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"Es sind papiererne Beziehungen": Debütantin Sourlier

Geschichten über die Unzuverlässigkeit der Erinnerung

Die in Basel geborene Stefanie Sourlier debütiert mit einem bemerkenswerten Erzählband über den Zugang zur Welt


Von Anna Wegelin


Solothurn wird über das Wochenende nach Auffahrt zum literarischen Treffpunkt der Schweiz. An den 33. Solothurner Literaturtagen vom 3. bis 5. Juni stellen über siebzig Autorinnen und Autoren aus der Schweiz und aus dem Nachbarland Österreich ihre neusten Würfe vor. Zu den neuen Stimmen gehört auch Stefanie Sourlier. Die 32-jährige Autorin mit Geburtsort Basel debütiert mit dem Erzählband "Das weisse Meer", neun sprachlich faszinierende Geschichten über die Tücken der Erinnerung und die "Ausgeschlossenheit von der Welt", wie die Schriftstellerin sagt. Haben wir es hier mit einem neuen Generationenbuch zu tun?

OnlineReports:
Stefanie Sourlier, Sie sind in Basel geboren und haben in Berlin gelebt, wo Sie auch die Autorenwerkstatt des Literarischen Colloquiums besuchten. Nun sind Sie zurück in Zürich, wo Sie Ihr Lizentiat in Germanistik und Filmwissenschaft machen ...

Stefanie Sourlier:
... und in einer Bar arbeite. Ich habe während des ganzen Studiums gejobbt, auch im Kino oder als Nachtwache.

OnlineReports:
Haben Sie auf Ihren Jobs die Geschichten für Ihr erstes Buch, den Erzählband "Das weisse Meer" entworfen?

Sourlier:
Ich hab schon immer viel gelesen. Mich interessiert vor allem die Sprache, wie etwas formuliert ist. Mit zwanzig schrieb ich zuerst Gedichte, ich wollte damals auch einen Roman schreiben. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich es nicht getan habe. Es hat gedauert, bis ich das gefunden habe, was mir entspricht.

OnlineReports: Schriftstellerin zu sein?

Sourlier: Ja. Ich weiss natürlich, dass dies nicht einfach ist. Man ist sehr viel mit sich allein und muss alles aus dem Eigenen schöpfen. Mit den Erzählungen habe ich meine Form gefunden – nicht im linearen Erzählen, sondern im Umkreisen eines Themas von den Rändern her und in der Möglichkeit der Auslassung. Im Moment schreibe ich jedoch gerade an einer längeren Erzählung, es könnte auch ein Roman werden. Ich setze mich aber nicht jeden Morgen um acht Uhr ans Pult und lege los.

OnlineReports: Sie müssen ja Ihr Liz machen. Sie studieren auch Filmwissenschaften. Wollten Sie nie beruflich mit Film arbeiten? Wahrnehmung und ver-rückte Wirklichkeit spielen in Ihrem Erzählband eine zentrale Rolle.

Sourlier: Der filmische Blick interessiert mich sehr. Ich mache mit der Sprache, was ein Film mit Bildern macht: Ver-rücken, wie Sie sagen, und überblenden. Der Film funktioniert im Buch als Metapher für die Erinnerung, im Überblenden der Gegenwart mit Vergangenem.



"Es hat gedauert, bis ich das gefunden habe,
was mir entspricht."




OnlineReports: Tauchen wir in Ihr Buch ein. Da ist immer eine Ich-Erzählerin aus einer Kleinstadt, die es irgendwohin verschlägt, in eine Grossstadt wie Manchester oder New York oder ans Ende der Welt, zum Beispiel nach Archangelsk am Weissen Meer. Zwar gibt es den Bruder oder die WG-Mitbewohnerin, den alten Mann vis-à-vis oder das Kind einer Freundin. Aber im Grunde bleibt das Ich allein und das Umherreisen wirkt ziel- und orientierungslos. Beschreiben Sie hier das Lebensgefühl Ihrer Generation um die dreissig?

Sourlier: Ich denke nicht, dass "Das weisse Meer" ein Generationenbuch ist, wie dies beispielsweise über die Bücher von Judith Hermann gesagt wurde. Ich finde es auch problematisch, dass die Literaturkritik immer versucht, ein Buch, in dem jüngere Menschen in einer Grossstadt vorkommen, die viel rauchen und keine klaren Ziele im Leben haben, als Ausdruck einer Generation zu lesen.

OnlineReports: Die Figuren in Ihrem Buch wirken jedoch ähnlich ziellos. Diese Stimmung ist prägend.

Sourlier: Es stimmt schon, die Art, wie die Figuren sich in der Welt bewegen: Sie nehmen nicht wirklich am Leben teil, betrachten die Aussenwelt durch eine Art Filter, als befänden sie sich auf einem Nebenschauplatz des tatsächlichen Geschehens. Es gibt im Buch eine wiederkehrende klaustrophobische Stimmung im Blick auf die Welt.

OnlineReports: Inwiefern klaustrophobisch, einengend?

