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"Seriös, aber halbblind": Friedens- und Konfliktforscher Johan Galtung

"Ich glaube nicht an das Böse im Menschen"

Johan Galtung, der Begründer der internationalen Friedensforschung, im Exklusiv-Interview mit OnlineReports


Von Anna Wegelin


Sri Lanka, Ex-Jugoslawien, Israel/Palästina – der norwegische Friedenforscher und Politologe Johan Galtung hat ein halbes Jahrhundert in vielen Konflikten der Welt als Vermittler agiert und setzt sich auch als 77-Jähriger hartnäckig für Frieden, Gerechtigkeit und Gewaltlosigkeit ein. OnlineReports traf den kritischen "Schüler" Mahatma Gandhis am Tag nach dem "9/11"-Gedenktag zum Gespräch anlässlich seiner Teilnahme am Internationalen Kongress zum Thema "Krieg" der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie in Basel.


OnlineReports: Herr Galtung, Sie sind ein international angesehener Friedens- und Konfliktforscher ...

Johan Galtung: ... ja, ich komme an, weniger bei den Medien als bei den Politikern. Die Medien sind meistens uninteressiert am Frieden.

OnlineReports: Sie sind aber auch ein hartnäckiger Friedensbotschafter und haben während Jahrzehnten in über 45 grösseren Konflikten auf der Welt als Vermittler gewirkt, zuletzt in Israel/Palästina. Was machten Sie im Nahen Osten in wessen Auftrag?

Galtung: Ich nenne niemals Namen. Meine Aufgabe als Friedensforscher ist es, zu beschreiben, wie ein Frieden funktionieren kann. Ich muss einen möglichen Frieden konkret und konstruktiv beschreiben und verbringe keine Zeit damit, die israelische Regierung zu kritisieren. Natürlich habe ich eine Meinung. Aber ich weiss vor allem, wie ich eine positive Vorstellung vermitteln kann. Frieden beginnt mit der Zukunft.

Ich muss Ihnen etwas erzählen: Seit über 40 Jahren bin ich im Nahen Osten engagiert, ich war 36 Mal dort und habe Hunderte von Gesprächen geführt. Und dann gab es gestern endlich einen Durchbruch: Ich lese in der wichtigsten Zeitung Israels meine Vorstellung davon, wie ein Frieden im Nahen Osten aussehen* könnte: Eine Konföderation Israels mit seinen fünf Nachbarländern Syrien, Libanon, Jordanien, Ägypten und Palästina, ungefähr so, wie die Europäische Gemeinschaft um 1950 aussah.

OnlineReports: Ist dieser Artikel für Sie ein Paradebeispiel für den anwaltschaftlichen "Friedensjournalismus", wie Sie ihn in der Vergangenheit gefordert haben?

Galtung: Er könnte nicht besser sein! Es ist eine Frage der journalistischen Qualität. Es ist wie in anderen Berufen, zum Beispiel dem Arztberuf: Es gilt, sich von dem einen Paradigma zu befreien und etwas Neues zu sehen. Friede ist eine öffentliche Angelegenheit, kein Privatgespräch mit einem Minister. Einige werden sagen, dieser israelische Journalist ist ein Spinner, andere reagieren verhalten bis skeptisch, und wiederum andere werden von seinen Friedens-Ideen ganz begeistert sein. Am wichtigsten ist jedoch, dass der Artikel von fünf Millionen Menschen gelesen wird.

OnlineReports: Sie messen den Medien also doch eine zentrale Rolle in der Konfliktbewältigung zu?

Galtung: Ja. Und ich muss sagen, dass ich etwas desillusioniert bin. Die alte Tradition der Vermittlung ist bekanntlich das Gespräch hinter verschlossenen Türen. Das muss auch so sein. Ich muss meinem Dialogpartner das Gefühl geben, dass er frei reden kann. Auf der anderen Seite braucht es Medienschaffende, die ein Interesse für den Frieden haben. Sonst gibt es keine brennende Botschaften mehr.

