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"Tatbestand der Ausbeutung": Big Data

Auf dem Weg in die Daten-Diktatur

Maschinen können den Menschen entbehren – zwei Bücher darüber, wie der Alltag der Menschen in Zukunft aussehen könnte


Von Aurel Schmidt


Dass wir auf dem Weg in eine Datendiktatur sind, wird uns umso bewusster, je intensiver wir darüber nachdenken. Seitdem jeder Schritt überwacht, aufgezeichnet, registriert, getrackt, interpretiert, vorausgesagt werden kann, etwa mit Thermostaten im Schlafzimmer, ist etwas eingetreten, mit dem wir uns dringend auseinander setzen sollten.

Bald wissen die intelligenten Maschinen mehr über uns als wir selbst. Die Entwicklung, die vielleicht bereits einen point of no return erreicht hat, sollte uns zutiefst verstören. Ist aber nicht der Fall. Sollte die prognostizierbare Datenkatastrophe am Ende doch nicht eintreten, könnte das nur daran liegen, dass Big Data an seinen eigenen Widersprüchen zerbricht, meint Yvonne Hofstetter in ihrem Buch "Sie wissen alles".

Hofstetter ist Juristin, hat sich mit Finanztechnologie befasst und ist CEO eines IT-Unternehmens. Wenn sie etwas über Big Data sagt, wird sie also wahrscheinlich genauer als viele wissen, worum es geht. Umso mehr verdienen ihre Aussagen, zur Kenntnis genommen zu werden.

"Intelligente Maschinen sind 'Besserwisser' und
bilden eine 'maschinelle Parallelwelt'."




Eine kleine Vorbemerkung zum Buch und dann direkt zur Sache. Die Leserschaft ist zu resoluter Aufmerksamkeit aufgefordert. Bei der Komplexität der Materie soweit kein Wunder. Dafür liegt der Lohn in einem umfassenden Überblick. 

Zu Beginn erklärt die Autorin am Beispiel von Luftraumüberwachung und Börse, wie Big Data funktioniert, nämlich ziemlich autonom, unter Ausschluss des Menschen; anschliessend geht sie auf das Thema Mathematik, Algorithmen, Statistik, Modell, Variable, Wahrscheinlichkeitsrechnung ein. Im zweiten Teil stellt sie Überlegungen über den Menschen und seine Zukunft an. Zwischenhinein fallen immer wieder pointierte Sätze, die das Gesagte kritisch auf den Punkt bringen. Intelligente Maschinen seien "Besserwisser", sagt Hofstetter, Big Data sei eine "maschinelle Parallelwelt".

Am Beispiel der Börse wird die absolute Macht von IT-Maschinen und Algorithmen exemplarisch deutlich. Was geschieht, hält sich an die Formel "If, then, else" (Wenn, dann, sonst). Algorithmen lenken und diktieren weitgehend den Wertschriftenhandel, der Handlungspielraum der Trader ist eingeschränkt. Das gleiche Gesetz ist übertragbar auf zahlreiche andere Bereiche.

Die Rechner sind so programmiert sind, dass sie immer umfassender alle denkbaren Risiken und sogar unwahrscheinlichen Ereignisse, sogenannte Schwarze Schwäne (äusserste Unwahrscheinlichkeiten), einkalkulieren, besser als der Mensch je dazu in der Lage wäre. Zwar sind sie weder in der Lage, Metaphysik, Mystik, menschliche Psychologie und so weiter zu verstehen, noch darauf einzugehen. Sie können aber sehr gut auch darauf verzichten. Sie haben gelernt zu lernen und sich automatisch zu korrigieren, und je perfekter sie dazu in der Lage sind, desto weniger kann der Mensch dagegen einschreiten und muss sich mit der Funktion als Handlanger begnügen. Etwas anderes würde den Lauf der Welt unterminieren.

"Der Mensch kann den Wettkampf mit
der Maschine nicht gewinnen."




Hofstetter möchte diese Entwicklung nicht wahrhaben. Auf den letzten Seiten des Buchs gibt sie zehn Ratschläge gegen die fortschreitende Entwicklung. Zum Beispiel sollten Anwender auf die Nutzungsoptimierung von iMaschinen und iGeräten verzichten. Es muss nicht immer sofort das neueste Modell sein, meint sie. Je mehr Nutzen, desto mehr Daten und also mehr Kontrolle. Aber da viele Menschen fürchten, die technische Revolution zu verpassen, deren Gebrauch ihnen einen höheren sozialen Status verleiht, ist davon nicht viel zu erwarten.
  
