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"Etwas für die Stadt tun": Kultur-Manager Cyrill Häring

Der Werbetrommler für das Neue Basler Stadt-Casino

Cyrill Häring ist die treibende Kraft hinter dem futuristischen Bau-Projekt am Barfüsserplatz


Von Peter Knechtli


Wenn alles gut geht, erhält Basel im Sommer 2009 ein neues Stadt-Casino. Hinter dem futuristischen Bauprojekt am Barfüsserplatz steht der Kulturmanager Cyrill Häring. Als Gesamtprojektleiter zieht er die Fäden - vor allem aber ist er dafür verantwortlich, dass die ambitiöse Finanzierung klappt und die Spenden-Millionen fliessen.


Vom Geist einer Musik-Stadt verströmt das heutige Stadt-Casino kaum noch etwas: Der Lärm vorbeifahrender Trams (zer)stört Piano-Passagen, die Zugänge sind eher umständlich, eine umfassende Renovation drängt sich auf. Doch statt für ein Flickwerk entschloss sich die Besitzerin, die seit 1824 in Form eines gemeinnützigen Vereins bestehende Casino-Gesellschaft Basel, für einen richtigen Wurf: Einen Neubau, gestaltet durch in London domizilierte irakische Architektin Zara Hadid. Die Nutzfläche wird dabei von 6'200 auf 10'400 Quadratmeter erweitert, wobei der bestehende denkmalgeschützte Musiksaal erhalten bleibt.

Noch keine einhellige Begeisterung

Einfach wird die Umsetzung des Projekts nicht sein, wie auch eine kürzliche Präsentation der Pläne auf dem Barfüsserplatz zeigte: Während sich die einen Passanten vom Projekt begeistert zeigten, rümpften andere die Nase. Der Barfüsserplatz werde "verkleinert", der Abstand des neuen Casinos zur Barfüsserkirche werde bedrohlich eng, der Eingang zum Platz auf seiner Seite Richtung Kohlenberg werde "zugeschnürt".

Projektleiter Cyrill Häring (57), promovierter Jurist und früherer Leiter der Kulturabteilung des Basler Erziehungsdepartementes, ist sich bewusst, dass der ausgewählte Musik-Kulturtempel (Bild) in der Öffentlichkeit heftige Debatten auslösen wird. Aber leidenschaftlich gibt er auch argumentativ Gegensteuer: "Der Barfüsserplatz erhält eine völlig neue Nutzungsqualität." Die Tramgeleise werden mit 600 Federn schallgedämpft, die begehbare Fläche des Platzes reduziere sich nur um 155 Quadratmeter und die Anmutung des jetzigen Baus sei "Zu!, Hinterhof!". Die Geste des Neubaus hingegen signalisiere "Öffnung und Offenheit".

Stühle und Platten zu kaufen

Offenheit wird von den kulturbeflissenen Baslerinnen und Basler aber auch in anderer Hinsicht erwartet: An die Gesamtkosten von mindestens 100 Millionen Franken soll der Kanton 40 Millionen Franken beisteuern, für die verbleibenden 60 bis 70 Millionen Franken übernimmt die Casino-Gesellschaft die Verantwortung. Nicht weniger als 40 Millionen Franken sollen durch Spenden, der Rest durch Hypotheken gedeckt werden. "Gegen 30 Millionen an Spenden sind bereits zugesagt", freut sich Cyrill Häring, "es ist uns aber ein Riesenanliegen, Private, Stiftungen und Unternehmen auch für den letzten Viertel gewinnen zu können". Gerade heute Dienstag erhielt der Kulturbau-Manager eine gute Nachricht: Kantonsregierung und Christoph Merian Stiftung haben einen Beitrag in Höhe von einer Million Franken zugesagt. Die Mittel stammen aus dem Anteil der Einwohnergemeinde am Ertrag der Christoph Merian Stiftung.

Um auch so genannten gewöhnlichen Bürgerinnen und Bürger eine Möglichkeit zur Identifikation mit dem Neubau zu bieten, liess sich Häring eine besondere Idee einfallen: Die 2'100 Stühle - darunter jene 600 für den neuen Konzertsaal, der durch eine Glasfassade den Blick Richtung Barfüsserplatz freigibt - können zu 900 Franken und die 1'900 Fassadenplatten zu Preisen von 500 und 2'000 Franken symbolisch "gekauft" werden. Es sind noch welche zu haben.

Ein "Symbol der Zukunft"

Ist der markante Gebäudekomplex, der wie eine Wolke am Südende des Barfüsserplatzes schwebt, einmal gebaut, soll er zu 30 Prozent kommerziell und 70 Prozent gemeinnützig betrieben werden, "ohne dass ein neuer Subventionsempfänger entsteht". Der Basler Musiksaals - rechnet Häring vor - koste 3'250 Franken Abendmiete, jener in Luzern 18'000 Franken.