"Mit Zuckerbrot und Peitsche
lässt sich kein Frieden erzwingen."




OnlineReports: Sie haben auch eine "Botschaft" und scheuen sich dabei nicht, Ihre Kritik in aller Öffentlichkeit kundzutun: So bezeichnen Sie die Berichterstattung in den US-Medien zum sechsten Gedenktag des 11. Septembers 2001 als "reine Kriegspropaganda". Der amerikanische Geheimdienst CIA ist für Sie der Inbegriff für "Staatsterrorismus", der sich momentan in einem "katastrophalen Krieg" mit dem Terrorismus befinde. Hat Ihnen diese Offenherzigkeit nie Probleme eingebracht?

Galtung: Die Leute, mit denen ich rede, sind sich Schlimmeres gewöhnt. Es stimmt: Ich sage klar, dass die Vereinigten Staaten unfähig sind, Konflikte zu bewältigen. Mit Zuckerbrot und Peitsche lässt sich kein Frieden erzwingen. Aber der Punkt ist: Ich ergreife Partei für Gewaltlosigkeit und Frieden, gegen Krieg und Mörder. Ich bin nicht neutral. Doch dann versuche ich beispielsweise, einem hohen US-Beamten zu beschreiben, wie man gute Beziehungen zur islamischen Welt aufbauen kann und führe reale Beispiele an, damit er mir vertraut.

OnlineReports: Von Ihnen stammt der Satz: "Es gibt keine bösen Menschen, es gibt jedoch böse Ideen. Eine böse Idee ist, dass es böse Menschen gibt." Können Sie das erläutern?

Galtung: Ich glaube nicht an das Böse im Menschen. Es ist purer Aberglaube, dass man von Satan besessen sein soll. Menschen können hingegen böse Ideen oder Auffassungen haben. Tötet man den Menschen, weil er böse ist, leben diese bösen Ideen weiter und finden einen anderen Menschen für ihr Zuhause. Ich will solche Ideen bekämpfen – mit besseren Ideen.

OnlineReports: Kriege werden jedoch nicht wegen Ideen beziehungsweise Ideologien geführt. Es geht doch letztlich immer um dasselbe, um Geld und Macht und darum, dass sich immer Menschen finden, die bereit sind, dafür über Leichen zu gehen.

Galtung: Damit bin ich nicht einverstanden. Die Medien, die uns ihre Informationen über Kriege und Konflikte im Ausland liefern, sind "spracharm" und suchen deshalb eine Ausdruckform, um das alles zu verstehen. Zum Beispiel die "Neue Zürcher Zeitung": Sie ist seriös, aber halbblind. Die NZZ erfindet ökonomische Formeln für ein Phänomen, mit dem sie sprachlich nicht zu Rande kommt. Nach meiner Erfahrung gibt es bei vielen Konflikten ein Zusammenwirken von Ökonomie, Politik, Kultur und Sozialem. Der Mix variiert von Fall zu Fall, aber es ist in jedem Fall ein Mix. Um das zu verstehen, muss die Friedensforschung vermehrt transdisziplinär ausgerichtet sein.

"Medienschaffende können
Verräter am Frieden werden."




OnlineReports: Irak, Afghanistan, Algerien, die Kaukasusregion, Kaschmir, Darfur, Kongo, Bolivien, Kolumbien, Sri Lanka – es brennt an allen Ecken und Enden der Welt. Das Töten unschuldiger Menschen und die Zerstörung der natürlichen Umwelt gehen weiter. Was hat ein halbes Jahrhundert Friedens- und Konfliktforschung falsch gemacht?

Galtung: Wir sind nicht gut genug gewesen. Aber man versteht das Ganze besser, wenn man fragt, was man gut gemacht hat. Ich habe viel zwischen Ecuador und Peru gut gemacht – ein weiterer Konflikt, der ohne jegliches Medienecho gelöst wurde.