Widerstand ist wohl eine positive Haltung, aber die Aussicht, etwas ausrichten zu können, eher gering. Auch mit den besten Ratschlägen von Hofstetter. Zuletzt räumt sie selbst ein, dass der Mensch den Wettkampf mit der Maschine nicht gewinnen kann, weil die Maschine den Menschen immer mehr entbehren kann. Im Börsengeschäft handeln zunehmend Maschinen mit Maschinen und Rechner mit Rechnern. Bereits jetzt schon wird in den USA die Hälfte aller Transaktionen maschinell abgewickelt.

Was geschieht mit den Daten, die anfallen? Sie werden in Gold verwandelt: von den IT-Konzernen. Wer seine persönlichen Daten nicht freiwillig herausrückt, dem werden sie entzogen. Auch hier kein Rückzug. Überall sind Kontrollmaschinen und Datenkollektoren aufgestellt; Facebook kennt durch den sogenannten digitalen Schatten beziehungsweise die Daten-Abgase auch Menschen, die kein Konto bei ihm haben. Um es sarkastisch zu sagen: Ihr Pyjama, sehr verehrte Leserinnen und Leser, weiss genau, wann Sie schlafen gehen, und löscht automatisch das Licht im Schlafzimmer, wenn es Zeit ist. Sogenannte Wearables als Spione. Nicht heute, das nicht. Aber es kommt noch. Die Käuferschlange bildet sich schon vor der Ladentür.

"Der totalitäre Albtraum hat auch
etwas Grausliches an sich."




Ist das pessimistisch? Ich würde sagen: und wie! Vielleicht bin ich aber nur zu sehr auf die negativen Konsequenzen von Big Data eingegangen. Denn der totalitäre Albtraum, der sich abzeichnet, ist als gesellschaftliche Perspektive natürlich entsetzlich, hat aber zugegebenermassen auch etwas angenehm Grausliches an sich wie Wölfe und Hexen in den Grimm-Märchen für Kinder.

In diesem Sinn liegt die Bedeutung von Hofstetters Buch darin, dass es die Leserschaft auf die bevorstehenden Revolutionen vorbereitet. Falls gewünscht. Als Juristin geht die Autorin auf rechtliche Fragen ein wie etwa die, wem eigentlich die Daten gehören. Eigentum ist nur an Objekten möglich, niemals an Daten. Die von der IT-Industrie vorgenommene unerlaubte Aneignung personenbezogener Daten erfüllt daher mindestens den Tatbestand der Ausbeutung.
 
Postfinance hat kürzlich die Absicht bekanntgegeben, die Daten ihrer Kunden und Kundinnen absaugen und damit Handel treiben zu wollen. Wer seine Einwilligung dazu verweigerte, sollte vom E-Banking ausgeschlossen werden. Der Widerstand war aber so gross, dass der Plan begraben werden musste.

"Die Menschen werden kontrolliert, aber
kontrollieren sich selbst auch untereinander."




Da wir schon einmal bei der schönen neuen, totalisierten Welt sind, soll hier noch ein Hinweis nachgeschoben werden auf das Buch "Der Circle" des amerikanischen Schriftstellers Dave Eggers, das gut als Ergänzung zur Thematik von Yvonne Hofstetter passt.
 
Der "Circle" im Buchtitel ist ein an Facebook und Google orientiertes futuristisches Kommunikations-Unternehmen, das die halbe und bald die ganze Welt mit Informationen versorgt und die Menschheit zu einer netten Grossfamilie vereinigt, bis ...

Bis der Horror losbricht.

Die Mitarbeitenden des Circle bilden eine kommunikative, vernetzte, transparente Community oder, in der Sprache des Buchs, einen Circle. Sie besitzen alle ein Profil, ein Passwort, die erforderlichen Tools und bedienen pausenlos ihre Social Accounts, Feeds, Rankings, Postings, Downloads, wenn es nicht längst die Netzhaut besorgt, und geben über Smiles (Zustimmung) und Frowns (Stirnrunzeln, also Ablehnung) ihr Urteil ab.

Permanent werden sie kontrolliert, aber selbst kontrollieren sie permanent auch alle anderen. Überall sind Sensoren und Dropcams aufgestellt. Wer sich heraushalten will und auf die negative Freiheit beruft, nicht mit von der Partie zu sein, macht sich verdächtigt und gilt als sozial dubioses Subjekt. Jeder und jede ist unentwegt zu Rechenschaft verpflichtet. Warum hast du auf meine Mails nicht geantwortet? Warum bist du nicht zu meiner Party gekommen? Habe ich dich verletzt? Nein, nein, natürlich nicht, aber... Was aber? Ich meinte nur... Was meintest Du? Und so weiter.

