälle (+2); 508 Personen sind genesen (über 60 Prozent); 101 Personen (davon 83 aus BS) hospitalisiert, 13 Personen (unverändert) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 6. April, 14 Uhr: 682 bestätigte Fälle (+12 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-); 412 Personen sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 6. April, 9.45 Uhr: 803 positive Fälle (+9 gegenüber Vortag); 26 Todesfälle (unverändert gegenüber Vortag); 481 Personen sind genesen (60 Prozent); 99 Personen (davon 78 aus BS) hospitalisiert, 13 Personen (-2) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 5. April, 14 Uhr: 670 bestätigte Fälle (+14 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (-); 369 Personen sind genesen (erstmals über 50 Prozent aller Fälle).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 5. April, 10.15 Uhr: 794 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 26 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 460 Personen sind genesen (60 Prozent); 106 Personen (davon 84 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen (-1) benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 4. April, 14 Uhr: 656 bestätigte Fälle (+31 gegenüber Vortag); 19 verstorbene Personen (+5); 298 Personen sind genesen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 4. April, 10 Uhr: 771 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 24 Todesfälle (+3 gegenüber Vortag); 434 Personen sind genesen; 112 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 3. April, 14 Uhr: 625 bestätigte Fälle (+15 gegenüber Vortag); 14 verstorbene Personen (+2); 266 Personen sind genesen.

Die Geschäftsleitung des Baselbieter Landrats hat beschlossen, dass am ursprünglich vorgesehenen Termin vom 30. April keine Landratssitzung stattfinden wird.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 3. April, 10 Uhr: 748 positive Fälle (+30 gegenüber Vortag); 21 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 397 Personen sind genesen; 115 Personen (davon 93 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1); 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1); Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.