OnlineReports: Was geschah in dem Konflikt?

Galtung: Es gab drei Kriege um ein Grenzgebiet, es handelt sich um einen der wichtigsten Konflikte Lateinamerikas im 20. Jahrhundert, mit Tausenden von Toten. Die Frage, die sich mir als Vermittler stellte: Wie zieht man die Grenze zwischen den beiden Ländern? Mein Vorschlag lautete: Man errichtet eine binationale Zone mit einem Naturpark. Mein erster Einsatz war 1995, mein zweiter 1998, wenige Monate, bevor der Vertrag in Brasilia unterzeichnet wurde – mit meinem Vorschlag, den mein Gesprächspartner zuvor als "kreativ, aber nicht realisierbar" bezeichnet hatte. Kein einziger Journalist auf der ganzen Welt hat darüber geschrieben. Das ist schon etwas seltsam. Hier hat man 54 Jahre lang Krieg gehabt, und jetzt ist der Krieg mit einem Schlag vorbei. Das dürfte eigentlich interessant sein. Wenn Medienschaffende es versäumen, über einen solch einzigartigen Frieden zu schreiben, werden sie zu Verrätern am Frieden.

OnlineReports: Ist Ihnen in Ihrer langjährigen Tätigkeit in der Friedensvermittlung nie etwas missglückt?

Galtung: Doch, in Jugoslawien habe ich mich enorm eingesetzt und nichts bewegt. Manchmal ist man derart verliebt in eine Lösung, dass man sich in seiner Arbeit als Vermittler im Weg steht. Frieden braucht Zeit. Wir können nicht unmittelbare Resultate und Erfolge haben. Komme ich nicht mehr weiter in einer Sache, frage ich jüngere Mitarbeiter nach ihren Ideen für den Frieden. Ich habe zwar eine Ummenge von Erfahrungen. Aber es besteht immer die Gefahr, dass ich dogmatisch an meinen Vorstellungen festhalte. In der Friedensarbeit muss man offen sein für neue Signale.

OnlineReports: Man kann Ihnen jedenfalls nicht vorwerfen, Sie hätten die Theorie nicht immer auch auf ihre Tauglichkeit im realen Leben hin überprüft.

Galtung: Und umgekehrt, die Praxis in der Theorie reflektiert. Es gibt immer eine gewisse Gegenseitigkeit. Mein Vater war Hals-, Nasen-, Ohren-Arzt und Professor. Von ihm habe ich das Zusammenwirken von Theorie und Praxis gelernt. Er machte Operationen und hatte Privatpatienten und dozierte gleichzeitig an der Uni.

"Wir haben bessere Arbeit als die meisten Aussenministerien geleistet."




OnlineReports: Im nächsten Monat werden Sie Ihren 77. Geburtstag begehen. Was hat Sie motiviert, ein Leben lang für Frieden, Gerechtigkeit und Gewaltlosigkeit einzustehen?

Galtung: Wir haben bessere Arbeit als die meisten Aussenministerien geleistet: Wir haben eine bessere Theorie und eine bessere Praxis. Wir operieren nicht mit Drohung und Belohnung, und wir haben keine Bomben und kein Geld. Wer mit Drohung und Belohnung arbeitet, ist der Meinung, es sei unnötig, gute Ideen zu haben. Je mehr Bomben und je mehr Geld, desto schlimmer die Ideen. Wir müssen die besseren Ideen haben als die Aussenministerien und vermehrt Anstösse für den Frieden liefern.

OnlineReports: Welche Bedeutung hat Mahatma Gandhi, der "Vater" des gewaltlosen Widerstandes, für Ihren beruflichen Weg? Sie waren siebzehn, als er Indien in die Unabhängigkeit führte.