"Die total transparente Welt ist
eine totalitäre Welt – eine Peepshow."




Die "Philosophie" des Circle besteht darin, dass die Welt von jeder Art von Kriminalität befreit werden könnte, wenn alle alles von allen wüssten. Danach wird gehandelt.

Mae Holland ist Pionierin und trägt eine Kamera um den Hals. Dadurch können alle User des Circle jeden ihrer Schritte mitverfolgen, während sie selbst auf dem Monitor ihres Handgelenk-Computers in jedem Augenblick ihr Ranking ablesen und auf ihre Follower reagieren kann. Schnell steigt sie zum bejubelten Star der Circle-Community auf.

Nachdem ich das geschrieben hatte, las ich, dass eine amerikanische Country-Pop-Sängerin 45 Millionen Follower hat, unter denen einer war, der ihre Geburtsstunde angeben konnte, die sie selbst nicht kannte. Das Geschriebene ist im selben Moment, wo es geschieht, schon überholt.
 
Für Mae in Eggers Roman hat das alles nur einen Haken. Statt dass die Welt friedlich wird, setzt eine Hetz- und Menschenjagd auf Verdächtige ebenso wie auf Unverdächtige ein. Die Herrschaft des Mobs breitet sich aus. Die informierte, vernetzte, total transparente Welt ist eine totalitäre Welt, in der die Menschen, wie es auch Yvonne Hofstetter annimmt, gesteuert und gleichgeschaltet sind.

Wenn das schon schlimm genug ist, dann ist das Mass noch nicht voll. Die Menschen im Circle empfinden ihre Lebensverhältnisse nicht etwa als entsetzlich, sondern im Gegenteil als erstrebenswert. Sie sind freiwillig, fröhlich, frohlockend, frenetisch dabei, sozusagen unisono.

Von Seite zu Seite nimmt die gläserne, integrierte Gesellschaft in Eggers' Buch das Format einer Peepshow an. Auch die Idee einer Sekte stellt sich ein. Kommunikation ist ein Wahn, der die Menschen vom materiellen Dasein erlösen und in einen Autismus oder ein Nirwana von Information, Nachrichtenaustausch und medialen Netzen führen soll, in dem das Individuum verschwindet. In Eggers' katastrophischer Utopie ist Privatheit ein Verbrechen. Darin besteht seine negative Anthropologie.

"Der Fanatiker ist auf dem richtigen Weg,
der Warner wird zum Verräter."




Der quasi religiöse Charakter der informierten, transparenten, heilen Welt ist etwas, das noch viel zu wenig beachtet worden ist. Am Schluss versucht einer der drei Gründer des Circle, der eingesehen hat, dass die Entwicklung ihm längst entglitten ist, Mae den Irrlauf des Unternehmens begreiflich zu machen, prallt aber an einer Wand ab. Mae ist überzeugt, dass die Welt auf dem richtigen Weg ist, weil sie als Fanatikerin zur Einsicht in den Irrtum nicht fähig ist. Umso mehr wird der Warner wird zur Verdachtsperson, zum Verräter, religiös gesagt zum Renegaten.
  
Das Buch reiht sich in die Tradition der grossen dystopischen Romane von Jewgenij Samjatin, Aldous Huxley, Ray Bradbury oder George Orwell ein und lässt den Horror der schönen neuen Community, den Eggers als eine friedlich in den Wahnsinn des Totalitarismus treibende Welt darstellt, auf den Lesern rieseln: Soweit könnte es kommen.

Eggers versucht also mit literarischen Mitteln, ein groteskes Bild der Zukunft zu entwerfen, während Hofstetter es darauf anlegt, mit kritischen Argumenten auf die Gefahren aufmerksam zu machen. Das Ziel ist beide Mal das gleiche: Seid gewarnt.

Noch einmal zu Yvonne Hofstetter. An einer Stelle fragt sie in ihrem Buch, ob Google zum verlängerten Arm der US-Regierung, wenn nicht zu einem Teil von ihr werden könnte, etwa wie das Federal Reserve System.
 
Gute Frage. Doch ist der Fall nicht bereits eingetreten? Nun ja, nicht ganz. Oder etwa doch? In einem Interview hat Eggers explizit von einer "Komplizenschaft" zwischen den grossen amerikanischen Telefongesellschaften und der NSA gesprochen. Wie auch nicht. Wir sind auf dem besten Weg.  