Baubeginn soll im Sommer 2007 sein, Eröffnung zwei Jahre später. Cyrill Häring ist die Total-Identifikation heute schon anzuspüren. Er glaubt nicht, dass seine Generation noch zu den grossen Profiteuren des neuen Basler Stadt-Casinos werden wird. Doch genau dies ist sein Motiv. Man nimmt es ihm ab, wenn er sagt: "Die grossen Nutzniesser sind jene, die nach uns kommen. Die Jungen schauen das Haus als ein Symbol der Zukunft an."

21. Februar 2006

Weiterführende Links:


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"Obligatorisches Referendum für Zonenplan- Änderungen wäre angebracht"

Vor wenigen Jahren wurde im Zusammenhang mit dem neuen Schauspielhaus eine ernst gemeinte Diskussion bezüglich der Überbauung des Theaterplatzes geführt. Darauf folgte die Abstimmung über das Multiplex- Kino auf der Heuwaage. Und demnächst soll die Regierung ohne ein neues und gesamtheitliches Nutzungs- und Gastaltungskonzept die Schmälerung des Barfüsserplatzes im Hinblick auf das neue Stadtcasino beschliessen. Es würde mich nicht erstaunen, wenn als Nächstes auch noch Wohnungen für reiche Steuerzahler auf dem Marktplatz oder ein Hochhaus auf dem Münsterplatz errichtet werden sollen.

 

Vieleicht braucht es ein neues Stadtcasino. Aber die allgemeine Tendenz geht grundsätzlich in die falsche Richtung. Viel zu oft wird das Konsumieren von wertvollem Stadtraum erwogen. Richtiger wäre es, das relativ grosse räumliche Potential des Stadtzentrums von Basel als Freiraum zu optimieren und besser zu nutzen. Und nicht selten werden die grösseren Zusammenhänge ausser Acht gelassen. Es wäre angebracht, ein obligatorisches Referendum für Zonenplan- Änderungen auch in Basel einzuführen.


Andreas Beck, Küsnacht



"Casino-Gesellschaft sollte zum Gedankenaustausch einladen"

Mir scheint - nach öffentlicher Auflage der Projektpläne - dass das zur Diskussion stehende Projekt bei aller Anerkennung für architektonische Aesthetik in der vorliegenden Form nicht auf den Barfi passt - einmal abgesehen davon, dass sich Basel zur Zeit eine 40-Millionen-Investition kaum leisten kann, wenn man einen Blick in unsere Staatskasse wagt (wobei dies für einige "Visionäre" kein zentrales Problem darzustellen scheint).

 

Dass für's Casino etwas getan muss, ist unbestritten. Dass das zur Zeit diskutierte Projekt Qualitäten hat, auch nicht. Hingegen ist wohl offensichtlich, dass hier noch sorgfältige Planungs-Korrekturen unabdingbar sind - und zwar ohne unfaire Augenwischerei:

 

Die bildliche Darstellung des Projektes (siehe oben) gaukelt beispielsweise der Bevölkerung durch eine reichlich übertriebene "Weitwinkel-Verzerrung" einen Barfüsserplatz vor, der etwa dreimal grösser als die Wirklichkeit ist (dass der Schattenwurf der Bau-"Denkerstirn" saisonbedingt vermutlich auch noch den "Braunen Mutz" streifen würde, darf fast angenommen werden).

 

Wie wär's, wenn die Casino-Gesellschaft zu einem die Wogen etwas glättenden, demokratischen Gedankenaustausch laden würde?


Peter Affolter, Basel



"Die Erlenmatte bietet sich als Standort bestens an"

Da wird wieder einmal mit allen Tricks und Kniffen der modernen Medientechnick den Stimmbürgern auf Teufel komm raus ein Objekt schmackhaft gemacht, das am geplanten Ort falsch und unnütz ist. Da loben die Medien Basel als moderne Architektenstadt über den grünen Klee, in Tat und Wahrheit, machen weder die Glaskisten am Bahnhof SBB (an denen sich die Vögel das Genick brechen), noch der farbige Betonklotz unten am Kohlenberg den Charme unserer Stadt aus.

 

Während die Stadtbildkommission jedes Dachfenster auf einen Hinterhof verhindert, der Heimatschutz erfolgreich gegen einen Rheinuferweg kämpft, soll nun auf dem historischen Seibi, unmittelbar neben der Barfüsserkirche mit dem einzigartigen schönen hohen gotischen Chor, eine goldfarbene Kiste hingestellt werden.