Galtung: Ich war sehr beeindruckt von ihm. Als er getötet wurde, habe ich geweint, das war sonst nicht meine Gewohnheit als Knabe. Ich habe mein erstes Buch über Gandhi geschrieben. Ich verstehe und bewundere ihn. Gleichzeitig sehe ich Dinge, die er nicht gesehen hat. Gandhi hat die westliche Unterdrückung gehasst und das auch in starken Worten gesagt. Es war nicht seine Stärke, positive Zukunftsbilder zu entwerfen.

OnlineReports: Inwiefern war der Zweite Weltkrieg ausschlaggebend für Ihr Friedensengagement?

Galtung: Wir hatten in Norwegen das Problem, dass die Deutschen glaubten, wir hätten eine zwei bis drei Mal grössere Armee, als wir tatsächlich hatten. Sie sind hochgekommen, um uns von den Engländern zu befreien, die ihrerseits gekommen waren, um uns von den Deutschen zu befreien. Die Deutschen und die Engländer kamen zur selben Zeit. Norwegen war anglophil. Die meisten Norweger wollten sich der Nato anschliessen. Ich suchte nach etwas anderem und das wurde zu meinem Lebensziel. Doch ohne Gandhi und ohne meinen Vater im KZ hätte ich es nicht getan.

OnlineReports: Ihr Vater war im Konzentrationslager?

Galtung: Ja, in der Nähe von Oslo. Mein Vater war Offizier in der norwegischen Armee. Er ist lebendig rausgekommen, von einem Tag auf den anderen.

OnlineReports: Waren Sie in Ihrer Karriere als Friedensbotschafter nie an dem Punkt, wo Sie den ganzen Bettel am liebsten hingeschmissen hätten, um ein ruhiges, friedliches Leben zu führen?

Galtung: Tut dies ein Arzt, wenn neue Patienten zu ihm kommen oder neue Krankheiten auftauchen? Ich habe meinen Beruf, ich bin ein Profi in der Friedensforschung und habe auch Einiges auf diesem Gebiet aufgebaut. Als Profi ist es meine Pflicht, mein Bestes zu tun. Abgesehen davon habe ich immer wieder positive Erlebnisse, zum Beispiel mit Sri Lanka.

OnlineReports: In Sri Lanka herrscht seit 1983 ein brutaler Bürgerkrieg. Ein friedliches Zusammenleben der buddhistisch-singhalesischen Mehrheit und der hinduistisch-tamilischen Minderheit scheint nicht in Sicht. Was ist daran positiv?

Galtung: Sie haben die dritte Gruppe der Muslime vergessen. Ich sehe als Lösung einen lockeren Bundesstaat mit einer hohen Autonomie für die tamilische Bevölkerung. Um dies zu erreichen, müssen die Tamilen das Recht haben, ihren Teil von Sri Lanka nicht als "Norden", sondern als "Tamil Eelam" zu bezeichnen. "Tamil Eelam" ist Heimat, für "Tamil Eelam" ist man bereit zu sterben. Ich habe in den letzten fünf Jahren diesen Standpunkt vertreten und mich dabei auf ein analoges Beispiel berufen, das den Frieden herbeiführte: Wenn Neu Delhi bereit ist, Tamil Nadu zu haben, wäre es auch möglich, dass Colombo ein Tamil Eelam hat. In Tamil Nadu ist übrigens die tamilische Unabhängigkeitsbewegung beinahe verschwunden, seitdem die tamilischen Inder offiziell ihren eigenen Namen benützen dürfen.

OnlineReports: Stichwort Religion: Seit den Terroranschlägen auf die Twin Towers in New York und den Pentagon in Washington ist das Bewusstsein für eine neue Art der Kriegsführung erwacht, den islamistischen Terrorismus. Führen al-Quaida und verwandte Terrorzellen einen Religionskrieg gegen den Westen?