Sourlier: Die letzte Geschichte heisst "Unter Wasser". Das ist ein Bild für die Ausgeschlossenheit von der Welt um uns herum. Bei den ziellosen Reisen geht es aber auch um eine Flucht vor der Enge des Ortes, den man kennt.



"Ich wollte Geschichten schreiben
über die Unzuverlässigkeit der Erinnerung."




OnlineReports: Das Ich, einmal heisst die Protagonistin Sonja, ist hin- und hergerissen zwischen Herkunft und Familie einerseits und Freiheit, aber auch Alleinsein andererseits. Kindheit ist ein wichtiges Thema im Buch. Die Figur des Bruders kommt in mehreren Geschichten vor. Beziehen Sie sich dabei auf Ihre eigenen Brüder?

Sourlier: "Das weisse Meer" ist nicht autobiografisch. Ich habe drei Brüder, aber ich schildere im Buch nicht meine eigenen Kindheitserinnerungen. Interessant finde ich hingegen, dass die frühesten Erinnerungen uns prägen, gerade weil wir uns nicht immer an sie erinnern, sondern sie zum Beispiel aus Erzählungen anderer kennen. Ich wollte Geschichten schreiben über die Unzuverlässigkeit der Erinnerung.

OnlineReports: Unzuverlässig, flüchtig oder eher ersehnt als gelebt sind auch die zwischenmenschlichen Beziehungen, die etwas deprimierend stimmen.

Sourlier: Es sind papiererne Beziehungen. Es geht um den Versuch, eine Beziehung herzustellen: Die Protagonistin versucht, sich ein Gegenüber zu schaffen, das sie aber in den tatsächlichen Beziehungen mit anderen nicht unbedingt findet. Die Bruderfigur kann auch als wenig fassbarer Teil der Ich-Erzählerin selbst gesehen werden. Die Suche nach dem Gegenüber ist auch eine Suche nach sich selbst.

OnlineReports: "Back to the roots" also, zurück zum Anfang: Sie sind in Basel geboren. Was bedeutet Ihnen diese Stadt?

Sourlier: Man hat mir diese Frage schon oft gestellt. Ich habe mein erstes Lebensjahr in Basel verbracht. Basel ist für mich ein Ort der Kindheit, meine Grossmutter lebte hier. Ich erinnere mich an jede Einzelheit in ihrer Wohnung, an Besuche im Stadtpark und einen grossen farbigen Tatzelwurm.

OnlineReports: Sie meinen das Spielgerät im Schützenmattpark?

Sourlier: Das ist eben auch so eine Unverlässigkeit. Ich weiss nicht mehr, ob diese Erinnerung von mir selbst stammt oder ob mein älterer Bruder sie mir erzählt hat. Ich habe bis vor kurzem drei Jahre in Berlin gelebt. Dort ist eine Stunde Fahrt nichts, aber zwischen Basel und Zürich liegen Welten. Ich habe eine Freundin in Basel und war letztes Jahr zum Beispiel an einem Konzert hier.

OnlineReports:
Lovebugs?

Sourlier: Nein, Leonhard Cohen.

Stefanie Sourlier stellt am Freitag, 3. Juni, 14–14.30 Uhr ihr Erstlingswerk an den Solothurner Literaturtagen vor, im Wängisaal der Jugendherberge. Ihre Diskussion mit Autorenkollege Jens Steiner wird live übertragen in der Sendung «BuchZeichen» von Schweizer Radio DRS2. Am Samstag, 14 Uhr, liest sie im Landhaus (Säulenhalle) in Solothurn. www.literatur.ch

31. Mai 2011


Zum Buch

AW. Der Erzählband "Das weisse Meer" ist das erste Buch der gebürtigen Baslerin Stefanie Sourlier. Alle neun Geschichten sind aus der Innenperspektive einer weiblichen Ich-Figur geschrieben, die scheinbar ziellos durch die Welt streift. Was ist eigentlich wichtig im Leben? Worauf kommt es an? Und wo bin ich? "Man sucht nach der Wahrheit und stösst auf Nichtiges", lesen wir eine mögliche Antwort darauf in der Erzählung "Der Bruder". "Und man weiss nicht, ob dies die Müllberge am Rand des beschwerlichen Weges zur Wahrheit sind oder die Wahrheit selbst, wenn es denn eine gibt." Denn die Schwierigkeit ist, "das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen".

Die Erzählungen im Band "Das weisse Meer" geben Einblick in das Lebensgefühl einer Orientierungslosigkeit, die bei Stefanie Sourlier allerdings erstaunlich "normal", selbstverständlich daherkommt: "Man denkt immer man könne das Wichtige vom Unwichtigen unterscheiden, und plötzlich kriegt das Nichtige immense Wichtigkeit", so ihr Alter Ego. Die Texte handeln vom Leben und vom Tod, von Erfahrung, Wahrnehmung und Erinnerung, von Familie und Eigenleben, von Freund- und Liebschaft und vom Sich-Treibenlassen. Einnehmend ist, wie die Autorin diesen Zustand beschreibt: eigenwillig und klug.

Stefanie Sourlier: "Das weisse Meer." Erzählungen. Frankfurter Verlagsanstalt. 170 Seiten. 30.50 Franken.


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RückSpiegel


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Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

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Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

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Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.