 

Jedes Ding an seinen Ort. Da die Casino-Besitzer auch mit auswärtigen Gästen rechnen, gehört das neue Gebäude auch in ein neues Quartier. Mit direktem Anschluss an den ÕV und die Autobahn, bietet sich die Erlenmatte bestens an. Dort hat die Casino-Gesellschaft Gelegenheit, den neuen Architekturtempel marktwirtschaftlich zu betreiben, ohne Staatsbeiträge und ohne dass die privaten Millionenspenden der Stadt Steuerausfälle verursachen.


Bruno Honold, Basel



"Kein Verständnis für Verschleuderung von Steuergeldern"

Ich habe nichts gegen ein modernes Stadt-Casino, und noch weniger dagegen, wenn engagierte Leute ihr eigenes Geld dafür einsetzen. Aber ich hätte überhaupt kein Verständnis dafür, wenn der Kanton über 40 Millionen Franken Steuergelder für ein Gebäude verschleudern würde, nur weil damit ein weiterer städtebaulicher Akzent geschaffen werden kann.

 

Ich bin der Ansicht, dass die Stadt mit dem Projektierungskredit von 1,45 Millionen Franken, der Sanierung der Tramgeleise am Steinenberg und der Abzugsfähigkeit der Casinospenden vom Steuereinkommen als Basler Stadtbevölkerung mehr als genug zu diesem Vorhaben beiträgt. Nur als Gedankenanstoss: Mit dem gleichen Geld könnte man zum Beispiel 40 Basler Familien ein Einfamilienhaus schenken. Auch so eine Gross-Siedlung liesse sich ohne Zweifel städtebaulich und architektonisch markant anlegen!


Lucas Gerig, Basel



"Es wäre an den Medien, für Klarheit zu sorgen"

Bei einem Bauprojekt inmitten der Stadt drehen sich die Argumente hauptsächlich um den architektonischen Entwurf und die Kompatibilität zum Stadtbild. Wie fügt es sich ein zu den Gebäuden nebenan, vor allem zum Barfüsserplatz selber und zur Kirche? Mit einem kritischen Bewusstsein liesse sich manches in Frage stellen beim Projekt von Zara Hadid. Beim jetzigen Bau mag manches auch nicht gefallen. Bedenklich ist in dieser Stadt allerdings die Streitkultur bei neuen Projekten wie jenem des Casinos. Keine Partei wagt ihre Bedenken vorzubringen, obwohl es einigen Politikern offenbar unwohl ist. Schliesslich will man sich nicht dem Vorwurf aussetzen, man betreibe Opposition gegen die Zukunft.

 

Interessant ist die veränderte Perspektive der linken Parteien. Während man früher gegen den Beton politisierte, weiss man heute die neuen Architekten auf seiner Seite und akzeptiert unkritisch alle Baukonzepte mit dem Etikett "urban". Und welche pointierte Frauenpolitikerin will hier etwas gegen eine gefeierte Architektin äussern? Dass Baufirmen und das Gewerbe kaum gegen neue Bauvorhaben sein kann, leuchtet ein. Die Kulturmenschen der Stadt wagen auch keine Widerrede, sonst wäre man ja gegen den Musiksaal. Ist dies die vielzitierte "Denkfaulheit", die sich hier niedergelassen hat? Was verbleibt noch? Sind es die Medien, die sich getrauen, Fragen zu stellen? Schön wärs.

 

In Zeiten von Sparappellen einfach 40 Millionen Franken für ein Projekt auszugeben, scheint schon sehr gewagt, zumal das Casino nicht einmal dem Kanton gehört. Kein Journalist und Politiker hat bisher aber festgestellt, dass die volle Spendenabzugsfähigkeit für die weiteren 40 Millionen Franken dazu führt, dass dem Kanton rund 15 Millionen Franken fehlen werden im folgenden Steuerjahr. Die reichen Familien der Stadt können sich ihre Grosszügigkeit dann an die Krone heften und sich über die reduzierten Einkommenssteuern freuen. In welchem Departement diese genau eingespart werden sollen, hat bisher kein Konzept vorgezeigt.

 

Die Trennlinie von kommerziell und gemeinnützig scheint bewusst in grau gehalten zu sein. Um die 80 von 100 Millionen Franken werden generiert durch den Staat und vom kantonalen Steuerabzug profitierende Private. Vom zukünftigen Mietertrag der Gastronomie wird der Staat als Hauptinvestor nie etwas zurück erhalten.

 

Die Berichte über das neue Casino, auch auf OnlineReports, wirken alle auffällig neutral, gefährlich nahe dem Verlautbarungsjournalismus. Wenn in einer Stadt schon die Parteien ihre Verantwortung nicht mehr wahrnehmen, aus welchen Gründen auch immer, wäre es an den Medien, hier für Klarheit zu sorgen.


Karl Linder, Basel


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"Ein Denkmal des Kalaschnikow-Erfinders wird zur Spott objekt"

Basler Zeitung
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vom 6. Oktober 2017
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Korrektorat in Chur. Wird zur Spott objekt.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.