Galtung: Nein. Religion ist eine Sprache, wie sie beispielsweise das Weisse Haus zur "Legitimation" des Irakfeldzugs benutzte, mit Ausdrücken wie "The excess of Evil" (der Auswuchs des Bösen, Red.). Das heisst nicht notwendigerweise, dass ein Krieg deswegen religiös ist. Es geht vielmehr um Diskurse.

"Die Kirche steht auf Bushs Seite
und ist gegen den Islam."




OnlineReports: Trotzdem ärgern Sie sich darüber, dass der Vatikan und der Weltkirchenrat solche Äusserungen des amerikanischen Präsidenten nicht als blasphemisch bezeichnen.

Galtung: Die stehen ja auf Bushs Seite und sind gegen den Islam. Die Kirchen haben Angst vor dem Islam. Und er wächst, der Islam: Es heisst, für jeden Afrikaner, der zum Christen wird, gibt es zehn neue Muslime.

OnlineReports: Das evangelische Missionswerk Basel, Mission 21, stellt sein Jahresthema für 2007/08 unter das Motto «Religionen – Quellen des Friedens». Haben Sie erlebt, dass Religion beziehungsweise religiöse Gemeinschaften friedensfördernd wirken in Konfliktgebieten oder gar präventive Wirkung haben und das Zusammenleben fördern?

Galtung: Nicht die Religionen an sich können Gutes tun, sondern die Barmherzigkeit. Im Koran, in der Sure 8, 61, gibt es den Satz: "Wenn dein Gegner eine Neigung zum Frieden hat, dann tu dasselbe." Das ist positive Rückkoppelung. Friede erntet Frieden.

* Akiva Eldar: "Ingredients for a true peace process", am 11.09.07 in der Tageszeitung "Haaretz"



13. September 2007

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Johan Galtung

Gilt als Begründer der internationalen Friedens- und Konfliktforschung. Hat sowohl als Denker, Autor und Lehrender als auch als Berater und Aktivist einen immensen Einfluss auf die Friedensforschung. Lebt unter anderem im französischen Versonnex unweit von Genf. Wurde vor 20 Jahren mit dem Alternativen Friedensnobelpreis (Right Livelihood Award) ausgezeichnet. Ist der Initiator und Direktor des internationalen Entwicklungs- und Friedensnetzwerkes "Transcend" und entwickelte die gleichnamige Methode für praktisches Friedenstraining. Lehrte im Laufe seiner akademischen Karriere an über 30 Universitäten auf allen fünf Kontinenten, ist zurzeit Professor für Friedensforschung an der Universität von Hawaii.

Geboren 24. Oktober 1930 in Oslo, Norwegen. Studium der Mathematik und Soziologie. Gründete 1959 das weltweit erste Friedensforschungsinstitut, das International Peace Research Institute Oslo, dem er zehn Jahre als Direktor vorstand. War als Berater für mehrere Institutionen der Vereinten Nationen auf der ganzen Welt unterwegs. Setzt sich für eine Demokratisierung der Uno (unter anderem ein Welt-Parlament) ein.

Prägte die Begriffe "strukturelle Gewalt" (alles, was Individuen daran hindert, ihre Anlagen und Möglichkeiten voll zu entfalten: etwa unterschiedliche Formen der Diskriminierung, die ungleiche Verteilung von Einkommen, Bildungschancen und Lebenserwartungen, sowie das Wohlstandsgefälle zwischen der Ersten und der "Dritten" Welt) und "Friedensjournalismus" (Graswurzel-Journalismus), eine Form der anwaltschaftlichen friedensfördernden Berichterstattung.

Über 100 Buchveröffentlichungen, die in Dutzende von Sprachen übersetzt worden sind.


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Frisch pubertiert

Küssen, nicht spucken!
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"Nun will auch dieses den Exitus schaffen."

BZ Basel
vom 1. Juni 2018
über den Wegzug des
Naturhistorischen Museums
in Basel
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Hoffen wir, dass beim Exodus die letale Dosis ausbleibt.

RückSpiegel


Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

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In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".