Literatur
Yvonne Hofstetter: Sie wissen alles. Wie intelligente Maschinen in unser Leben eindringen und warum wir für unsere Freiheit kämpfen müssen. Bertelsmann. 351 Seiten. ca. Fr. 29.90
Dave Eggers: Der Circle. Roman. Aus dem Amerikanischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann. Kiepenheuer & Witsch. 559 Seiten. ca. Fr. 32.90

24. November 2014


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"Eine weitere Buchempfehlung"

Ich möchte noch einen andern Buchtitel empfehlen: Corpus Delicti von Juli Zeh.


Suzanne Sarbach, Hagenthal-le-Bas (F)


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Eine politische Komödie aus der Schweiz und Burkina Faso – nicht nur, aber auch ein Stück zur Konzernverantwortungs-Initiative

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RückSpiegel


Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

persoenlich.com erwähnte OnlineReports und seine frühere Praktikantin Valerie Zaslawsky im Zusammenhang mit ihrem Weggang bei der NZZ und ihrem Umzug nach Berlin, wo sie als Freie Journalistin arbeitet.

In seinem Artikel über medienpolitische Entscheide der Wettbewerbskommission erwähnt Rainer Stadler in der NZZ auch OnlineReports.

Roland Stark, Kolumnist der Basler Zeitung, nahm in seinem Text über Meinungsvielfalt auf OnlineReports Bezug.

In der Meldung über das neue Basler Nachrichten-Portal "Prime News" bezogen sich die BZ Basel, Nachrichtenagentur SDA und das Branchenmagazin Persönlich auf OnlineReports.

Das SRF-Regionaljournal bezog sich in seiner Meldung über die Selbst-Vergiftung des Basler Museumsdirektors Michael Kessler auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Streit der Basler SVP mit ihrem Grossrat Patrick Hafner über Ausstände bei den Mandatabgaben auf.

Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

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Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Daniel Roth (61) wird im Baselbiet neuer Leiter des Rechtsdienstes von Regierung und Landrat, als Nachfolger von Hans Jakob Speich, der sich vorzeitig pensionieren lässt.

Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.

Liestal hat den Bruttokredit in der Höhe von 4,96 Millionen Franken für den Bau der städtischen Velostation und den Bau der erhöhten Velospur in der Unterführung der Oristalstrasse mit 2'386 Ja-Stimmen gegen 732 Nein-Stimmen sehr deutlich angenommen.

• Der 33-jährige FCB-Mittelfeldspieler Geoffroy Serey Die hat den bis zum 30. Juni 2019 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Der 41-jährige Betriebsökonom Daniel Arni, derzeit noch Leiter der Fachstelle Messen und Märkte im Präsidialdepartement, wird ab Dezember neuer Leiter der Basler Allmendverwaltung und Nachfolger von Niklaus Hofmann.

• Die Elektra Baselland (EBL) senkt auch im Jahr 2019 wieder ihre Strompreise, diesmal um 3,1 Prozent.

• Die Basler Kantonalbank eröffnet am 27. August direkt vis-à-vis des Badischen Bahnhofs ihre neue Filiale Rosental, was schon am 25. August gefeiert wird.

• Der FCB-Captain und Innenverteidiger Marek Suchy hat sich am 12. August im Spiel gegen den FC Sion einen Teilriss der Achillessehne am linken Fuss zugezogen und fällt damit für unbestimmte Zeit aus.

• Die Wirtschafts- und Abgabekommission des Grossen Rates unterstützt den "Basler Kompromiss" zur Umsetzung der Steuervorlage 17 und stimmt dem Ratschlag der Regierung mit einer Änderung zu.

• Nach zwei Jahren wechselt in Basel-Stadt das Präsidium der Fraktion "Grünes Bündnis" wieder von "Basta" (Beatrice Messerli) zu den Grünen (Jürg Stöcklin).

Pierre Lavielle, der Präsident des EuroAirport-Verwaltungsrats, ist am 2. August unerwartet gestorben.

• Verschiedene Baselbieter Gemeinden wie Therwil oder Gelterkinden haben aufgrund der Trockenheit ein totales Verbot des Abbrennens von jeglichen Feuerwerkskörpern (Raketen, Vulkane, Heuler usw.) erlassen, bevor auch der Kantonale Krisenstab ein generelles Verbot aussprach.

• Der Riehener CVP-Einwohnerrat Patrick Huber tritt von seinem Amt als Vizepräsident der Basler CVP und als Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft auf Ende Juli zurück.

Patrick Huber wird im August neuer Geschäftsführer der Basler Bankenvereinigung (BBVg) als Nachfolger von Raphael Vannoni.
 
"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.